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Ein perfekter Tag (verbessert)
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18-02-2008, 15:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14-03-2008 15:40 von Dreadnoughts.)
Beitrag #1
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Ein perfekter Tag (verbessert)
Marie schob die Kaffeetasse zur Seite und griff nach seiner Hand.
„Weißt du, ich bin sehr froh, dich kennen gelernt zu haben, Jurek“, sagte sie und schaute ihn mit ihren klaren grünen Augen an. Ihr braunes, schulterlanges Haar umrahmte ihr weißes, anmutiges Gesicht, das ihn schon faszinierte, seit sie sich vor einiger Zeit das erste Mal getroffen hatten. Jurek lächelte. Ein Kribbeln lief seine Wirbelsäule entlang nach unten und verkündete überall die Freude über ihre Worte. Die Härchen auf seiner Haut stellten sich auf und kitzelten unter seinem Hemd. Ja, ich habe lange darauf gewartet, dass du das einmal sagen würdest. Lange, fast zu lange habe ich nichts Ähnliches mehr gespürt. Was für ein Tag. Marie schaute auf seine Hände, die sie fest umschlossen hielt, und seufzte. „Ich wusste nicht, dass es einen Mann auf dieser Welt geben würde, der mich jemals verstehen könnte“, flüsterte sie, hob ihren Kopf und schaute in seine braunen Augen. Bernsteine, die sanft zurückschauten und ihre Sorgen wortlos erkannten. Leicht durcheinander gewirbeltes Haar, dessen dunkle Strähnen vereinzelt in das haarlose, glatte Gesicht fielen. Das Gesicht eines Sunnyboys – und doch verbarg sich hinter seinem Antlitz viel mehr. „Darf ich euch noch etwas bringen?“, fragte die heraneilende Bedienung und räumte bereits bei diesen Worten die beiden leeren Kaffeetassen vom Tisch. Jurek sah Marie fragend an. „Möchtest du noch ein bisschen bleiben?“ Marie überlegte kurz, horchte in ihr Inneres und nickte schließlich. „Ja, warum nicht?“, sagte sie und bestellte zwei weitere Tassen Kaffee. „Zweimal – kommt sofort“, murmelte die Bedienung, schrieb die Bestellung auf und beeilte sich, zu den anderen Tischen zu kommen, an denen bereits laut nach ihr gerufen wurde. „Ganz schön voll heute“, stellte Jurek fest und schaute sich im Café um. Fast alle Tische waren besetzt an diesem Abend. Die fröhliche Stimmung hatte die meisten Leute hierhin gelockt und sie erfreuten sich am wunderschönen Ausklang dieses angenehmen Sommertages. Tranken stimmungsvolle Getränke, amüsierten sich bei ihren Erzählungen. Ein weiteres Pärchen saß wie Jurek und Marie in einer entfernteren Ecke. Ein Mann mit einem weiten Kapuzenpulli und eine Frau, die mit ihrem Lederoutfit so gar nicht zu ihm passen wollte. Doch dies schien für die zwei kein Hinderungsgrund zu sein. Die verliebten Blicke, die sie sich zuwarfen, sprachen Bände. Die Welt um sie herum verblasste zu Nichtigkeiten. Nur sie und ihre Liebe zwischen ihnen. Eine Sonne mit ihren eingefangenen Trabanten, die sich zärtlich auf ihrer Umlaufbahn berührten. Jurek sah die beiden an und eine wohlige Wärme dehnte sich von Maries Händen aus, die langsam seine Arme hoch glitt und sich seinem Herzen näherte, das spürbar in seiner Brust pochte. Liebe ohne Grenzen. Ungeachtet des sozialen Ranges in dieser Gesellschaft. Pure Energie. Das ist es, was ich brauche. Das erfüllende Gefühl einer Sucht, welche mir schon so manche schlaflose Nacht bescherte und mich hungrig durch die Welt irren ließ. Immer auf der Suche nach ihr. Mein Lebenselixier, das irgendwo dort draußen existiert. So gewaltig, dass es niemand je wirklich beschreiben kann. Liebe, in ihrer unschuldigsten Form. Gefühle, die alles da gewesene in den Schatten stellen. Ein Rauschzustand, der mit nichts in dieser Welt vergleichbar ist. Immer wieder gestillt. Und doch ein Vulkan, der einfach nicht erlöschen will. Hast du die Liebe in dir, nach der es mich dürstet? Marie, ist es dein Herz, das meine Sucht versiegen lässt? Die große Liebe, die mich von meinen Qualen erlösen kann? Marie folgte seinen Blicken und bemerkte ebenfalls das andere Pärchen. Sie wurde rot und schmunzelte verlegen. „Jurek?“ Er drehte den Kopf wieder in ihre Richtung und schaute sie fragend an. „Ja?“ Marie seufzte und presste die Lippen aufeinander. Rutschte nervös auf ihrem Stuhl herum und suchte nach einem Anfang. Er beugte sich zu ihr hin und schaute sie durchdringend an. „Was möchtest du mir sagen?