Es ist: 11-03-2010, 22:30
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Jackpot
30-01-2010, 19:14
Beitrag: #21
RE: Jackpot
Hi Teja!

Freue mich sehr dich hier zu finden!

Eins vorweg: danke nochmal für die tollen Geschichten, die du mir zugeschickt hast ... (du erinnerst dich noch dunkel? Icon_wink) ich habe leider momentan ein großes Zeitmangelproblem, deshalb bisher noch keine Meinung von mir dazu.

Zitat:Eine kleine Anmerkung vielleicht doch: Warum lässt du ihn nicht Münzgeld den Gulli reinschnippen wie bei dem Kinderspiel wer die Münze als nächstes an die Wand schnippen kann? Hm, allerdings würde das den Schrecken beim wegwerfen verrigern.
Ich glaube der Grund ist hauptsächlich, dass mir das Bild sehr gut gefiel: Geldscheine als Papierschiffchen ... und es wäre sinnlos, wenn er Münzen gefunden hätte, die kann man nicht verbrennen, deshalb nur Scheine. Icon_wink

Zitat:Insgesamt eine richtig gute Geschichte. Vor allem am Ende, als du sagst, dass er das Geld nötig braucht um seine Nöte zu lindern (hier denke ich mit meinem Konsumdenken konsequent ans bezahlen), er dann das Geld den Rinnstein runter schwimmen lässt (Ich denke: "Nein, behalt das Geld. Du brauchst es vielleicht später noch) und dann kommt raus, dass er ein Feuer anzünden muss (Da dachte ich nichts mehr und grinste nur noch ausgiebig).
Schön.
Sehr, sehr schön.
Du hast gerade ein breites Grinsen bei mir ausgelöst ... sowas geht runter wie Öl. Freut mich wirklich, dass dir die Geschichte gefallen hat. Danke für deinen Kommentar!

Viel Gruße vom Wanderer

... ihr seid ja nur neidisch, dass ihr die Stimmen nicht hört!

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04-02-2010, 23:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04-02-2010 23:59 von Der Weltenwanderer.)
Beitrag: #22
RE: Jackpot
Hallo Lilith!

Entschuldige nochmals, ich habe dich tatsächlich einfach übersehen. Ich hoffe, das kommt nie wieder vor. Icon_wink

Zitat:Zwar hast du dazu schon viele Kommentare bekommen, aber ein wenig möchte ich dazu auch noch loswerden.
Es ist egal, wie viele Kommentare unter den Geschichten stehen, eins mehr kann nie schaden. (Um ehrlich zu sein, bekomme ich sowieso nicht genug von denen - es ist wie eine Sucht Icon_ugly )

Zitat:Warum nicht aus einem langen Satz zwei machen? Würde sich meiner Meinung nach besser anhören.
Der Mann ließ sich erschöpft auf den nassen Bürgersteig sinken. Das lange Rohr, das er als Brechstange benutzt hatte, fiel scheppernd zu Boden.
Hm ... das ist rein subjektiv bei mir. Ich muss dir natürlich recht geben. Grundsätzlich sollte man sich vor Bandwurmsätzen in Acht nehmen. Aber ganz austerben sollten die guten langen Sätze aich nicht. Icon_wink Ich hab grad mal beide Varianten getestet (und sie mir selbst laut vorgelesen). Aus irgendeinem unerfindlichen Grund, finde ich die Komma-version einen Tick besser. Im Zusammenspiel mit den anderen Sätzen wird da sonst alles so abgehackt ... ich würde es daher so beibehalten, wenn ich darf. Icon_smile

Zitat:Schöne Idee, die Schatten zu personifizieren. Icon_smile
Danke!

Zitat:Also einen Wolf habe ich nun wirklich noch nicht grinsen sehen. Mrgreen
Ich finde immer das Wölfe aussehen, als würden sie Grinsen, wenn sie ihre Lefzen (heißt das so?) hochziehen. Daher das Bild. Allerdings stimmt es schon ... eigentlich heißt es ja wölfisches Grinsen nicht wahr?

