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Heldenwächter - die Legende eines Zaubers (Auszug - überarbeitet)
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08-02-2010, 14:59
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20-02-2010 16:14 von Trinity of Chaos.)
Beitrag #1
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Heldenwächter - die Legende eines Zaubers (Auszug - überarbeitet)
So,
ich habe die Szene noch einmal umgeschrieben, sie ist nun ganz anders - und auch viel experimenteller, würde ich sagen. Ich weiß noch nicht genau, was ich davon halten soll, jedenfalls ist der Einstieg, so hoffe ich, nicht mehr so sanft. Wundert euch nicht, ich werde da wahrscheinlich noch einiges umschreiben, aber ich möchte einfach allgemein um Meinungen zu der Atmosphäre der Eignung als Einstiegsszene den Charakteren dem, was euch vielleicht noch wichtig ist. Die Einstiegsszene bestimmt ja oft den ganzen Roman, bewirkt sehr viel. Ich freue mich auf eure Kommentare, nehme sie übrigens auch gerne in Form von Vorschlägen, Ideen (allgemeine, spezielle, Anregungen, was ihr wollt) und anderen bunten Mischungen an! Erbsen sind natürlich auch willkommen, allerdings ist der Text, glaube ich, recht lang ... I.Ströme Sie sind die Adern eines Landes, so lautet ein nurmadinisches Sprichwort. Wie Venen unser Blut durch den Körper transportieren, so tragen Flüsse das Wasser – und mit ihm das Leben. Das Wasser flieht sogar, für uns unsichtbar, in den Himmel hinauf. Und wenn es zurückkehrt, bringt es uns die Gedanken der Wolken mit oder sogar deren Herzen, so wie jetzt. Staunend stehe ich im leichten Schneetreiben und folge mit dem Blick immer neuen Flocken, die um mich herum tanzen. Ich hätte nicht geglaubt, dass sie so spät noch einmal wiederkommen würden. Als kleines Mädchen habe ich immer versucht, den Schnee mit der Zunge aufzufangen, doch nun sehe ich einfach nur zu, wie er fällt. Leichte Brisen locken die Flocken in die verschiedensten Richtungen und greifen spielerisch nach den langen Strähnen von Marquids Mähne. „Komm, Junge“, locke ich meinen Gefährten. Die frühe Stunde mischt rote Farbe in das Sonnenlicht und lässt die Rücken der vielen Pferde auf der Weide blutgetränkt wirken. Der einzige, der nicht zu sehr mit grasen beschäftigt ist, um meiner Stimme freiwillig zu folgen, trabt auf langen Fohlenbeinen zu mir. Natürlich ist Iza nie weit, wenn ihr kleiner Sohn seine Umgebung erkundet, aber sie hebt nur kurz den Kopf, als der Junghengst neugierig an meinem Umhang schnuppert. „Na, mein Kleiner.“ Ich hocke mich lächelnd vor den Zaun, durch den er nun den Kopf streckt, um an der Tasche zu knabbern. Sacht streiche ich mit dem Zeigefinger über den Nasenrücken des Tieres. Jetzt entdeckt das vorwitzige Füllen die Apfelschnitze in meiner Manteltasche. „Hey, Süßer, die sind eigentlich nicht für dich“, lache ich und rette den Stoff vor den Zähnen des Junghengstes. Als ich mich wieder aufrichte, folgt mir sein bettelnder Blick. So jung und schon hat er alle Kniffe gelernt, um mich zu überreden. Während er schließlich zufrieden auf seinem Apfelstück kaut, klettere ich auf den Zaun der Weide. Vor meinen Augen liegt das friedliche Bild in einem malerischen Moment, doch meine Gedanken streifen unruhig über das Land. Während kühle Böen mein Gesicht zerstechen, denke ich an weite Graslandschaften im Sommer. Der Galopp über die Ebenen unter der glühenden Sonne. Die stolzen Bäume des Waldes der Grenze. Die rätselhaften Steine des Irin-Kreises. All das liegt sowohl vor, als auch hinter mir – auf dem Weg der Kuriere in die Stadt Robening. Die Gegenwart glänzt durch die sichere Idylle unserer Siedlung, aber schon die nahe Zukunft verspricht einen erneuten Ausbruch. Hufschläge nähern sich, es sind nicht die trottenden Schritte unserer Tiere auf der Wiese. An der raschen Schrittfolge erkenne ich zielstrebigen Trab auf dem getrampelten Pfad, der an der großen Weide unseres Gestüts entlang verläuft und hinter dem kleineren Dorfeingang zum Marktplatz führt. Der kleine Hengst stupst noch einmal meine Beine an und als ich die Hand zum Streicheln und nicht zum Füttern ausstrecke, hopst er den Zaun entlang, von der Siedlung weg. Mein Blick folgt ihm, bis er die Höhe des Ankömmlings erreicht hat. Die Sonne schmückt Geschirr und Fell des fremden Pferdes mit rotem Glanz; ein starker Kontrast zu der dunkelgrünen Haut des Reiters, dessen überdimensionale Augen unter einem breitkrempigen Dreispitz hervorblitzen. Die fragilen Hände zügeln das Reittier durch eine bloße Berührung, sodass es schließlich neben mir auf dem Pfad zum Stehen kommt. „Neya.“ Die dunklen Lippen des Heileynen verziehen sich zu einem Grinsen, es wirkt strahlend auf dem Gesicht, das viel schmaler als das eines Menschen ist. Ich behelfe mich mit einem höflichen Lächeln und klettere von dem Zaun, um dem Tiermagier die Hand zu reichen. Kurz schrecke ich zurück, als ein kleiner Falke kreischend auf seiner Schulter landet. „Doktor Joffier“, schlage ich einen Plauderton an, während mein Herz schneller zu schlagen beginnt. Hat mein Vater ihn gerufen? Gibt es etwa Probleme mit der hochträchtigen Ilyera? Der Botenvogel fährt sich mit dem Hakenschnabel durch das Gefieder und erwidert durchdringend meinen ängstlichen Blick. Meine Gedanken schlagen Wellen, die meine Stimme zum Zittern bringen wollen. „Es ist schön, Euch wieder einmal begrüßen zu dürfen.“ Sein Händedruck ist überraschend stark. Das zarte Aussehen der Heileynen lässt mich immer wieder vergessen, wie viel Kraft sie von der Quelle erhalten. „Ich freue mich, hier zu sein, Neya. Die Ruhe der Siedlungen wie Kreolinem ist eine willkommene Abwechslung zum überhasteten Stadtleben.“ Doktor Joffier lächelt immer noch, aber nun sieht er an mir vorbei zu dem Fohlen, der unweit des Zauns zu grasen begonnen hat. „Was für ein hübsches Kerlchen – sag mir, Neya, kenne ich es?“ „Nein, Doktor.