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Jackpot
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20-10-2008, 01:57
Beitrag: #11
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RE: Jackpot
Hi meine Lady!!! *freu*
![]() Schön das du zu meiner Geschichte gefunden hast! Zitat:ich liebe ja diese bilder, die mit wasser zu tun haben, prasselnden regen, strommschnellen im rinnstein ... hast du sehr schön beschrieben. *lob*Danke!^^ Zitat:dieser satz hat in mir gerade den verdacht aufkommen lassen, dass er nur mit sich selbst redet.*ggg* Zitat:jetzt hast du mich mit dem ende schockiert!das sollte es auch Toll das das so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe^^Zitat:das bestätigt meinen eindruck, dass bei ihm irgendwas nicht stimmt. den hatte ich ja schon, als er mit den schatten geredet hat.hm ... eigentlich hatte ich sagen wollen, dass er in einer Welt lebt, in der Geld wirklich zu nichts mehr zu gebrauchen ist (Finanzkrise/3. Weltkrieg etc^^) ... außerdem rede ich manchmal auch mit mir selbst Zitat:er will doch bestimmt soviel wie möglich haben um damit zu heizendas ist ein Schwachpunkt in meiner Geschichte ... die Stelle sollte zeigen, wie wenig Geld eigentlich wert ist, für "ihn". Eigentlich braucht er nicht alles fürs Heizen, da er damit nur das nasse Holz wieder zum brennen bekommen will (Grillanzünder Zitat:gut gemacht, mein wanderer. solche geschichten regen an über solche charaktere nachzudenken, besonders solche sehr-kurzgeschichten.Vielen lieben Dank für deinen Kommi^^ ![]() Ganz liebe Grüße von deinem Wanderer! ... ihr seid ja nur neidisch, dass ihr die Stimmen nicht hört! Wanderer zwischen den Welten und der Weltenknoten |
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03-12-2008, 22:48
Beitrag: #12
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RE: Jackpot
Hallo Weltenwanderer,
in der Shoutbox hatte ich dir diesen Kommentar ja versprochen - also bitteschön. Fangen wir mit den Details an und kommen dann zum Allgemeinen.(26-09-2008 23:56)Der Weltenwanderer schrieb: Ein letzter kräftiger Ruck und der eiserne Deckel der Kiste gab mit einem Ächzen nach, rutschte ein Stück nach hinten.Kill ein Adjektiv und mach "Eisendeckel" draus - ist pingelig, ja, aber mir sind das hier im Einstieg insgesamt zu viele. Zitat:Kurz war nichts außer dem hektischen Prasseln des Regens zu hören, der geradezu auf die Straße einhämmerte."hektisches Prasseln" "auf die Straße einhämmern" Zwei Beschreibungen für ein und dieselbe Sache, wobei keine der beiden mehr oder weniger als die andere aussagt. Ich würde eine streichen - und zwar das "hektische Prasseln", weil das Bild des Regens, der auf die Straße einhämmert, doch stärker ist. Also: Kurz war nichts zu hören außer dem Regen, der geradezu auf die Straße hämmerte. Hämmerte statt einhämmern, weil ich finde, dass das so verknappt noch stäker wirkt. Aber das ist wohl Geschmackssache. Zitat:„Geschafft!“ Erleichtert legte er den Kopf zurück und schloss die Augen.Und ab hier bin ich aus dem Fluss geraten, gestolpert. Ich habe mich gefragt, woran das liegt. Vielleicht an der Reihenfolge der Gedanken. Er stellt fest: "Geschafft!" und sinkt erleichtert zurück, schließt die Augen - ein Verhalten, das auf Entspannung nach der großen Anstrengung einschießt. Als nächstes erwarte ich also eine gedankliche Abhandlung darüber, WAS er geschafft hat. Doch die lieferst du mir nicht, sondern stattdessen eine BEschreibung seinerseits, dass ihn der Regen durchnässt, ihm schon die Kleidung am Körper klebt. Fällt ihm das erst jetzt auf? Meines Erachtens nach wäre dieser Teil besser dort aufgehoben, wo er den Deckel der Kiste hochstemmt, denn das sind so eher die Augenblicke, in denen man sich des eigenen Körpers bewusst wird (weil man sich an die Grenzen treibt). Zitat:Wasser schoss stromschnellenartig durch den Rinnstein und verschwand gurgelnd im Abfluss. Das einzige Geräusch, das das monotone Trommeln des Regens etwas durchbrach.Nimmt er das so wahr oder ist das nur dein Wunsch als Autor, das zu beschreiben? Zitat:„Seht ihr!