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Manga
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08-11-2011, 18:09
Beitrag #11
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RE: Manga
Zitat:Von den drei "Großen" Shonen Mangas "Naruto", "Bleach" und "One Piece" Das stimmt so nicht mehr. Bleach ist jetzt nicht mehr unter den Großen 3. Dafür ist es der Manga "Toriko" von Shimabukuro Mitsutoshi. Er handelt von einer Welt, in der das Essen bzw. Kochen des Essens das wichtigste überhaupt ist. Die Handlung folgt einem Jäger, der seltene Nahrung sucht und so gefährliche Abenteuer erlebt. Dieser Manga ist in Japan erfolgreicher als Bleach, zumindest die ersten Bände. Hinzu kommt, dass Bleach schön langsam die Luft ausgeht und die Story im aktuellen Arc nur noch irgendwie runtergekaut wird. Toriko hingegen ist noch frisch und wie man sieht kommt er auch gut an Bei Naruto muss ich dir zustimmen. Ich finde ihn einen gelungenen Manga, der sich langsam dem Ende zuneigt ^^ Bleach ist auch gut und genau das sinnlose Gekämpfe gefällt mir sehr gut. Das ist das, was diesen Manga ausmacht. One Piece ist mein absoluter Favorit. Meiner Meinung nach übertrifft die Geschichte die von Naruto bei weitem. Und obwohl es bereits 645 Kapitel sind, ist sie nie langweilig geworden. MfG Dramweida "I'm Logan Thackeray. I protect those who are mine." "I'm Rytlock Brimstone. I kill those who aren't." Guild Wars 2 - Edge of Destiny |
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08-11-2011, 19:24
Beitrag #12
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RE: Manga
(08-11-2011 18:09)Dramweida schrieb: Bleach ist auch gut und genau das sinnlose Gekämpfe gefällt mir sehr gut. Das ist das, was diesen Manga ausmacht.Ich fand die Kämpfe noch gut, als sie in die Soul Society gereist sind, um Rukia zu befreien. Später beim Kampf gegen Aizen und die Arrancar (heißen die so? ) ist es mir dann allerdings irgendwann zu viel geworden. Vielleicht lag es daran, dass ich die Soul Society Sache in einem Rutsch lesen konnte. Vielleicht aber auch daran, dass ich die Shinigami rund um Kampachi, Ikkaku, etc. als Gegner einfach unterhaltsamer fand, als die Arrancar. Viele liebe Grüße Plumbum |
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08-11-2011, 21:56
Beitrag #13
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RE: Manga
Da sprichst du einen guten Punkt an. Das Problem des Autors ist es bei so einer Geschichte natürlich, dass die Gegner immer stärker sein müssen als die vorherigen. So sieht man das Wachstum des Hauptcharakters besser.
Bei Aizen war es so, dass er schon zu stark war. So hatte er ein Problem einen Kampf gegen so jemanden zu beenden. Der neueste Arc ist in dieser Hinsicht etwas komisch. Es sind zwar neue Gegner, die aber nach einem Schlag besiegt sind^^ "I'm Logan Thackeray. I protect those who are mine." "I'm Rytlock Brimstone. I kill those who aren't." Guild Wars 2 - Edge of Destiny |
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08-11-2011, 23:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08-11-2011 23:16 von Plumbum.)
Beitrag #14
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RE: Manga
Also ich denke eher, dass das Hauptproblem bei der ganzen Arrancar-Sache war, dass der Autor jeden, aber auch wirklich jeden Charakter, unabhängig davon wie wichtig er war, in den Kampf geschickt hat und jeden dieser Kämpfe auch noch über mehrere Kapitel hinweg beschrieben hat. Dieses hat dann irgendwann dazu geführt, dass man als Leser keine fortlaufende Geschichte/Plot mehr verfolgen konnte, sondern nur noch eine Aneinanderreihung von Kämpfen. In der Soul Society sind Ichigo und seine Freunde gegen die Shinigami angetreten, in den Arrancar Kapiteln haben Ichigo und seine Freunde und die Shinigami gegen die Arrancars gekämpft. Das war einfach zu viel Kampf(vor allem auch Nebencharakterkampf) und zu wenig Plot.