“ Nicht, dass er jemals eines unserer Pferde vergessen würde. Wenn wir das Silber für einen teuren Besuch Joffiers ausgeben, ist es das auch wert. Tiermagier leisten wertvolle Arbeit und sind manchmal die Sicherung unserer Geschäfte. Die Mundwinkel des Magiers stechen noch weiter hinauf und umrahmen die flachen Nasenflügel, während Joffier die Finger in Richtung des Fohlens ausstreckt. Ein leises Zischen lässt einen Augenblick lang meine Trommelfelle zittern. Schmal wie Hühnerknochen scheinen die Finger des Heileynen und sie richten sie wie Dolche auf das jüngste Mitglied unserer Herde. Durch die Tiermagie zutraulich gemacht trabt es trotzdem furchtlos heran und streckt den Hals durch den Zaun. Dieses unnatürliche Bild lässt meine Haut kribbeln und ich fühle den plötzlichen Drang, das Kleine zu beschützen. „Doktor, mein Vater hat nicht erwähnt, dass Ihr kommen würdet.“ Joffier lässt den Arm sinken und das Füllen erwacht aus der Zähmung. Ich sehe ihm kurz hinterher, als es irritiert davonläuft, bevor ich den durchdringenden Blick des Tiermagiers erwidere. Er kündet von Unheil. Einen bangen Augenblick lang male ich mir tausend Gründe aus, die den Tiermagier zu einem Besuch Kreolinems veranlassen würden. Ich versuche, das grüne Streifenmuster an den Flügelansätzen des Falken zu ignorieren, das ihn als dem Schlag Kreolinems zugehörig ausweist. Ein endloser Moment verstreicht, in dem ich zur Quelle bete, dass seine Ankunft nichts mit unserer Zucht zu tun hat. Einige Herzschläge klopfen in meinen Ohren, während mich Joffier unbestimmt anstarrt, bevor er mir antwortet. „Vielleicht“, durchbricht seine sonore Stimme die Welt meiner Hoffnungen und Befürchtungen, „hat er nicht gewollt, dass du dir Sorgen machst?“ Mein Vater sagt mir immer Bescheid, wenn Gefahr im Verzug ist. Er hat mir – auch meiner Mutter und meiner Schwester – jedes Mal erzählt, wenn er sich sorgte. „Vielleicht.“ Oh Papa, was ist los? Wir betreten Kreolinem durch das Nebentorm, das tagsüber offen steht. Zwei Wachen stehen hinter der Palisade auf dem Wall und halten anstatt Ausschau lieber einen Plausch. Der Doktor scheint die Blicke, die sich unweigerlich auf uns richten, nicht zu bemerken oder er ignoriert sie einfach. Aufrecht auf seinem Pferd sitzend schaut er stur geradeaus, während ich nicht weiß, wo ich meine Hände lassen soll. Zu gerne würde ich nach den Zügeln des Reittieres greifen, doch Joffiers Stute reagiert auf die leichten Berührungen ihres Reiters. Wie alle Heileynen benutzt dieser seine Tiermagie, um sie zu lenken, sodass ich schließlich meine Arme verschränke und den Blick verlegen auf meine Füße richte. Eine dickliche Frau mit einem riesigen Korb weicht uns aus und wirft dem Tiermagier im Vorbeigehen einen missbilligenden Blick hinterher. Ich darf leider nicht behaupten, dass im abgelegenen Kreolinem Fremde besonders geschätzt werden. Schon die Tiermagierin, die die Flugpoststation betreut, wird oft von den Menschen ausgegrenzt. Die Ablehnung der Dorfbewohner ist mir Joffier gegenüber peinlich und ich fühle mich verpflichtet, etwas zu sagen. Nur was? „Ähm, wisst Ihr, weswegen mein Vater Euch riefen ließ?“ Kurzes Schweigen. „Es geht wohl um eine Geburt, wie so oft.“ Ilyera! Ich schlucke, in meinem Magen bilden sich eisige Klumpen. „Oh“, bringe ich nur hervor. Quelle, bitte gib, dass Joffier alles zum Guten wendet! Worte wollen mir nicht mehr über die Lippen kommen, mir fällt kein Thema ein, das unverfänglich genug wäre. Auch Joffier macht sich nicht die Mühe, ein Gespräch zu beginnen, und so erreichen wir schließlich unter drückendem Schweigen unser Haus. Hinzu kommt sinnvollerweise noch die obligatorische Frage: Würdet ihr eventuell weiterlesen wollen? Vielen lieben Dank im Voraus, Trinity "Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
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23-02-2010, 17:28
Beitrag #2
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RE: Heldenwächter - die Legende eines Zaubers (Auszug - überarbeitet)
Hallo Trinity,
gabs hier nicht irgendwie schonmal einen „Heldenwächter“ Teil? Wenn du was verschoben haben willst, kannst du dich gerne bei mir melden. Zitat: Als kleines Mädchen habe ich immer versucht, den Schnee mit der Zunge aufzufangen, doch nun sehe ich einfach nur zu, wie er fällt. Hier hast du aber geschickt das Geschlecht deines Prots eingebaut. Sowas ist bei „Ich“-Perspektiven ja immer schwierig. Zitat: wenn ihr kleiner Sohn seine Umgebung erkundet, „Sohn“ kingt hier seltsam. Zu menschlich. Bei Pferden heißen die Kleinen Fohlen. Zitat: So jung und schon hat er alle Kniffe gelernt, um mich zu überreden. Die Gedanken am Besten kursiv setzten. Zitat: Vor meinen Augen liegt das friedliche Bild in einem malerischen Moment, doch meine Gedanken streifen unruhig über das Land. Hmm, das unterstrichene liest sich sehr seltsam. Wobei irgendwie drückt ja „friedliches Bild“ und „malerische Moment“ sowieso dasselbe aus, jedenfalls empfinde ich das so. Ich denke der Satz würde auch funktionieren, wenn du dich für eins von beiden entscheidest. Zitat: Der Galopp über die Ebenen unter der glühenden Sonne. Die stolzen Bäume des Waldes der Grenze. Die rätselhaften Steine des Irin-Kreises. Die Sätze sind strenggenommen eigentlich keine Sätze. Vielleicht solltest du die durch Kommata mit einander verbinden? Zitat: Die Gegenwart glänzt durch die sichere Idylle unserer Siedlung, aber schon die nahe Zukunft verspricht einen erneuten Ausbruch. Den Satz hab ich jetzt dreimal gelesen und frag mich immernoch: was für ein Ausbruch? Zitat: Hufschläge nähern sich, es sind nicht die trottenden Schritte unserer Tiere auf der Wiese. An der raschen Schrittfolge erkenne ich zielstrebigen Trab auf dem getrampelten Pfad, Das es nicht die Tiere auf der Weide sind, erklärst du hier in beiden Sätzen, irgendwie. Ich würd ja vorschlagen, dass aus dem ersten Satz rauszunehmen, dann wäre der Satz kürzer und würde dadruch ein bisschen Spannung erzeugen. Zitat: Mein Vater sagt mir immer Bescheid, wenn Gefahr im Verzug ist. Er hat mir – auch meiner Mutter und meiner Schwester – jedes Mal erzählt, wenn er sich sorgte. Auch hier solltest du die Gedanken kursiv setzen. Zitat: Wie alle Heileynen benutzt dieser seine Tiermagie, Also diese Tiermagie hast du schon ziemlich oft erwähnt. Hier könntest du das ruhig etwas kürzen. Z.b. „Er benutzt seine Gabe um sie zu lenken“ oder sowas. Interessant. Schon wieder eine Pferdegeschichte von dir. Jedenfalls auf den ersten Blick. Dann taucht aber dieser Veterenär auf und macht das ganze interessant.Wirklich viel erfahren haben wir ja noch nicht, aber so als Einleitung gefällts mir ganz gut. So ein ungefähres Bild eines kleinen Dorfes mit Pferdezucht ist schon entstanden. Das die Geschichte aus der „Ich“-Perspektive geschrieben ist, find ich nicht schlecht. Ich find das nur immer schwierig und bin gespannt wie weit du das durchhälst. Liebe Grüße, Lady Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci- Wörterwelten |
