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Jackpot
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26-09-2008, 23:56
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04-02-2010 23:45 von Der Weltenwanderer.)
Beitrag: #1
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Jackpot
Jackpot
Ein letzter kräftiger Ruck und der eiserne Deckel der Kiste gab mit einem Ächzen nach, rutschte ein Stück nach hinten. Der Mann ließ sich erschöpft auf den nassen Bürgersteig sinken, das lange Rohr, das er als Brechstange benutzt hatte, fiel scheppernd zu Boden. Kurz war nichts außer dem hektischen Prasseln des Regens zu hören, der geradezu auf die Straße einhämmerte. „Geschafft!“ Erleichtert legte er den Kopf zurück und schloss die Augen. Der Regen hatte ihn völlig durchnässt, seine Kleidung klebte am Körper, wie eine zweite Haut, und seine dunklen Haare hingen in triefenden Strähnen in sein Gesicht. Seit fast einer Woche hatten sie jetzt schon dieses Sauwetter. Er konnte sich wirklich Schöneres vorstellen. Aber er hatte es geschafft. Mühsam stemmte er sich wieder in die Höhe und schüttelte sich wie ein Hund. Wasser schoss stromschnellenartig durch den Rinnstein und verschwand gurgelnd im Abfluss. Das einzige Geräusch, das das monotone Trommeln des Regens etwas durchbrach. „Seht ihr!“, brüllte er dann, mit erhobener Faust den Schatten zu, die sich in Hauseingänge und Seitengassen duckten. „Ich bin auch auf meine alten Tage noch eine verdammt gute Spürnase, was?“ Er bekam keine Antwort. Schatten sind gemeinhin zurückhaltende Gesprächspartner. Nun rieb der Mann sich seine wunden Hände, bevor er näher an die Kiste trat. Sein Grinsen ähnelte dem eines Wolfes und es verstärkte sich noch, als er den Inhalt begutachtete. „Jackpot!“ Langsam schob er seine rechte Hand hinein und brachte ein Bündel Geldscheine zum Vorschein. „Sehr gut, sehr gut.“ Währenddessen wirbelte ein Windstoß weitere Banknoten aus der Kiste. Sie flatterten um den Mann herum, wie ein Schwarm verspielter Wellensittiche, bevor sie sich über die Straße verteilten. Doch er beachtete sie kaum. Stattdessen ließ er das Geld durch seine Finger gleiten, genoss das Gefühl auf seiner Haut. So viel Geld hatte er noch nie besessen! „Jackpot“, wiederholte er leise. Das würde ihn einiger Sorgen entheben. Kurz zögerte der Mann, blickte nachdenklich in den düsteren Himmel. Dann ging er in die Hocke und faltete die Scheine, die er in der Hand hielt, einmal in der Mitte. Sanft ließ er sie nun nacheinander in den Rinnstein gleiten und beobachtete lachend, wie sie mitgerissen wurden und in der Kanalisation verschwanden. Wie kleine Schiffchen. Als Kind hatte er immer gerne welche aus Papier gefaltet und sie schwimmen lassen. Aber das war schon so lang her. Er erschauderte. Der Wind wurde nun stärker - brachte eine kühle Vorahnung vom Winter. „Ich muss mich beeilen.“ Sorgfältig schob er den Deckel zurück über die Kiste, damit das Geld nicht noch nasser wurde und hob sie mühsam auf seine Schulter. Danach folgte er schwankend der Straße. Vorbei an ausgebrannten oder eingerosteten Autos, die seit Jahren in ihren Parkbuchten standen. Vorbei an den überwucherten, bröckelnden Fassaden Kölns. Das Dach ihrer Behausung war bei dem langanhaltenden Regen undicht geworden, und das Feuerholz wurde feucht. Doch mit dem ganzen Papiergeld würde er es hoffentlich wieder zum brennen bringen. Nachts konnte es verdammt kalt werden. ... ihr seid ja nur neidisch, dass ihr die Stimmen nicht hört! Wanderer zwischen den Welten und der Weltenknoten |
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27-09-2008, 21:56
Beitrag: #2
