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Oblivion und andere Fantasy-Rollenspiele
22-08-2011, 19:52
Beitrag #21
RE: Oblivion und andere Fantasy-Rollenspiele
Aaaalso:

Skyrim erwarte ich auch schon sehnlichst. Ich kann auch damit leben, wenn die Welt, verglichen mit Oblivion, kleiner wird, dafür aber mal was los ist und nicht alle Wälder am Computer, sondern per Hand entstanden sind. Ich hoffe einfach mal, jetzt haben die Jungs (und Mädels) von Bethesda endlich raus, dass eine große Welt wenig bringt, wenn sie leer ist.
Ach ja, und diesmal bitte eine interessante Story, gerne auch mal mit Wendung.

Witcher (1) ist genial (ich sagte es), durch den Prolog muss man sich aber arbeiten ... und das erste Kapitel ... naja, aber danach ist die Story klasse, vor allen Dingen, weil sie gängige Klischees (größtenteils) vermeidet.
Deshalb lege ich auch den zweiten Teil (Assassins of Kings) jedem hier ans Herz, aber nur, wenn ein leistungsfähiger PC zur Verfügung steht. Gott sei Dank ist meiner relativ neu :D
Grandiose, wunderschöne Grafik, manchmal glaubt man in einem Gemälde zu sein, nicht in einem Spiel. Wirklich, zu, satt sehen.
Tolle Charaktere, tolle Quests, tolle Story, großartige, weitreichende Entscheidungen (je nachdem, wie man das erste Kapitel abschließt, spielt Kapitel 2 an einem ganz anderen Ort, mit ganz anderen Charakteren). Leider ist das Kampfsystem mitunter fummelig, gerade zu Anfang auch nicht gerade leicht. Das gilt für das gesamte Spiel. Bringt Geduld mit und erwartet lieber einen Oldschool-Schwierigkeitsgrad^^

Deus Ex: Human Revolution: Von allem was man hört, DAS Spiel 2011, jedenfalls für mich. Cyberpunk, Verschwörungen, viele Möglichkeiten jede Situation im Spielverlauf zu meistern. Hoffentlich hält es, was es verspricht.

Dragon Age: Ich schließe mich Lanna an: toll, bis zum Ende ... also bis auf das Ende. Trotzdem, mehr als empfehlenswert, auch das Addon. Teil 2 hat sich leider sehr vom Spielprinzip entfernt, für mich persönlich wird der sich auch nur zum reduzierten Preis lohnen.

Mass Effect: Oh, Lanna, spielen! SF (noch dazu mitunter logisch und vorstellbar) mit spannender Story, guten Entscheidungen, tollen Dialogen, spannenden Gefechten - gigantische Gänsehaumomente inkusive (ich sag nur: Finale).
Teil 2 ist ein Schritt zurück, aber immer noch großartig und voller Gänsehautmomente.

Dishonored: Vom Skyrim-Macher für 2012 angekündigt. Wenn es auch nur halbwegs hält, was es verspricht, steht uns was großes ins Haus:
Quasi-Steampunkwelt. Der Held wird des Mordes an der Kaiserin bezichtigt, muss die wahren Mörder finden und seinen Ruf reinwaschen. Dazu bewegt er sich in Thief-Manier durch eine große Stadt, kann dank eines ausgefeilten Kampfsystems, Schatten und vieler Fähigkeiten sein Vorgehen selbst auswählen.
Noch nicht viel bekannt, aber was man schon weiß, klingt großartig.

So, mal abseits der Rollenspiele:
Dark Messiah of Might & Magic
Schon etwas älter, ein First-person-Fantasy-Schnetzelspiel, mit einzigartiger Physik und einem nie wieder gesehenen Kampfsystem (siehe Dishonored, gleicher Entwickler). So flexibel habt ihr noch nie durch Orks, Untote und Riesenspinnen geschentzelt und dazu ist die Story gar nicht mal doof.

The Dark Mod
Kein eigenständiges Spiel, sondern der faszinierende uns sehr erfolgreiche Versuch, das Prinzip und die Atmosphäre der Thief-Reihe in halbwegs zeitgemäßer Grafik nachzustellen. Man benötigt Doom 3, da die Mod auf dessen Engine basiert. Inzwischen gibt es drei (kurze) Kampagnen und nochmal knapp 15 Missionen, die die Atmosphäre der (inoffiziellen) Vorlage großartig einfangen.
Als Dieb schleicht ihr an Wachen und Untoten vorbei, raubt aus Herrenhäusern und Gräbern und erfahrt die Story der jeweiligen Mission anhand von sehr atmosphärischen Notizen.
Das Thief-Prinzip bleibt größtenteils unangetastet, wo etwas geändert wurde, wurde in der Regel etwas verbessert.
Kostenlos für alle, die Doom 3 besitzen.