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24-02-2010, 11:15
Beitrag #3
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RE: Heldenwächter - die Legende eines Zaubers (Auszug - überarbeitet)
Hallo Lady,
es freut mich, dich wieder hier zu finden Jetzt, wo du es erwähnst: Den alten Thread könnte man sicher gut ins Archiv verschieben. Zitat:Hier hast du aber geschickt das Geschlecht deines Prots eingebaut. Sowas ist bei „Ich“-Perspektiven ja immer schwierig.... Zitat:„Sohn“ kingt hier seltsam. Zu menschlich. Bei Pferden heißen die Kleinen Fohlen.Stimmt - es klingt recht menschlich. Eigentlich wollte ich ausdrücken, wie sie Neya die Tiere sieht und zudem das Wort Fohlen/ Füllen vermeiden (es gibt das feine Unterschiede zu dem Begriff Jungtier/ Junghengst, die mir sehr ausführlich erklärt wurden). Mal sehen, ob ich es umbaue. Zitat:Die Gedanken am Besten kursiv setzten.Hatte ich vermieden, da es ja immer Neyas Gedanken sind (Ich-Perspektive). Außerdem kommt in späteren Zügen noch die Kommunikation per Gedanken, die ich kursiv setze. Zitat:Hmm, das unterstrichene liest sich sehr seltsam. Wobei irgendwie drückt ja „friedliches Bild“ und „malerische Moment“ sowieso dasselbe aus, jedenfalls empfinde ich das so. Ich denke der Satz würde auch funktionieren, wenn du dich für eins von beiden entscheidest.Ja, du hast recht. Im Prinzip verwirrt die Dopplung eher, als dass sie ein Bild vermittelt. Zitat:Die Sätze sind strenggenommen eigentlich keine Sätze. Vielleicht solltest du die durch Kommata mit einander verbinden?Ich hatte eine klare Abgrenzung beabsichtigt, so ein bisschen wie ein sprachliches Umschalten des gedanklichen Diaprojektors. Vielleicht nehme ich auch einfach Semikolons... wie ist das Plural von Semikolon? Zitat:Den Satz hab ich jetzt dreimal gelesen und frag mich immernoch: was für ein Ausbruch?Ich schwankte zwischen den Worten "Ausbruch" und "Aufbruch". Ein Ausbruch aus der Idylle und ein Aufbruch auf dem Weg der Kuriere. Vielleicht kannst du mir zu dem einen oder anderen raten? Zitat:Das es nicht die Tiere auf der Weide sind, erklärst du hier in beiden Sätzen, irgendwie. Ich würd ja vorschlagen, dass aus dem ersten Satz rauszunehmen, dann wäre der Satz kürzer und würde dadruch ein bisschen Spannung erzeugen. Icon_winkStimmt - das sollte ich tun. Danke für den Hinweis. Zitat:Also diese Tiermagie hast du schon ziemlich oft erwähnt. Hier könntest du das ruhig etwas kürzen. Z.b. „Er benutzt seine Gabe um sie zu lenken“ oder sowas.Du hast recht. Das sollte ich tatsächlich ändern. Durch die Kritik "Zu wenig Fantasy!" habe ich wohl in dieser Fassung etwas übertrieben Zitat:Interessant. Schon wieder eine Pferdegeschichte von dir. Mrgreen Jedenfalls auf den ersten Blick. Dann taucht aber dieser Veterenär auf und macht das ganze interessant.Das war der Plan ![]() Zitat:Das die Geschichte aus der „Ich“-Perspektive geschrieben ist, find ich nicht schlecht. Ich find das nur immer schwierig und bin gespannt wie weit du das durchhälst.Ich schreibe diese Geschichten (ist ja eigentlich eine Trilogie, die ich gerade nur korrigiere/ neuschreibe) alle aus der Ich-Perspektive. Demnach habe ich das schon dreimal durchgehalten (jaja, ich weiß: Die Frage ist "Sie gut?" ...)Danke sehr für deinen Kommentar und die Kritik und das Lob! Liebe Grüße, Trinity "Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
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24-02-2010, 11:55
Beitrag #4
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RE: Heldenwächter - die Legende eines Zaubers (Auszug - überarbeitet)
Hi Trinity,
kurze Rückmeldung: Zitat: Jetzt, wo du es erwähnst: Den alten Thread könnte man sicher gut ins Archiv verschieben. Ist verschoben. Zitat: Vielleicht nehme ich auch einfach Semikolons... wie ist das Plural von Semikolon? Hmm, entweder Semikola oder Semikolons. Aber ich glaub es geht beides. Zitat: Ich schwankte zwischen den Worten "Ausbruch" und "Aufbruch". Ein Ausbruch aus der Idylle und ein Aufbruch auf dem Weg der Kuriere. Vielleicht kannst du mir zu dem einen oder anderen raten? Hmm, also bei „Aufbruch“ kann man auch denken, dass die Idylle aufbricht, aber ich bin trotzdem für „Aufbruch“. Liebe Grüße, Lady Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci- Wörterwelten |
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24-02-2010, 12:14
Beitrag #5
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RE: Heldenwächter - die Legende eines Zaubers (Auszug - überarbeitet)
Auch von mir noch einmal eine Antwort:
Zitat:Ist verschoben.Schön - danke sehr! Zitat:Hmm, entweder Semikola oder Semikolons. Aber ich glaub es geht beides.Gut (Das braucht man kaum. Arme Semikolons/ Semikola Zitat:Hmm, also bei „Aufbruch“ kann man auch denken, dass die Idylle aufbricht, aber ich bin trotzdem für „Aufbruch“.Ich glaube, wo kurz vorher der Weg der Kuriere nach Robening genannt wird, kann man schon leichter einen Bezug herstellen. Ich nehme "Aufbruch". Danke sehr! Alles Gute, Trinity "Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
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24-04-2010, 15:09
Beitrag #6
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RE: Heldenwächter - die Legende eines Zaubers (Auszug - überarbeitet)
Hiho Trinity,