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RE: Jackpot
Hi Welti,
ist ja wirklich eine Kurzgeschichte, Ultrakurz. Bin ja mal gespannt, was ich da zu lesen bekomme. Zitat:Der Mann ließ sich erschöpft auf den nassen Bürgersteig sinken, das lange Rohr, das er als Brechstange benutzt hatte, fiel scheppernd zu boden.- Boden Zitat:Kurz war nur das hektische Prasseln des Regens zu hören, der geradezu auf die Straße einhämmerte.- warum diese Formulierung? Er liegt ja im Regen, da passt weder das "nur" noch das "kurz" richtig. Zitat:Schatten sind gemeinhin zurückhaltende Gesprächspartner.- Ich weiß gar nicht was du meinst, also mir antworten die immmer. ![]() Zitat:Sie flatterten um den Mann herum, wie ein Haufen verspielter Wellensittiche, bevor sie sich über die Strasse verteilten.- Ein schöner Vergleich Zitat:„Jackpot.“, wiederholte er leise.- "Jackpot", wiederholte er leise. Zitat:Das Dach ihrer Behausung war bei dem langanhaltenden Regen undicht geworden, und das Feuerholz wurde feucht . Doch mit dem ganzen Papiergeld würde er es hoffentlich wieder zum brennen bringen.- Wow, also mit dem Ende habe ich nicht gerechnet. Gefällt mir sehr, insgesamt ebenso. Trotz der Kürze gelingt es dir Athmosphäre einzubauen und ein tristes Bild zu vermitteln. Allerdings gibt es für mich einen kleinen Logikfehler. Du sagst, dass die Menge des Geldes für den Prot nicht relevant ist, lässt ihn Papier in den Rinnstein kippen. Das alles widerspricht für mich dem Fakt, dass er das Geld braucht um sich wamr zu halten. Da müsste er doch so viel wie möglich zusammenhalten, denke ich. Ansonsten wie gesagt, gelungene kleine Geschichte. LG Addi If I save time, when do I get it back? (Escape Van, NZ) Da baumelt die kleine Spinne in ihrem Netz und träumt von ihren Silberfäden ...
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28-09-2008, 00:03
Beitrag: #3
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RE: Jackpot
Hi Addi^^
Schön das du meine Geschichte kommentierst! Vielen lieben Dank! Zitat:ist ja wirklich eine Kurzgeschichte, Ultrakurz.Ja ... irgendwie hat sich das so ergeben Zitat:warum diese Formulierung? Er liegt ja im Regen, da passt weder das "nur" noch das "kurz" richtig.Ich weiß nicht ... für mich passt es ... erst hört man das "Scheppern" der Kiste, dann kurze Zeit nur den Regen und dann spricht der Mann. ![]() Zitat:Ich weiß gar nicht was du meinst, also mir antworten die immmer.*g* Zitat:Ein schöner VergleichDanke^^ Zitat:Wow, also mit dem Ende habe ich nicht gerechnet.das freut mich^^ ich hatte angst, dass es vielleicht zu vorhersehbar ist ... Zitat:Gefällt mir sehr, insgesamt ebenso. Trotz der Kürze gelingt es dir Athmosphäre einzubauen und ein tristes Bild zu vermitteln.Wow ... danke! ![]() Zitat:Allerdings gibt es für mich einen kleinen Logikfehler. Du sagst, dass die Menge des Geldes für den Prot nicht relevant ist, lässt ihn Papier in den Rinnstein kippen. Das alles widerspricht für mich dem Fakt, dass er das Geld braucht um sich wamr zu halten. Da müsste er doch so viel wie möglich zusammenhalten, denke ich.hm ... ich hab mir das so vorgestellt, dass er das Geld nur zum anfeuern braucht (also sozusagen als Grillanzünder überzeugt das? Ansonsten muss ich mir noch mal Gedanken machen! Noch mal vielen Dank für deinen Kommentar! Es freut mich das dir die Geschichte gefallen hat!^^ Liebe Grüße vom Wanderer! ... ihr seid ja nur neidisch, dass ihr die Stimmen nicht hört! Wanderer zwischen den Welten und der Weltenknoten |
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28-09-2008, 18:17
Beitrag: #4
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RE: Jackpot
Hi danster!