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31-08-2011, 12:15
Beitrag #22
RE: Oblivion und andere Fantasy-Rollenspiele
Kleines Update zu Deus Ex: Human Revolution:
zumindest für mich hat es sein Versprechen absolut gehalten. Die Story ist spannend (soweit ich das mitten im Spiel beurteilen kann), das Spielprinzip ist zwar deutlich aufs Schleichen ausgelegt, aber im Grunde für viele Lösungswege offen, die (englische) Vertonung ist klasse.
Wer mit nicht mehr ganz aktueller, dafür aber absolut stilsicherer Grafik, sowie teils etwas frickeliger Bedienung leben kann, gerne rumprobiert, erforscht und bereit ist, sich von der detaillierten, minutiös ausgearbeiteten Cyberpunkwelt gefangen nehmen zu lassen, dem sei Human Revolution wärmstens empfohlen.

(Nur wer was gegen Steam hat, muss auf der Strecke bleiben. Das Spiel lässt sich nur über die Onlineplattform aktivieren, kann danach aber theoretisch auch offline gespielt werden.)

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31-08-2011, 12:38
Beitrag #23
RE: Oblivion und andere Fantasy-Rollenspiele
Zitat:Skyrim erwarte ich auch schon sehnlichst. Ich kann auch damit leben, wenn die Welt, verglichen mit Oblivion, kleiner wird, dafür aber mal was los ist und nicht alle Wälder am Computer, sondern per Hand entstanden sind. Ich hoffe einfach mal, jetzt haben die Jungs (und Mädels) von Bethesda endlich raus, dass eine große Welt wenig bringt, wenn sie leer ist.

Da muss ich dir widersprechen. Todd Howard hat gesagt, dass Skyrim ungefähr so groß ist, wie Oblivion und es gibt über 150 Dungeons. (Orginal : Howard says that Skyrim map would be roughly the same size as Oblivion's open world. Quelle)
In einem Gameplay Trailer (Link) erläutert Todd Howard von Bethesda Softwork etwas über das Spiel.
An dieser Stelle möchte ich einen Kommentar von ihm besonder hervorheben:
"There is at least 300 hours of gameplay. We stopped counting"
Mindestens 300 Stunden Spielzeit. Es gibt so viel DInge, dass sie aufgehört haben zu zählen.


Ich freu mich auf jeden Fall drauf, besonders auf die Drachen Icon_wink

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31-08-2011, 12:43
Beitrag #24
RE: Oblivion und andere Fantasy-Rollenspiele
Zitat:Mindestens 300 Stunden Spielzeit. Es gibt so viel DInge, dass sie aufgehört haben zu zählen.
Herrje ... Das klingt mal wieder nach einem RPG, das ich nicht brauche. Große Welten, viel Spielzeit - alles schön und gut, aber nicht zum Preis einer zerfaserten Story (und wer will die bei über 300 Stunden noch kompakt zusammenhalten??) ... Und wie viel von den 300 Stunden sind sinnlose Rennerei? *Seufz*

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31-08-2011, 12:58
Beitrag #25
RE: Oblivion und andere Fantasy-Rollenspiele
Naja ich denke es wird so ähnlich wie bei Oblivion sein.
Die Hauptquestreihe wird nur einen Bruchteil der 300 Stunden ausmachen.
Das meiste werden Quests sein, die man nicht unbedingt machen muss. ( Dunkle Bruderschaft, andere Gildenquests und so was)

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31-08-2011, 14:44
Beitrag #26
RE: Oblivion und andere Fantasy-Rollenspiele
Ah, ok. Gut, dann ist's nix für mich (ich fand Oblivion story- und optikbedingt ausgesprochen dürftig, s.o.) Mrgreen