ich bin heute fest entschlossen, nochmal etwas gegen meine Kommentier-Faulheit zu tun, und du bist mein erstes Opfer *grins* Falls ich zu pingelig sein sollte, lass es mich bitte wissen – ich befürchte, dass ich manchmal die Perfektionistin in mir nicht zurückhalten kann. Einer der Gründe, warum ich mich in letzter Zeit mit Kommentaren so schwer tue. Aber ich fang einfach mal an, nimm dir raus, was du von meinen 2 Cent brauchen kannst, den Rest tritt in die Tonne Zitat: Sie sind die Adern eines Landes, so lautet ein nurmadinisches Sprichwort. Jaja, ich und die Anfangssätze *augenverdreh* Prinzipiell finde ich den Einstieg gut, es hat etwas ... Sanftes, führt ohne Umschweife eine Welt ein und wirkt auch ein bisschen mystisch. Aber das Sprichwort selbst ist nicht konkret genug formuliert. „Die Flüsse sind die Adern eines Landes.“ lautet das Sprichwort doch eher, und nicht ein unbestimmtes „Sie“ ... könnten ja auch die Bäume, die Einwohner oder die Vögel sein. Natürlich erschließt sich aus dem nächsten Satz, dass „sie“ die Flüsse sind, aber das Sprichwort muss ja auch für sich allein stehend verständlich sein. Um eine Wortwiederholung zu vermeiden, ein Vorschlag: „Die Flüsse sind die Adern eines Landes, so lautet ein nurmadinisches Sprichwort. Durch sie strömt Wasser – das Blut der Erde – über kargen Boden und ermöglicht alles Leben.“ Die Venen würde ich rausstreichen, denn genau genommen müssten es Venen und Aterien sein, was sich aber blöd liest. Da wird ganz deutlich, dass du eigentlich einfach nur „Adern“ nicht wiederholen willst. Zitat: Das Wasser flieht sogar, für uns unsichtbar, in den Himmel hinauf. Hier hinkt der Adern-Vergleich dann, denn aus Adern flieht das Blut eher selten. Und wenn, wird es ungesund *lach* Vielleicht eher: „Doch/Aber das Wasser flieht auch, für uns unsichtbar, in den Himmel hinauf.“ Zitat: Und wenn es zurückkehrt, bringt es uns die Gedanken der Wolken mit oder sogar deren Herzen, so wie jetzt. Den Vergleich finde ich dann sehr schön und passend angeschlossen. Das Schneetreiben charakterisierst du nicht konsequent, ein paar Stellen beißen sich mMn (in Klammern immer mein Bild im Kopf): - Zitat: im leichten Schneetreiben (wenig Schnee, wenig Bewegung, ab und zu mal so ein Wirbel, aber allgemein sehr ruhig) - Zitat: Leichte Brisen locken die Flocken in die verschiedensten Richtungen (mehr Durcheinander, mehr Chaos. Die „Brise“ ist laut Duden ein „leichter Wind“, so dass das „leicht“ redundant ist. Vom Sprachgefühl her finde ich „Brise“ hier aber ohnehin unpassend, da es etwas Anhaltendes ist. Passender wären „Böen“ oder „Windstöße“, Synonyme für „leicht“ wären „schwach“, „sachte“, „zart“ ... - Zitat: greifen spielerisch nach den langen Strähnen (Hier wird der Wind noch stärker, denn es ist mehr Kraft erforderlich, Pferdemähnen zu „ergreifen“, als Schneeflocken zu verwirbeln. Es kommt noch mehr Bewegung ins Bild) - Zitat: friedliche Bild in einem malerischen Moment (Das dagegen weckt absoluten Stillstand. „friedlich“ ist ein sehr bewegungsarmes Adjektiv, ebenso wie „malerisch“, beides assoziiere ich eher mit einem Ölgemälde als mit einem kleinen Schneesturm. - Zitat: Während kühle Böen mein Gesicht zerstechen (Diesen Umschwung finde ich überhaupt nicht nachvollziehbar. Erst ist alles toll, friedlich, sanft, schön, und plötzlich „zersticht“ der Wind ihr das Gesicht? Vermutlich willst du damit ihren Stimmungsumschwung kenntlich machen, aber bei mir kommt es eher so an, als wüsste der Autor nicht, was für ein Wetter er nun beschreiben soll. Allgemein finde ich das Wetter einen Tick zu viel und ausführlich beschrieben. Ich bin zwar kein Freund von Schreibratgebern und hab auch nichts gegen die Erwähnung des Wetters (auch am Anfang einer Geschichte), aber sind mir ein paar Worte zuviel dafür, dass es eigentlich nur um ein paar Schneeflocken geht. Vielleicht kannst du das etwas mehr über den Text verteilen, sobald der Tiermagier auftaucht, wird das Wetter nämlich mit keinem Wort mehr erwähnt. Oder du konzentrierst dich nicht nur auf die Optik, sondern bringst die anderen Sinne noch mit rein: Spürt Neya, wie die Schneeflocken auf ihrem Gesicht landen und schmelzen? Ist sie warm angezogen, so dass ihr nicht kalt wird? Wonach riecht die Luft / das Pferd? Knarzt der Zaun vielleicht unter den heftigeren Böen? Ich kenn das von mir selbst, dass ich mich beim Schreiben viel zu sehr auf das Sehen konzentriere, weil es einfach der offensichtlichste Sinn ist, das Bild im Kopf sich meistens eben aus visuellen Eindrücken zusammensetzt. Aber dreidimensional wird es erst mit den anderen Sinnen zusammen. Ebenfalls im Zusammenhang mit dem Wetter stehen folgende Aussagen: Zitat: Die frühe Stunde mischt rote Farbe in das Sonnenlicht und lässt die Rücken der vielen Pferde auf der Weide blutgetränkt wirken. und Zitat: Die Sonne schmückt Geschirr und Fell des fremden Pferdes mit rotem Glanz kann ich mir gar nicht vorstellen. Schneetreiben = wolkenverhangener Himmel -> wo kommt da die Sonne her? Das Bild wirkt für mich eher schief. Dass man die Sonne als roten Fleck am Horizont sehen kann, so hinter Dunst und Schnee, das ist gut möglich, aber dass sie im Schneetreiben Pferdefell und Geschirr rot glänzen lässt ... dafür muss sie ja schon eher intensiv scheinen. Frühe Stunden im Winter verbinde ich zudem eher mit Dunkelheit, aber das ist auf die reale Welt bezogen, gut möglich, dass es in deiner Welt anders ist Zitat: Leichte Brisen locken die Flocken [...] locke ich meinen Gefährten. das zweite „locke“ könnte man durch „rufe ... (herbei)“ ersetzen Zitat: Sacht streiche ich mit dem Zeigefinger über den Nasenrücken des Tieres. Ich kenn mich mit Pferden so gar nicht aus, finde aber, dass „Nasenrücken“ seltsam klingt. Die eigentliche „Nase“ sind ja die Nüstern, und die haben, soweit ich weiß, keinen Rücken. Vielleicht streichelt sie einfach die Stirn? Zitat: So jung und schon hat er alle Kniffe gelernt, um mich zu überreden. Einen bettelnden Blick als „alle Kniffe“ zu bezeichnen, finde ich etwas übertrieben. Ich weiß aus Erfahrung, dass Katzen und Hunde automatisch bettelnd gucken, wenn was Essbares in der Nähe ist – ich bin fest überzeugt, dass das angeboren und nicht erlernt ist *grins* Vielleicht