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27-02-2012, 21:18
Beitrag #15
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RE: Manga
Ich wage es mal, von Thema wegzukommen, und ein neues zu beginnen. Bei Bleach kann ich leider schlecht mitreden, da ich es noch nie gelesen habe.
Eine gute Freundin von mir hat mich auf Arina Tanemura gebracht, die Schöpferin von Kamikaze Kaito Jeanne und anderen guten Werken. Ich kannte damals schon den Anime und habe meiner Freundin dringend davon abgeraten, die Manga zu kaufen, da ich den Anime besch....eiden fand. Sie, die die Filme nie gesehen hat, hat glücklicherweise nicht auf mich gehört und mich vielmehr dazu gezwungen, Tanemuras Werk zu lesen. Und was soll ich sagen ... ich war begeistert. Die Mangaka hat zwar einen eher ... "mädchenhaften" Zeichenstil, aber man(n) gewöhnt sich irgendwann an alles. Nur Prinzessin Sakura, ihr aktueller (?) Manga, gefällt mir überhaupt nicht. Hat den schon jemand gelesen? Ich hätte am liebsten den Manga in die Ecke geknallt, als die Geschichte des ersten Bandes mit einer 0815-Handlung begann, mit einer 0815-Handlung weiterging und mit einer 0815-Handlung endete. Meine Freundin meinte zwar, es würde in den nächsten Bänden besser werden, aber ich habe mich bisher noch nicht dazu durchgerungen, sie zu lesen. Ich liebte Arinas Werke für ihre epischen und mitreißenden Geschichten, aber die von Prinzessin Sakura ist so derart langweilig, dass ich am liebsten geheult hätte vor Frust. Wenn ein Autor so etwas schreiben und damit zu einem Verlag rennen würde, würde ihm jeder einen Vogel zeigen... Ansonsten mochte ich Ayashi no Ceres sehr gerne. Auch Werke von Clamp wie RG Veda und Magic Knight Rayearth sind in meinem Regal zu finden. Silver Diamond und In a distant time habe ich gelesen, wobei ich letzteres nicht sonderlich gelungen finde. Ich habe es nach dem 10. Band abgebrochen... Ach ja, und mein Liebling ist und bleibt natürlich Pastel von Toshihiko Kobayashi. ![]() Die großen Reihen wie One Piece, Detektiv Conan, Inu Yasha und Naruto würde ich auch sehr gerne lesen, aber ich kann sie mir im Moment nicht leisten. Ich kaufe sie, sobald ich Bestseller-Autor bin und meine Millionen scheffel. ![]() In der Hoffnung, dieses Thema mal wieder ein bisschen angestachelt zu haben Cairiel |
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28-02-2012, 23:13
Beitrag #16
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RE: Manga
Ich hab alle bisher erschienen Bände von Prinzessin Sakura gelesen und fand sie teilweise sehr gut. Erstens, weil Arina Tanemura zwar sehr genial, aber oft auch ähnlich zeichnet. In Prinzessin Sakura sind erstmals Charaktere dabei, die man so noch nicht kennt und man sieht auch einige Steigerungen im Zeichenstil (der ja vorher schon toll war). Zweitens: ja, der erste Band ist recht abgelutscht, der zweite wird etwas besser. Mittendrin ist es richtig toll, dann verliert sich Arina Tanemura in den Geschichten der Nebencharaktere und in den Bänden nehmen viele Bonusstories zu viel Raum ein ...
Was mir gut gefällt an Prinzessin Sakura ist die Geschichte um die Yoko und dass Sakura eben keine strahlende Heldin ist, sondern auch Böses in sich trägt. Es gibt im Verlauf ein paar sehr dramatische Szenen und zahlreiche emotionale Verwicklungen. Nicht unbedingt mein neuer Lieblingsmanga, aber ich mag den tollen Zeichenstil und die Geschichte liest sich auch gut weg. Für Zwischendurch durchaus zu empfehlen (auch wenn ich merke, dass ich für diese typischen Shojo-Mangas wohl zu alt werde. Ich kann dieses Liebes-Hin-und-Her oft nicht nachvollziehen ^^). -------------------------------------- Ein sehr geiler Reihenauftakt ist "Gate 7" von Clamp - endlich wieder eine Story mit dem Charme von X 1999 und mir hat der erste Band sogar besser gefallen als der erste von X. Tolle Zeichnungen, eine mystische Atmosphäre, viel Mythologie, bisschen Historik und superinteressante Charaktere. Nach einem Band kann man da noch nicht so viel sagen, aber der Anfang war extrem vielversprechend und ich warte schon sehnsüchtig auf den zweiten! “Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne) |
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06-02-2013, 17:00
Beitrag #17
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RE: Manga
Ich hoffe, es gibt noch einige, die das Thema interessiert.