Zitat:Wenn ich das richtig gelesen habe, ist der Mann doch draußen. Oben schreibst du, dass der Regen geradezu auf die Straße einhämmert. Wie können da die Geldscheine herumfliegen? Icon_confused
Ich verstehe nicht ganz, wo das Problem liegt. ^^ Der Mann ist draußen, zunächst regnet es einfach in Bindfäden ... dann ein plötzlicher Windstoß, der die Geldscheine aus der Kiste aufwirbelt. Soweit meine Vorstellung ... was habe ich daraus gemacht?

Zitat:Hier kommt der Wind erst auf, oder war er vorher warm (der die Scheine aus der Kiste gepustet hat)?
Stimmt ein nicht unerheblicher Fehler. Was ich mir gedacht habe: zunächst ein einzelner (wenn auch starker) Windstoß, sozusagen als Vorbote ... dann das Aufkommen von regelmäßigem Wind. (Böen?) Hm ... wie kann ich das besser darstellen? Vielleicht "Der Wind wurde nun stärker - brachte eine kühle Vorahnung vom Winter"? Ich nehm das mal als Testversion.^^

Zitat:Die ganze Zeit regnet es stark, der Deckel ist offen. Er spielt mit den Geldscheinen, baut Schiffchen daraus. Inzwischen müsste es doch sowieso schon durchgeweicht sein. Icon_confused
Großer Logikfehler. Ich versuche es mal provisorisch mit "noch nasser".

Zitat:Überraschendes Ende, gefällt mir. Aber leider ist das Geld ja nun auch nass.
Na ja, so lange war es jetzt auch nicht im Regen. Bleibt für den Guten zu hoffen, dass nur die oberste Schicht durchnässt ist. Icon_wink

Zitat:Trotz einiger Unstimmigkeiten eine schöne Geschichte, gute Idee. Gefällt mir auch vom Schreibstil her.
Schön, dass Geld für einige Menschen noch anderweitig wertvoll sein kann. (Auch wenn es hier nur eine Geschichte ist.) Mrgreen
Vielen Dank für das Lob, es freut mich, dass diese kleine Geschichte dir gefallen hat. Und genauso großen Dnak für das Aufzeigen, der Ungereimtheiten, teilweise hab ich mir an den Kopf geschlagen. Danke auch für's Lesen und natürlich für's Kommentieren.

Liebe Grüße vom Weltenwanderer

... ihr seid ja nur neidisch, dass ihr die Stimmen nicht hört!

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05-02-2010, 16:22
Beitrag: #23
RE: Jackpot
Hallo Weltenwanderer,

Zitat:Entschuldige nochmals, ich habe dich tatsächlich einfach übersehen. Ich hoffe, das kommt nie wieder vor.

Keine Panik, geht ja hier nicht um Leben und Tod.

Zitat:Ich hab grad mal beide Varianten getestet (und sie mir selbst laut vorgelesen). Aus irgendeinem unerfindlichen Grund, finde ich die Komma-version einen Tick besser. Im Zusammenspiel mit den anderen Sätzen wird da sonst alles so abgehackt ... ich würde es daher so beibehalten, wenn ich darf.

Der Satz hört sich meiner Meinung nach wie zwei Sätze mit einem Komma falsch verbunden an. Icon_confused Aber wenn er dir so gefällt, dann ist das doch okay. War ja kein Befehl ihn zu ändern. Mrgreen

Zitat:Ich finde immer das Wölfe aussehen, als würden sie Grinsen, wenn sie ihre Lefzen (heißt das so?) hochziehen. Daher das Bild. Allerdings stimmt es schon ... eigentlich heißt es ja wölfisches Grinsen nicht wahr?

Ja, das stimmt schon, dass Wölfe aussehen, als würden sie grinsen. Aber da sie es ja in Wirklichkeit nicht tun, ist die Metapher eigentlich falsch. Obwohl jeder der das liest weiß was du meinst. Vielleicht fällt dir ja noch ein anderer, besserer Vergleich ein.