lässt du ihn ein bisschen länger „arbeiten“. Im Moment ist es so: Er will Apfel, er guckt, er kriegt Apfel. Da ist nix von „überreden“ zu merken, kein „Kampf“. Zitat: Hufschläge nähern sich, es sind nicht die trottenden Schritte unserer Tiere auf der Wiese. Würde man die Hufschläge auf einer nassen Wiese überhaupt hören? Und die Pferde sind doch eh mit Grasen beschäftigt, nicht mit Trotten? Der zweite Teilsatz wird dadurch ziemlich überflüssig Zitat: der an der großen Weide unseres Gestüts entlang verläuft und hinter dem kleineren Dorfeingang zum Marktplatz führt. Der kleine Hengst Ist natürlich Geschmackssache, aber ich für meinen Teil finde „groß/klein“ gehören zu den schlimmsten Adjektiven aller Zeiten *lach* In manchen Situationen passen sie, aber hier gäbe es ausdrucksstärkere und bildhaftere Wörter: „weitläufige/ausgedehnten/großflächigen Weide“ (wobei es da ein Adjektiv nichtmal zwingend braucht); bei „kleinerem Dorfeingang“ weiß ich nicht genau, was du damit sagen willst: kleiner als was? Als die Weide? Und wie sieht ein „Dorfeingang“ aus? Vermutlich die Stelle, wo die ersten Häuser an der Straße stehen. Der „kleine Hengst“ ... ja, du benutzt viele Wörter für Marquid „Junghengst“, „kleiner Hengst“, „Fohlen“, „Füllen“, und ich frage mich, warum du nicht hin und wieder ganz einfach seinen Namen nimmst? Wo er doch schon einen hat Mit dem Marktplatz habe ich meine üblichen „Mittelalter-Setting-Probleme“, da ein Markt meines Wissens nach normalerweise nur in Städten stattfand. Was mir grade allgemein auffällt: Dafür dass es um Pferdezucht geht und ein Mädchen, das mit den Tieren aufwächst, werden die Pferde selbst ziemlich wenig beschrieben. Weder vom Fohlen noch vom Pferd des Magiers weiß man die Fellfarbe, ob es Besonderheiten gibt oder sonst was. Nur dass die Sonne auf ihrem Fell glänzt *zwinker* Zitat: Das zarte Aussehen der Heileynen lässt mich immer wieder vergessen, wie viel Kraft sie von der Quelle erhalten. Schön nebenbei die Quelle eingeführt und auf eine Besonderheit der Tiermagier hingewiesen. Mich würd noch so am Rande interessieren, ob ihr merkwürdiges Äußeres ebenfalls auf den Einfluss der Quelle zurückzuführen ist oder ob sie ein ganz anderes Volk sind als die Menschen? Zitat: vorbei zu dem Fohlen, der unweit des Zauns zu grasen „das“ Zitat: Wenn wir das Silber für einen teuren Besuch Joffiers ausgeben, ist es das auch wert. Der Zusammenhang ist etwas schwammig. So könnte man annehmen, sie bezahlen Joffier dafür, dass er sich ihre Pferde merkt *lach* Andersrum bedeutet es ja auch nicht, dass er ein guter Heiler ist, nur weil er sich die Pferde merken kann. Da würde ich einen deutlicheren Bezug reinbringen Zitat: Tiermagier leisten wertvolle Arbeit und sind manchmal die Sicherung unserer Geschäfte. Hm ... „sind manchmal die Sicherung“ klingt sehr seltsam. Ich kann nicht genau sagen, was mich stört, deshalb einfach mal ein Vorschlag: „und nicht selten hat schon einer von ihnen unser Geschäft gerettet“ oder „und helfen auch den schwächeren Tieren, ihren Weg durchs Leben zu meistern“ ... hm, nicht das Wahre, aber das „manchmal“ finde ich sehr ... abwertend. So in der Art „eigentlich sind die Tiermagier doof, aber wenn wir sie mal brauchen, finden wir sie ganz toll“ *lach* keine Ahnung, wie ich das beschreiben kann ... Zitat: Schmal wie Hühnerknochen scheinen die Finger des Heileynen wenn sie nur so „scheinen“ sind sie es in Wirklichkeit etwa nicht? Der direkt danach folgende zweite Vergleich mit dem Dolch ist mMn etwas abgelutscht (und impliziert eine Bedrohnung, die ja weder von dem Tiermagier ausgeht, noch bei Marquid ankommt, falls ich die Magie richtig verstanden habe. Dolche machen eher selten zutraulich) , deshalb würde ich zusammenziehen zu: „Schmal wie Hühnerknochen richten sich die Finger das Heileynen auf Marquid.“ (ruhig öfter mal den Namen benutzen, sonst brauchst du ihn am Anfang gar nicht einführen Zitat: Durch die Tiermagie zutraulich gemacht trabt es trotzdem furchtlos heran und streckt den Hals durch den Zaun. „Trotzdem“ ? Obwohl die Finger bedrohlich aussehen? Das würde ein Pferd glaub ich nicht die Bohne interessieren. Durch die Nachstellung des „Trotzdem“s bezieht es sich beim ersten Lesen auf die Tiermagie und ich habe den Satz verstanden: „trotz Tiermagie kommt Marquid an den Zaun“ ... dabei ist es ja gerade die Magie, die ihn führt. Vorschlag: „Durch die Tiermagie zutraulich gemacht, überwindet er (Marquid) seine Scheu vor dem Fremden, trabt furchtlos heran und streckt ...“ Zitat: Dieses unnatürliche Bild lässt meine Haut kribbeln Was ist an dem Bild unnatürlich, dass ein Tiermagier sich mit einem Tier beschäftigt? Wenn du dem Leser einen unheimlichen Eindruck vermitteln willst, darfst du nicht nur behaupten, dass die Szene für Neya unheimlich ist. Zeig dem Leser, was Neya sieht, beschreibe, was sie fühlt. Nutze die Ich-Perspektive und lass uns an Neyas Gedanken teilhaben Zitat: Einen bangen Augenblick lang male ich mir tausend Gründe aus, die den Tiermagier zu einem Besuch Kreolinems veranlassen würden. Ich versuche, das grüne Streifenmuster an den Flügelansätzen des Falken zu ignorieren, das ihn als dem Schlag Kreolinems zugehörig ausweist. Den Zusammenhang zwischen den beiden Sätzen verstehe ich nicht: Neya überlegt, warum der Tiermagier da ist und schwenkt dann plötzlich zu dem Vogel? Was hat der Vogel damit zu tun? Was ist an dem grünen Streifenmuster so schlimm, dass sie es ignorieren will? Innerhalb dieser Szene auch ein bisschen Eintönigkeit in den Absatzanfängen Zitat: Einen bangen Augenblick lang Zitat: Ein endloser Moment verstreicht Zitat: Einige Herzschläge klopfen in meinen Ohren Statt diesen Zeitdehnungen könntest du auch Neyas konkrete Gedanken beschreiben, welche Gründe es geben könnte, wie ihre Hände zittern oder das friedliche Schneetreiben ihr plötzlich viel kälter und bedrohlicher vorkommt. Zitat: Wir betreten Kreolinem durch das Nebentorm, „Nebentor“ Also eine Siedlung mit Marktplatz, Stadtmauer, Haupt- und Nebentor und Flugpoststation würde ich eher als Stadt bezeichnen. Liegt natürlich im Ermessen