Es ist: 11-03-2010, 07:23
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Ein letzter Tag
22-01-2010, 20:16 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24-01-2010 18:47 von Glory.)
Beitrag: #1
Ein letzter Tag
Als ich letztens auf der verzweifelten Suche nach meinem Impfausweis das komplette Haus auf den Kopf gestellt habe, fiel mir ein kleines Büchlein in die Hand, dass mir zwei Freundinnen aus Neuseeland mitgebracht hatten. Darin fand sich, neben vielen linierten, aber noch unbeschriebenen Seiten diese Geschichte, die bei mir schon in Vergessenheit geraten war. Es ist bestimmt schon drei Jahre her, dass ich sie geschrieben habe. Direkt nachdem sie fertig war, fand ich sie, wie so viele meiner gerade fertig gestellten Werke, einfach nur grottig. Wahrscheinlich ist das der Grund, weswegen sie in einem Schuhkarton versteckt unter jeder Menge nicht zuzuordnender Kabel lag *g*
Doch jetzt hab ich sie überarbeitet und mittlerweile gefällt sie mir ganz gut. Bin mal gespannt, was eure Meinung dazu ist.


Ein letzter Tag

Er hatte schon viele Reaktionen im Bezug auf sein Erscheinen erlebt.
Manche waren resigniert, manche weinten, bekamen Angst. Wieder andere waren erleichtert. Doch so unterschiedlich sie alle reagierten, am Ende kamen sie alle mit.
Aber diese hier war anders.
“Auf gar keinen Fall”, sagte sie und ließ keinen Zweifel daran, dass dies ihr letztes Wort war.
“Das war keine Frage”, entgegnete er, “ich habe zu arbeiten. Und mein Job ist es, dich ... “
“Mich auf meiner letzten Reise zu begleiten. Ich weiß. Aber ich komme nicht mit.”
“Warum nicht?”
“Warum sollte ich? Es ist zu früh. Ich bin jung und ich bin gesund.”
Er räusperte sich übertrieben und deutete mit einem Kopfnicken auf das Bett, das zwischen ihnen stand.
Sie betrachtete den zerschundenen Körper, der, angeschlossen an unzählige Geräte und Schläuche, unglaublich klein wirkte, sah das zugeschwollene Gesicht und die eingegipsten Arme.
Er entspannte sich ein wenig. Spätestens bei einem solchen Anblick begriffen sie alle und kamen mit. Doch wie er schon erkannt hatte: Diese hier war anders.
“Naja, der Autofahrer hat mich vielleicht etwas heftiger erwischt. Aber das wird schon wieder.”
“Das wird schon wieder?”
Langsam begann er, die Geduld zu verlieren.
“Tessa, in deinem Gehirn ist eine Ader geplatzt, Blut ist in deine Lungen gelaufen und dein Genick ist gebrochen. Ich hätte eigentlich schon viel früher da sein müssen.”
“Wenn ich es mit diesen Verletzungen ins Krankenhaus geschafft habe, dann schaffe ich es auch wieder hinaus.”
“Ja, und zwar in einem Sarg. Und jetzt komm mit. Ich mache dank dir bereits Überstunden.”
Doch Tessa blieb stur.
“Es muss einen Weg geben. Ich bleibe.”
Sie ließ sich auf einen Stuhl neben dem Bett fallen und verschränkte die Arme vor der Brust.
Er sah auf die Uhr. Der Arzt hätte schon längst ihren Tod bestätigen müssen. Und hier saß nun ihr trotziges Ich und weigerte sich, die Schwelle zu überschreiten.
“Warum hängt ihr Menschen nur so an eurem erbärmlichen Leben?”
“Wer sagt, dass es erbärmlich ist?”
“Ich kenne euch Menschen, Tessa. Ich weiß, was ihr fühlt. Jeden Morgen quält ihr euch zur Arbeit. Ihr zwingt euch, Menschen anzulächeln, die ihr nicht mögt. Überall auf der Welt herrschen Krieg, Hunger und Tod.”
“Für den du verantwortlich bist.”
“Was ich damit sagen will, ist, dass das, was ihr Leben nennt, einfach nicht lebenswert ist. Selbstmörder tun das einzig Richtige, indem sie sich vorzeitig von diesem Elend befreien.”
Tessa sprang von ihrem Stuhl auf.
“Machen wir einen Deal.”
“Was für einen Deal?”
“Du gibst mir noch einen letzten Tag ... “
Er öffnete den Mund um zu protestieren, doch sie unterbrach ihn mit einer Handbewegung.
“Nur ein letzter Tag. Wir ziehen gemeinsam los und ich zeige dir, was das Leben so lebenswert macht.”
“Und dann?”
“Dann überlasse ich dir die Entscheidung, ob es sich lohnt zu leben oder nicht.”
Sie streckte ihm die Hand entgegen.
“Deal?”
Er betrachtete die schwer verletzte Frau in dem Krankenhausbett und sah dann zu der Tessa, die vor ihm stand. Jung, hübsch und voller Lebensfreude.
Immer noch.
Er seufzte. Was war schon ein Tag verglichen mit der Ewigkeit?
“Deal”, sagte er und schlug ein.
Während sie das Krankenhaus verließen, fragte Tessa: “Wird es nicht auffallen, wenn ich putzmunter durch die Straßen spaziere, während ich eigentlich im Krankenhaus liegen sollte?”
“Wir sind körperlos, Tessa. Niemand wird uns sehen. Und dein Körper liegt immer noch da, wo er hingehört.”
Sie traten hinaus in den Sonnenschein. Tessa schloss lächelnd die Augen und wandte ihre Gesicht der Sonne zu.
“Was machst du da?”, fragte er.
“Ich genieße die Sonnenstrahlen. Die Wärme, wie von einer unsichtbaren Bettdecke. Das Gefühl von Schwerelosigkeit, wenn man das Licht in sich aufnimmt und gar nicht mehr weiß wohin mit so viel Zufriedenheit.”
Er runzelte die Stirn. “Das kannst du doch gar nicht fühlen.”
“Aber ich erinnere mich daran, wie es sich anfühlt.”
Er streckte seine rechte Hand aus und drehte sie im Sonnenlicht. Er spürte gar nichts.
“Wärme”, murmelte er. Das Wort gefiel ihm, obwohl er dieses Gefühl noch nie am eigenen Leib erfahren hatte.
Plötzlich bemerkte er, wie Tessa ihn anstarrte.
“Was ist?”
Tessa hatte die Augen leicht zusammen gekniffen, als würde die Sonne sie blenden. Als ob sie noch einen Körper hätte.
“Wie heißt du eigentlich?”, fragte sie, “Tod? Sensenmann?”
“Sehe ich aus, wie der Sensenmann?”
Sie legte ihren Kopf schief und schien ernsthaft über die Frage nachzudenken.
“Nein, eher wie Tom Hanks.” Sie lächelte. “Ja, wirklich, du siehst ihm ziemlich ähnlich.”
“Den kenn ich nicht.”
“Kann ich mir vorstellen. Er lebt noch. Und du hast mir noch immer nicht deinen Namen verraten.”
Er seufzte. Warum hatte er sich nur auf Tessas Vorschlag eingelassen?
“Ich habe keinen Namen.”
Tessa sah ihn erstaunt an.