“, fragte er und der Lärm im Café riss trotz der Nähe zu ihr fast einige Worte vom Tisch hinfort. Sie schloss die Augen und holte tief Luft. „Wir kennen uns zwar erst seit einigen Wochen ...“, begann sie und atmete aus. „... doch ich fühle mich in deiner Gegenwart so unendlich glücklich.“ Jureks Mund formte sich zu einem Lächeln, während seine Wangen zu glühen begannen. Die Wärme aus ihren Händen hatte endlich sein Herz erreicht, drang hinein und ließ sein Inneres erbeben. Er senkte seinen Kopf und einige Strähnchen fielen ihm ins Gesicht, während er sie mit seinen Bernsteinaugen ansah. Die Schläge seines Herzens erhöhten sich und sein Körper wurde mit einem unbeschreiblichen Gefühl geflutet, das ihn an Glück erinnerte. „Ich fühle mich auch sehr gut in deiner Gegenwart“, flüsterte er. Marie druckste ein wenig herum, ließ plötzlich seine Hände los und griff spielend nach dem Salzstreuer vor ihr. „Schon merkwürdig, meinst du nicht?“, sagte sie und schüttelte den Kopf. Jurek sah sie fragend an. „Was meinst du?“ „Na ja. Kannst du dich noch daran erinnern, als wir uns kennen lernten. Damals, in diesem Chat?“ Jurek nickte. „Kurz vorher hatte mich mein Exfreund aus seiner Wohnung geschmissen und auch alle Sachen von mir auf den Müll geworfen.“ „Das war der Tag, als du bei deiner Freundin Asyl suchtest. Der Tag, als du den ganzen Chat mit deinen männerfeindlichen Flüchen fast lahm gelegt hast?“, fragte Jurek und lachte. „Die Admins wollten dich schon rausschmeißen!“ Marie nickte wehmütig. „Dich habe ich auch ziemlich angefahren.“ Jurek winkte ab. „Du warst sehr enttäuscht, das ist nur verständlich ...“ „... und doch haben wir uns so erst richtig kennen gelernt“, beendete Marie seinen Satz und spielte weiter mit dem Salzstreuer, den sie von einer Hand zur anderen schob. „Kennen gelernt“, meinte Jurek, „haben wir uns eigentlich erst später. Vorher waren es nur Worte, die sich über meinen Bildschirm bewegten. Kalte und sterile Beschreibung einer tragischen Liebe.“ „Im Gegensatz zu vielen anderen war es dir nicht egal. Du hast dich ... für mich ... interessiert. Ohne, das du wusstest, wie ich aussah. Ohne jemals wirklich mit mir in Kontakt getreten zu sein.“ Der Salzstreuer wurde immer schneller über den Tisch von einer Hand zur anderen geschoben. „Ich konnte die feindlichen Sprüche doch nicht ungesühnt lassen!“ Scheinbar entrüstet erhob sich Jurek von seinem Stuhl und hob die Arme theatralisch zur Decke. „Revanche für mein verletztes Ego!“, rief er. „Jurek!“, ermahnte sie ihn, beugte sich über den Tisch und zog ihn wieder hinunter. „Lass das, die Leute schauen schon zu uns herüber.“ „Na und? Sollen sie doch“, meinte er und setzte sich lachend wieder hin. Marie seufzte. „Ach Jurek. Warum können nicht alle Männer so sein wie du?“ Zu meinem Glück sind nicht alle so wie ich, sonst würdest du heute nicht mit mir hier sitzen und jemand anderes würde sich am Gefühl deiner Liebe berauschen. „Balsam für meine leidende Seele“, sagte Jurek und fühlte sich geschmeichelt. „Du bist der Balsam für meine Seele ...“, fing sie an, unterbrach sich aber sofort wieder und schaute nach unten. Jurek berührte sanft ihr Kinn und hob ihren Kopf vorsichtig hoch und blickte sie fragend an. „Marie?“ „Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt.“ Ihr Kopf zuckte leicht zurück und sie hielt sich erschrocken ihre Hände vor den Mund. „Habe ich das wirklich gerade gesagt?“, nuschelte sie und schaute ihn verwundert an. Ein Orkan in Jureks Innerem entstand und fegte durch die Städte seiner Gefühlswelt. Riss Türen auf, hinter denen vertraute Gesichter versteckt waren. Kalte, graue Mienen, die einer fernen Vergangenheit angehörten. Jene, die ihm ihre Liebe bereits geschenkt hatten und nun fort waren. Jene, die ihn süchtig werden ließen nach diesem unbeschreiblichen Gefühl. Frauen, die seine Sucht nach dem berauschenden Gefühl der Liebe leider nur zeitweilig befriedigen konnten. Doch er hatte ihre Herzen für sich gewonnen. Sie waren für immer ein fester Bestandteil seines Lebens geworden und die Erinnerungen daran verstärkten die Sehnsucht nach Marie. Schon zu lange hatte er gewartet, bis sie sich endlich aus ihrer Anonymität wagte. Zu viele Nächte ohne Schlaf. Quälendes Verlangen, das ihn rastlos durch sein Haus treiben ließ. Er griff nach ihren Händen und befreite ihren Mund von ihnen. „Auch ich empfinde ähnlich für dich, Marie. Seit damals habe ich keine Nacht mehr ruhig schlafen können, ohne an dich denken zu müssen.