Hätte nicht erwartet, dich hier zu finden, aber freue mich natürlich trtotzdem über deinen Besuch! ![]() Zitat:Wenn dass Deine Idee war, hätte man sie, finde ich, noch konsequenter durchführen können, z.b. passt es dann nicht so gut, dass sein Grinsen dem eines Wolfes ähnelt und dass dass Geld doch so nötig braucht, um es unter Mühen nach Hause zu schleppen...Nein, das ist eine Intention, auf die ich so nicht gekommen wäre Zitat:Trotzdem nice Geschichte, die gefällt,Vielen Dank! Gruß vom Weltenwanderer! ... ihr seid ja nur neidisch, dass ihr die Stimmen nicht hört! Wanderer zwischen den Welten und der Weltenknoten |
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01-10-2008, 15:58
Beitrag: #5
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RE: Jackpot
Hallo Weltenwanderer,
Sein Grinsen ähnelte dem eines Wolfes und es verstärkte sich noch, als er den Inhalt begutachtete. => Gefällt mir nicht so gut, da ich mir einen Wolf nicht grinsend vorstellen kann. Das war auch schon meine einzige Kritik an deinem kleinen Werk. Ich finde es ist dir richtig gut gelungen. Deine Spürnase ist wirklich bemerkenswert. Ich kann mich nicht entscheiden, ob er richtig klug oder ein wenig zurückgeblieben ist. Anfangs, vor allem in Verbindung mit dem Titel, denkt man ja, es wäre ein richtig schöner Lottogewinn: Jacht, ein nettes Haus, einen Jaguar. Das alles zieht dein Prot aber nicht in Betracht. Anstatt in Papiertonnen nach Brennmaterial zu suchen, jagt und findet er einen Schatz. Einen ganzen Batzen Geld. Da steckte für mich eine tiefe Ironie mit drin. Wenn deine Spürnase klug ist, dann ist das kein Versehen von ihm (das nehme ich an) und er meint tatsächlich, Geld eignet sich am Besten zum verbrennen. Eine Gesellschaftskritik. Losgesagt vom Materiellen und sich voll und ganz auf das Wesentliche beschränkt, so kommt mir das vor. Handwerklich gut gemacht, angenehm zu lesen und die Geschichte ist ein kleiner Happen, der sich gut für Zwischendurch eignet. Ein Muntermacher der einem zum Lächeln zwingt. Schön, ist dir gelungen. Gerne gelesen, Sternchen "Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht." - Friedrich Hebbel
"Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, daß man an seiner Stelle lügen würde." - Henry Louis Mencken - Himmelsreich - |
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01-10-2008, 16:40
Beitrag: #6
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RE: Jackpot
Hallo Weltenwanderer,
eine gelungene Geschichte über den Wert des Geldes. Es klingt wie in einer von Finanzkrisen erschütterten Welt, der Geldwert eine Lachfigur, der Schein mehr als Anfeuerer zu gebrauchen denn als Tauschmittel. Es ist ein knappes Bild, das man im Kopf behält - das Lächeln auf dem Gesicht dieses Mannes, der sich freut, sein Zimmer wärmen zu können. Mehr nicht, nur dieses Lächeln. In sprachlicher Hinsicht merkt man, welche Stimmung du schaffen willst - eine düstere, bedrohliche. Das gelingt dir an einigen Stellen schon ganz gut, an anderen kannst du noch ein bisschen feilen. Die Regenbeschreibungen am Anfang wirken zum Beispiel etwas unentschlossen, als hättest du dich nicht entscheiden sollen, ob er den Regen nebenher wahrnimmt, gar nicht wahrnimmt oder es sehr stark tut. Es wirkte da auch nicht so, als würde es die ganze Zeit regnen, obwohl ich denke, dass der Hintergrund der Geschichte eben ein ziemlich lang anhaltender Regen ist, wahrscheinlich im Winter, denn ein Sommerregen kühlt das Haus nicht aus. Dazu gleich mehr in den Anmerkungen. Du zeigst auch sprachlich, dass dieser Überlebenswille des Menschen etwas Animalisches an sich trägt, durch Vergleiche mit Hunden und Wölfen - es geht für ihn nur darum, durch den Winter zu kommen, was danach ist, wird sich zeigen. Diese Einstellung und Entschlossenheit bringst du gut rüber. Anmerkungen: Zitat:Kurz war nur das hektische Prasseln des Regens zu hören, der geradezu auf die Straße einhämmerte.Das ist die erste Regenstelle. Wieso ist das Prasseln nur kurz zu hören, wieso hektisch? Wenn es doch (konsequent anhaltend) auf die Straße einhämmert? Zitat:seine Kleidung klebte am Körper, wie eine zweite Haut und seine dunklen Haare hingen in triefenden Strähnen in sein Gesicht.a. ... am Körper, wie eine zweite Haut, und ... b. ... am Körper wie eine zweite Haut und ... Zitat:Er konnte sich