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Komui die Entfernteste
24-12-2011, 06:51 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24-12-2011 06:53 von Deschain.)
Beitrag #1
Komui die Entfernteste
Part I

“Es müssen Räuber sein” dachte sich Eron als er die Flagge des fremden Schiffes sah. Keine Weiße war gehisst.
Er war dabei gewesen ein paar Fische am Westufer zu fangen als er den Mast des Unbekannten erblickte. Viel Zeit blieb ihm nicht, die Dorfbewohner würden den sonnigen Tag am Strand des Dorfes verbingen, und würden den Eindringling, falls er feindlich war, erst bemerken wenn er nach Daltas einmarschierte. Es war 20 Jahre her, dass Unbekannte auf der Insel Komui Land gesetzt hatten.
Er lies alles fallen und rannte so schnell es ging zum Dorf, Daltas war zum Glück nur ein 10-Minuten-Sprint durch den Dschungel entfernt.
An der Küste zum Dorfstrand zu laufen würde zu viel Zeit kosten. die Felsen waren durch den starken Wellengang der letzten Tage sehr feucht, und dass er bei seiner Warnmission ausrutscht und sich das Genick bricht, hätte dem ganzen keinen Sinn gegeben.
Eron sprintete so schnell es ging durch den Urwald, die Blätter waren noch nass vom Regen der letzte Nacht die Mittagsonne hatte noch nicht den Morgentau getrocknet.
Er ereichte erschöpft das Dorf, der Bewohner Garth blickte ihn überrascht an. ”Du must aber nen Grossen an der Angel haben, um so aus der Puste zu sein.”
Eron schüttelte nur den Kopf und sprach nach Luft ringend: ”Besucher unter fremder Flagge, wahrscheinlich Räuber, sind auf dem Weg nach Komui. Sie werden in etwa 20 Minuten hier ankommen, wir müssen uns beeilen der Dorfrat muss benarchichtigt werden.“
Garth blickte ihn verängstigt an.”Fremde Flagge sagst du?! Sicher dass es kein Schiff von Uhdar oder Marisi ist?”
Er verneinte und Garth griff hektisch zu seinem Messer. ”20 Jahre ist es her, dass ein Schiff vom Großen Land oder unbekannten Inseln ereicht hat, 20 Jahre, wir müssen Frauen und Kinder in sicherheit bringen, ich renn zum Dorfältesten Girt. Sag du den Jägern bescheid, wir haben zwar keine Armee aber ungeschlagen werden wir uns nicht geben.”
Eron klopfte ihm glückbringend auf die Stirn und begab sich in Richtung Zon, dem Jägergebäude, er hoffte dort ein paar Jäger anzutreffen. Komui hatte 2 Dörfer, Daltas und Doltos, jeweils an Nord- und Südspitze. Jedes hatten ein Zon in der nähe vom Dorfeingang.
Zusammen würden sie vielleicht auf 50 Jäger kommen, wobei die meisten am jagen sein mussten, das hier würde blutig enden..
Er kam an seiner Hütte vorbei, er musste Jill bescheid geben. Eron trat in die Hütte und erblickte sein Mädchen, ihr blondes Haar fliel über ihre Schulter als er sie vertieft in ihr Buch lesen sah.
“Jill, es sieht ganz danach aus das Räuber die Insel Plündern werden, versteck dich am besten.” Sie und er waren sich erst vor einer Woche näher gekommen und lebten den Regeln entsprechend Probe zusammen, er hoffte ihr würde nichts passieren.
Sie blickte ihn mit ihren rotbraunen Augen gefasst an, sie kam mit der Situation besser zurecht als er und er war der Mann. Sie nickte ihm Wortlos zu und gab ihm einen Kuss auf die Stirn.
Eron begab sich wieder auf seinen Pfad zu den Jägern. Er würde mit der Steinschleuder kämpfen, das wusste er, die Muschelklingen würde er nicht führen können und sich nur selbst schneiden.
Er schlug sich leicht an die Stirn, er hatte sie am Strand mit den anderen Sachen fallen lassen, wie konnte ihm das nur passieren? Doch zurück konnte er nicht, die Piraten waren nicht mehr weit entfernt von der Insel und die Jäger hatten vielleicht noch Ersatzwaffen.
Auf halben Weg ertönnte das Warnhorn der Insel, Garth war beim Ältesten angekommen, Daltas und Doros waren gewarnt.
Er ereichte das Zon und sah Keri vor dem Eingang an einer Kiste rumfummeln, sie packet die Muschelklingen sachte heraus. Als sie ihn erblickte stammelte sie zu ihm. ”Hätte nicht Gedacht nocheinmal diese alten Waffen heruasholen zu müssen, sind es die weißen Krabben von dennen eine letzte Woche angespült worden ist?”
Eron schüttelte den Kopf.”Schlimmer, es sieht ganz nach Räubern aus, ich hab beim Angel das Schiff entdeckt. Es hatte keine weiße Flagge gehisst, wir müssen uns beilen, sie düften jede Sekunde die Insel ereichen.
Während dem Gespräch kamen die Jäger aus allen Richtungen aus dem Wald zu Keri, nahmen ihre Waffen und liefen in Dreier-Grüppchen zum Dorf. Keri schrie ihnen Befehle zu: “Sammelt euch am Dorf und wartet auf Meister Ken dort, Jim schick du eine Möwe nach Doltos, sie müssen erfahren dass wahrscheinlich Räuber unsere Insel attackieren.”
Ein Schuss fiel, eine Explosion ertönte, die Feinde waren dem Feuer wohl mächtig. Er nahm sich eine Steinschleuder und einen Eisendolch und schloss sich einem Trupp an.
Sie rannten zu dritt dem Dorf entegen, Komui war nicht groß und er konnte an manchen Stellen, an denen weniger Bäume waren, einen kurzen Blick aufs Meer erhaschen, doch kein Schiff war mehr am Horizont. Sie mussten an Land gegangen sein.
Das Schiff war groß gewesen und mit einer 100 Mann Besatzung konnten sie es nicht aufnehmen. Das hier würde traurig enden, dachte sich Eron.
Er vernahm zu spät die Gestalten im Dschungel vor ihnen als auch schon Pfeile und Steine auf sie niederschossen. Kamur und Dendir würden durchlöchert und Eron bekam einen Stein gegen seinen Kopf, er fiel bewusstlos zu Boden. Das wars, waren seine letzten Gedanken.
Als er erwachte war es Nacht und es roch nach Feuer.