“ „Ja, damals. Nur ein paar Wochen und schon eine Ewigkeit her, nicht?“ „Was ist schon die Ewigkeit?“, fragte er. Hinter ihnen wurde es lauter. Scheinbar eskalierte eine kleine Meinungsverschiedenheit zu einem handfesten Streit unter alkoholisierten Leuten. Stühle wurden dramatisch weggestoßen, während wankende Männer aufstanden, um ihrem jeweiligen Standpunkt noch mehr Größe zu verschaffen. „Können wir woanders hingehen, hier wird es mir zu ungemütlich“, fragte sie Jurek. Nur noch ein kleiner Schritt. Dann bin ich am Ziel. Bitte, komm mit zu mir. Ich werde dir Dinge zeigen, die du noch nie gesehen hast. Werde dir meine Liebe demonstrieren. Werde dir das geben, was dir zusteht. Ich brauche dein Herz, um überhaupt fühlen zu können. Für manche nur ein Organ. Doch in Wirklichkeit der Inbegriff der Liebe. „Wohin möchtest du denn?“ „Ich möchte einfach nur bei dir sein“, flehte Marie und sah ihn erwartungsvoll an. Jureks Augen fingen an, zu leuchten. Endlich. Ich werde mir für dich besonders viel Mühe geben. Ich bin auf alles vorbereitet. Dein Herz ist groß, Marie. Und noch heute Nacht werde ich es in Händen halten. Du wirst es sehen. Ein perfekter Tag. „Dann lass uns zu mir fahren“, meinte er, winkte die Bedienung herbei und zahlte die Rechnung. Zusammen erhoben sie sich. Jurek legte seinen Arm um ihre Schulter und Marie schmiegte sich an ihn an. Gemeinsam verließen sie das Café, traten in die sternklare Nacht hinaus und schlenderten zum angrenzenden Parkplatz. Zwei verliebte Menschen, die den Tag gemeinsam ausklingen lassen wollen. Zwei Herzen, die in einem Takt schlagen. Ein Herz, das den nächsten Tag in einem Glas erleben würde. Inmitten anderer, die bereits seit langem aus ihrer schützenden Hülle herausgeschnitten worden sind. „Kannst du jetzt endlich meine Hand loslassen?“ „Sie können uns aber noch vom Parkplatz aus sehen.“ „Alex! Lass endlich meine Hand los!“ „Ach Kerstin. Das ist doch das Schöne an unserem Beruf, oder nicht?“, grinste er. Kerstin zog angewidert die Hand weg und lehnte sich zurück. „Dann denk auch mal daran. Wir beide sollen nur observieren, hat der Chef gesagt“, brummte sie und schaute durch die großen Fenster des Cafés nach draußen. Der Nachtbus hielt gerade und verdeckte die Sicht auf Marie und Jurek. „Kannst du sie noch hören?“, fragte sie. Er fasste in sein Ohr, rückte das kleine Gerät zurecht und nickte schließlich. „Sie sind gerade losgefahren.“ Kerstin seufzte. „Ich mach mir Sorgen. Dieser Jurek, falls es tatsächlich unser Mann ist, dann ist er verdammt gefährlich. Es sind jetzt schon fünf Frauen in diesem Jahr“, sagte sie, griff unter ihre Lederjacke und tastete nach ihrer Dienstwaffe. Beruhigende Sicherheit in Stahl. „Die Kollegen da draußen werden sie nicht aus den Augen verlieren“, meinte Alex. „Unser Job hier ist beendet.“ „Und falls doch?“ „Sie ist die Beste. Hast du doch gesehen“, meinte er und hielt sich scheinbar erschrocken die Hand vor den Mund. „Habe ich das gerade wirklich gesagt?“, imitierte er Marie. Kerstin rollte mit den Augen. „Verdammt, Alex!“ „Hey. Komm runter. Außerdem hat sie den schwarzen Gürtel. Und jetzt lass uns gehen“, brummte er und winkte nach der Bedienung, die die betrunkenen Gäste gerade wieder beruhigt hatte. Doch plötzlich hielt er in mit seinem Arm in seiner Bewegung inne, fasste sich wieder ans Ohr und lauschte in das Hörgerät. Kerstin starrte ihn mit großen Augen an. „Was ist?“ Alex schüttelte den Kopf und bedeutete ihr, still zu sein. „Marie?“, rief er scheinbar zu sich selbst in das Café. Ein kurzer Schrei ertönte in seinem Ohr. So laut, dass selbst Kerstin es hören konnte. Ungläubig starrte sie Alex an, der abrupt aufstand und durch den Schwung den Stuhl umwarf. „MARIE!“ Anmerkungen: Ursprünglich wanderte ich monatelang schwanger mit dieser Idee im Kopf durch die Lande. Zuerst nur Fragmente - nur Bruchstücke einer anderen Welt - bis ich das Thema des damaligen Schreibwettbewerbs in einem anderen Forum erspähte. Nun, einer der wenigen Texte, der innerhalb von wenigen Stunden niedergeschrieben wurde. *g* D. ... and dread noughts |
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22-02-2008, 01:18
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22-02-2008 01:20 von Dread.)