“, brüllte er dann, mit erhobener Faust, den Schatten zu, die sich in Hauseingänge und Seitengassen duckten.Das find ich schön. Zitat:Sein Grinsen ähnelte dem eines Wolfes und es verstärkte sich noch, als er den Inhalt begutachtete.Auch das ist eher "von außen betrachtet", als dass es die Figur selbst wahrnehmen könnte. Zitat:Währenddessen wirbelte ein Windstoß weitere Banknoten aus der Kiste. Sie flatterten um den Mann herum, wie ein Schwarm verspielter Wellensittiche, bevor sie sich über die Straße verteilten.Dann müssten sie jetzt matschig, klebrig, triefend nass werden; immerhin gießt es in Strömen. Also eher zu Boden sinken, als dass ... ein Windstoß sie aufwirbelt und sie flattern lässt ... Ein Geld aufwirbelnder Windstoß ruft bei mir ein anderes Bild hervor als es diese Straße im strömenden Regen tut. Hm. Wirk auf mich, als hätte der Autor sein eigenes Setting vergessen. Zitat:Doch er beachtete sie kaum.Auch hier: das Geld müsste nass werden. Zitat:Kurz zögerte der Mann, blickte nachdenklich in den düsteren Himmel.Worüber denkt er nach? Zitat:Das Dach ihrer Behausung war bei dem langanhaltenden Regen undicht geworden, und das Feuerholz wurde feuchtLeerzeichen raus Zitat:Doch mit dem ganzen Papiergeld würde er es hoffentlich wieder zum brennen bringen.Schöne Pointe. Ja ... von der Idee her wirklich eine nette Geschichte. Man könnte aber mehr draus machen, sie könnte stärker sein, so scheint mir. Stärkere Stimmungsbilder erzeugen, damit die ganze Atmosphäre sich entfaltet, tiefer in die Gedanken eintauchen, damit die Pointe am Schluss umso gewaltiger kommt. Ich meine damit nicht, dass du die Geschichte künstlich aufbauschen sollst. Aber ich will, wenn ich lese, auch, dass meine Sinne bedient werden, zumindest mittels Vorstellungskraft stimuliert werden, nicht nur eine gute Pointe erfahren. Was mir also ein bisschen fehlt in deiner Geschichte ist das Leben selbst. Ich will für einen Moment auch dieser Mann auf der Straße sein, der die Kiste aufstemmt und erfahren, wie sich das anfühlt, was durch ihn geht, während er diese körperliche Anstrengung während des kalten Regens vollbringt. Ich will wissen, wie sich das anfühlt, wenn der kalte Regen auf die Haut tropft. Natürlich bringe ich als Leserin Vorwissen mit und weiß, wie das ist, wenn einem kalter Regen auf die Haut tropft. Aber ich hätte es gerne, dass du als Autor in mir dieses Gefühl wieder erzeugst. Genauso will ich etwas von der überströmenden Freude, von der Erleichterung des "Ich habe es geschafft!" erfahren, wenn ich lese. All das fehlt mir in deiner Geschichte leider. Die Pointe ist gut, ja, auch originell, aber an der Umsetzung hapert es meiner Meinung nach. Es ließe sich noch mehr rausholen. Liebe Grüße, Zwieli leichenengel.net |
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04-12-2008, 01:49
Beitrag: #13
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RE: Jackpot
Hi Zwili!^^