des Autors, aber eine einfache, kleine Siedlung mit so vielen wichtigen Einrichtungen finde ich befremdlich. Und da fällt mir auf: Warum sind sie überhaupt in der Siedlung und nicht bei Neya zu Hause? Dachte, der Doc kommt zu Neyas Vater. Und wenn Neya sich wirklich so viele Sorgen macht, warum läuft sie dann in die Siedlung mit, statt sofort nach Hause um ihren Vater zur Rede zu stellen? Oder wohnen sie in der Siedlung? Ich habe angenommen, sie wohnen auf so einer Art Ranch, halt direkt bei den Pferden? Zitat: und so erreichen wir schließlich unter drückendem Schweigen unser Haus. Achso, tatsächlich. Dann ist meine vorangegangene Kritik bezüglich ihres Ziels natürlich nichtig. Bleibt nur die Frage, warum sie so weit weg von ihren Pferden wohnen. Das wäre ja, als würden Bauern in der Stadt wohnen und jeden Tag erstmal ne Meile wandern, bis sie auf ihren Feldern arbeiten können. die Atmosphäre joa, etwas sprunghaft kam sie bei mir an. Zunächst Wetterbeschreibungen, die für mich kein einheitliches Bild ergaben, dann der Autritt des Tiermagiers, der bei mir weder Unbehagen noch Sympathie wecken konnte. Neyas Sorgen kommen nicht an, weil ich nicht einmal weiß, worum genau sie sich jetzt Sorgen macht. Du erwähnst kurz ihr Fernweh, aber auch das sind bloß zwei, drei Sätze, die da halt so mittendrin stehen, ohne besondere Beachtung zu finden. die Eignung als Einstiegsszene Kann ich schlecht beurteilen, weil bei mir beim Probelesen normalerweise an die 20 Seiten als „Einstiegsszene“ dienen *lach* Ich persönlich hätte die Geschichte in Romanform bereits weggelegt, wegen der Ich-Perspektive und dem Fokus auf Wetter und Pferden. die Charaktere bleiben beide sehr, sehr blass. Über Neya weiß man nichts, außer dass sie früher gern Schnee fängt, ein bisschen Fernweh hat und weiblich ist. Über den Heileynen weiß man, dass er ein Tiermagier ist. Überzeugt mich bisher noch gar nicht. Du könntest den Fokus vielleicht weniger auf den Schnee als mehr auf Neyas Fernweh richten. Sie könnte sich vorstellen, wie sie in ein oder zwei Jahren mit Marquid über die Ebenen galoppiert, unendliche Freiheit, grenzenlose Freude *schnulzkitschblub* Wenn der Tiermagier auftaucht, würde es wahrscheinlich helfen, die Sorgen Neyas konkreter werden zu lassen. Ist sie wütend auf ihren Vater, dass er ihr Probleme verschweigt? Was denkt sie, was fühlt sie? Würdet ihr eventuell weiterlesen wollen? Kaufen würde ich es mir in Romanform nicht (Gründe siehe oben), aber im Forum würde ich weiterlesen Allgemeine Anmerkungen 1. Person Gegenwart finde ich persönlich sehr interessant als Perspektive, allerdings hat es natürlich auch so seine Tücken. In hektischen Situationen, bei Angst oder Hass, entsteht ein sehr verzerrtes Abbild der Realität, da kann es schnell passieren, dass man den Leser verliert. Bisher hat es noch kein Roman in mein Regal geschafft, wo diese Kombination verwendet wird (eher üblich ist ja eh Vergangenheit), weil es mich einfach nicht so stark anspricht. Der Leser sieht alles direkt durch die Augen des Ich-Erzählers und muss die Meinung dieses Erzählers hinnehmen, ohne sich ein außenstehendes Bild von allem machen zu können. Ich für meinen Teil muss mich da zu 80-90 % mit dem Erzähler identifizieren können, um das durchzuhalten. In deiner Geschichte nutzt du die Vorteile der Perspektive noch gar nicht aus. Statt den Leser live an allem teilhaben zu lassen, was in Neya vorgeht, beschränkst du dich auf knappe Zusammenfassungen ihres Gefühlslebens, bleibst allgemein und irgendwie auf Distanz. Zwar bin ich kein Pferde-Geschichte-Freund, aber trotzdem würde ich dir raten, dich etwas genauer mit den Tieren zu beschäftigen. Also im Zusammenhang mit der Geschichte. Neya ist auf einem Gestüt aufgewachsen – in ihren Augen dürften ein paar grasende Pferde mehr als das sein. Beobachtet sie die Herde mit Stolz, weil ihr Vater die schnellsten Pferde der Gegend züchtet? Sind sie besonders erfolgreich oder gibt es oft „Schwächlinge“, die eine Geburt kaum überleben? Insbesondere ihre Beziehung zu Marquid sollte stärker werden. Falls du die Distanz zu den Pferden beabsichtigt hast, erlischt dieser Kritikpunkt natürlich, allerdings wäre es für mich nicht nachvollziehbar, warum du das tun solltest *lach* Als Einstieg in eine Fantasy-Welt finde ich es schon gelungen – die führst einige erfundene Begriffe ein, so dass der Leser direkt weiß, woran er ist, erschlägst ihn aber nicht mit unaussprechlichen Ländernamen und politischen Intrigen. Ein sanfter, sachter Einstieg in eine fremde Welt. Ja, das war glaub ich alles, was mir so eingefallen ist. Ich hoffe, du kannst mit dem Kommentar was anfangen! Liebe Grüße Lanna »Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age) »You can be anything that you want on the internet. What's funny is how many people choose to be stupid.« (Zack Finfrock) |
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24-04-2010, 18:34
Beitrag #7
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RE: Heldenwächter - die Legende eines Zaubers (Auszug - überarbeitet)
Hallihallo Lanna,
ach, "Heldenwächter" macht es mir nicht gerade leicht. Es wurde oft gesagt, der Fokus sei zu sehr auf den Pferden und die Namen der Tiere wäre alle zu viel und so weiter - und nun kommst du Ich bin selbst nicht sicher, ob ich das überhaupt als erste Szene nehme. Alternativ hätte ich da nämlich noch gleich ein Attentat auf die menschliche Königin, das auf die Verknüpfung mit den Elfen hinweist ... hm. Mal sehen. Das wäre dann wieder Intrige und Action pur ![]() (24-04-2010 15:09)Lanna schrieb: ich bin heute fest entschlossen, nochmal etwas gegen meine Kommentier-Faulheit zu tun, und du bist mein erstes Opfer *grins* Falls ich zu pingelig sein sollte, lass es mich bitte wissen – ich befürchte, dass ich manchmal die Perfektionistin in mir nicht zurückhalten kann. Einer der Gründe, warum ich mich in letzter Zeit mit Kommentaren so schwer tue. Aber ich fang einfach mal an, nimm dir raus, was du von meinen 2 Cent brauchen kannst, den Rest tritt in die TonneCheck ![]() Zitat:Zitat: Sie sind die Adern eines