“Warum nicht?”
“Ich brauche keinen. Mich hat noch nie jemand nach meinem Namen gefragt.”
“Du musst sehr einsam sein.”
Die Sonne verschwand hinter einer Wolke. Er bemerkte es sofort. Etwas fehlte. Doch das war Unsinn. Er konnte nicht fühlen, was Tessa ihm beschrieben hatte.
Wenn das Mädchen bemerkt hatte, was in ihm vorging, so ließ sie es sich nicht anmerken.
“Nun ja, solange du mit mir zusammen bist, brauchst du einen Namen.”
“Und welchen schlägst du vor?”
“Tom, was sonst?”
Er zuckte mit den Schultern. Nur noch ein paar Stunden, sagte er sich, dann bist du sie los.
“Na schön, dann von mir aus Tom. Und was machen wir jetzt?”
Tessa sah sich um. Ließ ihren Blick über die Straße schweifen.
“Ich weiß nicht.”
“Du möchtest mir zeigen, dass es einen Grund gibt, für den es sich lohnt zu leben und weißt nicht, welcher es ist?”
“Dafür gibt es mehrere Gründe”, Tessas Augen leuchteten plötzlich auf, aber ich kann dir einen ganz besonders Guten zeigen. Komm mit.”
Sie streckte ihre Hand nach seiner aus und er zuckte fast augenblicklich zurück.
“Wo geht’s lang?”
Tessa ließ die Hand sinken. Etwas, das in ihrem Blick lag, kam ihm seltsam bekannt vor und es gefiel ihm nicht.
Sie wandte sich zum Gehen.
“Folgen Sie mir unauffällig.”
Tom reagierte nicht und blieb verwirrt stehen.
“Wieso? Es kann uns doch niemand sehen.”
Tessa verdrehte die Augen.
“Das war ein Scherz. Zum Lachen. Hahaha. Weißt du, wie das geht?”
Tom sagte nichts, sondern starrte sie nur mit gleichbleibender Miene an.
“Also schön, gehen wir.”
Ihr Weg führte sie zu einem Coffee-Shop. Tessa legte ihre Hände an das Schaufenster und spähte hindurch.
“Lecker.”
Tom folget ihrem Blick. Ein dicklicher Mann mit roten Haaren stand hinter der Theke und mühte sich mit dem Milchaufschäumer ab.
“Das ist der Grund, weshalb du morgens aufstehst?”
“Ja”, sagte Tessa und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. “Der ist nicht nur süß sondern auch richtig heiß. Wenn er sich an meine Lippen schmiegt, kann ich einfach nicht genug davon bekommen.”
Sie bemerkte Toms Blick und grinste.
“Ich meine natürlich den Kaffee. Das war wieder ein Scherz. Weißt du noch? Dieses Gerede, auf das man mit Lachen reagiert?”
Er betrachtete ihre blitzenden Augen und die weißen Zähne und zog dann probehalber seine Mundwinkel ein winziges Stück nach oben. Es fühlte sich seltsam an, irgendwie ungewohnt und doch gefiel es ihm.
“Siehst du”, sagte Tessa, “das ist doch gar nicht so schwer.”
“Okay, also Sonne und Kaffee. Sonst noch was, was dich morgens aus dem Bett treibt?”
Tessa hatte sich in Bewegung gesetzt und nickte energisch.
“Natürlich. Blaubeermuffins zum Beispiel. Ohne die kann ich nicht leben. Oder ein Tag mit meinen Freunden im Freibad. Oh, da könnten wir hingehen. So viel gebündelte Lebensfreude hast du noch nie gesehen.”
Daran hatte Tom so seine Zweifel. Ohnehin hatte er es nie verstanden, warum Menschen sich im Wasser fortbewegten obwohl sie doch für das Land geboren waren und das Vorwärtskommen außerhalb des Wassers viel schneller und einfacher ging.
Der Coffee-Shop verschwand und Sekunden später waren sie umgeben von kreischenden Kindern, Lautsprecherdurchsagen und spritzendem Wasser.
“Irre, wie hast du das gemacht?”
“Wir sind körperlos, schon vergessen?”
Tessa hob den Brustkorb, als würde sie tief Luft holen. Nein, das konnte sie ja gar nicht. Genauso wenig wie er, der noch nie geatmet hatte.
“Genauso riecht der Sommer.”
Er roch gar nichts. Hatte noch nie etwas gerochen. Das war für ihn nur ein Wort, mehr nicht. Tessa schien das zu wissen, denn sie fuhr fort:” Chlor, Pommes und Sonnencreme. Die ideale Mischung. Ich arbeite daran, es als Raumduft auf den Markt zu bringen. Das Ganze nenne ich dann Eau de Freibad.”
Toms Mund öffnete sich, seltsame Geräusche kamen daraus hervor und seine Schultern zuckten. Es geschah ganz einfach, ohne dass er etwas dagegen tun konnte.
Tessa strahlte ihn an.
“Du kannst also doch lachen.”
Schlagartig verstummte Tom. Das war also ein Lachen? Er mochte es, stellte er verwundert fest. Es fühlte sich gut an. Doch das war falsch. Er konnte doch gar nichts fühlen. Hatte noch nie etwas gefühlt.
Um das Thema zu wechseln, fragte er: “Und bist du öfter hier in diesem ... Freibad?”
“Wenn ich frei habe, fast jeden Tag. Ich treffe mich hier immer mit meinen Freunden.” Ein Schatten huschte über ihr Gesicht. “Und wenn dieser Autofahrer nicht gewesen wäre, dann wäre ich heute mit ihnen hier und nicht mit dir.”
Tom unterdrückte den Impuls, eine Hand nach Tessa auszustrecken. Er wusste, was das war, was ihn beinahe dazu trieb, eine Hand auf Tessas Schulter zu legen. Er hatte davon gehört.
Mitgefühl.
Verdammt, und da war es wieder, dieses Wort: Gefühl.
Er hatte die verschiedensten Gefühlsregungen bei Menschen erlebt, doch es am eigenen Leib zu erfahren war ... verstörend.
Tessa legte sich auf den Rücken.
“Lass uns hier bleiben und die Sonnen genießen. Morgen soll es regnen, hab ich gehört.”
Tom legte sich neben sie. Er dachte an das Wort morgen und daran, dass es für jeden, der ihn, Tom, sah, jegliche Bedeutung verlor.
Er wollte es Tessa sagen. Sie hatte die Augen geschlossen und seufzte zufrieden. Sein Gesicht wieder der Sonne zuwendend, beschloss er, den Mund zu halten.
Was würdest du tun, wenn du nur noch einen Tag zu leben hättest?
Nun, hier neben ihm lag die Antwort: Ins Freibad gehen.
“Wenn ich mein Abi habe, dann ziehe ich nach Hawaii. Da scheint jeden Tag die Sonne.”
Tom sagte wieder nichts.
Die Sonne wanderte über sie hinweg. Das Klatschen des Wassers wurde weniger, das Kreischen der Kinder verschwand.
“Warst du schon mal am Meer?”
Tom öffnete die Augen. Tessa war aufgestanden und sah ihn an.
“Was?”
Tessa nickte in Richtung des sich rot färbenden Himmels.
“Naja, ich war noch nie am Meer und ich habe gehört, dass Sonnenuntergänge dort besonders schön sein sollen.”
Tom nickte.