Fortsetzung folgt....
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25-12-2011, 13:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25-12-2011 13:13 von Damien.)
Beitrag #2
RE: Komui die Entfernteste
Hallo Deschain,

Zuallerst: Herzlich Willkommen im Forum. Vielleicht möchtest du dich ja kurz im Vorstellungs-Forum vorstellen, damit wir dich ein bisschen besser kennen lernen können.

Aber nun zu deiner Geschichte. Da du neu bist, will ich dir kurz noch ein paar Dinge erklären, falls du sie beim durchstöbern des Forums nicht schon mitbekommen haben solltest. Grundsätzlich gilt bei Kritik in Literatopia:

1. Sie richtet sich NIE gegen dich persönlich. Wir versuchen objektiv zu sein und das kommt manchmal recht hart rüber, vor allem weil etwas Selbstgeschriebenes ja auch in gewisser Hinsicht ein Teil von einem selbst ist. Hier wird aber nur dein Text kritisiert, nicht die Person die dahinter steht. Wir sehen Kritik ausschließlich als Hilfestellung zur Verbesserung deiner Geschichte und zur Weiterentwicklung deines Schreibsstils.

2. Was mich zum 2. Punkt führt: Es ist deine Geschichte, dein Schreibstil, nicht unserer. Das bedeutet, du musst an Kritik nur das annehmen, was du brauchen kannst. Kritik ist wie eine Fundgrube, was dir etwas bringt und du nachvollziehen kannst nimm mit, den Rest lass liegen. Finde einen gesunden Mittelweg zwischen Annahme und Ablehnung, der dir auf der einen Seite hilft dich zu verbessern, auf der anderen Seite aber auch dafür sorgt dass du nicht stagnierst.

3. Frag nach! Wenn dir ein Kritikpunkt unverständlich ist, oder du ihn nicht nachvollziehen kannst, geh darauf ein und beantworte deinerseits Fragen die zu deinem Text gestellt werden, dass hilft dir, dir darüber im Klaren zu werden was du mit deiner Geschichte aussagen willst und ob sie das ausdrückt, was du mitteilen möchtest.

Soviel zum theoretischen Part, solltest du dich im Vorstellungsforum vorstellen, werden dich die Herren und Damen im Moderatorendress bestimmt noch auf die ein oder anderen Eigenheiten unserer kleinen Gemeinschaft hinweisen Icon_wink

Nun zu deiner Story:

Zitat:“Es müssen Räuber sein” dachte sich Eron als er die Flagge des fremden Schiffes sah.
Der erste Satz sagt sehr viel über deine Geschichte aus. Es ist das Erste was der Leser von dir zu lesen bekommt und er entscheidet, wenn auch meist nur unterschwellig, ob er weiterlesen will oder nicht. Deshalb bin ich eher für vielsagendere Einleitungssätze, Sätze die sofort zeigen was du kannst, indem du eine tolle Formulierung einbaust oder deine Wortgewandheit anders unter Beweis stellst. Dieser Einstieg ist mir etwas zu banal. Vielleicht findest du ja etwas Fesselnderes.
Eine Idee von mir dazu, die in etwa deinem direkten Einstieg entsprechen sollte:
"Piraten.
Wie ein grell leuchtender Blitz brannte sich die Erkenntnis durch Eron's Gedanken, als er die Flagge des fremden Schiffs vor ihm in der grauen Gischt erkannte."