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31-08-2011, 20:32
Beitrag #27
RE: Oblivion und andere Fantasy-Rollenspiele
Hallo zusammen,

ich spiele momentan verstärkt Oblivion und bin recht angetan: Morrowind war zwar deutlich besser (mehr Entscheidungsfreiheit bei den Quests, die Gilden konnten sich in die Quere kommen, mehr mögliche Fraktionen, ein Welt die kein klassisches Fantasy war - anders als Cyrodiil - etc.), aber wenn man davon absieht, ist es für meinen Geschmack ein richtig gutes Spiel mit schön viel Freiheit. Und mittlerweile sind mir dann auch ein paar recht gute Quests über den Weg gelaufen.
Allerdings neige ich dazu die Schnellreise- und die Zielradarfunktion zu ignorieren (was sucht das in 'nem Rollenspiel?!?). Na ja, mann muss sie ja nicht nutzen.
Natürlich sind Grafik und z. B. der Tagesablauf der NPCs deutlich über Morrowind anzusiedeln. *Hach* Morrowind mit Oblivionengine ... das wäre das beste Spiel, das ich mir vorstellen kann. Icon_cuinlove

Nun ja, jedenfalls freue ich mich auch schon sehr, sehr auf Skyrim - allerdings wird da die Anzahl der Fähigkeiten des Chars weiter runtergeschraubt, was mich schon bei Oblivion gestört hat. Die Spielen gehen mir zusehr ins Kinder- und Konsolenspieler- actiongerechte (ich spiel's selbst auf der Konsole Icon_wink).
Ich fürchte, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird ... und Drachen sind ja wohl mal dermaßen ausgelutscht. Icon_ugly
Trotzdem kann ich mich an den Trailern nicht satt sehen. Ich bin schon sehr gespannt.

Liebe Grüße

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

Wanderer zwischen den Welten und der
Weltenknoten
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01-09-2011, 08:50
Beitrag #28
RE: Oblivion und andere Fantasy-Rollenspiele
Ich oute mich. Ich bin ein unverbesserliches weibliches Wesen das der Gattung "Zockerweibchen" angehört.
Ich glaub in der Hinsicht bin ich unrettbar verloren.
Oblivion ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Ich finde die Charaktere toll (obwohl manche davon wirklich hässlich sind und die Charaktererschaffung stellenweise Mängel hat, wenn man einen "schönen" Charakter bauen will).

Ich finde auch die Story klasse und die vielen Entscheidungsmöglichkeiten. Allerdings ist Oblivion in meinen Augen auch ein Spiel, das man zwar ewig und immer wieder spielen kann, das man aber (erfahrungsgemäss) nach einiger Zeit des Spielens erstmal beiseite legt. Es ist dermassen komplex und weitläufig das man irgendwann einfach erstmal die Nase voll hat und es nicht mehr weiterspielt. Bis man dann irgendwann wieder Lust hat und seine geliebten Charas wieder ausgräbt (ich muss neu anfangen *heul* Meine Spielstände sind hopps gegangen mit einer Festplatte).

Auch sonst bin ich mehrfach in Spielen vertreten. Runes of Magic, Age of Conan, Aion auf einem privaten Rollenspielserver. NWN2 ebenso wie früher NWN1.
Desweiteren gammelt Vampire: Bloodlines auf meinem Rechner rum, Aliens versus Predator 2, Hellgate Global, Sacred 2, Mass Effect 1, Guild Wars.. (wobei ich bei letzterem noch an den Support schreiben muss da ich nicht an meinen Account rankomme derzeit wegen eines Fehlers).

Hm ja.. ich denke das ich auch Skyrim anspielen werde, desweiteren steht auf meiner Anschaffungsliste für die Zukunft Guild Wars 2 und Tera.
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02-01-2012, 20:08
Beitrag #29
RE: Oblivion und andere Fantasy-Rollenspiele
Nun ist Skyrim ja schon eine Weile draußen - ich hab es beim Amazon-Cyber-Monday recht günstig bekommen, ärgere mich über Steam und habe (natürlich) einen Dieb und Meuchler angefangen Icon_ugly

