Es ist: 26-05-2013, 09:24
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Hoffnugslos
24-11-2009, 18:57
Beitrag #1
Hoffnugslos
Huhu=)

Das ist mir gestern Abend eingefallen, und irgendwie muss ich es mal loswerden^^

Hoffnungslos

Tränen rollen übers Kinn,
Tropfen auf Papier,
Worte ohne Sinn,
hab Angst das ich verlier.

Spüre die Sinnlosigkeit,
in meinem Leben,
ich wiege mich in Traurigkeit,
Frieden mein Bestreben.

Finde nicht das tröstend’ Wort
suche eine Platz zum sein,
laufe vor mir selber fort,
doch fühl mich so allein.

Hoffnungslos wie ich bin,
spüre mein Verlangen,
langsam treibe ich dahin,
fühle mich gefangen.

Finde nur Achtlosigkeit,
meine Tränen rollen übers Kinn,
ich suche nach Geborgenheit,
Tropfen auf Worte ohne Sinn.

'Was in drei Teufels Namen tust du da?'
'Bei euch Wilden in Wales gibt es so etwas wie Bücher nicht, nein?'
'Die Erde zittert vor Kanonendonner, die verdammten Franzosen übergießen uns mit Schwefel, unsere halbe Armee krepiert an der Ruhr, die ganze Welt geht zum Teufel
und du sitzt da und liest?!'
Rebecca Gable, Die Hüter der Rose

1000009511. sandy 1000009511. Ich bestehe auf 'nur sandy'.
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24-11-2009, 20:28
Beitrag #2
RE: Hoffnugslos
Hallo Sandy!

Von dir habe ich, glaube ich, schon länger nichts mehr gelesen und kommentiert, also frisch ans Werk!

Zitat:Tränen rollen übers Kinn,
Tropfen auf Papier,
Worte ohne Sinn,
hab Angst das ich verlier.
Die "Tropfen" würde ich mit den Tränen in Verbindung setzen, wenn das nicht schon gemeint ist. Dann müssten sie allerdings klein geschrieben werden - oder alle Zeilenanfänge groß Icon_smile
Da die vierte Zeile etwas lang ist, von der Silbenanzahl, würde ich die dritte etwas verlängern, schon alleine, da diese drei Worte "einfach so da stehen" - obwohl das natürlich in der Verbindung mit dem Text sehr passend ist Icon_wink Vielleicht:
Tränen rollen übers Kinn,
tropfen auf Papier.
All diese Worte ohne Sinn!
Habe Angst, dass ich verlier.

Oder so etwas in der Art (kann es sein, dass ich das hinter jeden Vorschlag schreibe, den ich "ganz" in die Antwort schreibe?)

Zitat:Spüre die Sinnlosigkeit,
in meinem Leben,
ich wiege mich in Traurigkeit,
Frieden mein Bestreben.
Hier ist das Versmaß in der ersten Zeile mMn nicht ganz gelungen. Allerdings hätte ich nun auch keinen Verbesserungsvorschlag parat, der nicht die ganze Strophe abändern würde (auch inhaltlich ein wenig). Auch die zweite Zeile scheint mir etwas kurz zu sein. Das Wort "Sinnlosigkeit" passt mMn aber auch nicht so ganz, allein vom Wort her. Nicht in der Bedeutung, aber von der Aussprache her. Wenn du es dir laut vorliest, merkst du vielleicht, was ich meine. Vielleicht ...
Um Sinn zu sehen viel zu grell,
keiner da in meinem Leben,
In Trauer ich meine Wiege stell.
Frieden sei mein einzig Bestreben.

Tja, oder eben so etwas. Ich weiß ja nicht, ob es dann noch die Bedeutung hat, ob es da hinein passt ... nur als Anregung.

Zitat:suche eine Platz zum sein,
einen Platz - aber diese Strophe finde ich super!

Zitat:Finde nur Achtlosigkeit,
meine Tränen rollen übers Kinn,
ich suche nach Geborgenheit,
Tropfen auf Worte ohne Sinn.
Ich würde einfach vom Stil her vorschlagen, dass du nach "Geborgenheit" einen Punkt setzt. Dann hast du einen Kreislauf in deinem Gedicht hergestellt, denn danach könnte es ja praktisch wieder von vorne losgehen. Diesen letzten Satz würde ich wie ein ... Verschlussteilchen bei einem Kettchen durch diese Isolation hervorheben.

Dein Gedicht passt hervorragend in die Spalte und außer den bereits angemerkten Sachen habe ich daran nichts auszusetzen. Ich finde es schön und ich glaube, dass es in depressiven Momenten ein Trost sein kann - einfach ein Ausdruck des Leidens der Suche. Eine Momentaufnahme, die mir sehr gefällt.

Alles Liebe,
Trinity

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

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24-11-2009, 20:40
Beitrag #3
RE: Hoffnugslos
ja, in letzter Zeit schreib ich eher "llein" an meiner Geschichte weiter und bbin acuh ein bischen im Schulstress^^
Danke erstmal=)

Zitat:Die "Tropfen" würde ich mit den Tränen in Verbindung setzen, wenn das nicht schon gemeint ist. Dann müssten sie allerdings klein geschrieben werden - oder alle Zeilenanfänge groß Icon_smile
wollt ich eigendlich auch *seufz* Tippfehler oO

Zitat:Da die vierte Zeile etwas lang ist, von der Silbenanzahl, würde ich die dritte etwas verlängern, schon alleine, da diese drei Worte "einfach so da stehen" - obwohl das natürlich in der Verbindung mit dem Text sehr passend ist
hm, ich weis was du meinst. Vieleicht:

Tränen rollen übers Kinn,
tropfen auf Papier,
verwischen Worte ohne Sinn,
hab Angst das ich verlier.


Zitat:Hier ist das Versmaß in der ersten Zeile mMn nicht ganz gelungen. Allerdings hätte ich nun auch keinen
Das Sinnlosigkeit, hm..ja, irgendwie hab ich was gesucht, was sich reimtIcon_wink muss mal drüber nachdenken...

Zitat:Dann hast du einen Kreislauf in deinem Gedicht hergestellt, denn danach könnte es ja praktisch wieder von vorne losgehen. Diesen letzten Satz würde ich wie ein ... Verschlussteilchen bei einem Kettchen durch diese Isolation hervorheben.
guter Gedanke, danke=)

lg
sandy

'Was in drei Teufels Namen tust du da?'
'Bei euch Wilden in Wales gibt es so etwas wie Bücher nicht, nein?'
'Die Erde zittert vor Kanonendonner, die verdammten Franzosen übergießen uns mit Schwefel, unsere halbe Armee krepiert an der Ruhr, die ganze Welt geht zum Teufel
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1000009511. sandy 1000009511. Ich bestehe auf 'nur sandy'.
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24-11-2009, 21:04
Beitrag #4
RE: Hoffnugslos
Hallo!

Zitat:hab Angst das ich verlier.
[...], dass

Aber ansonsten gefällt mir das.
Oh, da fällt mir auf: Beim Titel des Threads hast du ein "n" vergessen Icon_smile

Liebe Grüße,
Trinity

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

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24-11-2009, 21:37
Beitrag #5
RE: Hoffnugslos
Hi Sandy,
das Versmaß holpert an manchen Stellen; hab ich in deinem Gedicht festgestellt.
Und im Titel fehlt ein "n". Icon_wink

HGruß, Sigurd
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