![]() Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe das Problem mit meinem Umfeld, das das Wort "Manga" nur vom Hören kennt, dass es unter Manga sofort einen Ableger von Schundliteratur versteht. Natürlich ist es Populärkultur und richtet sich überwiegend an junge Menschen, doch genauso wie bei Büchern gibt es verschiedene Genres, Zielgruppen und gute wie schlechte Manga. Wenn ich dann gefragt werde, warum ich so etwas überhaupt lese, dann muss ich eine Sinndebatte über das Lesen an sich anfangen. Meine Mangaka-Lieblinge sind Yuki Kaori und Urasawa Naoki, also sowohl Shojo, als auch Shonen. Besonders die früheren Arbeiten von Yuki haben es mir angetan, allem voran Angel Sanctuary und God Child. Aber auch die "Klassiker" wie Dragon Ball und Sailor Moon (nicht zu verwechseln mit dem Anime) darf ich mein Eigen nennen. Rurouni Kenshin ist mein absoluter Lieblings-Shonen, weil man hier auch sehr schön sehen kann, wie die Zeichnungen sich verbessern und wie bemüht der Mangaka um Detailarbeit ist. Bei ihm kommen auch die Wortspiele ganz gut rüber (leider nicht gut in der Übersetzung), die sich durch die verschiedenen Lesungen der japanischen Schriftzeichen ergeben. Also wenn ich dann zu hören bekomme, dass Manga anspruchslos sind, kriege ich die Krise. Was den Zeichenstil betrifft, muss ich euch Recht geben, es kann einer Story ganz schön schaden, wenn die Bilder ihr einfach nicht das Wasser reichen können. Kennt ihr Basara? Der Stil wird den meisten fürs Erste den Atem rauben, weil er doch nicht so sauber gezeichnet ist wie zB One Piece oder so stereotyp wie Shojo, also große Augen und möglichst niedlich. Aber sobald man sich einmal eingelesen hat, hat man sich auch daran gewöhnt. Im Nachhinein bin ich mir gar nicht so sicher, ob die Story so gut funktionieren würde, wäre sie auf nicht die genau selbe Art und Weise gezeichnet. Manche Manga brauchen vl gar nicht ein so aufwendiges Design und vernachlässigen bewusst Detailarbeit wie in Hunter X Hunter. Habt ihr auch schon mal in Manga reingeschaut, die nicht von Japanern, sondern von Europäern gezeichnet worden sind? Da ist ein Riesenunterschied. Obwohl einige davon auch gut gezeichnet sind, erkennt man, meine ich doch, sofort, dass hier kein Japaner, der ws schon von der Grundschule auf Mangazeichnen betreibt, am Werk war. Alles wirkt dann so statisch und "gelernt", während viele authentische Manga doch spontane Elemente haben, als hätte der Mangaka hier nicht lange überlegt, sondern einfach drauf losgzeichnet. Natürlich darf man nicht so sehr verallgemeinern, aber das ist der Eindruck, dem ich im Gesamten davon habe. |
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11-02-2013, 19:44
Beitrag #18
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RE: Manga
(06-02-2013 17:00)Sniffu schrieb: Ich hoffe, es gibt noch einige, die das Thema interessiert.Manga? Immer! ![]() (06-02-2013 17:00)Sniffu schrieb: Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe das Problem mit meinem Umfeld, das das Wort "Manga" nur vom Hören kennt, dass es unter Manga sofort einen Ableger von Schundliteratur versteht. Natürlich ist es Populärkultur und richtet sich überwiegend an junge Menschen, doch genauso wie bei Büchern gibt es verschiedene Genres, Zielgruppen und gute wie schlechte Manga. Wenn ich dann gefragt werde, warum ich so etwas überhaupt lese, dann muss ich eine Sinndebatte über das Lesen an sich anfangen.Das kenne ich nur zu gut! Mittlerweile lese ich