Zitat:Er war dabei gewesen ein paar Fische am Westufer zu fangen als er den Mast des Unbekannten erblickte. Viel Zeit blieb ihm nicht, die Dorfbewohner würden den sonnigen Tag am Strand des Dorfes verbingen, und würden den Eindringling, falls er feindlich war, erst bemerken wenn er nach Daltas einmarschierte.
Ein Schiff, dass nur von EINEM Unbekannten gesegelt wird ist ungewöhnlich und wahrscheinlich auch viel zu klein um eine wirkliche Bedrohung darzustellen oder? Wenn du damit "DAS Unbekannte" meinst, passt es hier nicht, weil er meines Erachtens schon zu viele Informationen darüber zu haben scheint, als das es ihm so vollkommen Unbekannt sein könnte.

Zitat:An der Küste zum Dorfstrand zu laufen würde zu viel Zeit kosten. die Felsen waren durch den starken Wellengang der letzten Tage sehr feucht, und dass er bei seiner Warnmission ausrutscht und sich das Genick bricht, hätte dem ganzen keinen Sinn gegeben.
"äußerst glitschig" würde mir hier anstatt "sehr feucht" besser gefallen. "Warnmission" ist ein viel zu zweckmäßig zusammengeschustertes Wort, dass man viel schöner umschreiben könnte. Wie wäre es z.B. mit
"...waren durch den starken Wellengang der letzten Tage äußerst glitschig und das Risiko in seiner Hast auszurutschen und sich das Genick zu brechen war ihm Angesichts der Wichtigkeit seiner Warnung (,geschweige denn seines eigenen Lebens,) entschieden zu hoch."

Zitat:Eron sprintete so schnell es ging durch den Urwald, die Blätter waren noch nass vom Regen der letzte Nacht die Mittagsonne hatte noch nicht den Morgentau getrocknet.
"letzten Nacht", danach ein Komma oder ein "und".
"die Mittagssonne hatte den Morgentau noch nicht getrocknet."

Bevor ich weitermache darf die Frage erlaubt sein, wie alt du bist?
Mir ist das erst jetzt aufgefallen, aber es macht wenig Sinn weiter zu machen, wenn ich davor nich weiß mit welcher Erfahrung ich es hier zu tun habe. Kritik in diesem Stil und mit dieser Detailversessenheit bringt einem Kind, bzw. einem jungen Jugendlichen, der noch am Anfang seiner Karriere als Schriftsteller steht nur wenig und schreckt eher ab, während es für einen erfahrenen Schreiber Gold wert ist (Okay, es gibt auch andere Extreme, ich kenn auch Jugendliche, die mich in Punkto Schreiberei dreifach überflügeln, aber es ist doch eher die Ausnahme Icon_wink)Ich hoffe du verzeihst wenn ich an dieser Stelle vorerst mit der Frage unterbreche, ob du mit dieser Art von Kritik was anfangen kannst, oder ob ich mich eher auf den Inhalt und die groben Strukturen beschränken soll. Das ist keine Schande, ganz im Gegenteil: Wir haben zum Einen alle mal klein angefangen und selbst die besten Autoren verlangen manchmal einfach nach einer oberflächlichen Kritik um zu prüfen ob ihr Gesamtkonzept schlüssig ist. In diesem Sinne sollte das keine Kritik an deinem Schreibstil sein oder deine Antwort als irgendeine Art von Outing verstanden werden Icon_wink

Viele Grüße
Damien

Verstehst du die Macht, die in den Siegeln wohnt?
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29-12-2011, 16:07
Beitrag #3
RE: Komui die Entfernteste
Hallo Deschain,

erstmal Herzlich Willkommen im Forum. Bevor ich anfange zu kommentieren, möchte ich vorweg stellen, dass alles, was ich anmerke nur meine persönliche Meinung ist. Nichts davon ist gegen dich persönlich gerichtet und du musst auch nichts davon übernehmen. Nimm was dir gefällt und den Rest ignoriere einfach.
Dann fang ich mal an:

Zitat:“Es müssen Räuber sein” dachte sich Eron als er die Flagge des fremden Schiffes sah. Keine Weiße war gehisst.
Räuber auf See heißen Piraten, von daher würde ich auch dieses Wort benutzen. Zum anderen:
Nur weil keine weiße Fahne gehisst ist, sind es gleich Piraten? WIeso? Eine andere unbekannte Flagge sollte dafür nicht ausreichend sein. Es sei denn, es ist nachgewiesener Maßen eine Piratenflagge.