Freut mich sehr, dich hier zu finden! Auch wenn es scheint, dass ich die falsche Geschichte empfohlen habe Zitat: Kill ein Adjektiv und mach "Eisendeckel" draus - ist pingelig, ja, aber mir sind das hier im Einstieg insgesamt zu viele.Meinst du den ersten Satz? (zwei Adjektive^^) Naja ich denke mal du meinst insgesamt ... scheint ein größeres Problem zu sein, dass ich zu viele Adjektive benutze. Allerdings finde ich, das "Eisendeckel" eher unschön klingt ... ich versuchsmal mit "Eisenkiste" ein wenig später und überleg mir das noch mal ... Zitat:Zwei Beschreibungen für ein und dieselbe Sache, wobei keine der beiden mehr oder weniger als die andere aussagt. Ich würde eine streichen - und zwar das "hektische Prasseln", weil das Bild des Regens, der auf die Straße einhämmert, doch stärker ist.Hm ... ich mag den "hektischen Regen" ... aber ich glaube du hast recht und das ist zu viel des Guten Ich kürze es, in der Hoffnung den Text übersichtlicher und flüssiger zu machen Zitat:Meines Erachtens nach wäre dieser Teil besser dort aufgehoben, wo er den Deckel der Kiste hochstemmt, denn das sind so eher die Augenblicke, in denen man sich des eigenen Körpers bewusst wird (weil man sich an die Grenzen treibt).Hm ... da bin ich anderer Meinung. Ich glaube das man, wenn man sich gerade anstrengt, sich voll auf seine Aufgabe konzentriert, nichts bis wenig von seinem Körper wahr nimmt (Schmerzen kommen dann danach deshalb lasse ich es so ...^^ Zitat:Nimmt er das so wahr oder ist das nur dein Wunsch als Autor, das zu beschreiben?*ggg* wie gemein Zitat:Auch das ist eher "von außen betrachtet", als dass es die Figur selbst wahrnehmen könnte.Da hast du recht, so hab ich das bisher gar nicht betrachtet ... ich schreibe hauptsächliche aus einer personalen perspektive und hier mische ich dann auktorial ein ... hm ... habs jetzt mal ein bisschen verändert, notdürftig zwar, aber die Stelle bleibt angemarkert ... Zitat:Wirk auf mich, als hätte der Autor sein eigenes Setting vergessen.Warum schreibst du eigentlich immer "der Autor" und nicht "du"? ^^ Ich kann durchaus mit Kritik umgehen (dafür veröffentliche ich ja im Forum)Hm ... ich verstehe was du meinst ... naja matschig werden sie erst, wenn sie auf der Straße liegen. Und auch im Regen kann der Wind stark genug am Regenschirm zerren, damit dieser umschlägt oder sogar fortfliegt ... da bin ich also anderer Meinung als du Hab aber erstmal einen zusätzlichen Teilsatz eingefügt, denn irgendwie ist der Regen im weiteren Verlauf der Geschichte wirklich untergegangen ... da war ich wohl zusehr mit meinem Ende beschäftigt ... ^^ Zitat:Auch hier: das Geld müsste nass werden.Stimmt, da hast du recht *seufz* Da muss ich mir noch Gedanken zu machen ... Zitat:Worüber denkt er nach?Darüber, ob er noch Zeit hat, Schiffchen zu spielen ... aber das ist bewusst so gelassen ... Zitat:Schöne Pointe.Danke!^^ Zitat:Man könnte aber mehr draus machen, sie könnte stärker sein, so scheint mir. Stärkere Stimmungsbilder erzeugen, damit die ganze Atmosphäre sich entfaltet, tiefer in die Gedanken eintauchen, damit die Pointe am Schluss umso gewaltiger kommt.Ich bin nicht sicher, ob die Geschichte, dann noch so wirken würde, ob sie nicht überladen werden würde (das Gefühl habe ich^^). Aber anderereits hast du recht, was den Mann angeht bleibt die Geschichte recht oberflächlich ... Vielen, vielen Dank für deine konstruktive Kritik! bin zwar nicht immer völlig deiner Meinung, aber sie hat mir doch sehr geholfen, mich hoffentlich wieder ein Stück weiter gebracht ...^^Liebe Grüße vom Weltenwanderer! ... ihr seid ja nur neidisch, dass ihr die Stimmen nicht hört! Wanderer zwischen den Welten und der Weltenknoten |
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04-12-2008, 02:47
Beitrag: #14
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RE: Jackpot
Hallo Weltenwanderer!