Beitrag #2
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RE: Ein perfekter Tag
Hallo Dreadnoughts,
erstmal das Formelle: Zitat:...welche mir schon so manche schlaflose Nacht bescherte und hungrig durch die Welt irren ließHier fehlt ein "mich" Zitat:...und schlenderten zum angrenzten Parkplatz."angrenzenden" Zitat:„Sie ist die Beste. Hast du doch gesehen“, meinte er und hielt sich erschrocken die Hand vor den Mund.Hier ist man kurz verwirrt. Vielleicht "hielt sich scheinbar erschrocken die Hand vor den Mund"? So, jetzt zum Inhalt: Dieser Jurek war mir ja gleich suspekt. Irgendwann war ich mir sicher: Der Mann ist ein Psychopath. Die Auflösung, die spätestens mit "Für manche nur ein Organ." kommt, könnte allerdings ein wenig pointierter sein. Es hat eine interessante Wirkung, wenn man nach und nach erkennt, worum es Jurek geht. Um mir wirklich einen Schauer über den Rücken zu jagen, war es aber zu behutsam. Das Ende ist auch gut gelungen und sorgt noch einmal für eine kleine Gänsehaut. Insgesamt schön flüssig und stimmig geschrieben. Ein klein bisschen mehr Atmosphäre hätte vielleicht nicht geschadet, mir hat der Text aber auch so sehr gut gefallen. Liebe Grüße Dread PS: Hab beim Hochscrollen nochmal deine Signatur gelesen. Interessant.
Werkeverzeichnis |
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24-02-2008, 13:41
Beitrag #3
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RE: Ein perfekter Tag
Hallo Dread.
Ich danke für Deine Anmerkungen und gebe Dir Recht. Als Verfasser sieht man leider nicht die eigenen Fehler - ein Schutz des Egos? *g* Wer weiß ... Zitat:Die Auflösung, die spätestens mit "Für manche nur ein Organ." kommt, könnte allerdings ein wenig pointierter sein. Es hat eine interessante Wirkung, wenn man nach und nach erkennt, worum es Jurek geht. Um mir wirklich einen Schauer über den Rücken zu jagen, war es aber zu behutsam.Nun, dieser Text ist (hauptsächlich) für einen Schreibwettbewerb geschrieben worden. Da dort keine Genrebezeichnungen drüberstehen, wollte ich den Leser mit allen Anmerkungen etwas irritieren. Behutsam - ja, aber pointierter oder "krasser" geschrieben? Da wäre sehr früh klar geworden, worum es hier geht. Und der Wahnsinn hinter den "Iriden" lauert leise auf seine Opfer. Hier war für mich wichtig, ein gespräch darzustellen, in dem der Wahnsinn nicht sofort erkennbar wäre. Selbst am Ende ( der "Cafe - Szenerie") sollte sich der Leser fragen, was nun genau los ist. Zitat:Das Ende ist auch gut gelungen und sorgt noch einmal für eine kleine Gänsehaut.Das freut mich, obwohl ich ehrlich gesagt nicht weiß, wo ich noch mehr Atmosphäre einbauen könnte. Falls Du da einen Tip hast - her damit. Zitat:PS: Hab beim Hochscrollen nochmal deine Signatur gelesen. Interessant.Das (!) wird erst noch interessant. *g* LG D. ... and dread noughts |
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09-03-2008, 19:35
Beitrag #4
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RE: Ein perfekter Tag
Hallo Dreadnoughts,
jetzt nehme ich mir einfach die Zeit, die Geschichte zu kommentieren - gelesen habe ich sie schon länger, kam aber einfach nicht dazu, darauf zu antworten. Aber jetzt => Marie folgte seinen Blicken und bemerkte ebenfalls das andere Pärchen an einem der Tische. Würde den Zusatz streichen - ich empfinde ihn als unnötig. => „... doch ich fühle mich in deiner Gegenwart so unendlich glücklich.“ [...] und er fühlte sich glücklich. Wortwiederholung - dir fällt sicher eine Alternative ein. => Ohne, das du wusstest, wie ich aussah. dass => Seit damals habe ich keine Nacht mehr ruhig schlafen können, ohne an dich denken zu müssen. Da ist dir ein Zeilenumbruch reingerutscht => Kerstin seufzte. „Ich mach mir Sorgen. [...]“, seufzte Kerstin Sie seufzt aber viel Gut; dadurch, dass der Text hier steht, ahnt man schnell, in welche Richtung es geht - wobei auch so ein leichtes Gefühl von "Falschheit" aufkommt. Es ist einfach zu perfekt, dieses Paar. Die Szenerie ist zu friedlich. Am Anfang hätte ich einen Moment lang sogar ihr die Psychopathen-Rolle zugeschanzt :D Ich fände es aber interessant, den Text in ein anderes Genre zu stellen, um die Wirkung zu verändern - vielleicht Emotionen? Wäre ja auch durchaus passend Sehr locker und gut zu lesen, zwar großteils ohne deine "Besonderheiten" (wie hier die Metapher von Sonne und Trabant), aber das stört nicht. Atmosphärisch empfinde