Landes, so lautet ein nurmadinisches Sprichwort.Ich hatte den Bezug von "sie" eigentlich eher im Kapitelnamen gesehen Fand ich sinnig. Aber wenn es dir nicht aufgefallen ist, muss ich wohl daran drehen ...Zitat:Die Venen würde ich rausstreichen, denn genau genommen müssten es Venen und Aterien sein, was sich aber blöd liest. Da wird ganz deutlich, dass du eigentlich einfach nur „Adern“ nicht wiederholen willst.Dass der Vergleich mehr als hinkt, habe ich bereits festgestellt. Ich träume ja noch davon, Nurmadin samt Quelle als etwas Organisches darzustellen, aber das muss ich anders umsetzen. Irgendwie. Ich glaube, ich fange sowieso noch einmal ganz anders an. Irgendwie *seufz* Zitat:Zitat: Das Wasser flieht sogar, für uns unsichtbar, in den Himmel hinauf.Du schaffst es, verständlich zu formulieren, was ich eigentlich meinte. Wollen wir ein Schriftstellerduo aufmachen? *lach* Zitat:Zitat: Und wenn es zurückkehrt, bringt es uns die Gedanken der Wolken mit oder sogar deren Herzen, so wie jetzt.Danke schön Zitat:Das Schneetreiben charakterisierst du nicht konsequent, ein paar Stellen beißen sich mMn (in Klammern immer mein Bild im Kopf):Oje, da habe ich ja noch viel Arbeit vor mir. Mein einziger Trost ist, dass die allererste Version noch schlimmer ist, als all diese Fehler zusammen mal drei ... Zitat:Ebenfalls im Zusammenhang mit dem Wetter stehen folgende Aussagen: Ich fange einfach noch einmal neu an. Das ist ja schlimm, was ich da fabriziert habe! Zitat:Zitat: Leichte Brisen locken die Flocken [...] locke ich meinen Gefährten.Stimmt, wäre besser. Ach, Marquid und das Fohlen sind übrigens zwei unterschiedliche Tiere. Nur so am Rande, ich wusste nicht, ob dir das so klar ist ... Zitat:Zitat: Sacht streiche ich mit dem Zeigefinger über den Nasenrücken des Tieres.Der Nasenrücken, so wie ich mir das gedacht habe, ist der Partzwischen Nüstern und Augen - also, so grob. also - das Nasenrücken eben *hilflos gestikulier* Zitat:Zitat: So jung und schon hat er alle Kniffe gelernt, um mich zu überreden.Hm. Hm. Hm. Schon wieder eine einfache Aussage auseinander genommen und Recht gehabt. Schlimm schlimm, da muss ich mir etwas einfallen lassen. Zitat:Zitat: Hufschläge nähern sich, es sind nicht die trottenden Schritte unserer Tiere auf der Wiese.Hufschläge würde man sicher dumpf hören. Neben dem Grasen könnte man sicher vielleicht ein Spielen haben, oder eben kurzes Trotten. Ich fand es auf jeden Fall direkter erklärt, weniger potentiell verwirrend. Zitat:Zitat: der an der großen Weide unseres Gestüts entlang verläuft und hinter dem kleineren Dorfeingang zum Marktplatz führt. Der kleine HengstDer Begriff "Siedlung" ist etwas weiter gefasst. Es ist für die einzelnen Bauernhöfe in der Gegend doch der größte Anlaufpunkt, schon weil die Gegend relativ abgelegen ist - ach, ich will aber nicht in einen Vortrag verfallen Zitat:Was mir grade allgemein auffällt: Dafür dass es um Pferdezucht geht und ein Mädchen, das mit den Tieren aufwächst, werden die Pferde selbst ziemlich wenig beschrieben. Weder vom Fohlen noch vom Pferd des Magiers weiß man die Fellfarbe, ob es Besonderheiten gibt oder sonst was. Nur dass die Sonne auf ihrem Fell glänzt *zwinker*Ist alles herausgekürzt, weil das einigen Leuten unangenehm als Infodump aufgefallen ist *seufz* Es soll ja auch kein Pferderoman werden, aber ... *gestikulier* Ich muss irgendwie anders anfangen. Noch anders. Zitat:Zitat: Das zarte Aussehen der Heileynen lässt mich immer wieder vergessen, wie viel Kraft sie von der Quelle erhalten.Sie sind ein anderes Volk, deswegen auch die andere Magie - jedes Volk hat eine andere, deswegen sind sie auch ein Volk - sozusagen. Also, die MAgie bestimmt die Völker, so wie die Umwelt auch das Aussehen einer Rasse bstimmt, grob verglichen. Die Quelle formt sich da praktisch Magiegruppen für einen bestimmten Zweck pro Gruppe. Und die Heileynen sind zwar humanoid, aber keine Menschen. Und ich werde siwe wohl wieder umfärben. Grün, das hatte ich vergessen, sind in einem anderen Band schon welche *seufz* Zitat:Zitat: vorbei zu dem Fohlen, der unweit des Zauns zu grasen*head -> desk* Zitat:Zitat: Wenn wir das Silber für einen teuren Besuch Joffiers ausgeben, ist es das auch wert.Stimmt - das war mir noch gar nicht aufgefallen. Zitat:Zitat: Tiermagier leisten wertvolle Arbeit und sind manchmal die Sicherung unserer Geschäfte.Das "Tiermagier sind doof, aber wenn wir sie brauchen, sind sie toll." - so ungefähr ist das auch ![]() Zitat:Zitat: Schmal wie Hühnerknochen scheinen die Finger des HeileynenMarquid ist ihr Pferd - aber nicht das Fohlen Sie findet es komisch, vielleicht weil Magie nicht so das Thema der Menschen sit, Weil sie Angst davor haben. Weil es nicht alltäglich ist. Oder so. Zitat:Zitat: Durch die Tiermagie zutraulich gemacht trabt es trotzdem furchtlos heran und streckt den Hals durch den Zaun.Eben nicht Marquid, aber der Rest des Vorschlages ist gut. Mal sehen, wie ich das um- oder ausbaue. Zitat:Zitat: Dieses unnatürliche Bild lässt meine Haut kribbelns.o. Aber der Hinweis mit der Ich-Perspektive ist wichtig. Ich schaffe es irgendwie, gerade bei der Perspektive so viel Distanz zu schaffen! Zitat:Zitat: Einen bangen Augenblick lang male ich mir tausend Gründe aus, die den Tiermagier zu einem Besuch Kreolinems veranlassen würden. Ich versuche, das grüne Streifenmuster an den Flügelansätzen des Falken zu ignorieren, das ihn als dem Schlag Kreolinems zugehörig ausweist.Das Muster ist ein Zeichen dafür, dass er aus dem Schlag Kreolinems stammt. Also hat von Kreolinem aus jemand den Vogel geschickt, um Joffier zu holen. Wer holt per Eilboten einen Tierarzt? Einen teuren noch dazu. Neya befürchtet, dass ihr Vater ihr nciht alles gesagt hat, was so vor sich geht. Zitat:Innerhalb dieser Szene auch ein bisschen Eintönigkeit in den AbsatzanfängenDas wäre die gute Alternative zu meinem Plan, das als Stilmittel zu benutzen. Danke! Zitat:Zitat: Wir betreten Kreolinem durch das Nebentorm,Die Koppel ist ja direkt vor den Toren der Stadt - Siedlung, was auch immer - und damit praktisch vor deren Haustür. Fand