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Barack Obama - der "Friedensbringer"?
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28-07-2008, 12:06
Beitrag #1
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Barack Obama - der "Friedensbringer"?
Einige von euch haben sich sicherlich die Rede von Barack Obama in Berlin in den Medien verfolgt. Für mich stellt sich die Frage ist Barack Obama wirklich der „Friedensbringer“ wie ihn manche Medien bezeichnen?
Für mich sieht es so aus, dass der Mann seine eigenen Ziele verfolgt und nicht so wie Busch der nur eine Galionsfigur ist. Aber sind diese Ziele auch gut für Europa? Am Sonntag habe ich zum Beispiel ein Artikel gelesen in dem stand das Obama mehr Nato-Truppen in Afghanistan haben möchte, weil er US-Truppen von dort abziehen will und so Geld einsparen möchte. Und das wiederum soll Steuererleichterung für sozial benachteiligte Gruppen geben, die an den (und darüber musste ich wirklich lachen) hohen Benzinpreisen in den USA zu leiden haben. Das hat mich wirklich zum nachdenken gebracht. Was meint ihr dazu? Phantasie ist wichtiger als Wissen! Wissen ist begrenzt Phantasie nicht! - Albert Einstein |
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28-07-2008, 12:22
Beitrag #2
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RE: Barack Obama - der "Friedensbringer"?
Hallo,
nein, ich hab noch nichma die Rede in den Medien verfolgt, ich habe sie live vor Ort verfolgt Ich weiß aber gar nicht, was die Leute alle so verrückt macht. Soo toll fand ich die Rede nu wirklich nicht. Im Grunde hat er eigentlich überhaupt nichts Weltbewegendes gesagt. Ich bin aber sowieso immer so n bissl nicht so fasziniert von Reden. Man kann immer viel versprechen und da klatschen die Leute. Ich würde klatschen, wenn er auch tut, was er verspricht. Aber ich kapier nicht, dass die Europäer in ihm nun den Heilsbringer schlechthin sehen. Er kocht auch nur mit Wasser ... und ist garantiert kein Friedensbringer, jedenfalls nicht was den sog. "Krieg gegen den Terrorismus" angeht. |
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28-07-2008, 15:22
Beitrag #3
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RE: Barack Obama - der "Friedensbringer"?
Also sorry für meine harte Meinung, aber Barrack Obama - dem würde ich keinen Millimeter über den Weg trauen. *g* Wie sagte er mal in seinem Wahlkampf gegen Hillary Clinton, als ihn eine Moderatorin fragte, was ihn ausmache:
"Wer mich kennt, der liebt mich." Das ist schon eine tolle Aussage. Auch sonst hat er sich ganz zu Beginn noch eher in der Rolle des "smarten Playboys" verstanden und wurde danach durch seine Berater korrigiert. Er ist ein Politiker wie jeder andere auch - nur hat er durch sein Auftreten, seine "relative Jugend" und "Smartheit" eben eine Präsenz aufgebaut, die jeden in seinen Bann zieht. Wer am Ende der Reden minutenlang "Yes, we can"-Parolen durchzieht und alle Anhänger brüllen es einfach nach, der betreibt schon viel Polemik. Es überrascht, dass grade Deutschland bzw. die Deutschen so sehr hinter Obama stehen - ich sehe hier zu einem Großteil doch noch die starke Ablehnung der Bush-Politik als Begründung. Denn grade hier in Germany fordern die Medien/Menschen immer auf zu einer rationalen Politik mit Fakten, Zielen etc. Und grade hier sieht man eigentlich nicht viel mehr als die "Yes, we can"-Sprüche und dennoch fühlen sich doch sehr viele zu ihm hingezogen. Wie seine SACHpolitik wird, das ist ein anderes heisses Thema und hier wird er viele Probleme bekommen mit McCain (Stichwort: Beraterpolitik wird es werden). Also man sollte sich keine Illusionen machen. Grüße, Holy |
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28-07-2008, 15:40
Beitrag #4
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RE: Barack Obama - der "Friedensbringer"?
Friedensbringer?