Sie saßen im Sand, die Wellen rauschten und es wurde von Sekunde zu Sekunde dunkler.
“Wow”, war alles, was Tessa sagte.
Tom nickte wieder.
Tessa sah ihn an. “Und, stimmst du mir jetzt zu?”
“Worin?”
“Worin? Unser Deal, schon vergessen? Ich habe dir gezeigt, dass das Leben schön ist.”
“Ja, das hast du.”
An einem einzigen Tag. Ein letzter Tag für Tessa. Ein Tag, der alles durcheinander brachte. Er saß ganz ruhig da und starrte auf das Meer. Doch am liebsten wäre er aufgesprungen und hätte seine Qual laut herausgeschrieen. Es schien, als würden alle Emotionen, die er vorher nie gehabt hatte, nun im Zeitraffer durch ihn hindurch rasen.
Ausgelöst durch was?
Ein Lachen.
Hätte er diesem Deal doch nie zugestimmt. Der letzte Streifen roten Lichts verschwand im Meer. Tom stand auf.
“Es ist Zeit.”
“Zeit wofür?”
Er streckte seine Hand nach Tessa aus, ohne sie anzusehen.
“Zeit für dich, zu gehen.”
“Was?” Verzweiflung schwang in ihrer Stimme mit. “Aber wir hatten vereinbart ... “
“Dass ich dir einen Tag gewähre, an dem du mir zeigst, was das Leben lebenswert macht. Nicht mehr und nicht weniger.”
“Aber was ist mit meinen Freunden? Mit meiner Familie?”
“Sie werden es verkraften. Und jetzt komm.”
Er ließ keine weiteren Diskussionen zu.
Erst als er wieder allein war, bemerkte er, dass sein Gesicht nass war.
Meerwasser?
Wahrscheinlich.
Ständig hieß es, kein Schmerz hält für die Ewigkeit. Doch wie war das, wenn man selber die Ewigkeit war?

"Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein, aber noch trauriger ist es, keine zu sein."

-Peter Altenberger-
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24-01-2010, 16:13
Beitrag: #2
RE: Ein letzter Tag
Hallo Glory,

na mal sehen was du so emotional zu bieten hast ... Icon_fies


Zitat:“Das war keine Frage”, entgegnete er, “Ich habe zu arbeiten. Und mein Job ist es, dich ... “

Ich klein, da der Satz vorher nicht zu Ende war.


Zitat:Sie betrachtete den zerschundenen Körper, der, angeschlossen an unzählige Geräte und Schläuche, unglaublich klein wirkte. Sie sah das zugeschwollene Gesicht und die eingegipsten Arme.

Zweimal hintereinander sie am Satzanfang.


Zitat:“Tessa, in deinem Gehirn ist eine Ader geplatzt, Blut ist in deine Lungen gelaufen und dein Genick ist gebrochen. Ich hätte eigentlich schon viel früher da sein müssen.”

Ist man mit gebrochenem Genick nicht ohnehin schon tot? Mehr als tot? Und so ist sie ins
Krankenhaus gekommen? Icon_confused

Zitat:“Ja, und zwar in einem Sarg. Und jetzt komm mit. Ich mache dank dir bereits Überstunden.”

Lustig, da hat der Tod also feste Arbeitszeiten ... Icon_lachtot

Zitat:“Warum hängt ihr Menschen nur so an eurem erbärmlichen Leben?”

Das frag ich mich auch manchmal. Mrgreen

Zitat:Ich weiß, was ihr fühlt.

Ach ja?

Zitat:“Nur ein letzte Tag.

Hier fehlt was.

Zitat:Als ob sie noch einen Körper hätte.

Sie hat ja noch einen Körper, nur eben nicht dabei
Würde ich weglassen den Satz, da irgendwie überflüssig.

Zitat:Die Sonne verschwand hinter einer Wolke. Er bemerkte es sofort. Etwas fehlte.

Wohl das grelle Licht. Icon_wink

Zitat:Wenn das Mädchen bemerkt hatte, was in ihm vorging. So ließ sie es sich nicht anmerken.

Komma statt Punkt

Zitat:“Du möchtest mir zeigen, dass es einen Grund gibt, für den es sich lohnt, jeden Tag aufzustehen und weißt nicht, welcher es ist?”

Nicht eher: für den es sich lohnt zu leben?

Zitat:Sie streckte seine Hand nach seiner aus und er zuckte fast augenblicklich zurück.

ihre

Zitat:Tessa ließ ihre Hand sinken. Etwas, das in ihrem Blick lag, kam ihm seltsam bekannt vor und es gefiel ihm nicht.