ich die Geschichte durchaus; z.B. wie Marie mit dem Salzstreuer spielt - sehr schönes Detail, das viel vermittelt. Sie spielt ihre Rolle wirklich gut. *g* Die erste Auflösung - Jurek als Psychopath - kam nicht wirklich überraschend; die zweite - das Pärchen als Polizisten - hingegen schon, gefiel mir. Und das sehr offene Ende finde ich auch interessant und irgendwie passend. Ja, ich habe diesen Text wieder einmal gern gelesen Und wieder ist das Puzzle um ein Teil reicher ... ahne ich, oder ahne ich nicht? Bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht. Mira Ich bin ein Fragezeichen kein Punkt - Rose Ausländer - Avatar von Zwielichtstochter |
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10-03-2008, 00:29
Beitrag #5
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RE: Ein perfekter Tag
Hallo Mira.
Zitat:=> Kerstin seufzte. „Ich mach mir Sorgen. [...]“, seufzte Kerstin Öhm, nun ja. Alle Deine Anmerkungen haben ein Stirnrunzeln auf mein Gesicht gezaubert. Manchmal ist man echt blind. Ja, Doppelseufzer waren nicht beabsichtigt. Und auch die anderen Anmerkungen werde ich mir noch zur Brust nehmen. Zitat:Ich fände es aber interessant, den Text in ein anderes Genre zu stellen, um die Wirkung zu verändern - vielleicht Emotionen? Wäre ja auch durchaus passendSteht jetzt in Emotion. Mal schauen, wie es jetzt wirkt. Zitat:Sehr locker und gut zu lesen, zwar großteils ohne deine "Besonderheiten" (wie hier die Metapher von Sonne und Trabant), aber das stört nicht.*puh* Dann ist ja gut. *g* Ne, im Ernst. Hier war der Dialog wichtig für mich. Vor allem, ob ich ihn auch so (doppeldeutig und unscheinbar) hinbekomme. Zitat:Sie spielt ihre Rolle wirklich gut. *g*(Warte mal auf ihren nächsten Auftritt. *hust*) Zitat:Und wieder ist das Puzzle um ein Teil reicher ... ahne ich, oder ahne ich nicht? Bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht.Muss erst noch ein anderes "Großprojekt" beenden. Dann gehts direkt hier weiter. Hab mich sehr gefreut. Danke. LG D. ... and dread noughts |
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11-12-2008, 00:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-12-2008 00:35 von Adsartha.)
Beitrag #6
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RE: Ein perfekter Tag (verbessert)
Hi Dread,
dann will ich mich auch mal auf deinen perfekten Tag stürzen. Gelesen hab ich ihn schon mehrmals, doch irgendwie immer den Kommentar drunter verpeilt. Es ist ja schon überarbeitet, mal sehen, wie viel ich daher noch finden kann. Zitat:sagte sie und schaute ihn mit ihren klaren grünen Augen an. Ihr braunes, schulterlanges Haar umrahmte ihr weißes, anmutiges Gesicht, das ihn schon faszinierte, seit sie sich vor einiger Zeit das erste Mal getroffen hatten.- ich sehe, du bevorzugst es, deine Protagonisten schon in den ersten Sätzen zu beschreiben. Ist persönlich nicht so mein Fall, aber naja, da es aus Jureks Sicht ist, geht das, denke ich, in Ordnung. Zitat:flüsterte sie, hob ihren Kopf und schaute in seine braunen Augen. Bernsteine, die sanft zurückschauten und ihre Sorgen wortlos erkannten. Leicht durcheinander gewirbeltes Haar, dessen dunkle Strähnen vereinzelt in das haarlose, glatte Gesicht fielen. Das Gesicht eines Sunnyboys – und doch verbarg sich hinter seinem Antlitz viel mehr.- okay, jetzt beschreibst du ihn. Also Perspektivwechsel? Wirkt irgendwie komisch. Zitat:Die fröhliche Stimmung hatte die meisten Leute hierhin gelockt und sie erfreuten sich am wunderschönen Ausklang dieses angenehmen Sommertages. - entsteht eine Stimmugn nicht erst dadurch, dass Menschen da sind? Ein leeres Cafe hat ja keine fröhliche Stimmung, kann daher auch keine Leute anlocken. Zitat: Die verliebten Blicke, die sie sich zuwarfen, sprachen Bände. Die Welt um sie herum verblasste zu Nichtigkeiten. Nur sie und ihre Liebe zwischen ihnen. Eine Sonne mit ihren eingefangenen Trabanten, die sich zärtlich auf ihrer Umlaufbahn berührten. - der erste und letzte Satz gehen, finde ich, für eine Betrachtung, doch die beiden in der Mitte sind für einen Beobachter nicht ganz passend. Wenn du schreibst: Sie schienen die Welt herum vollkommen vergessen zu haben, geht es allerdings wieder. Zitat: Quälendes Verlangen, das ihn rastlos durch sein Haus treiben ließ.- getrieben hatte. Zitat:Stühle wurden dramatisch weggestoßen, während wankende Männer aufstanden, um ihrem jeweiligen Standpunkt noch mehr Größe zu verschaffen.