Um deinen letzten Satz vorwegzunehmen: wenn du völlig meiner Meinung wärst, wo bliebe dann die Vielfalt? ![]() Auf ein paar Punkte will ich noch mal eingehen, einerseits, um manches nachdrücklicher zu machen, andererseits, um ein paar Fragen deinerseits zu beantworten. (04-12-2008 01:49)Der Weltenwanderer schrieb: Freut mich sehr, dich hier zu finden!Ich habe sie eigentlich gern gelesen. Zitat:Meinst du den ersten Satz? (zwei Adjektive^^)Ja, insgesamt. Das "eisern" war dann eines, das ich für vermeidbar bzw. umgehbar hielt. Zitat:Allerdings finde ich, das "Eisendeckel" eher unschön klingt ... ich versuchsmal mit "Eisenkiste" ein wenig später und überleg mir das noch mal ...Lass dir ruhig Zeit. Gut Ding will Weile haben, gerade beim Überarbeiten muss sich manches erst "festigen". Stell ich immer wieder fest. Zitat:Hm ... da bin ich anderer Meinung. Ich glaube das man, wenn man sich gerade anstrengt, sich voll auf seine Aufgabe konzentriert, nichts bis wenig von seinem Körper wahr nimmt (Schmerzen kommen dann danachDas kommt darauf an ... in diesem Falle geht es ja um körperliche Anstrengung. Die Wahrnehmung fixiert sich auf den Punkt, der einem im Moment am wichtigsten ist, das ist richtig. Das heißt, wenn du diese Kiste hochstemmst, bist du konzentriert darauf, diese Aufgabe zu erledigen. Dabei stellen sich dir automatisch mehrere "Hindernisse" in den Weg, die du dann ebenfalls gesondert wahrnimmst, stärker, als sonst. In diesem Falle gehören körperliche Erschöpfung, auch wenn man sie dann natürlich überwindet, um die Aufgabe zu erfüllen, und der Regen dazu. Körperliche Erschöpfung, gerade weil sie überwunden werden muss. Der Regen kann stören, wenn der Deckel nass und glitschig wird, man abrutscht ... die eigene Muskelkraft, das Mittel zum Stemmen, das Hemd, das am Körper klebt - mögliche Ablenkung oder einfach Moment, um sich einmal in Gänze wahrzunehmen, falls dazu noch Kraft/Zeit bleibt. Ja, klingt nach viel im Moment, aber ist eigentlich nicht mehr als ein, zwei Sätze. Zumindest will ich gar keine ausladenden Beschreibungen über seine Muskelkontraktionen und jeden Tropfen, der über seine Haut rinnt, lesen, sondern einfach nur ein bisschen davon spüren können. Spüren können, das wäre mein Hauptanliegen. Zitat:deshalb lasse ich es so ...^^Das sei dir belassen. Es ist dein Text. Zitat:Warum schreibst du eigentlich immer "der Autor" und nicht "du"? ^^Angewohnheit ... Unbeabsichtigt ... Ich konzentriere mich beim Posten eben nur auf meine aktuelle Aufgabe, die in diesem Augenblick lautet: Textarbeit, nicht Klatschen und Tratschen mit Weltenwanderer in der Shoutbox. Dem passt sich mein Vokabular an. Oder so. ![]() Zitat:Weil es aus personaler Perspektive so sein "muss" - oder weil du es willst?Zitat:Worüber denkt er nach?Darüber, ob er noch Zeit hat, Schiffchen zu spielen ... aber das ist bewusst so gelassen ... Ich frage nur nach, damit du dir deiner eigenen Geschichte sicherer wirst. Wenn du die Antwort weißt, kein Problem, dann ist das gut und richtig so. Zitat:Ich bin nicht sicher, ob die Geschichte, dann noch so wirken würde, ob sie nicht überladen werden würde (das Gefühl habe ich^^).Ja, das meine ich oben mit dem Überfrachten. Du sollst nicht unbedingt seitenlange Abhandlungen drüber verfassen, nur ein, zwei Sätze, ein bisschen Umschreiben, hier und da ein anderes Wort - das würde ich mir wünschen. Aber es kann auch sein, dass ich da einfach selbst zu viel oder dich zu sehr an meinen eigenen Prosastil zerren will. *lach* Manchmal ist weniger auch mehr, ja, das ist richtig. Manchmal sind es gerade die wenigen Worte, die etwas eindrücklich machen (siehe zB candidas "Königskinder", kurz und ausdrucksstarke - finde ich), aber dafür sind es starke, pointierte Worte. So etwas meine ich. Zitat:bin zwar nicht immer völlig deiner Meinung, aber sie hat mir doch sehr geholfen, mich hoffentlich wieder ein Stück weiter gebracht ...^^Das ist sowieso das Wichtigste. Liebe Grüße zurück, Zwieli leichenengel.net |
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04-12-2008, 22:07
Beitrag: #15
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RE: Jackpot
Hi Zwili!