wirklich schöneres vorstellen.Schöneres Zitat:Währendessen schoss Wasser stromschnellenartig durch den Rinnstein und verschwand gurgelnd im Abfluss.Das geschieht, während er sich hochstemmt. Schießt denn dieses Wasser einmalig durch den Rinnstein oder konstant? Wenn schon so lange schlechtes Wetter ist, wird es doch eher eine anhaltende Wasserbewegung sein, deswegen passt hier die Konjunktion "währenddessen" nicht so gut. Zitat:wie ein Haufen verspielter Wellensittiche, bevor sie sich über die Strasse verteilten.ein Haufen Wellensittiche klingt nicht nach Bewegung und Tieren - vielleicht "ein Schwarm Wellensittiche"? "Straße", das hast du häufiger Zitat:Doch er beachtete sie überhaupt nicht, es waren schließlich noch genug weitere da.Dieser Satz bricht zum Beispiel aus der Stimmung heraus - er wirkt so dahingesagt, aus der Stimmung heraus, vor allem durch den Anfang "überhaupt nicht" Zitat:Sanft ließ er sie nun nach einander in den Rinnstein gleiten"nacheinander" Liebe Grüße, Libertine ... dann schauen wir nach unserm Dachkräuterbeet, in die Dachrinne haben wir Schnittlauch gesät. (Gerhard Schöne) Avatar von Eddie Haspelmann |
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02-10-2008, 01:20
Beitrag: #7
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RE: Jackpot
Hallo ihr beiden!^^
Schön das ihr auch den Weg zu meiner kleinen Geschichte gefunden habt. Freue mich riesig! ![]() @sternchen Zitat:=> Gefällt mir nicht so gut, da ich mir einen Wolf nicht grinsend vorstellen kann.Doch klar, Wölfe sehen oft aus als würden sie grinsen Zitat:Wenn deine Spürnase klug ist, dann ist das kein Versehen von ihm (das nehme ich an) und er meint tatsächlich, Geld eignet sich am Besten zum verbrennen. Eine Gesellschaftskritik. Losgesagt vom Materiellen und sich voll und ganz auf das Wesentliche beschränkt, so kommt mir das vor.So habe ich mir das vorgestellt und so wollte ich es rüberbringen ... in der Welt, in der "Spürnase" (*g*) lebt (vielleicht irgendwann unsere?) ist Geld nichts mehr wert ... gerade in Zeiten solcher Finanzkrisen, wie momentan (die Geschichte ist aber schon davor entstanden ^^), könnten einem solche Gedanken kommen ... Schön das du es so verstanden hast! Zitat:Handwerklich gut gemacht, angenehm zu lesen und die Geschichte ist ein kleiner Happen, der sich gut für Zwischendurch eignet. Ein Muntermacher der einem zum Lächeln zwingt.Vielen Dank für das große Lob!^^ Danke fürs Lesen und kommentieren! Hat mich wir sehr gefreut dich hier zu finden!^^ Liebe Grüße vom Wanderer! @libbi Zitat:eine gelungene Geschichte über den Wert des Geldes.Danke!^^ Zitat:Es klingt wie in einer von Finanzkrisen erschütterten Welt, der Geldwert eine Lachfigur, der Schein mehr als Anfeuerer zu gebrauchen denn als Tauschmittel.so hab ich mir das vorgestellt ... schön das es auch so rüber kommt! ![]() Zitat:Es wirkte da auch nicht so, als würde es die ganze Zeit regnen, obwohl ich denke, dass der Hintergrund der Geschichte eben ein ziemlich lang anhaltender Regen ist, wahrscheinlich im Winter, denn ein Sommerregen kühlt das Haus nicht aus.Hm ... das ist blöd ... denn es soll tatsächlich die ganze Zeit regnen ... mit Winter liegst du richtig^^ Dann schau ich gleich mal bei deinen Anmerkungen ... Zitat:Diese Einstellung und Entschlossenheit bringst du gut rüber.Das freut mich! Danke!^^ Zitat:Das ist die erste Regenstelle. Wieso ist das Prasseln nur kurz zu hören, wieso hektisch? Wenn es doch (konsequent anhaltend) auf die Straße einhämmert?hm ... das kommt nicht so rüber wie ich das wollte ... Es soll einfach nur kurz nichts anderes zu hören sein, als das Prasseln des Regens ... Zitat:Kurz war nichts außer dem hektischen Prasseln des Regens zu hörenso vielleicht ein bisschen besser? für mich kann sich Regen durchaus hektisch anhören ... ich hab versucht damit das Geräusch starken Regens darzustellen. Zitat:a. ... am Körper, wie eine zweite Haut, und ...Oh je ... immer noch Fehler, selbst in so einer kurzen Geschichte ... dabei hatte ich gehofft, endlich fehlerfrei zu schreiben ... Danke fürs Raussuchen! Zitat: Wenn schon so lange schlechtes Wetter ist, wird es doch eher eine anhaltende Wasserbewegung sein, deswegen passt hier die Konjunktion "währenddessen" nicht so gut.Stimmt, da hast du recht ... das war mir so nicht bewusst ... aber wie könnte ich das