Wiederholung

Zitat:Ein dicklicher Mann mi roten Haaren stand hinter der Theke und mühte sich mit dem Milchaufschäumer ab.

mit
und die beiden " sind wohl ausversehen dort hineingerutscht

Zitat:Er betrachtete ihre blitzenden Augen und die weißen Zähne und zog dann probehalber seine Mundwinkel ein winziges Stück weit nach oben.


Zweimal und – lieber ein anderes Wort dafür wählen oder zwei Sätze daraus machen.
Das weit kann doch weg, oder?

Zitat:Ohnehin hatte er es nie verstanden, warum Menschen sich im Wasser fortbewegten obwohl sie doch für das Land geboren waren und das Vorwärtskommen außerhalb des Wassers viel schneller und einfacher ging.

Icon_lachtot Der Typ gefällt mir!

Zitat:Tessa sog tief die Luft ein. Nein, das konnte sie ja gar nicht.

Ja was nun, tut sie es oder tut sie es nicht?

Zitat:Genauso wenig wie er, der nnoch nie geatmet hatte.

Ein n wird reichen oder fängt er jetzt in Gedanken schon an zu stottern? Icon_wink

Zitat:E fühlte sich gut an.

Da fehlt das s

Zitat: Er konnte doch gar nichts fühlen. Er hatte noch nie etwas gefühlt.


Wieder zwei Sätze mit Er.

Zitat:Er wollte es Tessa sagen. Sie hatte die Augen geschlossen und seufzte zufrieden. Er wandte sein Gesicht der Sonne zu und hielt den Mund.

... und wieder ...

Zitat:Tom hielt erneut den Mund.

Immer noch, er hat ja noch nix gesagt zwischendurch.

Zitat: Es schien, als würden alle Emotionen, die er nie gehabt hatte, nun im Zeitraffer durch ihn hindurch rasen.

Vielleicht die er vorher nie gehabt hatte?

Zitat:Ständig hieß es, kein Scherz hält für die Ewigkeit. Doch wie war das, wenn man selber die Ewigkeit war?

Nun, Scherze vielleicht auch nicht, aber du meinst hier sicherlich Schmerz. Icon_wink

Schöner Schlusssatz. Bzw. 2 Sätze.

Wie immer vom Schreibstil schön zu lesen, aber so wirklich überzeugt bin ich nicht, dass
Gevatter Tod plötzlich ein einfühlsames Wesen wird. Oder liegt es daran, dass er endlich
einen Namen hat und langsam vermenschlicht? Icon_panik
Aber dann hätte er sie sicherlich nicht auf die andere Seite geschickt. Icon_confused

LG
Lilith

ICH TRÄUME VOM TOD UND WÜNSCHE MIR, ICH WÄRE SCHON DORT.
ICH TRÄUME VON SCHMERZEN UND BIN DORT, WO SIE SIND.
PAUL CLEAVE - DER SIEBTE TOD
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24-01-2010, 19:02
Beitrag: #3
RE: Ein letzter Tag
Hi Lilith,
Zitat:Ist man mit gebrochenem Genick nicht ohnehin schon tot? Mehr als tot? Und so ist sie ins
Krankenhaus gekommen? Icon_confused
Theoretisch wäre man sofort tot, aber es gibt auch Fälle, in denen Leute mit gebrochenem Genick überlebt haben. Hab auch überlegt, ob ich diese Stelle mit dem Genick überhaupt reinnehme. Wenn's zu sehr irritiert, mach ich mir vielleicht noch über Alternativen Gedanken.
Zitat:Lustig, da hat der Tod also feste Arbeitszeiten ... Icon_lachtot
Er hat ja schließlich noch andere "Termine" einzuhalten Mrgreen
Zitat:Ja was nun, tut sie es oder tut sie es nicht?
Nja, war so gedacht, dass sie zwar die Bewegung ausführt, es aber eigentlich nicht kann, weil sie ja körperlos ist. Sie verhält sich halt immer noch so, als wäre noch alles beim Alten.
Zitat:Nun, Scherze vielleicht auch nicht, aber du meinst hier sicherlich Schmerz. Icon_wink
Gnaaah Icon_aufsmaul wenn ich dieses m erwische. Macht sich einfach klammheimlich aus dem Staub.
Zitat:Wie immer vom Schreibstil schön zu lesen, aber so wirklich überzeugt bin ich nicht, dass
Gevatter Tod plötzlich ein einfühlsames Wesen wird.
Gute Frage ...
Zitat:Oder liegt es daran, dass er endlich
einen Namen hat und langsam vermenschlicht? Icon_panik
... die du dir schon fast selber beantwortet hast. Es war so gedacht, dass er schon seit Jahren immer seinen Job macht, ohne weiter drüber nachzudenken. Und bisher haben ja alle kooperiert, sich also keiner weiter mit ihm beschäftigt. Er hat also jahrelang einsam vor sich hin gelebt und jetzt kommt Tessa und bringt sein Weltbild durcheinander.
Zitat:Aber dann hätte er sie sicherlich nicht auf die andere Seite geschickt. Icon_confused
Er hat ja immerhin noch seinen Job zu erledigen. Wo kämen wir denn dahin, wenn der Tod einfach kündigt, nur weil er jetzt Gefühlsregungen zulässt *g*