nicht mehr so viele Manga - wobei das mehr Kostengründe hat - aber früher war das echt schlimm. Wenn ich sie bei irgendwelchen Ausflügen dabeihatte, wurde ich sofort schräg angeschaut und blöd darauf angesprochen bzw. habe mitbekommen, wie Blicke darüber getauscht wurden ( (06-02-2013 17:00)Sniffu schrieb: Habt ihr auch schon mal in Manga reingeschaut, die nicht von Japanern, sondern von Europäern gezeichnet worden sind? Da ist ein Riesenunterschied. Obwohl einige davon auch gut gezeichnet sind, erkennt man, meine ich doch, sofort, dass hier kein Japaner, der ws schon von der Grundschule auf Mangazeichnen betreibt, am Werk war. Alles wirkt dann so statisch und "gelernt", während viele authentische Manga doch spontane Elemente haben, als hätte der Mangaka hier nicht lange überlegt, sondern einfach drauf losgzeichnet. Natürlich darf man nicht so sehr verallgemeinern, aber das ist der Eindruck, dem ich im Gesamten davon habe.Ich habe tatsächlich ein paar Manga deutscher Manga-Zeichner da und mir ist ein Unterschied aufgefallen, auch wenn ich es nicht benennen konnte. Jetzt kann ich es. |
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12-02-2013, 15:54
Beitrag #19
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RE: Manga
Sanya,
ich habe es auch mal mit Mangas probiert und mein Favorit momentan ist Kota Hirano: "Hellsing", weil ich einfach auf die Charaktere stehe, und das Gespladder und den Stil (außerdem ist die Umsetzung als Anime zumindest bei "Hellsing: Ultimate" gar nicht mal so schlecht). Auf meiner Liste stehen auch viele, die ich mir gerne einmal leisten möchte, es aber noch nicht in mein Budget geschafft haben. Aber die ersten paar Bände "One Piece" stehen schon in meinem Regal - ich kann dir zustimmen, die finde ich von der Stimmung und Handlung her absolut unterhaltsam, auch wenn mich die Länge der Reihe zugegeben etwas abschreckt. Aber ich bin bei Mangas auch noch nicht so lange dabei. Probehalber habe ich auch mal nach dem Sieht-vom-Zeichenstil-her-geil-aus-Prinzip umgesehen und Angel Sanctuary gefunden, was zwar absolut top aussieht, aber unglaublich wirr ist, wie ich finde. Das fängt schon mal da an, dass ich kaum sagen kann, welcher Charakter jetzt männlich und welcher weiblich ist Direkt nach "Hellsing" longiert auf meiner Liste aber auf jeden Fall "Black Butler". Ich könnte mir gut vorstellen, dass das als Mädels-Manga gilt, weil man da bei der Handlung öfter mal den Gedanken hat, dass das nur passiert, um Ciel ein so cooles Kleid entwerfen oder Sebastian einfach mal als absolut awesome-geheimnisvoll darstellen zu können. Aber was soll ich sagen? Genau das funktioniert ![]() Ohne also mit Comics abschweifen zu wollen: So viel also zu meinen spärlichen Erfahrungen mit Mangas Gruß, Trinity "Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard - (Avatar: Eigenkreation) |
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12-02-2013, 18:42
Beitrag #20
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RE: Manga