Zitat:Er war dabei gewesen ein paar Fische am Westufer zu fangen als er den Mast des Unbekannten erblickte.
Der letzte Teil ist äußerst unglücklich formuliert, da er doch recht zweideutig ist. Zudem würde ich noch "Schiffes" einfügen.

Zitat:Viel Zeit blieb ihm nicht, die Dorfbewohner würden den sonnigen Tag am Strand des Dorfes verbingen, und würden den Eindringling, falls er feindlich war, erst bemerken wenn er nach Daltas einmarschierte.
Wieso sollten sie das Schiff nicht sehen, schießlich sind sie am Strand! Ebenso wie dein Hauptcharakter, wenn er es sehen kann. Dann ist es etwas verwirrend, dass du innerhalb von drei Sätzen, einmal sagst, "sie sind feindlich" und jetzt wieder von vielleicht sprichst, Das passt nicht zusammen.

Zitat:Eron sprintete so schnell es ging durch den Urwald, die Blätter waren noch nass vom Regen der letzte Nacht die Mittagsonne hatte noch nicht den Morgentau getrocknet.
Ich weiß nicht, ob du mal versucht hast durch einen Wald zu laufen, aber an der Küste entlang, dürfte eindeutig schneller sein, als querfeldein durch den Urwald.

Zitat:”Du must aber nen Grossen an der Angel haben, um so aus der Puste zu sein.”
Unglücklich ausgedrückt, da im Zusammenhang mit dem Satz um den Mast oben, sehr zweideutig und damit unfreiwillig komisch.

Zitat:”Besucher unter fremder Flagge, wahrscheinlich Räuber, sind auf dem Weg nach Komui. Sie werden in etwa 20 Minuten hier ankommen, wir müssen uns beeilen der Dorfrat muss benarchichtigt werden.“
Hier habe ich gleich mehrere Anmerkungen. Zunächst wieder die Räuber, Piraten wäre eindeutig besser. Dann die genaue Zeitangabe, woher hat er die, hat er eine Uhr um, als einfacher Dorfbewohner?Icon_shocked Die DInger waren früher sehr teuer und ungenau. Besser wäre es die Zeitangabe zu umschreiben, vielleicht mit "bald" oder ähnlichem.
Und zum Schluß:
Wieso wollen sie den Dorfrat benachrichtigen, wenn sie so wenig Zeit haben, da würde ich doch zuerst den besten Kämpfern Bescheid sagen und erst danach den Herren, die gerne reden. Icon_wink

Zitat:Garth blickte ihn verängstigt an.
Behaupte nicht einfach, dass er Angst hat, zeig es dem Leser, lass ihn schwer schlucken oder sowas, dass macht deine Geschichte lebendiger und damit interessanter.

Zitat:”20 Jahre ist es her, dass ein Schiff vom Großen Land oder unbekannten Inseln ereicht hat, 20 Jahre, wir müssen Frauen und Kinder in sicherheit bringen, ich renn zum Dorfältesten Girt.
Wieso weiß er, woher sie kommen, wenn er sie noch nicht mal gesehen und eine Beschreibung der Flagge hat? Icon_confused

Zitat:Sag du den Jägern bescheid, wir haben zwar keine Armee aber ungeschlagen werden wir uns nicht geben.”
"ungeschlagen" solltest du gegen "Geschlagen" tauschen, sonst bedeutet der Satz, dass sie freiwillig aufgeben. Icon_wink

Zitat:Zusammen würden sie vielleicht auf 50 Jäger kommen, wobei die meisten am jagen sein mussten, das hier würde blutig enden..
Hier stören mich zwei Dinge. 50 Jäger für zwei Dörfer sind verdammt viel. Vielleicht verstehst du unter Dorf etwas größeres, aber für mich würden 50 schon ungefähr ein Achtel der erwachsenen Gesamtbevölkerung ausmachen, und das ist definitv zu viel. Da könnte sich die Tierpopulation überhaupt nicht erholen. Zumal sie auch gar nicht soviele Jäger brauchen, behaupte ich mal. Als Seßhafte, dürften die Menschen auch Ackerbau und Viehzucht betreiben und nur um die Vorräte aufzufüllen, wenn es zu wenig gibt, auf die JAgd gehen dürften. Was mich zu Punkt zwei kommen lässt. Ich bezweifele, dass sich ein Dorf eine Extrahütte für Jäger leistet, noch dazu eine in der 25 Menschen unterkommen können, das wäre Platz- und Materialverschwendung. Und kein Dorf kann es sich leisten, eine solche Menge Männer nur rein für eine Sache abzustellen, an die sie den ganzen Tag gebunden sind und bei der es keine Garantie auf Erfolg gibt.