Zitat:Ich verstehe nicht ganz, wo das Problem liegt. ^^ Der Mann ist draußen, zunächst regnet es einfach in Bindfäden ... dann ein plötzlicher Windstoß, der die Geldscheine aus der Kiste aufwirbelt. Soweit meine Vorstellung ... was habe ich daraus gemacht?

Meine Überlegung dabei war, dass das Geld in der Kiste ja schon nass sein muss, und der Wind es deshalb nicht rauspusten kann. Und selbst wenn, würde es durch den starken Regen sofort nach unten gedrückt werden und könnte nicht mehr so schön rumfliegen, wie du es beschreibst.
Schenk dem Mann doch einfach einen Regenschirm, mit dem er das Geld in der Kiste vor dem Regen schützen kann. Icon_wink Oder du lässt es aufhören zu regnen oder machst einen feinen Nieselregen daraus, oder so. Obwohl der Regen in der Geschichte eine schöne Atmosphäre schafft. Das passt irgendwie.

Zitat:Hm ... wie kann ich das besser darstellen? Vielleicht "Der Wind wurde nun stärker - brachte eine kühle Vorahnung vom Winter"? Ich nehm das mal als Testversion.^^

Hört sich besser an. Mrgreen

Zitat:Und genauso großen Dnak für das Aufzeigen, der Ungereimtheiten, teilweise hab ich mir an den Kopf geschlagen.

Solche Ungereimtheiten übersieht man in den eigenen Geschichten doch gerne mal.

LG
Lilith

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05-02-2010, 23:02
Beitrag: #24
RE: Jackpot
Hi Lilith!^^

Zitat:Ja, das stimmt schon, dass Wölfe aussehen, als würden sie grinsen. Aber da sie es ja in Wirklichkeit nicht tun, ist die Metapher eigentlich falsch. Obwohl jeder der das liest weiß was du meinst. Vielleicht fällt dir ja noch ein anderer, besserer Vergleich ein.
Wenn ich mich richtig an meinen Deutschunterricht erinnere, unterscheidet das gerade eine Metapher von einem Vergleich, dass sie nicht mehr mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Ich denke deshalb lass ich das so. Wobei mich etwas stört, dass so einem Wolfsgrinsen immer etwas Hinterhältiges, "Böses" anhaftet. Das passt mir gerade nicht so gut in die Stimmung. Ich schau noch mal. Icon_smile

Zitat:Meine Überlegung dabei war, dass das Geld in der Kiste ja schon nass sein muss, und der Wind es deshalb nicht rauspusten kann. Und selbst wenn, würde es durch den starken Regen sofort nach unten gedrückt werden und könnte nicht mehr so schön rumfliegen, wie du es beschreibst.
Schenk dem Mann doch einfach einen Regenschirm, mit dem er das Geld in der Kiste vor dem Regen schützen kann. Icon_wink Oder du lässt es aufhören zu regnen oder machst einen feinen Nieselregen daraus, oder so. Obwohl der Regen in der Geschichte eine schöne Atmosphäre schafft. Das passt irgendwie.
Du hast ein echt gutes Auge für logische Schwachstellen. Icon_wink Aber ich glaube ja, dass das Geld zu dem Zeitpunkt noch nicht sooo nass ist. Und manchmal wird mir auch im strömenden Regen Papier durch Wind aus der Hand gerissen ... aber du hast schon Recht, da ist die Geschichte etwas schwach auf der Brust. (Ein Regenschrim ist eigentlich eine gute Idee, passt aber in meinen Augen nicht in die "weitergedrehte" Welt, die ich andeuten möchte.)

