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Er - Titania - 30-08-2011 21:12 Gedichte schreibe ich nur, wenn ich wirklich tief in meinen Gefühlen verstrickt bin. Dieses Gedicht ist somit auch in einer schweren Zeit entstanden. Darum harre ich auch mit gemischten Gefühlen eurer Kritik. Aber trotzdem keine falsche Scham. Die Welt ist weit, es schneit Blütenblätter. Ich bin frei, frei zu tanzen, zu singen, spüre nicht mein Gewicht. Ich weiss vom Eisernen Heinrich nicht. Da dreht sich der Schlüssel, ich kenne den Ton. Er kommt herein, das Wohlgefühl fliegt davon. Die Luft wird heiß, grellweiß wird das Licht. Mir wird eng, zu eng zu atmen, zu leben. Drei Reifen schnüren mich ein. Neben mir muss der Eiserne Heinrich sein. Erst wenn er geht, kommt das Leben zurück. Es springt mich an, reisst mich um vor Glück. Mein Geist wird leicht, es weicht der stete Druck. Ich schwebe, schwebe über Angst und Wissen. Denn er gibt keine Ruh, treibt mich wieder dem Eisernen Heinrich zu. RE: Er - death dealer - 08-09-2011 16:59 Hallo Titania Zunächst einmal möchte ich dir mein Lob für dieses Gedicht aussprechen. Es hat mich, sowohl mitfühlen, als auch mitleiden lassen. Wenn ich Kritik anbringe, dann sind dies nur minimale Verbesserungen. Den Inhalt selbst kann und möchte ich nicht großartig kritisieren, denn du bringst deine, eigenen, tiefen Gefühle zum Ausdruck und an diese möchte ich mich nicht heranwagen. Ich werde am besten Strophe für Strophe vorgehen, damit meine Komentare leichter nachvollziehbar sin Strophe 1 Die Welt ist weit, es schneit Blütenblätter. Ich bin frei, frei zu tanzen, zu singen, spüre nicht mein Gewicht. Ich weiss vom Eisernen Heinrich nicht. -> die erste Strophe finde ich sehr gelungen. Ich persönlich stoße mich aber noch an den "Blüttenblätter(n)", da dies beim Vorlesen nicht ganz in den Rhythmus zu passen scheint. Ich wüsste spontan jedoch nicht, wie man es verändern könnte. In den letzten beiden Versen benutzt du zweimal das "nicht." Ich würde vielleicht versuchen, eins davon durch ein anderes Wort zu ersetzen (eine Möglichkeit wäre z.B.: "spüre kein Gewicht"). Strophe 2 Da dreht sich der Schlüssel, ich kenne den Ton. Er kommt herein, das Wohlgefühl fliegt davon. -> Finde ich sehr gelungen!!! Strophe 3 Die Luft wird heiß, grellweiß wird das Licht. Mir wird eng, zu eng zu atmen, zu leben. Drei Reifen schnüren mich ein. Neben mir muss der Eiserne Heinrich sein. -> Alles in allem sehr gut. Im vierten Vers würde ich jedoch schreiben: "zu eng zum Atmen, zum Leben". Aber das ist wiederum nur Geschmackssache ^^ Am Ende des vorletzten Verses würde ich ein Komma setzen und so die letzten beiden Verse miteinander verbinden, da so der Zusammenhang nochmals verstärkt wird. Strophe 4 Erst wenn er geht, kommt das Leben zurück. Es springt mich an, reisst mich um vor Glück. -> Hier gefällt mir besonders die Metapher des Lebens, welches das lyrische Ich vor Glück umreißt Strophe 5 Mein Geist wird leicht, es weicht der stete Druck. Ich schwebe, schwebe über Angst und Wissen. Denn er gibt keine Ruh, treibt mich wieder dem Eisernen Heinrich zu. -> Im vorletzten Vers würde ich das "Denn" weglassen und das Gedicht ungefähr so enden lassen: " Er gibt keine Ruh; und treibt mich wieder dem Eisernen Heinrich zu". Ich hoffe, dass ich dir mit meinen Anmerkungen etwas helfen konnte. Es sind nicht viele und meist auch nur Kleinigkeiten. Mir gefällt sehr gut, wie du deine Gefühle zum Ausdruck bringst. Teilweise kommen die Verse einem Erlebnisbericht nahe, was das Ganze nur noch authentischer macht. Liebe Grüße, death dealer RE: Er - poLet - 18-07-2012 20:54 Hej Titania...- hallo? Hallo?...- da! Fort...hm, mein Wort am Hort des wer?? -Achso, ja, also "Er" (...zuvor noch blabla wie Zitat:Gedichte schreibe ich nur, wenn ich wirklich tief in meinen Gefühlen verstrickt bin. Dieses Gedicht ist somit auch in einer schweren Zeit entstanden. Darum harre ich auch mit gemischten Gefühlen eurer Kritik. Aber trotzdem keine falsche Scham....blabla)... Zitat:Die Welt ist weit,...hmhm. (Mach ich normalerweise nicht, aber was ist für Dich schon normal?) Welt ist weit, schneiend Blütenblätter. Ich bin frei, zu tanzen, zu singen, spüre kein Gewicht. Ich weiß vom Eisernen Heinrich nicht. Da dreht sich der Schlüssel, ich kenne den Ton. Er ist gleich bei mir, ich rieche ihn schon - mein Atem stockt, grell hetzt das Licht, mir wird so eng, zu eng, zum Bewegen. Drei Fesseln schnüren mich ein. Bei mir muss der Eiserne Heinrich sein. Erst wenn er geht, kommt das Leben zurück. Es springt mich an, reisst mich um vor Glück. Mein Geist wird leicht, es weicht dieser Druck. Ich schwebe. Über Wissen und Angst. Doch er gibt keine Ruh, er treibt mich wieder dem Eisernen Heinrich zu. Beschwere Dich! poLet |