Naja, da haben wir wieder ein Mal das tyoisch deutsche Problem der "Glorifizierung". Vielleicht liegt das teilweise daran, dass sich die "Deutschen" jemanden wünschen mit diesem Popstarflair, wie es gerne in den USA betrieben wird. Im Vergleich dazu wirkt Frau Merkel wie eine "Graue Maus". Naja sie wirkt eigentlich immer so. Aber zurück zu Obama. Wenn man sich mal seine politische Marschroute ansieht, die Polemik und den Pathos vergisst, dann sieht die Realität leider recht trüb aus. Truppenaufstockung in Afghanistan und im Irak klingt für mich nicht gerade nach Friedenspolitik. Wir werden auch zu Obama "Nein" sagen müssen. Schlagzeilen wie "Friedensbringer" oder dergleichen werden gerne von der Boulevard Presse propagandiert, davon ganz abgesehen, gehe ich mal davo aus das die meiner ansicht nach "nicht represäntative Umfrage" größtenteils von Menschen beantwortet wurde, dessen politisches Wissen recht gering ist und die nur die "geschaffene" Person Obama beurteilen. Das was uns ein Wahlteam präsentiert und was mit hundertausenden, wenn nicht millionen von Dollarn erschaffen wurde. Es wird interessant werden zu sehen wie sich die Dinge entwickeln, ich gehe davon aus das sich durch Obama zwar etwas verändern wird, aber ob das durchweg positiv ist das wird sich noch zeigen....... Der Spiegel unserer Seele ist der Glanz in unseren Augen |
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28-07-2008, 15:50
Beitrag #5
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RE: Barack Obama - der "Friedensbringer"?
Hallo zusammen,
ich persönlich bin dem ganzen sehr kritisch eingestellt. Die Rede hab ich nicht verfolgt, auch sonst, fällt mir die Figur Barack Obama nur auf, wenn er wieder einmal die Titelseite einer Zeitung schmückt, die ich für den Pressespiegel auseinander nehmen muss. Das was ich höre, auch hier, die Reaktionen der Menschen erschüttern doch eher. Ein Mann taucht auf, genau der Gegensatz zu all den anderen Mustern davor. Schwarz, jung und wie es scheint schafft er es die Leute selbst sehr anzusprechen. Schön, sicherlich beeindruckend zu sehen, wie die Puppen der Politik funktionieren und was man hervorbringen kann, wenn man nur genug Geld investiert. Mir persönlich gefällt es nicht, wenn man so offensichtlich von sich überzeugen weiß. Das täuscht die Leute gut weg über die Dinge, die vielleicht gar nicht so erwünscht sind. Solche "Friedensbringer" finde ich eher unlieb. Sie schmeicheln sich ein, um das Vertrauen und dadurch Macht zu bekommen. Ob es bei Brack Obama anders ist, wird sich zeigen. Ich kann es mir aber kaum vorstellen. Liebe Grüße, Sternchen Lesen ist Weisheit. Lesen ist Leben. Denn ohne Phantasie und Worte wäre die Welt zu grau, um sie formen zu können. - Sternchen Das ist Literatopia, unser 'Planet', unsere Zuflucht. Die kann uns niemand wegnehmen, ehrlich. Hier haben wir uns. - Dread Viele kleine Sternschnuppen |
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28-07-2008, 15:51
Beitrag #6
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RE: Barack Obama - der "Friedensbringer"?
Huhu,
@stranger: Zitat:und die nur die "geschaffene" Person Obama beurteilen. Das was uns ein Wahlteam präsentiert und was mit hundertausenden, wenn nicht millionen von Dollarn erschaffen wurde. Mit "geschaffen" hast du schon den richtigen Ausdruck verwendet. Ich meine, natürlich werde auch unsere Politiker ein wenig "geschaffen". Ein Stoiber, der in seinem Wahlkampf 2002 relativ "beherrscht" zu Werke ging nach dringendem Zuraten seiner Ratgeber. Aber die USA toppen dies locker. Und Hunderttausende Dollar ist gut. *G* Der Wahlkampf Obamas wird der vielleicht teuerste aller Zeiten. Mach dich auf eine Summe im dreistelligen Millionenbereich gefasst. Zitat:Naja, da haben wir wieder ein Mal das tyoisch deutsche Problem der "Glorifizierung". Das ist eine sehr interessante These, ob die Deutschen sich eine solche Gallionsfigur wünschen würden. Ich weiss gar nicht, ob dies hier möglich ist in absehbarer Zeit. Obama wuchs aus dem Boden empor, das würde hier nicht funktionieren, denke ich. Hmm. Ich würde aber gerne mal einen "Popstar" hier auf der Bühne sehen, einfach um zu schauen, ob solch ein Charakter noch ankommt. Grüße, Holy |
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28-07-2008, 16:11
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28-07-2008 16:14 von stranger.)
Beitrag #7
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RE: Barack Obama - der "Friedensbringer"?