- wie sieht sowas denn genau aus? Zitat:Zusammen erhoben sie sich. Jurek legte seinen Arm um ihre Schulter und Marie schmiegte sich an ihn an.- Schultern Zitat:Gemeinsam verließen sie das Café, traten in die sternklare Nacht hinaus und schlenderten zum angrenzenden Parkplatz. - heißt es nicht *sternenklare Nacht" ? Zitat:Zwei Herzen, die in einem Takt schlagen. Ein Herz, das den nächsten Tag in einem Glas erleben würde. Inmitten anderer, die bereits seit langem aus ihrer schützenden Hülle herausgeschnitten worden sind.- Die Gedanken Jureks verraten dem Leser schon ziemlich viel, doch hier greifst du endgültig vorraus. Ich würd das etwas drosseln und die Auflösung erst bei den anderen beiden Ermittlern bringen. Ist so spannender. - worden waren Zitat: Beruhigende Sicherheit in Stahl. - nicht eher "aus"? Zitat:Ein kurzer Schrei ertönte in seinem Ohr. So laut, dass selbst Kerstin es hören konnte. Ungläubig starrte sie Alex an, der abrupt aufstand und durch den Schwung den Stuhl umwarf.- Hm, sitzen sie nicht noch im Auto? Da wird Jurek sie ja wohl kaum umbringen, oder? Da müsste irgendwie noch etwas mehr Zeit vergehen. So, fertig. Ist ja doch länger geworden als ich dachte. Deinen Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, abgesehen von den Nebensätzen, die du als Hauptsätze verkaufst, in dem du sie durch Punkte vom eigentlichen Bezugssatz abtrennst. Das ist etwas, das Sternchen ebenfalls macht - mir persönlich gefällt es nicht, aber das ist nun mal euer Stil, von daher spar ich mir da das gemecker. Inhaltlich mag ich die Geschichte auch. Nur das Jureks Gedanken zu früh seine wahren Absichten verraten und das in meinen Augen zeitlich nicht ganz korrekte Ende schmälern den Gesamteindruck etwas. Aber ich bin mir sicher, da fällt dir noch etwas ein. LG Addi PS: Beim lesen viel mir auf, dass du sehr häufig das Verb "fragen" im Text hast. Vielleicht schaust du dir das auch noch mal an und suchst nach abwechslungsreichen Alternativen. Vielleicht werden wir langsam Teile fremder Biographien. (Meistens geht es um (...), Libertine) Da baumelt die kleine Spinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
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12-12-2008, 01:02
Beitrag #7
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RE: Ein perfekter Tag (verbessert)
Moin Adsartha.
Und nu hab ich mal die Sachen für die nächste Klausur beiseite gelegt, die Postkarten ebenfalls, damit Du dieses Jahr noch eine Antwort bekommst. (Ist grad ein bisschen viel Leben im Leben.) Zitat:- ich sehe, du bevorzugst es, deine Protagonisten schon in den ersten Sätzen zu beschreiben. Ist persönlich nicht so mein Fall, aber naja, da es aus Jureks Sicht ist, geht das, denke ich, in Ordnung.Ich habe am Anfang den neutralen Erzähler (mehr oder weniger) den Kopf drehen lassen, damit der Leser die beiden klar vor Augen hat. In dem Fall kein wirklicher Perspektivwechsel - eher "angetäuscht". Zitat:- entsteht eine Stimmugn nicht erst dadurch, dass Menschen da sind?Gemeint sind die Leute, die Stimmung machen - und die können am Anfang verschwindend gering sein. Aber ich will hier keine "Marketingstrategien" anbringen oder sowas. Zitat:Zitat:*g* Dann müsste ich den letzten Satz ebenfalls rausschmeißen, denn die Sonne und ihre Trabanten kann ein Beobachter auch nicht sehen. Ach, nimms mir nicht übel, aber "die Welt vollkommen vergessen zu haben" ist mMn ein Satz, der sehr oft in solchen Situationen zu lesen ist. Aber ich kann ja ein "scheinbar" in den mittleren Satz einbauen. Hm ... mal sehen. Zitat:Zitat:Nee, ne? Zitat:Zitat:Na, dann scheinen die Etablissements Deiner Wahl ja völlig friedlich zu sein ... Zitat:Zitat:Ähm ... (gez wirds peinlich, ne?) Zitat:Zitat:Tja, ... bei Sacrifice von Lilly angemarkert - und hier würde ich es bis aufs Blut verteidigen. Hm, ... aber auch nur aus dem Grund, da ich das Bild mit den Herzen im Einmachglas sonst nirgendwo reinbringen kann. Hm ... ich schreibs mir mal auf und überleg mir was, okay? Zitat: Zitat:Nö. Die "Sicherheit" steckt drinnen. Die Patrone, und die ist aus Messing und einigen anderen exotischen Zutaten. *ggg* (Im Ernst: Ich kenne es nicht anders - und ich lasse es so.) Zitat:Zitat:Das ist bewusst so gewählt, keine Bange. Klärt sich irgendwann *hust* in den nächsten Geschichten - aber ich verstehe, was Du meinst. Zitat:Deinen Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, abgesehen