Am Anfang war ich sehr, sehr skeptisch wegen Inventar und Steuerung (es gibt keine computereigene Umsetzung und ich bin nunmal PC-Spieler), habe mich aber doch rasch dran gewöhnt.
Die englische Sprachausgabe ist sehr schön, auch wenn einem als Vielspieler doch schnell die immer gleichen Stimmen auffallen.
Die Inventarübersicht lässt durch ihre Listenoptik stark an Übersicht zu wünschen übrig, doch da man sowieso nicht soo viel tragen kann (zumindest am Anfang) stört es nicht so sehr.
Die Grafik hat mich auf den ersten Blick total umgehauen, aber je länger und genauer man sich die Dinge anguckt, umso enttäuschender ist es eigentlich. Blumen zum Beispiel sind 2D, Fels und Schnee hat teilweise sehr grobe Strukturen und vor allem am Anfang gab es etliche Texturfehler. Betrachtet man allerdings Landschaften wie weite Tundra, schneeüberzogene Hänge oder herbstliche Wälder im Panorama, ist Skyrim ein wahrer Traum. Regen, Gewitter, Schneestürme, Sonnenuntergänge ... das Wetter ist sehr gut gelungen.
Durch die wandernden NSC und die zahlreichen Tiere, die auch miteinander interagieren, wirkt die ganze Welt nicht nur in den Städten sondern auch in der Wildnis sehr lebendig.
Die zahlreichen Quests, Gilden und Dungeons haben mich persönlich sehr schnell vom Hauptquest weggelockt (ich bin ohnehin kein Hauptquestverfolger *lach*) und halten mich bereits etliche Stunden und Levels beschäftigt. Ein gewaltiges Manko hierbei ist für mich allerdings, dass man im Prinzip in JEDE Organisation hineingezwungen wird. Man redet mit einem NSC oder hört gar nur zu, und schwups, hat man einen Quest, dieser und jener Vereinigung beizutreten. Schade, da hätte ich mir mehr Entscheidungsfreiheit gewünscht.
Zumal es irgendwie nichts ausmacht, ob und wo man der Chef ist.
Allgemein finde ich die Rollenspiel-Aspekte bei Skyrim viel zu knapp gekommen. Es gibt so viele Quests, bei denen man Leute töten muss und nicht wirklich die Wahl hat, ob man es tut oder nicht. Welchem Volk man angehört, spielt so gut wie nie eine Rolle, weder verändert es das Verhalten des Gesprächspartners, noch weckt es Reaktionen in Städten oder Dörfern.

Im Großen und Ganzen könnte Skyrim ein richtig, richtig gutes Spiel sein. Gutes Kampfsystem (wenn auch durch die Konsolenoptimierung am PC recht unhandlich), belebte Orte, schicke Grafik, Stunden um Stunden sammeln, jagen, töten, erforschen, entdecken und trainieren ...

Wenn da nicht hunderte von Bugs wären ...
Mit der Release-Version kam ich persönlich noch recht weit, bevor ich auf meinen ersten Bug stieß, mein Mann war nach 2 Stunden schon an einer Stelle, an der er in einem Dungeon überhaupt nicht mehr weiterkam, weil eine Tür verbuggt war. Aber je länger ich spiele - und das selbst jetzt mit dem 3. oder 4. Patch noch - ärgert es mich immer mehr. Fähigkeitenlehrer, die plötzlich nicht mehr mit mir reden, Erzvorkommen, die nicht abbaubar sind, NSC die plötzlich dreimal vorhanden sind, Questgegenstände, die bei Questabgabe im Inventar bleiben, fliegende Monster (und damit meine ich keine Drachen, sondern zum Beispiel Mammuts *lach*), fehlende Sprachdateien, fehlende Texturen, teilweise Probleme mit Spielständen ...

Ich hab mich wirklich schon viel drüber geärgert. Und trotzdem spiel ich es weiter. Zumindest so lange, bis ich bei einer Millionen Gold bin Mrgreen

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.«
(Alistair, Dragon Age)

»You can be anything that you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«

(Zack Finfrock)
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02-01-2012, 20:15
Beitrag #30
RE: Oblivion und andere Fantasy-Rollenspiele
Ich weiß zwar nicht, was du da machst, Lanna, aber bei mir hat dieses Spiel keinen einzigen Bug gehabt. Und ich habe es immerhin an die 100 Stunden gespielt.
Ich finde es gibt viel Entscheidungsfreiheit und die Quests werden nie langweilig.
Nur wie bei jedem Elder Scrolls Spiel kommt die Hauptquest zu kurz. Aber das macht nichts, weil man in einer schönen Welt spielt, in der man es aushalten kann.
Am besten haben mir die Daedra-Götter-Quests gefallen. Sie waren sehr schön gestaltet und haben eine tolle Geschichte erzählt. Und am Ende ist man auch mit einer tollen Waffe belohnt worden Icon_wink
Man kann darüber streiten, ob das Spiel als Werwolf gut oder schlecht ist. Ich persönlich finde es nicht rentabel einen zu spielen. Aber Spaß macht es alle mal.

MfG
Dramweida

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