Huhu,
@:HolyKnight Zitat:Mit "geschaffen" hast du schon den richtigen Ausdruck verwendet. Ich meine, natürlich werde auch unsere Politiker ein wenig "geschaffen". Ein Stoiber, der in seinem Wahlkampf 2002 relativ "beherrscht" zu Werke ging nach dringendem Zuraten seiner Ratgeber. Aber die USA toppen dies locker. Nun ja, das die Amerikaner des öfteren über die Stränge schlagen ist ja nun hinlänglich bekannt. Zitat:Das ist eine sehr interessante These, ob die Deutschen sich eine solche Gallionsfigur wünschen würden. Ich weiss gar nicht, ob dies hier möglich ist in absehbarer Zeit. Obama wuchs aus dem Boden empor, das würde hier nicht funktionieren, denke ich. Hmm. Ich würde aber gerne mal einen "Popstar" hier auf der Bühne sehen, einfach um zu schauen, ob solch ein Charakter noch ankommt. Zu dem Punkt: Ich glaube nicht das so etwas in Deutschland funktionieren würde, da die Politik hier doch zu sachlich ist. Mir geht es eher um diese neue deutsche Popkultur. Ähnliches erlebten wir ja auch beim neuen Papst. Die Wellen die das damals schlug waren schwer zu verstehen, meiner Meinung nach. Ich denke halt nur das Mr. Obama bei unserer Jugend, ich spreche die 18-26 jährigen an, die sich von solch einer Form des Popularismus gerne mitreissen lassen, ohne zu hinterfragen, diese Form des Stellenwertes genießt. schaut man sich Intervies mit älteren Mitbürgern an, oder liest deren Artikel, Kommentare etc. fällt einem fast überall sofort, das kritische Hinterfragen der Person Obama auf. Allerdings ist das wieder mal auch die erfolgreiche Arbeit von PR-Managern und den Medien das die junge Bevölkerung "ihren Friedensbringer" lobpreist. Ich möchte noch hinzufügen das ich natürlich nicht alle jugendlichen pauschalisieren möchte, es fällt halt nur mal wieder extrem auf. Außnahmen sind besonders erwünscht und bestätigen die Regel. Grüße, stranger Der Spiegel unserer Seele ist der Glanz in unseren Augen |
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29-07-2008, 15:57
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29-07-2008 15:59 von roro.)
Beitrag #8
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RE: Barack Obama - der "Friedensbringer"?
Hier wird Deutschland mit den USA verglichen?
Frage: Seid Ihr noch zu retten? Das ist wohl der dümmste Grössenwahnsinn seit langem hier im Forum! Die USA ist seit dem zweiten Weltkrieg der Machtfaktor Nummer 1 auf der Welt und wird es noch viele Jahre bleiben. Man kann kein politisches Amt auf der Welt mit dem des amerikanischen Präsidenten vergleichen. Darum ist es blosse Polemik, wenn hier über den Wahlkampf in den USA gelästert wird. Keiner von uns ist in den USA aufgewachsen und kann die Mentatlität eines Landes verstehen, dass sich selbst von seinen Unterdrückern befreit und innerhalb von einhunderfünfzig Jahren zur mächtigsten Nation der Welt gemacht hat. Dafür hocken wir alle in den Kinos und freuen uns über den glorifizierenden Scheiss Made in Hollydwood. Seltsame Welt. Und der Slogan "yes - we can" wird noch sehr, sehr wichtig werden, falls Obama gewählt wird, denn wenn es ihm gelingt, hinter diesem Slogan die Menschen für seine Politik zu gewinnen, dann verändert er in den nächsten acht Jahren die USA grundlegend. Obama ist kein zweiter J.F.Kennedy, er ist mehr, falls man ihm die Chance gibt, es zu zeigen. Er kann aber seine Visionen für ein anderes Amerika während des Wahlkampfes nicht vollständig offenlegen, sonst scheitert er wie Al Gore. Doch dass er diese Visionen hat, wird jeder begreifen, der sich mit seinem Lebensweg auseinandergesetzt hat. Dass er mehr europäische Truppen für Afghanistan verlangt, ist absolut berechtigt. Die Truppen der USA sind als Angriffstruppen "zu wertvoll", als dass man sie für die Besatzung verschwenden sollte. Und wir Europäer erhalten nach vielen Jahrzehnten endlich wieder einmal die Gelegenheit, unsere Soldaten (und vor allem die Offiziere) in echten Kampfhandlungen zu trainieren. Siebzig Jahre Frieden in weiten Teilen Europas scheint die meisten Menschen für das, was wirklich auf der Welt passiert, eingelullt zu haben. Viele empfinden die USA als reine Aggressoren, dabei sind sie die einzigen, die wirkliche Verantwortung übernehmen und sich wenigstens dort einmischen, wo westliche Interessen auf dem Spiel stehen. Erinnert Ihr Euch noch? Die westlichen Länder in Europa waren nicht einmal in der Lage, das kleine Serbien militärisch in seine Schranken zu weisen. Derzeit scheint die europäische Politik fast genauso Handlungsunfähig, wie vor dem zweiten Weltkrieg, als alles den Schwanz vor Hitler-Deutschland einzog, so dass er glauben musste, alle Welt würde tatenlos seiner Osteuropa-Invasion zusehen. Da freue ich mich über eine USA, die für die westliche Welt jederzeit die Kohlen aus dem Feuer holen kann. Und wenn dann ein Präsident wie Obama auch noch sein Land ökologischer und in wirtschaftlicher Hinsicht humanitärer macht, dann umso besser. |
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29-07-2008, 16:22
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29-07-2008 16:23 von stranger.)