Ja, Schade, dass die Geschichte dich nicht so überzeugt hat und nicht so rübergekommen ist, wie ich es beabsichtigt hatte. Aber es freut mich, dass dir mein Schreibstil gefällt, dann habe ich immerhin 50 % erreicht *g*

LG

Glory

"Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein, aber noch trauriger ist es, keine zu sein."

-Peter Altenberger-
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25-01-2010, 02:32 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25-01-2010 15:19 von Niri.)
Beitrag: #4
RE: Ein letzter Tag
Mir gefällt beides, die Geschichte und dein Schreibstil. Und das der Tod zum sie zum Schluss gehen lässt kann man doch vielleicht einfach als eine Metapher sehen. Der Tod ist unausweichlich, egal was man dagegen tut, irgendwann sterben wir alle, selbst wenn man den Tod davon überzeugen könnte das das Leben lebenwert und wertvoll ist. Ich finde, die Geschichte fasst einen interessanten Gedanken auf.

Zweizeiler
Zeile für Zeile komm ich Dir näher.
Wort für Wort stiehlst Du Dich davon.


(Stefan Brinkmann)
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25-01-2010, 13:49
Beitrag: #5
RE: Ein letzter Tag
Hi Niri,

danke für deinen Kommentar. Deine Interpretation des Schlusses trifft es genau.
Freut mich, dass die die Geschichte gefallen hat.

LG

Glory

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31-01-2010, 14:18
Beitrag: #6
RE: Ein letzter Tag
Hallo Glory,

Ich habe zunächst einmal deine Geschichte gerne gelesen. Stilistisch wie immer sehr rund und gut zu lesen, kein Zweifel. Die paar Schreibfehler wurden ja schon zur Genüge angesprochen, daher will ich darauf nicht mehr herumreiten.

Inhaltlich war ich direkt am Anfang enttäuscht. Nach den ersten zwei Sätzen wusste ich sofort, wer ER war. Diese Enttäuschung verflog aber sehr schnell wieder - ich hatte eben eine Art Überraschungseffekt im Bezug auf den Tod erwartet. Eben so eine Art Knalleffekt, dass man erst später merkt, dass er der Tod ist. Aber das würde überhaupt nicht zu der Geschichte passen, was ich schnell bemerkte.

Es wurde danach auch direkt sehr interessant: Da ist nun also jemand, der sich weigert, mit dem Tod zu gehen. Mir stellt sich hier jedoch die Frage: Warum sollte sich der Tod, der eine unglaubliche Macht besitzt, auf so etwas einlassen? Er hätte bei dem ersten Anzeichen einer Verweigerung ganz einfach kurzen Prozess machen können.
Das hätte jedoch die eher humoristische Erzählweise negativ beeinflussen können - überhaupt war der Umgang mit dem Tod sehr locker. Das mag einerseits ganz nett sein, mir bereitet das aber leichtes Unbehagen. Mit dem Tod sollte man nun nicht so kumpelhaft umgehen. Andererseits, wenn der arme Kerl schon Überstunden macht ...

Die relative Vermenschlichung des Todes kann ich ja schon verstehen und finde, dass es da ganz nette Passagen gibt. Die Sache mit Tom Hanks fand ich auch erst noch lustig, aber dass er dann einen Namen bekommen hat war wirklich schade. Es wirkt einfach besser, wenn da "Der Tod" steht, und nicht Tom. Das war für mich zu viel des Guten.
Daraus ergab sich vermutlich auch die komplette Vermenschlichung des Todes, mit allem, was dazu gehört: Emotionen. Lachen. Sonne fühlen - und Tränen.
Schön herausgestellt, aber ich kann mich mit damit nur schwerlich abfinden. Es wirkt einfach nicht so auf mich, es ist eher unwahrscheinlich, dass der ewige Tod sich von einem erbärmlichen Menschlein beeinflussen lässt.

Das Ende hat das Ganze aber wieder herausgerissen. Natürlich musste er sie mitnehmen, denn ihr Körper war ja schon lange tot - sie wusste es nur noch nicht. Auch diese Feststellung - Meerwasser - fand ich sehr schön. Und die Problematik, die sich für den nun emotionalen Tod ergibt, ist wirklich schrecklich, was du stilsicher und pointiert im letzten Satz festschreibst.

Alles in allem war "Ein letzter Tag" durchaus lesenswert. Zwar konnte ich mich mit einigen Aspekten nicht ganz anfreunden, aber das liegt eher an meiner persönlichen Sichtweise.