Wow, das ging ja schnell!^^ Zitat:Um deinen letzten Satz vorwegzunehmen: wenn du völlig meiner Meinung wärst, wo bliebe dann die Vielfalt? Zitat:Ich habe sie eigentlich gern gelesen*freu* ^^ Zitat:Lass dir ruhig Zeit. Gut Ding will Weile haben, gerade beim Überarbeiten muss sich manches erst "festigen".Ja, das stelle ich auch oft fest.^^ Zitat:Ja, klingt nach viel im Moment, aber ist eigentlich nicht mehr als ein, zwei Sätze. Zumindest will ich gar keine ausladenden Beschreibungen über seine Muskelkontraktionen und jeden Tropfen, der über seine Haut rinnt, lesen, sondern einfach nur ein bisschen davon spüren können. Spüren können, das wäre mein Hauptanliegen.Hm ... verstehe ... ich denke, dass du vielleicht recht haben könntest Zitat:Weil es aus personaler Perspektive so sein "muss" - oder weil du es willst?Nein, in dem Bild, das ich vor Augen hatte, war es so ... er ist schließlich unterwegs um seiner Familie zu helfen, da hat er schon mal einen Blick auf Wetter, ob es noch schlechter wird^^ ich glaube daher, dass es aus personaler Perspektive so sein sollte ... Zitat:Das ist sowieso das Wichtigste.Ja! ![]() Nochmal vielen Dank, auch für den zweiten Kommi!^^ *freu* Liebe Grüße vom Wanderer! ... ihr seid ja nur neidisch, dass ihr die Stimmen nicht hört! Wanderer zwischen den Welten und der Weltenknoten |
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31-12-2009, 01:44
Beitrag: #16
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RE: Jackpot
Und nochmal, Moin Weltenwanderer.
Zitat:„Seht ihr!“, brüllte er dann, mit erhobener Faust, den Schatten zu, die sich in Hauseingänge und Seitengassen duckten.'Wir' sind der Meinung, dass Du dieses Komma getrost weglassen kannst. (Und zu den duckenden Schatten: schönes Bild.) Zitat:„Seht ihr!“, brüllte er dann, mit erhobener Faust, den Schatten zu, die sich in Hauseingänge und Seitengassen duckten. „Ich bin auch auf meine alten Tage noch eine verdammt gute Spürnase, was?“ Er bekam keine Antwort. Schatten sind gemeinhin zurückhaltende Gesprächspartner.Zur ersten Markierung: Ich würde Dir empfehlen, dies einmal in der nächsten Zeile beginnen zu lassen, so geht (für meine Empfindungen) die Eindringlichkeit verloren. Zur zweiten: Hier 'spricht' der neutrale Erzähler und es klingt nicht so sehr nach ihm, eher nach dem Mann selbst. Vielleicht könnte man daraus prima Gedanken machen? Vorschlag: „Seht ihr!“, brüllte er dann, mit erhobener Faust den Schatten zu, die sich in Hauseingänge und Seitengassen duckten. „Ich bin auch auf meine alten Tage noch eine verdammt gute Spürnase, was?“ Er bekam keine Antwort. Schatten sind gemeinhin zurückhaltende Gesprächspartner. Nun rieb der Mann sich seine wunden Hände, ... Zitat:Mann herum, wie ein Schwarm verspielter Wellensittiche, bevor sie sich über die Straße verteilten.So meinte ich es oben. Zitat:Stattdessen ließ er das Geld durch seine Finger gleiten, genoss das Gefühl auf seiner Haut. So viel Geld hatte er noch nie besessen!Hier auch wieder: seine Gedanken? Zitat:wurde feucht . Doch*husthusthust* Zitat:Nachts konnte es verdammt kalt werden.Gut, ich könnte jetzt schreiben, dass er mit den paar (?) Scheinen nicht alles Holz anfeuern könnte. Also, dass er dazu 'Jackpot' sagt, könnte ich somit auch in Zweifel ziehen, aber weißte was? Das Ende ist gut, und wenn der Leser etwas gut findet oder rund oder gelungen, dann sollte man nicht das Haar in der Suppe suchen. Oder? ![]() LGD. Wir glauben, wir machen Erfahrungen - aber Erfahrungen machen uns. ... and dread noughts |