Beitrag #9
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RE: Barack Obama - der "Friedensbringer"?
Hi roro
nur zum Verständnis, niemand hat hier die USA und Deutschland verglichen. Es ging nun darum ob der Herr Obama ein Friedensbringer ist oder nicht. Die Diskussion entwickelte sich dann dahin das er hier in Deutschland so angesehen wird, weil uns das US Wahlteam eine Person präsentiert, die zum Großteil von PR-Managern gezeichnet wurde. Über Ihn als Mensch maßt sich niemand an etwas zu sagen, da keiner von uns ihn persönlich kennt. Allerdings kann man seine Agenda nachlesen und auch seinen politischen Werdegang verfolgen. Und dieser zeigt nicht gerade einen Menschen der fähig wäre alleine ein Land wie die USA zu reagieren, sondern eher als Gallionsfigur eines Beraterstabes dienen wird, welche im Hintergrund die Strippen ziehen. Was und in welcher Form Amerika für Europa oder Deutschland getan hat, ist hier nicht Tenor der Diskussion. Dazu kann man auch geteilter Meinung sein. Ganz davon abgesehen hat jedes Land auf dieser Welt sein dunkles Kapitel. Doch Gegenstand dieses Threads ist nur die Frage ob Obama der großangekündigte Friedensbringer ist und nicht was Amerika für die Welt tut. Solltest du aber Obama mit Amerika gleichsetzen, so bedenke das, dass Land zweigeteilt ist, in Bezug auf die Präsidendtschaftswahl. Nicht Obama ist Amerika, sondern das dort lebende Volk. Er ist höchstens ihr politischer Vertreter. grüße stranger Der Spiegel unserer Seele ist der Glanz in unseren Augen |
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29-07-2008, 18:31
Beitrag #10
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RE: Barack Obama - der "Friedensbringer"?
roro schrieb:Dass er mehr europäische Truppen für Afghanistan verlangt, ist absolut berechtigt. Die Truppen der USA sind als Angriffstruppen "zu wertvoll", als dass man sie für die Besatzung verschwenden sollte. Und wir Europäer erhalten nach vielen Jahrzehnten endlich wieder einmal die Gelegenheit, unsere Soldaten (und vor allem die Offiziere) in echten Kampfhandlungen zu trainieren. Das ist ja wohl nicht dein Ernst? Die Truppen der USA seien zu wertvoll für Besatzungen? Wenn die USA nicht ohne zumindest zu diesem Zeitpunkt berechtigten Grund bzw. auf Grund von Erdöl andere Länder angreifen würden, dann müssten sie sie hinterher auch nicht besetzen, um da für einigermaßen stabile Verhältnisse zu sorgen. Sollen das nun die Länder übernehmen, die nicht ohne Grund und ohne alle friedlichen Mittel auszuschöpfen, andere Länder angreifen? Sollen wir etwa "Aufräumen", wenn die USA alles erstört haben? Wenn sie solche Kriege führen, dann müssen sie auch mit den Konsequenzen zurecht kommen und die nicht auf andere Länder schieben! Dann müssen sie halt ihre Truppen dafür einsetzen! Meines Erachtens ist das auch gut so, dann kommen sie wenigstens nicht noch auf die Idee andere Länder ohne Grund anzugreifen! Und, dass wir endlich mal wieder eine Gelegenheit hätten, um unsere Soldaten in Kampfhandlungen zu trainieren, kann ja wohl nicht wünschenswert sein! Sollen unbedingt deutsche Soldaten sterben, nur damit wir mal einen Kampfeinsatz haben? Sollen deutsche Soldaten dafür sterben, dass die USA Länder angreifen, ohne sich vorher ausreichend Gedanken über die Konsequenzen zu machen? Ich stimme dir jedoch zu, dass man Obama nicht als so negativ betrachten sollte... Auch, wenn er nicht in allen Bereichen als der geeignetste scheint, ist doch die Frage, ob es so jemanden überhaupt gibt, oder ob sich so etwas nicht auch entwickeln kann! |
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