Zitat:Ansonsten mochte ich Ayashi no Ceres sehr gerne. Auch Werke von Clamp wie RG Veda und Magic Knight Rayearth sind in meinem Regal zu finden Und du bist wirklich männlich?! Bin normalerweise gegen jede Art von Stereotypen, aber gerade bei Shojo habe ich Erfahrungen gemacht, dass das zu 99% weibliches Terrain ist. Hallo, du seltene Art des 1%.Das mit den Kosten stimmt leider total, vor allem, da es in den letzten 10 Jahren einen Preisanstieg von 1€ bei jedem Verlag, der Manga verlegt, gegeben hat, wie mir scheint. Manga um 5 € sind wirklich eine Rarität, die rangieren momentan wohl eher um die 7€. Mag jetzt nicht so teuer klingen, bei einer 20bändigen Serie macht sich das aber schon spürbar, von Reihen wie Conan gar nicht zu reden. Darum weiche ich oft auf die Originale aus und ersteigere sie zu einem Preis von 3 € oder so auf Ebay. Noch dazu hat man "weniger" von einem Manga als von einem Buch. Durchschnittlich brauche ich 45min, um einen neuen Manga auszulesen, natürlich findet er dann seinen Weg ins Bücherregal und wird immer wieder einfach zum Durchblättern in die Hand genommen. Doch der Sättigungsgrad ist relativ schnell erreicht und man will so schnell wie möglich MEHR. Bei Büchern dagegen bin ich schon mal ein paar Tage ausgelastet. Zitat:Wenn ich so darüber nachdenke, hast du wirklich recht. Aber ich finde es gut, dass sich Deutsche auch trauen, ihre Werke auf den Markt zu bringen, obwohl er so sehr von den viel geübteren Japanern beherrscht wird. Ich finde es okay, dass sich für eine kleine Sparte an Leuten ein neuer Jobmarkt eröffnet hat, aber das heißt nicht, dass ich den auch durch die Anschaffung solcher Werke fördere lol. Ich habe vl 1,2 "deutsche Manga" bei mir zu Hause, aber leider wirklich nur aufgrund der Story, der Zeichenstil konnte mich nicht überzeugen. Und das ist der Knackpunkt. Die Ambivalenz zwischen Story und Zeichenstil wurde hier ja auch schon angesprochen. In den seltensten Fällen bin ich zu 100% mit dem Handlungsverlauf zufrieden (egal ob japanisch, koreanisch, deutsch etc.), doch die Sympathien für die einzelnen Figuren, die durch die Zeichnungen erweckt werden, die Stimmung, die in den Panels rüberkommt, all das animiert mich, weiterzulesen und in sehr wenigen Fällen lohnt sich das nicht. ZB "Doubt", falls ihr das kennt. Vom Konzept her sehr interessant, der spätere Plot aber doch sehr wackelig auf den Beinen und die Zeichnungen dazu nicht ganz rund. Im Nachhinein hab ich mich über die Anschaffung geärgert, denn gute Ideen im Ansatz gibt es massenweise, aber an der Umsetzung scheitern die meisten. Zitat:Probehalber habe ich auch mal nach dem Sieht-vom-Zeichenstil-her-geil-aus-Prinzip umgesehen und Angel Sanctuary gefunden, was zwar absolut top aussieht, aber unglaublich wirr ist, wie ich finde. Das fängt schon mal da an, dass ich kaum sagen kann, welcher Charakter jetzt männlich und welcher weiblich ist Obwohl AS einer meiner absoluten Lieblingsmanga ist, würde ich ihn nicht unbedingt einem Manga-Anfänger empfehlen. Eben weil er doch sehr dichtgedrängt ist und man erst ein Gefühl für das Wesen eines Manga bekommen muss. Das klingt jetzt vl abgedroschen, aber vl liest du noch ein, zwei andere weniger "anspruchsvollere" Manga und wagst dich nochmal dran. Gerade bei Shojo konzentriert sich der Zeichenstil auf "knuddelig", was sich in möglichst süßen Gesichtern äußert, die relativ geschlechtsunabhängig sind. Obwohl AS sicher nicht als der Prototyp dieses Genres gelten kann (im Buchgenre gesprochen wohl am ehesten Dark romance Fantasy), arbeitet er doch auch mit diesem Schema. Hellsing ist eher Shonen und da achtet man eher darauf, Frauen von Männern mit einem üppigen Busen zu unterscheiden und beschäftigt sich auch mal mit aufwendigem Charakterdesign. Wenn du mal darin eingelesen bist, wirst du es ganz sicher nicht bereuen, weil die Story doch sehr herausfordernd und spannend ist. |
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