Zitat:Er kam an seiner Hütte vorbei, er musste Jill bescheid geben. Eron trat in die Hütte und erblickte sein Mädchen, ihr blondes Haar fliel über ihre Schulter als er sie vertieft in ihr Buch lesen sah.
Sie liest ein Buch.Icon_shocked Woher kann sie lesen? Sie sind schließlich irgendwo total abgelegen und vor allem, wo hat sie das Buch her? Bücher sind was extrem seltenes und teures, das hat nicht mal jemand aus einem kleinem unbedeutenden Dorf. Sie dürfe auch eigentlich keine Zeit haben, um am Tag zu lesen. Ne, tut mir leid, kaufe ich dir nicht ab. Mir ist klar, du willst sie als etwas Besonderes darstellen, aber dies hier kommt so plötzlich aus heiterem Himmel und dermaßen dick aufgetragen, dass ich das nicht glauben kann.

Zitat:Jill, es sieht ganz danach aus das Räuber die Insel Plündern werden, versteck dich am besten.” Sie und er waren sich erst vor einer Woche näher gekommen und lebten den Regeln entsprechend Probe zusammen, er hoffte ihr würde nichts passieren.
Und wieder etwas, was ich dir nicht abkaufe.
DA kommen Piraten, die seine Geliebte vergewaltigen oder verschleppen werden, um sie zu verkaufen und er spricht so sachlich mit ihr. Er müsste Panik und ANgst haben!!
Da hat er ja noch oben mehr gehabt, als er mit Garth gesprochen hat.
Hier hast du die Chance wirklich Emotionen einzubauen, also tu es.
Lass ihn, ihr das Buch wegnehmen, sie aus dem Haus ziehen, ihre Schreie ignorieren und ein Versteck für sie suchen, meinetwegen auch unter Tränen, sowas in der Art halt, aber nicht so sachlich sein, als würde er eine Dienstanweisung auf dem Finanzamt vorlesen.

Zitat:Sie blickte ihn mit ihren rotbraunen Augen gefasst an, sie kam mit der Situation besser zurecht als er und er war der Mann.
Kann ich aus deinen Beschreibungen leider nicht erkennen. Zeig dem LEser, dass sie es kann und behaupte es nciht nur. Lass sie ihn in den Arm nehmen, über den Rücken streichen. Dafür musst du ihn allerdings vorher auch panisch darstellen.

Zitat:Sie nickte ihm Wortlos zu und gab ihm einen Kuss auf die Stirn.
Eron begab sich wieder auf seinen Pfad zu den Jägern. Er würde mit der Steinschleuder kämpfen, das wusste er, die Muschelklingen würde er nicht führen können und sich nur selbst schneiden.
Und was ist jetzt mit ihr? Er geht einfach?
Versuch mal generell deine Sätze besser zu verbinden und unwichtiges wegzulassen. Und beschreib mehr, versuche auch immer gleiche Satzanfänge zu vermeiden. Vielleicht so:
Nachdem er Jill in ihr Versteck gebracht hatte, lief Eron sofort in Richtung Haus der Jäger. DAbei fasste er sich kurz an die Hüfte, um nachzusehen, ob der Beutel mit seiner Schleuder und den Steinen sich dort befand. Zeit um zu rückzukehren und sie zu holen, würde er nciht mehr haben. Dann würde er mit den Muschelklingen kämpfen müssen, etwas, was er nciht im GEringsten beherrschte. Erleichtert atmete er aus, als er die ruae Oberfläche der Steine durch den Lederbeutel spürte.

Zitat:Er schlug sich leicht an die Stirn, er hatte sie am Strand mit den anderen Sachen fallen lassen, wie konnte ihm das nur passieren? Doch zurück konnte er nicht, die Piraten waren nicht mehr weit entfernt von der Insel und die Jäger hatten vielleicht noch Ersatzwaffen.
Wie du siehst, habe ich ds Vergessen der waffen ignoriert inmeinem Vorschlag, und ich würde dir raten, dass auch zu tun. Denn es ist ziemlcih unglaubwürdig, dass er seine Waffen an einem Strand vergisst, von ihnen hängt sein Leben ab! Wobei ich mich frage, was er mit einer Steinschleuder an einem Strand will. Wenn alles so friedlich ist, hätte ich vermutet, dass sie sich zuhause befinden. Da könnte er sie dann auch vergessen. Icon_wink Obwohl auch dann unwahrscheinlich.

