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Werner-Bräunig-Literaturpreis für Johannes Lindhorst |
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Geschrieben von: Jessica
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Freitag, den 19. März 2010 um 08:58 Uhr |
In Leipzig ist vergangenen Samstag erstmals der vom Aufbau Verlag und der Textmanufaktur ausgeschriebene Werner-Bräunig-Literaturpreis für das beste Debüt vergeben worden. Der mit 5.000 Euro und einem Verlagsvertrag mit Aufbau dotierte Preis geht an Johannes Lindhorst für einen Auszug aus seinem Roman „Niemandsland“.
In der Begründung der aus Jenny Erpenbeck (Autorin), Burkhard Müller ("Süddeutsche Zeitung") und Angela Drescher (Lektorin Aufbau Verlag) bestehenden Jury heißt es: "Hier handelt es sich um ein großes Werk aus der Endphase der DDR, das mit sprachlicher Dichte und großer Skurrilität ausgestattet ist, ein Werk, in dem viele Jahre Arbeit stecken und das nun an die Öffentlichkeit muss."
Lindhorsts Roman, dessen Protagonist Hajo auf konspirativen und eigenwilligen Wegen westliche Computertechnik in die DDR einschleust, wird voraussichtlich im Herbst 2011 im Aufbau Verlag erscheinen.
Den Publikumspreis erhielt Madeleine Prahs, Jg. 1980, für einen Auszug aus ihrem Roman „Nachbarn“.
Der von der Kanzlei Gentz und Partner unterstützte Literaturpreis erinnert an Werner Bräunig (1934–1976). 2007 erschien im Aufbau Verlag postum sein Roman „Rummelplatz".
Quelle: boersenblatt.net |
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Diskussion mit Maike Albath und Hanns-Josef Ortheil (12.04.2010) |
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Geschrieben von: Jessica
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Freitag, den 19. März 2010 um 08:48 Uhr |
Der Stuttgarter Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil diskutiert mit der Literaturkritikerin Maike Albath, die eine der profiliertesten Kennerinnen der italienischen Gegenwartskultur ist und 2003 mit dem Alfred-Kerr-Preis ausgezeichnet wurde. Ausgangspunkt des Gesprächs ist Maike Albaths neues Buch "Der Geist von Turin" - Pavese, Einaudi, Ginzburg und die Wiedergeburt Italiens nach 1943.
Mitten in Mussolinis Italien, in Turin, im Schatten der Fortschrittsmaschinerien von Fiat und Olivetti, begegneten sich in den dreißiger Jahren ein paar gebildete junge Leute. Sie gründeten Zeitschriften und Verlage, schrieben Abhandlungen und regimekritische Artikel, gingen in die Verbannung und ins Gefängnis und fühlten sich als Avantgarde einer besseren Zukunft. Und das waren sie: Aus dem Kreis um Cesare Pavese, Leone und Natalia Ginzburg, Giulio Einaudi, Norberto Bobbio und, später, Italo Calvino, kam jener Geist, der nach dem Zweiten Weltkrieg das Klima politischer und intellektueller Freiheit auf der Appeninhalbinsel geprägt hat wie kaum etwas Anderes.
Maike Albath, die Turin und Italien kennt und liebt, beschwört in ihrem Buch die Stadt in der diese stolze Episode aus Italiens jüngerer Vergangenheit ihren Lauf nahm: Selten haben die viel bescholtenen Intellektuellen einen so nachhaltig wirkenden Einfluss auf die Geschicke eines ganzen Landes genommen.
Wann? Montag, 12. April 2010 um 21.00 Uhr, Wo? Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart Eintritt: 8,00 Euro.
Quelle: buchaviso.de |
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Die Liebe ist eine Baustelle (Betty Glantz) |
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Geschrieben von: Jessica
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Freitag, den 19. März 2010 um 08:42 Uhr |
Im August 2010 wird der Roman Die Liebe ist eine Baustelle von Betty Glantz bei Ullstein erscheinen:
Die wollen doch alle nur Sex
Der Anfang ist ein Ende. Elisabeth entdeckt ihren Freund in einer Partnerbörse im Internet. Er sucht eine andere Frau: jünger, langhaariger und dümmer als Elisabeth. Unverhofft findet sich die 36-jährige auf dem Markt der einsamen Herzen wieder. Ermutigt von ihren Freundinnen beginnt sie, sich im Internet den Mann fürs Leben zu angeln. Aber findet man dort die wahre Liebe fürs wirkliche Leben?
Über die Autorin: Betty Glantz arbeitet als Journalistin für Zeitschriften und Fernsehen. Ihr Debütroman beruht auf Erfahrungen, die sie bei der Suche nach dem Traummann im Netz gemacht hat – und bei Dreharbeiten auf Großbaustellen. Sie lebt und arbeitet in Hamburg.
Buchdetails: Kartoniert, 304 Seiten € 7,95 [D], € 8,20 [A], sFr 14,90 ISBN-13: 978-3-54828-167-4
Quelle: Ullstein |
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Geschrieben von: Eva
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Freitag, den 19. März 2010 um 08:37 Uhr |
Am 15. Februar 2010 ist Amok von Britta Bannenberg im Gütersloher Verlagshaus erschienen:
Das Spiel mit dem Feuer – wenn Schüler Amok laufen
- Eine behutsame Annäherung an ein beängstigendes Phänomen - Zum Jahrestag des Amoklaufs in Winnenden
Amokläufe sind lange geplante Gewalttaten mit übersteigerten Hass und Rachephantasien, die meistens im ebenfalls geplanten Suizid enden. Häufiger sind Drohungen oder diffuse Ankündigungen einer solchen Tat, was bei Lehrern, Schülern und Eltern Angst und Sorge auslöst. Echte Drohungen von einem üblen Scherz zu unterscheiden ist sehr schwierig, aber es gibt Anhaltspunkte, die man als Anlass zum Handeln ansehen kann. Britta Bannenberg analysiert eingehend Ursachen und Warnsignale und beschreibt Möglichkeiten zur Prävention. Damit haben Lehrer und Erziehende eine verlässliche Unterstützung, besorgniserregende Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen richtig einzuordnen und entsprechend zu reagieren.
Über die Autorin: Britta Bannenberg, Prof. Dr., geboren 1964, April 2002 bis Februar 2008 Professorin für Kriminologie, Strafrecht und Strafverfahrensrecht an der Universität Bielefeld; seit Februar 2008 Professorin für Kriminologie in Giessen. Forschungsschwerpunkte: Gewaltkriminalität und Kriminalprävention, Täter-Opfer-Ausgleich; Gewalt an Schulen; sogenannte Amokläufe und Bedrohungen insbesondere an Schulen; wirksame kriminalpräventive Maßnahmen. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen.
Buchdetails: Klappenbroschur, 208 Seiten € 17,95 [D] | € 18,50 [A] | CHF 31,904 ISBN: 978-3-579-06873-2 Leseprobe
Quelle: RandomHouse |
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