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02-01-2010, 17:23
Beitrag: #17
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RE: Jackpot
(26-09-2008 23:56)Der Weltenwanderer schrieb: Hi ihr!^^Hi du! Bin zwar auch ins Grübeln gekommen, was an einem Jackpot nachdenklich oder kritisch sein kann, aber gut, dann will ich mal lesen. Zitat:Kurz war nichts außer dem hektischen Prasseln des Regens zu hören, der geradezu auf die Straße einhämmerte.Ist zwar Ansichtsache, aber für mich prasselt Regen gleichmäßig und nicht hektisch. Zitat:Er bekam keine Antwort. Schatten sind gemeinhin zurückhaltende Gesprächspartner. Zitat:Sie flatterten um den Mann herum, wie ein Schwarm verspielter Wellensittiche, bevor sie sich über die Straße verteilten.Geldscheine mit Wellesittichen vergleichen? Zitat:Sanft ließ er sie nun nacheinander in den Rinnstein gleiten und beobachtete lachend, wie sie mitgerissen wurden und in der Kanalisation verschwanden.Er tut was???? Zitat:Das Dach ihrer Behausung war bei dem langanhaltenden Regen undicht geworden, und das Feuerholz wurde feucht . Doch mit dem ganzen Papiergeld würde er es hoffentlich wieder zum brennen bringen.Aaah, hier haben wir also den kritischen Aspekt. Ich hab natürlich sofort daran gedacht, dass das Geld so schnell wie möglich ausgegeben wird, aber deine Geschichte zeigt, dass Geld im Grunde auch nichts Weiteres als Papier und manche Leute ganz andere Sorgen haben, als "Hilfe, ich kann mir kein Wochenend-Chalet leisten". Ich fand die Geschichte zwar kurz, aber nicht zu kurz. Alles Wichtige wurde beschrieben ohne dabie hektisch oder runtergekritzelt zu wirken und ließ sich dabei flüssig lesen. Sprachlich habe ich auch nicht wirklich was auszusetzen. Ein kleine, nette Geschichte, die einen darüber nachdenken lässt, wieviel sich in unserem Leben um kleine Papierstückchen dreht. Nur eins habe ich nicht so ganz verstanden: Wo hat der Mann denn die Kiste mit dem ganzen Geld her? (Und warum lässt er sich nicht sein Haus besser abdichten und bezahlt dafür, anstatt das Geld zu verbrennen? Der Gedanke kam mir gerade.) LG Glory "Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein, aber noch trauriger ist es, keine zu sein." -Peter Altenberger- |
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09-01-2010, 00:21
Beitrag: #18
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RE: Jackpot
Hi ihr beiden!^^
Endlich komme ich mal dazu einen Teil die vielen unbeantworteten Kommentare aufzuarbeiten. Vielen Dank schon mal an euch beide. @dread Wow, du hast ja direkt drei Geschichten von mir kommentiert. Tut mir wirklich Leid, dass du solange auf meine Antworten warten musst. Irgendwie hab ich momentan das ein oder anderem um die Ohren. Zitat:'Wir' sind der Meinung, dass Du dieses Komma getrost weglassen kannst.Wird gemacht. (Vielen Dank!) Zitat:Zur ersten Markierung: Ich würde Dir empfehlen, dies einmal in der nächsten Zeile beginnen zu lassen, so geht (für meine Empfindungen) die Eindringlichkeit verloren.Moment ich hör mir mal an wie das klingt [...] klingt besser. Ist ganz dreist übernommen. Zitat:Zur zweiten: Hier 'spricht' der neutrale Erzähler und es klingt nicht so sehr nach ihm, eher nach dem Mann selbst. Vielleicht könnte man daraus prima Gedanken machen?Das sind auch eher die Gedanken des Mannes (neutrale erzähler kann ich nicht leiden Zitat:Hier auch wieder: seine Gedanken?Hm ... aber hier ist es ganz normal personaler Erzähler. Und nach einiger extensiver Nutzung von kursiven gedanken, wollte ich es hier mal ein wenig einschränken. Ich denke das lass ich eher so.