Zitat:Auf halben Weg ertönnte das Warnhorn der Insel, Garth war beim Ältesten angekommen, Daltas und Doros waren gewarnt.
Er ereichte das Zon und sah Keri vor dem Eingang an einer Kiste rumfummeln, sie packet die Muschelklingen sachte heraus.
Soviel Betrieb, wie da jetzt herrscht, sollte zumindest sien Dorf ja schon gewarnt sein. Würde das also nicht extra betonen.

Zitat:Als sie ihn erblickte stammelte sie zu ihm. ”Hätte nicht Gedacht nocheinmal diese alten Waffen heruasholen zu müssen, sind es die weißen Krabben von dennen eine letzte Woche angespült worden ist?”
Wieso stammelt sie? Nachdenklich, ok, aber stammeln, das passt nicht so recht. Und wieso alte Waffen? Ich denke, es sit eine alltägliche Waffe, so kommt es zumindest vorher rüber.

Zitat:Eron schüttelte den Kopf.”Schlimmer, es sieht ganz nach Räubern aus, ich hab beim Angel das Schiff entdeckt. Es hatte keine weiße Flagge gehisst, wir müssen uns beilen, sie düften jede Sekunde die Insel ereichen.
Ich sehe da wirklich keinen Zusammenhang mit der weißen Fahne. DIe ist nur ein Zeichen für Aufgabe oder, das man reden will, ist aber im Allgemeinen nicht nötig, um anzuzeigen, dass man in friedlicher Abischt kommt. Die benutzt man nur, wenn man in Konflikt steht.

Zitat:Während dem Gespräch kamen die Jäger aus allen Richtungen aus dem Wald zu Keri, nahmen ihre Waffen und liefen in Dreier-Grüppchen zum Dorf.
Wenn sie jetzt erst ihre Waffen holen, womit waren sie vorher auf der Jagd?

Zitat:Keri schrie ihnen Befehle zu: “Sammelt euch am Dorf und wartet auf Meister Ken dort, Jim schick du eine Möwe nach Doltos, sie müssen erfahren dass wahrscheinlich Räuber unsere Insel attackieren.”
Sie sind doch schon am Dorf und gewarnt wurde Doltos doch auch schon, warum eine Möwe?

Zitat:Ein Schuss fiel, eine Explosion ertönte, die Feinde waren dem Feuer wohl mächtig.
Das werden deine Dorfbewohner auch sein oder essen sie ihr Fleich roh? Ansonsten wären sie auf einem Entwicklungsstand, der sehr weit in der Zeit zurückliegt und da wäre es unwahrscheinlich, dass sie auf ein so hoch entwickeltes Volk treffen. Solltest du also unbedingt anders ausdrücken. Zumal dieser Ausdruck sehr rückständig klingt, obwohl sie so gar nicht rüberkommen.

Zitat:Er nahm sich eine Steinschleuder und einen Eisendolch und schloss sich einem Trupp an.
Wo kommt der Eisendolch her?

Zitat:Sie rannten zu dritt dem Dorf entegen, Komui war nicht groß und er konnte an manchen Stellen, an denen weniger Bäume waren, einen kurzen Blick aufs Meer erhaschen, doch kein Schiff war mehr am Horizont. Sie mussten an Land gegangen sein.
Sie sind doch schon laut deiner Beschreibung im Dorf, warum laufen sie da noch hin? Achte darauf, dass deine Geschichte in sich geschlossen und logisch bleibt, sonst konzentriert sich der Leser auf die inneren Fehler und nicht auf die Geschichte und dann legt er die Geschichte schnell beiseite.

Zitat:Das Schiff war groß gewesen und mit einer 100 Mann Besatzung konnten sie es nicht aufnehmen. Das hier würde traurig enden, dachte sich Eron.
Warum wollen sie dann kämpfen?

Zitat:Er vernahm zu spät die Gestalten im Dschungel vor ihnen als auch schon Pfeile und Steine auf sie niederschossen. Kamur und Dendir würden durchlöchert und Eron bekam einen Stein gegen seinen Kopf, er fiel bewusstlos zu Boden. Das wars, waren seine letzten Gedanken.
Nur damit ich ds richtig verstehe: Als er losläuft, ist das Schiff noch nicht gelandet, d.h. es muss noch die Insel erreichen, dann seine Mannschaft mit Booten anlanden und dann müssen die noch vor Eron das Dorf ereichen. Selbst wenn Eron eine halbe Stunde für alles braucht, ist das von der Schiffsbesatzung einfach nicht zu schaffen. Bleiben also nur zwei Möglichkeiten. Entweder du beschreibst den Angriff und eben auch wie sie sich darauf vorbereiten oder aber Eron sieht das Schiff als die Mannschaft es verläßt.