Liebe Grüße,
Dante

"Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt." - Mark Twain

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31-01-2010, 18:11 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31-01-2010 18:40 von Sigurd.)
Beitrag: #7
RE: Ein letzter Tag
Hallo Glory!

Mein Senf zu deiner Geschichte also auch noch. Die Details wurden ja schon von anderen kommentiert; von mir deswegen nur ein Eindruck. Ein paar Sachen geraten da schon durcheinander: Wenn der Körper auf der Intensiven liegt und so gut wie tot ist, funktioniert auch das "Ich" nicht mehr. Es müsste als sowas wie die Seele sein, die sich mit dem Tod auseinander setzt und um Aufschub bittet. Und fühlen kann diese körperlose Existenz ja auch nichts mehr; was du aber zu erklären versuchst. Wie auch immer: Die Geschichte hat mir im Großen und Ganzen dennoch gefallen. Sie läuft, für meine Begriffe auf die Frage hinaus, ob das Leben (der Menschen) lebenswert ist. Eine mutige Frage und du hast das sehr anschaulich beschrieben, dass es tatsächlich lebenswert ist; trotz aller Unbill wie Kriege, Streit, Mißgunst etc. Und dass es eigentlich die kleinen Dinge sind, die es insgesamt lebenswert machen. Am Ende ist selbst der "kalte Tod" etwas gerührt (und damit wohl auch überzeugt); das hast du gut in Szene gesetzt. Ich gebe meinem Vorkommentator recht: Eine lesenswerte Geschichte, die auch mir gefallen hat.

HGruß, Sigurd

Literatur hat mich gelehrt, wie wenig ich weiß - und wie viel ich zu wissen glaubte. Icon_confused
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31-01-2010, 18:56 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31-01-2010 18:58 von Glory.)
Beitrag: #8
RE: Ein letzter Tag
Hallo ihr zwei,

(31-01-2010 14:18)Dante schrieb:  Stilistisch wie immer sehr rund und gut zu lesen, kein Zweifel.
Danke schön Icon_jump
Zitat:Warum sollte sich der Tod, der eine unglaubliche Macht besitzt, auf so etwas einlassen? Er hätte bei dem ersten Anzeichen einer Verweigerung ganz einfach kurzen Prozess machen können.
Hätte er, aber dann hätte es auch keine Geschichte gegeben. Und weil das eine lahme Ausrede ist hier meine Idee dahinter: Er sträubt sich zwar dagegen, aber im Grunde genommen will er es doch. Er ist halt seit Ewigkeiten damit beschäftig, sich um die Toten zu kümmern und die Aussicht, mit einem seiner "Opfer" Zeit zu verbringen und somit für wenigstens ein paar Stunden der Einsamkeit zu entfliehen, reizt ihn dann doch.
Zitat:Mit dem Tod sollte man nun nicht so kumpelhaft umgehen.
Dieser Tod ist ja auch kein klassicher mit Sense und schwarzem Umhang und Gruselaura.
Zitat:Es wirkt einfach besser, wenn da "Der Tod" steht, und nicht Tom.
Da steckt schon Absicht hinter. Es wird zwar schon schnell klar, wer ER ist, aber ich wollte es nicht geradeheraus sagen und vor allem wollte ich nicht, dass Tom sozusagen der "offizielle" Tod wird.
Zitat:Schön herausgestellt, aber ich kann mich mit damit nur schwerlich abfinden.
Das bleibt ja jedem selbst überlassen Icon_smile
Zitat:Auch diese Feststellung - Meerwasser - fand ich sehr schön. Und die Problematik, die sich für den nun emotionalen Tod ergibt, ist wirklich schrecklich, was du stilsicher und pointiert im letzten Satz festschreibst.
Danke ... ich mag das Ende auch Smiley_emoticons_blush
Zitat:Zwar konnte ich mich mit einigen Aspekten nicht ganz anfreunden, aber das liegt eher an meiner persönlichen Sichtweise.
Freut mich, dass du die Geschichte trotzdem lesenswert fandest
(31-01-2010 18:11)Sigurd schrieb:  Wenn der Körper auf der Intensiven liegt und so gut wie tot ist, funktioniert auch das "Ich" nicht mehr. Es müsste als sowas wie die Seele sein, die sich mit dem Tod auseinander setzt und um Aufschub bittet.
Also für mich funktioniert es schon, aber ich glaube, jeder hat auch eine sehr eigene Interpretation von dem, was eine Seele und was ein Ich ist.
Zitat:Eine mutige Frage und du hast das sehr anschaulich beschrieben, dass es tatsächlich lebenswert ist; trotz aller Unbill wie Kriege, Streit, Mißgunst etc. Und dass es eigentlich die kleinen Dinge sind, die es insgesamt lebenswert machen.
Man muss eben auch mal zwischen den Zeilen des Lebens lesen und nicht von vornherein nur das "schlechte" Gesamtpaket sehen.
Zitat:Eine lesenswerte Geschichte, die auch mir gefallen hat.
Und auch dir danke ich für deinen Kommentar.