^^ *Alle Anmerkungen auf die ich nicht weiter eingegangen bin habe ich dreist und teilweise etwas beschämt einfach übernommen* Zitat:Gut, ich könnte jetzt schreiben, dass er mit den paar (?) Scheinen nicht alles Holz anfeuern könnte. Also, dass er dazu 'Jackpot' sagt, könnte ich somit auch in Zweifel ziehen, aber weißte was?Das klingt doch gut!^^ Freut mich sehr, dass dir meine kleine Geschichte gefallen hat. Gerade das Ende war mir sehr wichtig ... man könnte sagen, die Geschichte ist nur wegen dem Ende entstanden (wobei: ist das nicht bei allen Geschichten so?). Sehr schön also, dass es funktioniert. Ich hab mir das mit dem Geld und dem Anfeuern (wie mit einem Grillanzünder) wohl etwas zu leicht vorgestellt? Es wird Zeit, dass ich mal ein wenig Recherche lerne ... vielleicht wenn er noch Spiritus draufkippt? ![]() Vielen Dank jedenfalls für deinen Kommentar! Um die anderen werde ich mich hoffentlich bald kümmern können. Viele Grüße vom Wanderer @Glory Hi Glory!^^ Zitat:Ist zwar Ansichtsache, aber für mich prasselt Regen gleichmäßig und nicht hektisch.Ich wollte dem Regen hier mal ein "ungewöhnliches" Adverb verpassen. Außerdem finde ich, dass sich heftiger Regen auf Asphalt wirklich hektisch anhört. Aber klar: das ist Ansichtssache. Zitat:Icon_lol Jaja, diese Schatten.Nicht wahr? Dauernd kleben sie an einem wie eine Klette, aber mal zu sagen, was sie eigentlich wollen ... Fehlanzeige! Zitat:Geldscheine mit Wellesittichen vergleichen? Icon_confused Find ich seltsam. Wär ich nie drauf gekommen ist aber ein interessanter Vergleich.*g* das nehme ich jetzt mal als Lob. Zitat:Aaah, hier haben wir also den kritischen Aspekt. Ich hab natürlich sofort daran gedacht, dass das Geld so schnell wie möglich ausgegeben wird, aber deine Geschichte zeigt, dass Geld im Grunde auch nichts Weiteres als Papier und manche Leute ganz andere Sorgen haben, als "Hilfe, ich kann mir kein Wochenend-Chalet leisten".Genau das wollte ich aussagen. Gerde in Zeiten von Finanzkriese und so ... wie Abhängig wir doch von so ein bisschen Papier sind. Zitat:Ich fand die Geschichte zwar kurz, aber nicht zu kurz. Alles Wichtige wurde beschrieben ohne dabie hektisch oder runtergekritzelt zu wirken und ließ sich dabei flüssig lesen. Sprachlich habe ich auch nicht wirklich was auszusetzen. Ein kleine, nette Geschichte, die einen darüber nachdenken lässt, wieviel sich in unserem Leben um kleine Papierstückchen dreht.Ich hab versucht am Ende einen kleinen Hinweis zu geben, wie ich mir das vorstelle. "Vorbei an ausgebrannten oder eingerosteten Autos, die seit Jahren in ihren Parkbuchten standen." Vielen, lieben Dank für deinen Kommi! Und schön, dass dir die Geschichte halbwegs gefallen hat. Liebe Grüße vom Wanderer ... ihr seid ja nur neidisch, dass ihr die Stimmen nicht hört! Wanderer zwischen den Welten und der Weltenknoten |
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29-01-2010, 11:58
Beitrag: #19
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RE: Jackpot
Hallo Weltenwanderer,