Und jetzt bin ich durch.
Du siehst, ich habe sehr viel angemerkt. Das soll dich aber nicht entmutigen, wie gesagt meine Anmerkungen stellen nur meine Meinung dar.
Worauf du aber generell achten solltest, sind zunächst mal Rechtschreibung und Grammatik. Da gibt es ein paar Fehler und auch wenn es nicht direkt zur Geschichte gehört, reißt es aus ihr heraus.
Dann solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass deine Geschichte in sich logisch bleibt. Mehrere Stellen, wo dies nicht der Fall ist, habe ich ja schon erwähnt. Ebenso solltest du mehr Mut dazu haben, mehr zu beschreiben, Hauch deinen Charakteren Leben ein, indem du beschreibst, wie sie sich fühlen, durch ihre Handlungen, behaupte es einfach nicht nur, und wenn, umschreib es. Sonst bleiben dem Leser deine Figuren egal und das ist tödlich für eine Geschichte. Ebenso solltest du auf unfreiwillig komische Formulierungen achten. Lies dir am Besten nach dem Beenden die Geschichte, sie noch einmal in Ruhe durch. Das war jetzt sehr viel, ich weiß,aber ich denke, du hast eine potentiell interessante Geschichte und du solltest auf jeden Fall dranbleiben. Im Moment fehlt dir halt nur ein bißchen die Übung, aber das wird schon.
[/quote]
Lg,
Drakir

Auf das der Wind in eurem Rücken, nie euer eigener sei. (alter irischer Reisegruß Icon_wink)
drakir
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21-04-2012, 13:12
Beitrag #4
RE: Komui die Entfernteste
Heyhey Deschain!

Normalerweise beschäftige ich mich in Kommentare viel mit dem Inhalt der Geschichte, deshalb möchte ich kurz erklären, warum du von mir (erstmal) nur eine Fehlerliste mit Korrekturen bekommst:
Hier im Forum ist es üblich, dass die Autoren auf Kommentare antworten, sich mit den Kommentaren beschäftigen und den Kritikern im Besten Fall sogar erklären, wo sie was warum geschrieben haben oder warum eben nicht. So ein Kommentar ist immer eine Menge Arbeit und wir alle opfern dafür unsere Freizeit. Da du bisher meinen beiden Vor-Kommentatoren nicht geantwortet hast, bin ich unsicher, in wie weit du überhaupt Kritik haben möchtest, um an dir und deiner Schreiberei zu arbeiten. Bevor ich selbst also Zeit und Mühe investiere, wollte ich nachfragen, ob du das überhaupt willst.
Falls ja, kannst du dich ja melden, dann geh ich auch auf Inhalt, Stil und Formulierungen ein.
Falls du die Fehler in deiner Geschichte korrigieren willst, kannst du das über den »Bearbeiten«-Button tun.

Zitat: “Es müssen Räuber sein” dachte sich Eron als er die Flagge des fremden Schiffes sah. Keine Weiße war gehisst.
Am Anfang der wörtlichen Rede werden die Anführungszeichen unten gesetzt, das sind diese hier: ; den Fehler machst du in der ganzen Geschichte, deshalb werde ich ihn nur einmal hier erwähnen.
Geht es nach der wörtlichen Rede mit Verben wie »sagte«, »fragte« oder auch »dachte« weiter, wird nach den schließenden Anführungszeichen ein Komma gesetzt (einen Überblick über die Zeichensetzung bei wörtlicher Rede im Speziellen findest du hier, in den anderen Beitragen dort findest du auch Regel zu zum Beispiel Kommasetzung.);
zwischen »Eron, als« wird ein Komma gesetzt;
»weiße« muss kleingeschrieben werden, weil es sich auf »Flagge« bezieht. Wenn du es als Hauptwort nutzen willst, könntest du schreiben: »Kein Weiß war gehisst«

Zitat: Er war dabei gewesen ein paar Fische am Westufer zu fangen als er den Mast des Unbekannten erblickte. 
Komma zwischen »fangen, als«

Zitat: am Strand des Dorfes verbingen, und würden den Eindringling, falls er feindlich war, erst bemerken wenn er nach Daltas einmarschierte. 
»verbringen«;
kein Komma zwischen »verbringen und«
Komma zwischen »bemerken, wenn«

Zitat: Es war 20 Jahre her, dass Unbekannte auf der Insel Komui Land gesetzt hatten.
Ich würde empfehlen, die »zwanzig« als Wort auszuschreiben. In der Prosa heißt es grundsätzlich, dass Zahlen bis einschließlich zwölf ausgeschrieben werden; vom Lesefluss her ist das Wort »zwanzig« aber noch überschaubar genug, dass man sich die Ziffern sparen kann.
die Wendung »Land setzen« ist mir unbekannt, deshalb hab ich kurz nachgeschaut, finde aber nur »an Land setzen«; dann müsste es heißen: »auf der Insel Komui an Land gesetzt hatten«, wobei ich da wiederum nicht weiß, wie das mit »auf der Insel« ist.