von den Nebensätzen, die du als Hauptsätze verkaufst, in dem du sie durch Punkte vom eigentlichen Bezugssatz abtrennst.Nu komm - es ist doch schon besser geworden, oder nicht? Zitat:Das ist etwas, das Sternchen ebenfalls macht - mir persönlich gefällt es nicht, aber das ist nun mal euer Stil,"Euer"? Zitat:von daher spar ich mir da das gemecker.Gut so. ![]() Zitat:Beim lesen viel mir auf, dass du sehr häufig das Verb "fragen" im Text hast. Vielleicht schaust du dir das auch noch mal an und suchst nach abwechslungsreichen Alternativen.Echt? Na, dann schau ich da auch nochmal, ob ich dafür kompatible Worte finde. Joar, dann danke isch Dir erstmal, dass Du Dir diesen alten Text zur "Brust" genommen hast. Werde mich revanchieren - spätestens zu Weihnachten. LG D. ... and dread noughts |
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03-04-2009, 13:30
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-04-2009 17:01 von Sternchen.)
Beitrag #8
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RE: Ein perfekter Tag (verbessert)
Hallo André,
wie angedroht, mach ich mich heute daran, ein paar Kommentare zu schreiben. Mir ist deine Geschichte aufgefallen und wie ich sehe, hat sie auch noch nicht ganz so viele Kommentare. Ändern kann ich das nicht, aber dafür um einen erweitern. Mal sehen ... Jurek sah die beiden an und eine wohlige Wärme dehnte sich von Maries Händen aus, die langsam seine Arme hoch glitt und sich seinem Herzen näherte, das spürbar in seiner Brust pochte. => "spürbar" kommt mir hier ein wenig schwach als Wort vor. Spüren tue ich mein Herz auch, wenn ich ruhig bin und lausche. Aber ich glaube du meins hier einen verschnellten Herzschlag, also - vor Liebe pochend. Dafür finde ich "spürbar" als Wort recht karg. Stühle wurden dramatisch weggestoßen, während wankende Männer aufstanden, um ihrem jeweiligen Standpunkt noch mehr Größe zu verschaffen. => Find ich super, diese Beschreibung! „Können wir woanders hingehen, hier wird es mir zu ungemütlich“, fragte sie Jurek. => Hier fehlt doch ein Fragezeichen, oder nicht? Ein Herz, das den nächsten Tag in einem Glas erleben würde. Inmitten anderer, die bereits seit langem aus ihrer schützenden Hülle herausgeschnitten worden sind. => *lach* Ich hab’s mir fast gedacht und trotzdem haut es mich um! ![]() Und schon aus. Schade. Ich muss feststellen, ich lese dich immer noch gerne. Es ist ja jetzt schon eine gewisse Zeit her - du weißt ja, was einem so immer für dumme Dinge dazwischen kommen. Aber ich bin am ändern. Prioritäten müssen her und nach diesem Lesen, setzet ich sie mit Freuden ein wenig neu. Hat mir Spaß gemacht. Super angenehm zu lesen. Schön vom Gefühl. Während dem ersten Teil habe ich immer wieder zum Rubriknamen und dem Titel hochgeguckt, um mich doch noch überzeugen zu können, dass meine Idee von Psychokiller, sicherlich nicht hier zu finden ist. Keine Ahnung, was in mir die Alarmglocken geläutet hat, aber irgendwie war ab einem gewissen Punkt eine Ahnung da. Überrascht war ich dann trotzdem, ich hab das dem ganzen nicht (und auch wieder doch) zugetraut. Was natürlich notwendig ist, bei so einer Geschichte - des Effektes wegen - ist ein passender Einstieg mit viel Überzeugungskraft und ich muss sagen, dass hast du meisterlich gemacht. Viel Gefühl, Lächeln, Details, ein wirklich netter Dialog - Perfektion der Liebe. Alles stimmig vom Grundgefühl auf. Der einzige Punkt, der mich ein wenig enttäuscht hat ist, dass die Geschichte schon hier ein Ende hat. Ich hatte auf einmal richtig Lust einen Krimi zu lesen und Alex und Kerstin bei einer (versuchsweise) Rettungsaktion zu begleiten. ![]() Hat mir gut gefallen. Nur das Ende ist halt nicht befriedigend, man möchte es weiter wissen, weiter lesen - vor allem, da die Geschichte selbst ja eben auch sehr schön flüssig und toll zu lesen ist. Man ist einfach nicht froh, wenn´s vorbei ist. Toll gemacht & ... ... gerne gelesen! Sternchen Lesen ist Weisheit. Lesen ist Leben. Denn ohne Phantasie und Worte wäre die Welt zu grau, um sie formen zu können. - Sternchen Das ist Literatopia, unser 'Planet', unsere Zuflucht. Die kann uns niemand wegnehmen, ehrlich. Hier haben wir uns. - Dread Viele kleine Sternschnuppen |
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03-04-2009, 19:13
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-04-2009 19:15 von Dreadnoughts.)
