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RE: Offener Lesezirkel: Die Handschrift des Todes (ab 15. April) - LadydesBlauenMondes - 23-05-2011 18:44 Hi ihr, wie angedroht nun mein Senf zu den letzten Seiten: Zitat:„Es gibt nur einen Weg aus einer Sackgasse.“ Erschreckend einfach, oder? Also, ich bin ja ganz begeister vom Buch insgesamt, und insbesondere vom Ende. Diese Improviesionsnummer, die Gurney da spielt, find ich ja ganz klasse. Wenn das ein Film gewesen wäre und ich nicht genau gewusst hätte, das er nur so tut, dann hätte ich ihm das durchaus geglaubt. Ja und was die Identität des Mörders angeht, muss ich mal mit angeben, dass ich Recht hatte und ich finds ganz gut, dass man drauf kommen konnte, bzw. es vermuten konnte. Ich finde das macht viel der Glaubwürdigkeit aus und stellt den Leser auf dieselbe Stufe wie den Ermittler. Ja und auch wenn ichs vermutet habe, war ich doch angenehm überrascht und hab das Ende richtig schnell weggelesen, weils so spannend war. Gut fand ich auch, dass wir noch erfahren haben, was denn da mit Danny passiert ist und das Gurney seinen Tod wirklich nicht verhindern konnte. Schön das wir das erfahren haben und gut ist auch, dass das nicht größer ausgewälzt worden ist. Und zum Schluss die letzten paar Seiten fand ich auch ganz schön. Sternchen würde sagen: „Herzig.“ Gurneys Gedanken an seine Familie sind so wunderbar liebevoll, dass ich am Ende mit einem guten Gefühl das Buch abschließen konnte, obwohl doch soviel schlimmes dadrin passiert ist. Wie ist es euch ergangen. Was sagt ihr zum „Finale“? Ist euch Gurney zu heldenhaft? Hat euch die Auflösung überrascht? Und was sagt ihr zum Hintergrund des Mörders? Ist diese „verkorkste“-Kindheit-Nummer zu klischeehaft? Liebe Grüße, Lady RE: Offener Lesezirkel: Die Handschrift des Todes (ab 15. April) - AngelOfShadow - 24-05-2011 16:44 *seufzt* Ihr Lieben, ich kann mich schlichtweg nicht durchringen, das Buch weiter zu lesen. Vielleicht wird's beim nächsten Lesemarathon was, der für Anfang Juni geplant ist und über mehrere Tage dauern wird. RE: Offener Lesezirkel: Die Handschrift des Todes (ab 15. April) - rex noctis - 26-05-2011 20:43 Hallo, nun auch mal meine finale Meinung. Die Auflösung ist sehr gelungen und ja, man konnte es rausfinden, aber ich war da irgendwie blind. Zitat:Ist euch Gurney zu heldenhaft? Nein, wieso? Wenn man ein Leben retten kann, ohne sein eigenes dafür zu verlieren, tut man das doch auch. Zitat:Gurneys Gedanken an seine Familie sind so wunderbar liebevoll, dass ich am Ende mit einem guten Gefühl das Buch abschließen konnte, obwohl doch soviel schlimmes dadrin passiert ist. Das stimmt. Mein Lieblingscharakter ist Madeleine, weil sie einfach so schön nüchtern bleibt und man wirklich merkt, welche Rolle sie in Gurneys Leben spielt, dass sie ein fester Standpunkt ist. Nur die Sache mit Sonya hat mich bis zum Schluss genervt, weil ich sie irgendwo unlogisch. Wie erging´s dir da, Lady? Zitat:Ist diese „verkorkste“-Kindheit-Nummer zu klischeehaft? Nein, nicht wirklich, weil so etwas eben doch passiert und bei einem Psychopathen sich durchaus so auswirken kann. @angel: Zitat:*seufzt* Da sieht man mal, wie verschieden die Geschmäcker sind. Grüße, rex RE: Offener Lesezirkel: Die Handschrift des Todes (ab 15. April) - LadydesBlauenMondes - 29-05-2011 19:06 Guten Abend, Zitat:Nein, wieso? Wenn man ein Leben retten kann, ohne sein eigenes dafür zu verlieren, tut man das doch auch. Naja, ich meinte so insgesamt. Er hat ja sowieso schon eine "herausragende" Rolle, kannte ein Opfer persönlich, ist der einzige, der das alles lösen konnte, da hätte ich es schon einem der anderen Ermittler gegönnt, die finale Situation zu retten. Zitat:Nur die Sache mit Sonya hat mich bis zum Schluss genervt, weil ich sie irgendwo unlogisch. Wie erging´s dir da, Lady? Naja, so rückblickend betrachtet finde ich die Sache mit Sonya gar nicht so ausgereitzt wie sie hätte sein können. Schließlich hatte Gurney in der Zeit, wo wir ihn beobachten konnten, sehr wenig Kontakt zu ihr und hatte auch keine Zeit sich um seine Bilder zu kümmern. Ich finde da Madeleines Eifersucht ein wenig übertrieben schließlich hat sich Gurney mit Sonya noch nicht mal getroffen oder so. Aber ich hatte den Eindruck das sich Madleine grundsätzlich von ihm alleingelassen fühlt (deswegen sind sie ja auch aufs Land gezogen) aber er steckt halt immerzu in Gedanken bei irgendwelchen Verbrechern. ^^ Zitat:Nein, nicht wirklich, weil so etwas eben doch passiert und bei einem Psychopathen sich durchaus so auswirken kann. Klar passiert sowas und in gewisserweise konnte ich die Gedanken des Killers auch nachvollziehen, aber so als Mordmotiv muss sowas eben öfter herhalten. Aber eigentlich fand ich es schon passend und als Leser konnte ich auch schön mitkombinieren, als die Geschichte von früher erzählt wurde. Zitat:Da sieht man mal, wie verschieden die Geschmäcker sind. Seh ich auch so. Aber vielleicht traust du dich ja irgendwann nochmal dran, dann kannst du uns ja deine Meinung bei Gelegenheit mal mitteilen. Liebe Grüße, Lady |