ich. Zitat:Zitat: und so erreichen wir schließlich unter drückendem Schweigen unser Haus.Vielleicht kommt das im Text nicht so rüber, aber der Weg ist nicht lang. Muss ich also drauf eingehen. Zitat:Zwar bin ich kein Pferde-Geschichte-Freund, aber trotzdem würde ich dir raten, dich etwas genauer mit den Tieren zu beschäftigen. Also im Zusammenhang mit der Geschichte. Neya ist auf einem Gestüt aufgewachsen – in ihren Augen dürften ein paar grasende Pferde mehr als das sein. Beobachtet sie die Herde mit Stolz, weil ihr Vater die schnellsten Pferde der Gegend züchtet? Sind sie besonders erfolgreich oder gibt es oft „Schwächlinge“, die eine Geburt kaum überleben? Insbesondere ihre Beziehung zu Marquid sollte stärker werden.Das wurde vorher etwas bemängelt - weshalb das ja jetzt herausgekürzt gewesen ist. Aber deine Ideen zur Einflechtung klingen sinnvoll - wieso komme ich nicht auf so etwas Sinnvolles? Zu dem meisten kann ich nur "ja" sagen! Du hilfst mir sehr, Lanna! Zitat:Als Einstieg in eine Fantasy-Welt finde ich es schon gelungen – die führst einige erfundene Begriffe ein, so dass der Leser direkt weiß, woran er ist, erschlägst ihn aber nicht mit unaussprechlichen Ländernamen und politischen Intrigen. Ein sanfter, sachter Einstieg in eine fremde Welt.Gut zu wissen Zitat:Ja, das war glaub ich alles, was mir so eingefallen ist. Ich hoffe, du kannst mit dem Kommentar was anfangen!Ganz sicher! Danke schön für all die Mühe! Liebe Grüße und ein Haufen Dankbarkeit, Trinity "Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard - (Avatar: Eigenkreation) |
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24-04-2010, 20:23
Beitrag #8
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RE: Heldenwächter - die Legende eines Zaubers (Auszug - überarbeitet)
Hi Trin
nimm meine Kritik bitte nicht als Ausschlag, alles über den Haufen zu werfen *lach* Ich bin total pingelig und es sind oft Dinge, dir mir beim "normalen" Lesen nie im Leben auffallen würden. Aber beim Kommentieren kann ich einfach nicht anders. (Vor allem, wenn ich grad eine eigene Geschichte am Überarbeiten bin und deshalb eh extrem kritisch jedem geschriebenen Wort gegenüberstehe Zitat: Ich hatte den Bezug von "sie" eigentlich eher im Kapitelnamen gesehen Mrgreen Fand ich sinnig. Aber wenn es dir nicht aufgefallen ist, muss ich wohl daran drehen ... *hust* Ich gestehe, ich lese Kapitelüberschriften zwar mit, vergesse sie aber meistens sofort wieder. Lustigerweise lege ich bei meinen eigenen Kapiteln auch sehr viel Wert auf eine gute, passende und hübsche Überschrift *lach* Aber so gesehen ergibt das "Sie" dann doch Sinn Zitat: Dass der Vergleich mehr als hinkt, habe ich bereits festgestellt. Ich träume ja noch davon, Nurmadin samt Quelle als etwas Organisches darzustellen, aber das muss ich anders umsetzen. Die Sache mit der Quelle find ich schon ziemlich cool, hatte es auch so als eine Art Machtquelle des Lebens verstanden. Ich find nur den Vergleich ein bisschen ... hm ... nicht so perfekt formuliert, dadurch, dass es doch sehr anatomisch daherkommt, gerade mit den "Venen" Zitat: Ach, Marquid und das Fohlen sind übrigens zwei unterschiedliche Tiere. Nur so am Rande, ich wusste nicht, ob dir das so klar ist ... Zitat: Schon wieder eine einfache Aussage auseinander genommen ich sollte das beruflich machen. Aber frag mal meinen Mann, der muss die ganze Klugscheißerei und Besserwisserei tagtäglich live ertragen Zitat: Mir geht es da allerdings wie jedem versessenem Weltenbastler: Ich könnte stundenlang Vorträge halten ... Ich fühle mit dir Zitat: Marquid ist ihr Pferd - aber nicht das Fohlen Icon_wink Sie findet es komisch, vielleicht weil Magie nicht so das Thema der Menschen sit, Weil sie Angst davor haben. Weil es nicht alltäglich ist. Oder so. Dann würd ich dem Fohlen aber auch einen Namen geben (oder hat es noch keinen?), weil Neya sich ja schon mit den Pferden beschäftigt und sie mag und sie doch bestimmt den Namen von einem süßen Fohlen kennt? Das mit der Magie fand ich nur in der Hinsicht komisch, dass es ja Tiermagier sind, also sich auf den Umgang mit Tieren spezialisiert haben ... aber mir fällt grad ein, dass Tiere ja auch Angst vorm Tierarzt haben Zitat: Also hat von Kreolinem aus jemand den Vogel geschickt, um Joffier zu holen. Wer holt per Eilboten einen Tierarzt? Einen teuren noch dazu. Aso, ja klar, klingt logisch Zitat: Die Koppel ist ja direkt vor den Toren der Stadt - Siedlung, was auch immer - und damit praktisch vor deren Haustür. Fand ich. Schiebe ich mal auf zu viel eigene Ansichten meinerseits *lach* Für mich sind Pferdezüchter immer Leute, die mitten in der Pampa wohnen und im Umkreis von mindestens drei Kilometern nur Pferde und Weide um sich haben So, damit wären hoffentlich alle Klarheiten beseitigt Schönen Abend noch und viel Spaß / Erfolg beim Überarbeiten und Schreiben !Liebe Grüße Lanna »Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age) »You can be anything that you want on the internet. What's funny is how many people choose to be stupid.« (Zack Finfrock) |
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24-04-2010, 22:38
Beitrag #9
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RE: Heldenwächter - die Legende eines Zaubers (Auszug - überarbeitet)
Jaja, unbedingt alle Klarheiten beseitigt
![]() Ich werfe vielleicht trotzdem alles über den Haufen, das habe ich schon ein paar Mal mit dem Ding gemacht und das ist es gewohnt - der Anfang war eh etwas ... seltsam. Hm. Ich probiere mal, die Geschichte dahinter noch heil zu lassen ![]() Viel Spaß beim Basteln in deiner Welt! Hey, vielleicht haben unsere Welten ja eine Verbindung zueinander - liegen in derselben Welt. Oder ich sollte nicht so viel ParaWorld spielen (da kommen Dimensionstore und Parallelwelten entscheidend drin vor ...) Vielen Dank und alles Liebe! Trinity "Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard - (Avatar: Eigenkreation) |
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Jedenfalls auf den ersten Blick. Dann taucht aber dieser Veterenär auf und macht das ganze interessant.