Vielen Dank für deine rasche Rückmeldung! Man liest sich. Icon_smile

Gruß vom Wanderer

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06-02-2010, 10:15
Beitrag: #25
RE: Jackpot
Hallo Weltenwanderer,

Metapher = sprachlicher Ausdruck, bei dem ein Wort, eine Wortgruppe aus seinem eigentlichen Bedeutungszusammenhang in einen anderen übertragen wird, ohne dass ein direkter Vergleich zwischen Bezeichnendem u. Bezeichnetem vorliegt; bildhafte Übertragung (z. B. das Haupt der Familie)

Was bedeutet, dass du einem Wolf nicht einfach ein Grinsen anhängen kannst. Das, worauf du dich beziehst und in einem anderen Zusammenhang darstellen willst, muss schon existieren.

Zitat:(Ein Regenschrim ist eigentlich eine gute Idee, passt aber in meinen Augen nicht in die "weitergedrehte" Welt, die ich andeuten möchte.)

Das mit dem Regenschirm war auch nicht wirklich ernst gemeint. Wär schon ziemlich blöd, wenn er plötzlich mit solch einem Teil dastehen würde.
Aber dann lass ihn doch eine handvoll Geld herausnehmen und die Kiste wieder schließen. Der Wind kann ihm das Geld doch teilweise aus der Hand reißen. (Nur wird es durch den Regen nicht so schön fliegen.) Mit dem, was er noch in der Hand hat kann er dann seine Schiffchen bauen und der Rest in der Kiste wäre geschützt. Icon_wink

LG
Lilith

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06-02-2010, 19:15
Beitrag: #26
RE: Jackpot
Huhu!^^

Zitat:Metapher = sprachlicher Ausdruck, bei dem ein Wort, eine Wortgruppe aus seinem eigentlichen Bedeutungszusammenhang in einen anderen übertragen wird, ohne dass ein direkter Vergleich zwischen Bezeichnendem u. Bezeichnetem vorliegt; bildhafte Übertragung (z. B. das Haupt der Familie)

Was bedeutet, dass du einem Wolf nicht einfach ein Grinsen anhängen kannst. Das, worauf du dich beziehst und in einem anderen Zusammenhang darstellen willst, muss schon existieren.
Ich würde die Betonung eher so setzen ... (die Familie hat ja auch keinen Kopf Icon_wink) Na ja, darüber kann man wohl geteilter Meinung sein.

Zitat:Aber dann lass ihn doch eine handvoll Geld herausnehmen und die Kiste wieder schließen. Der Wind kann ihm das Geld doch teilweise aus der Hand reißen. (Nur wird es durch den Regen nicht so schön fliegen.) Mit dem, was er noch in der Hand hat kann er dann seine Schiffchen bauen und der Rest in der Kiste wäre geschützt. Icon_wink
Eine sehr bedenkenswürdige Idee. Danke!

Viele Grüße vom Wanderer

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07-02-2010, 09:49
Beitrag: #27
RE: Jackpot
Hallo Weltenwanderer,

das Beispiel "Haupt der Familie" ist ja schon die Metapher. Der Kopf wird hier aus einem anderen Zusammenhang genommen um ihn als Familienoberhaupt darzustellen. Ein Kopf ist aber real existent. Oder nicht?

Vielleicht mal ein Negativ-Beispiel: Seine Haare sahen aus wie die Hörner einer Katze.
Kann man nicht nehmen, da die Katze keine Hörner hat. Auch wenn demjenigen, der das sagt vielleicht die Ohren der Katze wie Hörner erscheinen mögen. (Sehr aus der Luft gegriffen aber ich glaube dadurch wird es deutlich.)

LG
Lilith

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07-02-2010, 12:53
Beitrag: #28
RE: Jackpot
*g*
Ich denke immer noch, dass Dinge die es wirklich gibt, dann eher Vergleich heißen ... und Dinge, die es nicht gibt Metapher.
Ich fürchte, da wirst du mich Sturkopf nicht überzeugen können. Icon_wink
Trotzdem Danke für deine Mühe. Wenn du's weiter probieren willst, dann aber per PN, bevor wir hier alles vollspammen und zur Ordnung gerufen werden.

Liebe Grüße!

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