sonst ausdrücken ... (den Satz mag ich nämlich^^) "Ununterbrochen strömte Wasser stromschnellenartig ..." klingt irgendwie nicht schön ... aber ganz ohne Konnektor will mir auch nicht gefallen ... naja ich machs mal so ... hast du vielleicht noch einen besseren Vorschlag? Zitat:ein Haufen Wellensittiche klingt nicht nach Bewegung und Tieren - vielleicht "ein Schwarm Wellensittiche"?recht hast du, ist geändert^^ Zitat:Dieser Satz bricht zum Beispiel aus der Stimmung heraus - er wirkt so dahingesagt, aus der Stimmung heraus, vor allem durch den Anfang "überhaupt nicht"Würde es helfen, wenn ich nur "Doch er beachtete sie kaum." schreiben würde? Oder meinst du, er müsste eine andere Reaktion zeigen? So ... vielen lieben Dank für deinem Kommentar! Wie immer war er voller Anregungen, die mir weiterhelfen!^^ Danke das du meine kleine Geschichte gelesen hast und schön das sie dir gefallen hat! Gruß vom Weltenwanderer! |
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02-10-2008, 12:47
Beitrag: #8
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RE: Jackpot
Hallo Weltenwanderer,
kurz zu deiner Antwort Zitat:Währendessen schoss Wasser stromschnellenartig durch den Rinnstein und verschwand gurgelnd im Abfluss.Ununterbrochen, unablässig, ... Vielleicht lässt du auch einfach "stromschnellenartig" weg - denn mit "schoss" und "verschwand gurgelnd" hast du schon zwei starke Beschreibungen dafür im Satz und die Konjunktionen klingen ja wegen der Länge in Zusammenhang mit "stromschnellenartig" alle etwas unpassend. Zitat:Würde es helfen, wenn ich nur "Doch er beachtete sie kaum." schreiben würde? Oder meinst du, er müsste eine andere Reaktion zeigen?Ja, würde es *g. Nur dieses "überhaupt nicht" passte nicht in die Stimmung deiner Geschichte, fand ich. Liebe Grüße, Libertine ... dann schauen wir nach unserm Dachkräuterbeet, in die Dachrinne haben wir Schnittlauch gesät. (Gerhard Schöne) Avatar von Eddie Haspelmann |
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03-10-2008, 01:21
Beitrag: #9
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RE: Jackpot
Hallo ihr beiden! ^^
@danster Zitat:Also: Immer erst Gechichte richtig lesen, dann Kommentar schreibenach das pssiert jedem Mal ... kein Problem man ließt sich!^^ @libbi danke für die schnelle antwort! ![]() Zitat:Vielleicht lässt du auch einfach "stromschnellenartig" wegja das hab ich auch schon überlegt ... aber ich hänge irgendwie an diesem Wort ... hm ... naja ... ich denke letztendlich werde ich mich dazu durchringen, es weg zulassen Liebe Grüße vom Wanderer! ... ihr seid ja nur neidisch, dass ihr die Stimmen nicht hört! Wanderer zwischen den Welten und der Weltenknoten |
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18-10-2008, 17:47
Beitrag: #10
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RE: Jackpot
was sehen meine äugelchen? was neues von meinem wanderer! da muss ich mich doch sofort draufstürzen!
![]() hallo mein wanderer, Zitat:Wasser schoss stromschnellenartig durch den Rinnstein und verschwand gurgelnd im Abfluss. Das einzige Geräusch, das das monotone Trommeln des Regens etwas durchbrach. ich liebe ja diese bilder, die mit wasser zu tun haben, prasselnden regen, strommschnellen im rinnstein ... hast du sehr schön beschrieben. *lob* Zitat:Schatten sind gemeinhin zurückhaltende Gesprächspartner. jetzt hast du mich mit dem ende schockiert! er freut sich nur über das geld, weil er es verbrennen kann. irgendwie erscheint mir das alles doch recht seltsam. was macht den so eine einsame geldkiste mitten in köln? und warum interessiert ihn das geld nicht, welches davongeweht wird. er will doch bestimmt soviel wie möglich haben um damit zu heizen, dann passt auch irgendwie nicht dazu, dass er es in den rinnstein wirft. dein prot scheint ja echt ein seltsamer kerl zu sein. aber ich mag solche prots und ich finde du hast die graue, triste atmosphäte schön aufgebaut, mit dem regen und seine seltsamen gedanken. besonders toll finde ich ja, dass du das trotz der kürze des textes geschafft hast. gut gemacht, mein wanderer. solche geschichten regen an über solche charaktere nachzudenken, besonders solche sehr-kurzgeschichten. liebe grüße von deiner Lady Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci- Wörterwelten |
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