Beitrag #9
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RE: Ein perfekter Tag (verbessert)
(HUCH! O.o)
Moin - Sternchen. Habs gez erst gesehen! Zitat:Jurek sah die beiden an und eine wohlige Wärme dehnte sich von Maries Händen aus, die langsam seine Arme hoch glitt und sich seinem Herzen näherte, das spürbar in seiner Brust pochte.*ächz* Siehs mir nach, ich komme gerade von "Seelenfeuer" und mein Bauch braucht erstmal eine Pause. Zitat:„Können wir woanders hingehen, hier wird es mir zu ungemütlich“, fragte sie Jurek.Jau, ich sehs. Aber dann würde sich der Satz merkwürdig lesen. Hm, warte mal - vielleicht so? „Können wir woanders hingehen?", fragte sie Jurek. "Hier wird es mir zu ungemütlich." Zitat:Ein Herz, das den nächsten Tag in einem Glas erleben würde. Inmitten anderer, die bereits seit langem aus ihrer schützenden Hülle herausgeschnitten worden sind.*Hände gen Himmel streckt* "YEAH!" ![]() Zitat:Während dem ersten Teil habe ich immer wieder zum Rubriknamen und dem Titel hochgeguckt, um mich doch noch überzeugen zu können, dass meine Idee von Psychokiller, sicherlich nicht hier zu finden ist. Keine Ahnung, was in mir die Alarmglocken geläutet hat, aber irgendwie war ab einem gewissen Punkt eine Ahnung da.Ich denke, die Geschichte kann nur hier funktionieren - nicht unter Horror oder Krimi noch Thriller. Zitat:Überrascht war ich dann trotzdem, ich hab das dem ganzen nicht (und auch wieder doch) zugetraut.Für Jurek ist es Liebe - nur war da der Knackpunkt so zu schreiben, dass erst spät klar wird, dass sich seine Liebe von der unserigen sehr unterscheidet. (So formuliere ich es mal.) Zitat:Der einzige Punkt, der mich ein wenig enttäuscht hat ist, dass die Geschichte schon hier ein Ende hat.-> *hust* Zitat:Ich hatte auf einmal richtig Lust einen Krimi zu lesen und Alex und Kerstin bei einer (versuchsweise) Rettungsaktion zu begleiten.Das ist hier nur ein Ausschnitt, der eigenständig zu lesen sein sollte (und es zum Glück auch ist). Es wird eine Antwort auf die Frage geben, was danach passiert(e). Jau, dann Danke fürs Lesen und Gedankenhinterlassen. LG D. ... and dread noughts |
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04-04-2009, 19:29
Beitrag #10
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RE: Ein perfekter Tag (verbessert)
Hallo Dreadnoughts,
am Anfang fand ich das Liebesgeflüster etwas übertrieben, manches schien mir unnötig gedoppelt. Als ich den Haken merkte, änderte ich meine Meinung. Da ist kaum noch etwas zu verbessern, Dein Stil ist der Sache angemessen. Vielleicht schaffst Du es noch, die Spannung zuletzt allmählicher ansteigen zu lassen. Jetzt, finde ich, steigt sie von der Stelle mit den Herzen im Glas, nicht mehr an. Mich stört auch, dass die beiden Polizisten zunächst mit einem anderen Liebespaar verwechselbar sind (Händchen halten). Das wirkt mir gekünstelt, um den Leser nicht so schnell merken zu lassen, dass es Polizisten sind. Den Übergang könnte ich mir konträer vorstellen - es könnten zwei männliche Polizisten sein, noch lapidarere Sätze. Aber vielleicht verlange ich jetzt einfach zu viel. Du wolltest ja die Geschichte fortsetzen. Ob der Schrei von Marie im Ohr zweckmäßig ist, bezweifle ich. Er kommt mir nach dem Gepräch der Polizisten über die Qualitäten von Marie zu theatralisch vor. Du hast die Stimmung gut eingefangen und einen Spannungsbogen sauber aufgebaut. War gut zu lesen. Glückwunsch! Gruß Klaus |
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