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Eine Nacht im Winter
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12-08-2008, 21:20
Beitrag #11
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RE: Eine Nacht im Winter
So Angel,
jetzt find ich auch endlich mal die Zeit für dich. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie regnet es in den letzten Tagen Kommentare unter diese Geschichte. Sehr merkwürdig. Da kommt man ja kaum noch hinterher. Aber nun zu deinem Kommentar. Zuerst wie immer ein nettes :icon_danke_ATDE: dafür, dass du dir die Zeit für mein Textchen genommen hast. Zitat:Ich bin sicher, dass ich ihn irgendwann schon mal gelesen habe, und frage mich gerade, warum eigentlich noch kein Kommentar drunter steht.- Ja, das frag ich mich allerdings auch. Zitat:Eigentlich will er gar nicht weitergehen, sondern sich hinsetzen, zwischen seine Kameraden, die gefallen sind. Will nicht weiterlaufen, sondern an Ort und Stelle bleiben, seinen Kameraden Gesellschaft leisten im kalten Tod.- Hm, eigentlich sind die Toten die Opfer der Soldaten. Aber deine Interpretation geht natürlich auch. Ich find es ja immer wieder spannend, was andere so in meine Texte reinlesen und dabei empfinden. Zitat:Kann man viel zu deinem Text sagen? Es ist nur eine kleine Frequenz aus einem großen Grauen. Ein kleines Stück Leben, ein kleines Teil der Grausamkeit, die immer wieder irgendwo auf der Welt passiert. - Es ist gut, dass es so ankommt. So war es gedacht. :icon_thumbs1: Zitat:Die Rubrik jedenfalls ist die richtige. Gefällt mir grad gar nicht, weißte. Ich wollte doch mal eine Weile mit dem Nachdenken aufhören.- hm, ja, was machst du dann in dieser Rubrik, Angelita? Husch, husch in die Humorecke. Zitat:Sehr eindringlich mit wenigen Worten eine große Szene dargestellt. Gut gemacht.- ui *rotwerd* Da weiß ich ja gar nicht, was ich sagen soll. Vielen Dank, auch für deine Anmerkungen und Verbesserungen. Ich habe sie alle übernommen. LG Addi Vielleicht werden wir langsam Teile fremder Biographien. (Meistens geht es um (...), Libertine) Da baumelt die kleine Spinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
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19-07-2012, 00:46
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-07-2012 00:47 von Dreadnoughts.)
Beitrag #12
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RE: Eine Nacht im Winter
Hallo Addi.
Etwas älteres von Dir, was ich noch nicht kannte. Da der Text kurz ist und ich überdies hinaus keine Rechtschreibfehlerchen gefunden habe, entfällt der gewohnte Aufbau. Es ist im Grunde eine bewegende Szene, wortwörtlich und im übertragenen Sinne. Ein Marsch, obwohl man nicht weiß, ob von Ost nach West oder umgekehrt. Geschweige denn, um was für Opfer es sich handelt. Aber da Du Elena erwähnst - also einem der Toten (so denke ich) - kann es eigentlich nur von Ost nach West sein. Trotzdem spekulativ. Was mir hier besonders gut gefällt, ist die Beschreibung der Momentaufnahme - und das Herausstechen kleiner Sätze, die das Bild schärfer zeichnen. Beispielsweise: Zitat:Jede Wolke ein bisschen Leben. Einzig am Ende ist dies hier: Zitat:Trotzdem marschiert er weiter, bahnt sich seinen Weg über gefrorene Leiber. Nackt, entblößt liegen sie da. Noch im Angesicht des Todes gedemütigt und gequält. Erneut dunkle Augen, tot und starr sehen sie ihn an.Der Folgesatz mit 'Erneut' versinkt durch die Platzierung im Textgefüge und verliert dadurch an Wirkung. Entweder würde ich empfehlen, ihn in einer neuen Zeile beginnen zu lassen, oder man könnte auch den Satz weiter ans Ende stellen. Oder aber einen Satz zwischenschieben, um eine kleine Pause einzubauen. Ansonsten empfinde ich die Szene als sehr plastisch und gut vorstellbar. LGD. ... and dread noughts |
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09-09-2012, 15:23
Beitrag #13
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RE: Eine Nacht im Winter
Hallo Dread,
diesen Kommentar von Dir habe ich glatt übersehen. Bitte entschuldige! Ich danke dir für das Lob. Und Deine Gedanken zum kleinen Textchen. Es geht nicht um einen Heimkehrer, im Gegenteil. Hier wird ein Soldat portraitiert, der alle Übel des Krieges gesehen hat, dennoch aber weitermarschiert. Zum einen, weil seine Kameraden es auch tun, zum anderen, weil ihm zum Umkehren die Kraft fehlt. Eigentlich ist er auf Autopilot. Das Absuchen der Umgebung bereits in Herz und Blut übergegangen. Elena war eine Russin, in die er sich in einem der besetzten Dörfer verliebt hatte. Sie kam allerdings zu einem tragischen Ende, und seitdem ist ihm alles egal. LG Addi PS: Deinen einen Satz habe ich einzeln gestellt. Sieht so viel besser aus. Danke. Vielleicht werden wir langsam Teile fremder Biographien. (Meistens geht es um (...), Libertine) Da baumelt die kleine Spinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
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