LG

Glory

"Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein, aber noch trauriger ist es, keine zu sein."

-Peter Altenberger-
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08-02-2010, 16:30
Beitrag: #9
RE: Ein letzter Tag
Hallo Glory,

da hab ich mich schon mal in die Emotionen-Ecke verirrt und auf welche Geschichte stoße ich? Auf deine. Icon_smile

Zitat: „Mich auf meiner letzten Reise zu begleiten. Ich weiß. Aber ich komme nicht mit.”

Man fragt sich natürlich schon nach den ersten Zeilen, wer denn „er“ ist. Hier regt sich in mir der Verdacht, dass er der Tod sein könnte

Zitat:“Den kenn ich nicht.”
“Kann ich mir vorstellen. Er lebt noch. Und du hast mir noch immer nicht deinen Namen verraten.”

Dieses kleine bisschen Humor, was du hier drin hast, gefällt mir gut.

Zitat:“Dafür gibt es mehrere Gründe”, Tessas Augen leuchteten plötzlich auf, aber ich kann dir einen ganz besonders Guten zeigen. Komm mit.”

Da fehlen ein paar Anführungszeichen.

Ja, eine nette kleine Geschichte und stellenweise sogar mit ein bisschen Humor, was ich wirklich gern lese.

Aber ich bin mir nicht sicher, ob die in dieser Rubrik richtig ist, sie sollte vielleicht eher in Nachdenkliches stehen. Denn ich denke mal, du willst doch das wir über Tom/das Leben/oder so nachdenken. Emotionen sind zwar auch drin, aber nicht im Vordergrund.

Ansonsten brauch ich zum Stil nicht viel sagen, du kannst schreiben und was zum ankreiden hab ich ja auch nicht gefunden.

Das Ende hat mich ein kleines bisschen Ratlos zurückgelassen. Man erwartet natürlich, dass er ihr das Leben zurückgibt, aber tut er nicht, obwohl er jetzt Gefühle zulässt. Ist ein bisschen eine Überraschung, weil man was anderes erwartet. Und ich frag mich, wie es jetzt mit ihm weitergeht. Ob er ab jetzt seine Gefühle zulässt und dadurch seinen Job nicht mehr machen kann? Oder ob er die Gefühle wieder in sich vergräbt und einfach weitermacht? Und überhaupt wirfst du natürlich die Frage auf: Was macht das Leben lebenswert?

Hat mir also alles in allem wirklich gut gefallen, hat spaß gemacht zu lesen.

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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08-02-2010, 21:07
Beitrag: #10
RE: Ein letzter Tag
Hallo Lady,

schön, dass du dich verirrt hast *g*
Zitat:Dieses kleine bisschen Humor, was du hier drin hast, gefällt mir gut.
Muss ja nicht alles traurig bzw. so ernst sein ...
Zitat:Aber ich bin mir nicht sicher, ob die in dieser Rubrik richtig ist, sie sollte vielleicht eher in Nachdenkliches stehen.
Ja, weiß auch nicht so recht. Ich dachte, weil Tom plötzlich Emotionen erlebt und so *g* Aber du hast Recht, zu Nachdenkliches würde es auch passen.
Zitat:Ansonsten brauch ich zum Stil nicht viel sagen, du kannst schreiben und was zum ankreiden hab ich ja auch nicht gefunden.
Juhu Icon_jump
Zitat:Ist ein bisschen eine Überraschung, weil man was anderes erwartet.
Mich überrascht es ehrlich gesagt, dass es so viele überrascht *g* Aber vielleicht liegt es daran, dass mir beim Schreiben von vornherin klar war, dass sie am Ende sterben wird.
Zitat:Ob er ab jetzt seine Gefühle zulässt und dadurch seinen Job nicht mehr machen kann? Oder ob er die Gefühle wieder in sich vergräbt und einfach weitermacht? Und überhaupt wirfst du natürlich die Frage auf: Was macht das Leben lebenswert?
Fragen über Fragen, die ich aber nicht beantworten werde. Ich hab zwar eine Vorstellung davon, wie es mit ihm jetzt weitergeht, aber ich denke bei dieser Geschichte kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden, weil sie, wie man bei deinen Mutmaßungen ja sieht, mehrere Möglichkeiten in Betracht ziehen kann.
Zitat:Hat mir also alles in allem wirklich gut gefallen, hat spaß gemacht zu lesen.
Das freut mich doch. Vielen Dank für deinen Kommenatr und ebenfalls liebe Grüße,

Glory

"Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein, aber noch trauriger ist es, keine zu sein."

-Peter Altenberger-
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