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Adoptionen
11-04-2008, 11:45
Beitrag #21
RE: Adoptionen
Was kostet denn eine Adoption?
@raabenschnabel: weißt du das???
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11-04-2008, 13:37
Beitrag #22
RE: Adoptionen
hm. ich weiß leider nur, daß man keine kinder aus deutschland oder österreich bekommt hier.
also daß man nur welche aus indien, russland, rumänien, usw... bekommt, oder aus südamerika (kuba weiß ich), usw... aber nicht aus unseren eigenen ländern.
hab leider vergessen, wieso das so ist, aber gehört hab ich`s schon einige male.
und dann ist es ja so, daß man erst mal die reise machen muss um rauszufinden wie wo was und wann, dann muss man nochmal hinreisen, und verbringt eine gewisse zeit mit dem kind, und DANN erst (vielleicht) bekommt man es erst. dazu müsste man also mindestens 2-3 mal in das land fliegen, wo man das kind dann eben her bekommt.
das alleine könnte ich mir schon nicht leisten. in indien hab ich eben auch schon von bestechung gehört, daß die beamten da schon sooo langsam sind, damit man ihnen etwas geld gibt, um das ganze zu beschleunigen, bevor das visum abläuft...

es gibt übrigens gute sendungen dazu, allerdings weiß ich jetzt nicht welcher sender das ist, da kann man gut mitverfolgen, wie sowas abläuft. mir tun aber auch die kinder jedesmal unheimlich leid, die aus indien in die schweiz oder nach deutschland geholt werden und kein wort verstehen, in einer völlig fremden welt landen, also da ist es mir unverständlich, wieso hier die kinder in SOS-kinderdörfern leben, wo teilweise eine mutter bis zu 11 kindern hat, und ich kenne eine die sich vor den zug geschmissen hat weil sie das nicht mehr packte... bevor sie die kinder hier lieber im eigenen land zu familien geben, die das gerne machen würden...

ich würde kein kind aus südamerika oder afrika oder indien adoptieren wollen. schon alleine deshalb... weil es eben hier genug kinder gäbe, und die kultur eine völlig andere ist...

alles liebe, raabenschnabel

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11-04-2008, 15:38
Beitrag #23
RE: Adoptionen
Prinzipiell hätte ich mir eine Adoption vorstellen können (hatte aber selbst 5 Kinder).
Was allerdings bei mir schwer ins Gewicht gefallen wäre ist, dass es in Deutschland schon sehr viel Glücks bedarf, mehr als ein Kind adoptieren zu dürfen und ich bin kein Anhänger der Einzelkinderziehung. Egal wieviel Mühe man sich gibt, dem Kind Möglichkeiten zum Austausch mit Gleichaltrigen zu schaffen, bleibt doch immer die Tatsache, dass die wichtigsten Bezugspersonen zwei Erwachsene sind - "nur" zwei Erwachsene.
"Artgerechte Haltung" :D von Kindern bedeutete für mich immer und bedeutet es noch - Lärm, Lachen, Streiten, Spielen. Und um das wirklich umsetzen zu können, brauchts halt mindestens zwei der Racker. Eigentlich finde ich Raabenschnabels Familie für ein Adoptivkind besser, weil es da nicht der/die "Besondere" ist, sondern eben ein Kind unter anderen. Problem dabei - es besteht natürlich auch schneller die Möglichkeit, dass eins der anderen Kinder im Krach mal was loslässst wie "du bist ja gar nicht mein Bruder" - was sehr wehtun kann. Aber damit sollte eine gesunde Familie umgehen können.
Man sagt halt sehr schnell "im Interesse des Kindes", aber da gibts sehr viele Dinge, die man in die Waagschale werfen könnte.
Übrigens lehne ich die Adoption ausländischer, insbesondere fremdsprachiger Kinder, ab einem Alter von c. 4/5 Jahren auch ab. Das Verpflanzen in ein völlig anderes sprachliches und kulturelles Umfeld kann zu einem schweren Trauma mit nicht abzusehenden Folgen werden.

Ninita

Glück ist eine Zuchtpflanze aus Ehrgeiz und Fleiss,
gesät in eine Mischung von Geduld und Beharrlichkteit,
regelmäßig gedüngt mit Humor. (Xelanja)
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12-04-2008, 07:34 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12-04-2008 07:35 von Ichigo.)
Beitrag #24
RE: Adoptionen
Hilfe, das Adoptionsrecht wird mir immer unverständlicher... Man sollte eigentlich meinen, der Staat freut sich, wenn ein Kind weniger im Heim sitzt. Hm...

Ich hatte mir (ich weiß nicht warum...) kürzlich Gedanken gemacht, ob ich ein Kind adoptieren würde oder nicht. Das Ergebnis: Ja - aber eigene hätte ich auch gern..
Allerdings hab ich beim Lesen hier schnell gemerkt, dass ich mir über die Rechtslage überhaupt nicht im Klaren bin...

Wie schon gesagt wurde fände es auch besser, ein kleines Kind zu adoptieren (egal woher, aber besonders bei ausländischen). Mir ist es prinzipiell egal, woher das Kind kommt. Sie haben alle ein Recht auf eine Familie (...auch die deutschen, und die Regelung die Rabenschnabel beschrieben hat, finde ich höchst seltsam).
Allerdings würde ich schon gern eine Familie bieten, in der man nicht gleich von allen anderen schon rein äußerlich als Adoptivkind erkannt wird, denn die Gesellschaft verkraftet es glaube ich nicht, das dann als ganz normal zu behandeln. Wäre schön wenn das möglich ist aber ich sehe es aktuell nicht gegeben.

Es gibt nur einen richtigen Weg: deinen eigenen.
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