bin da mal über deine Geschichte gestolpert. Zwar hast du dazu schon viele Kommentare bekommen, aber ein wenig möchte ich dazu auch noch loswerden. Hab mir die anderen Kommentare nicht durchgelesen, deshalb kann es sein, dass etwas doppelt ist. Zitat:Der Mann ließ sich erschöpft auf den nassen Bürgersteig sinken, das lange Rohr, das er als Brechstange benutzt hatte, fiel scheppernd zu Boden. Warum nicht aus einem langen Satz zwei machen? Würde sich meiner Meinung nach besser anhören. Der Mann ließ sich erschöpft auf den nassen Bürgersteig sinken. Das lange Rohr, das er als Brechstange benutzt hatte, fiel scheppernd zu Boden. Zitat:„Seht ihr!“, brüllte er dann, mit erhobener Faust den Schatten zu, die sich in Hauseingänge und Seitengassen duckten. Schöne Idee, die Schatten zu personifizieren. Zitat:Er bekam keine Antwort. Zitat:Sein Grinsen ähnelte dem eines Wolfes und es verstärkte sich noch, als er den Inhalt begutachtete. Also einen Wolf habe ich nun wirklich noch nicht grinsen sehen. ![]() Zitat:Währenddessen wirbelte ein Windstoß weitere Banknoten aus der Kiste. Sie flatterten um den Mann herum, wie ein Schwarm verspielter Wellensittiche, bevor sie sich über die Straße verteilten. Wenn ich das richtig gelesen habe, ist der Mann doch draußen. Oben schreibst du, dass der Regen geradezu auf die Straße einhämmert. Wie können da die Geldscheine herumfliegen? Aber hier auch wieder ein schöner Vergleich (Wellensittiche). Zitat:Er erschauderte. Ein kalter Wind kam auf. Hier kommt der Wind erst auf, oder war er vorher warm (der die Scheine aus der Kiste gepustet hat)? Zitat:Sorgfältig schob er den Deckel zurück über die Kiste, damit das Geld nicht nass wurde und hob sie mühsam auf seine Schulter. Die ganze Zeit regnet es stark, der Deckel ist offen. Er spielt mit den Geldscheinen, baut Schiffchen daraus. Inzwischen müsste es doch sowieso schon durchgeweicht sein. Zitat:Das Dach ihrer Behausung war bei dem langanhaltenden Regen undicht geworden, und das Feuerholz wurde feucht. Doch mit dem ganzen Papiergeld würde er es hoffentlich wieder zum brennen bringen. Überraschendes Ende, gefällt mir. Aber leider ist das Geld ja nun auch nass. Trotz einiger Unstimmigkeiten eine schöne Geschichte, gute Idee. Gefällt mir auch vom Schreibstil her. Schön, dass Geld für einige Menschen noch anderweitig wertvoll sein kann. (Auch wenn es hier nur eine Geschichte ist.) ![]() LG Lilith ICH TRÄUME VOM TOD UND WÜNSCHE MIR, ICH WÄRE SCHON DORT.
ICH TRÄUME VON SCHMERZEN UND BIN DORT, WO SIE SIND. PAUL CLEAVE - DER SIEBTE TOD |
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29-01-2010, 13:50
Beitrag: #20
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RE: Jackpot
Wi Weltenwanderer,
was hast du denn da für einen kleinen Schatz? Ein paar formulierungsschwächen sind drin, aber die würden dir heute nicht mehr passieren, also lass ich das aufführen. Insgesamt eine richtig gute Geschichte. Vor allem am Ende, als du sagst, dass er das Geld nötig braucht um seine Nöte zu lindern (hier denke ich mit meinem Konsumdenken konsequent ans bezahlen), er dann das Geld den Rinnstein runter schwimmen lässt (Ich denke: "Nein, behalt das Geld. Du brauchst es vielleicht später noch) und dann kommt raus, dass er ein Feuer anzünden muss (Da dachte ich nichts mehr und grinste nur noch ausgiebig). Schön. Sehr, sehr schön. Eine kleine Anmerkung vielleicht doch: Warum lässt du ihn nicht Münzgeld den Gulli reinschnippen wie bei dem Kinderspiel wer die Münze als nächstes an die Wand schnippen kann? Hm, allerdings würde das den Schrecken beim wegwerfen verrigern. Ach was lass es so. Ist sehr gut geworden CU, Teja "Teja, die Geschichte lebt aus sich selbst, nicht durch nachträgliche Rechtfertigungsversuche des Autors. Hast du etwas zu sagen, musst du es gleich hinein schreiben!" Die Götter der Germanen auf Tejas hilflose Erklärungsversuche, was damals in der Geschichte der Ostgoten schief gegangen ist. |
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