Zitat: Er lies alles fallen und rannte so schnell es ging zum Dorf, Daltas war zum Glück nur ein 10-Minuten-Sprint durch den Dschungel entfernt.
»ließ« (scharfes ß, weil es von »lassen« kommt, nicht von »lesen«)
»Zehn-Minuten-Sprint«

Zitat: die Felsen waren durch den starken Wellengang der letzten Tage sehr feucht, und dass er bei seiner Warnmission ausrutscht und sich das Genick bricht, hätte dem ganzen keinen Sinn gegeben.
»Die« (groß, weil Satzanfang);
»ausrutschte« und »brach«;
»Ganzen« (groß)

Zitat: waren noch nass vom Regen der letzte Nacht die Mittagsonne hatte noch nicht 
entweder ein Komma zwischen »Nacht, die« oder ein »und« ergänzen: »der letzten Nacht und die ...«
»Mittagssonne«

Zitat: Er ereichte erschöpft das Dorf,
»erreichte«

Zitat: ”Du must aber nen Grossen an der Angel haben, 
»musst«;
Wenn von einem Wort ein Buchstabe oder ein Wortteil weggelassen wird, bei bei (ei)nen, wird die Lücke meistens mit einem Apostroph angezeigt, richtig wäre: nen ;
»Großen«

Zitat: Sie werden in etwa 20 Minuten hier ankommen, wir müssen uns beeilen der Dorfrat muss benarchichtigt werden.“
Wieder die Zahl, besser: »zwanzig« (das gilt für alle Zahlen, die im Text noch kommen, ich merke es aber nicht mehr extra an.)
Komma oder Punkt zwischen »beeilen, der« / »beeilen. Der«;
»benachrichtigt«

Zitat: Fremde Flagge sagst du?! Sicher dass es kein Schiff von Uhdar oder Marisi ist
Komma zwischen »Flagge, sagst« und zwischen »Sicher, dass«

Zitat: 20 Jahre ist es her, dass ein Schiff vom Großen Land oder unbekannten Inseln ereicht hat, 20 Jahre, wir müssen Frauen und Kinder in sicherheit bringen, ich renn zum Dorfältesten Girt.
Im ersten Satz ist was durcheinander gekommen. Ich weiß jetzt nicht genau, was du aussagen wolltest, aber zwei Möglichkeiten wären:
»ein Schiff vom Großen Land oder von unbekannten Inseln uns erreicht hat.«
oder »ein Schiff vom Großen Land unsere unbekannten Inseln erreicht hat.«
so oder so fehlt bei »erreicht« aber ein r Icon_wink ;
»Sicherheit« (groß)

Zitat: Sag du den Jägern bescheid, wir haben zwar keine Armee aber ungeschlagen werden wir uns nicht geben.”
»Bescheid«;
Komma zwischen »Armee, aber«

Zitat: Jedes hatten ein Zon in der nähe vom Dorfeingang.
»hatte«;
»Nähe«;
soweit ich weiß, steht bei »Nähe« immer der Genitiv, als: »in der Nähe des Dorfeingangs«

Zitat: wobei die meisten am jagen sein mussten, das hier würde blutig enden..
»am jagen« ist umgangssprachlich, vielleicht: »auf der Jagd sein mussten«
Am Ende des Satzes ist ein Punkt zu viel.

Zitat: Er kam an seiner Hütte vorbei, er musste Jill bescheid geben.
»Bescheid«

Zitat: Eron trat in die Hütte und erblickte sein Mädchen, ihr blondes Haar fliel über ihre Schulter als er sie vertieft in ihr Buch lesen sah.
»ein Mädchen«? oder ist das »sein« Absicht?
»fiel«
Komma zwischen »Schulter, als«

Zitat: “Jill, es sieht ganz danach aus das Räuber die Insel Plündern werden, versteck dich am besten.”
»aus, dass« Komma dazwischen und »dass« mit zwei s;
»plündern«;

Zitat: und lebten den Regeln entsprechend Probe zusammen
»auf Probe«

Zitat: Sie nickte ihm Wortlos zu und gab ihm einen Kuss auf die Stirn.
»wortlos« (klein)

Zitat: Auf halben Weg ertönnte das Warnhorn der Insel,
»ertönte«

Zitat: Er ereichte das Zon und sah Keri vor dem Eingang an einer Kiste rumfummeln, sie packet die Muschelklingen sachte heraus.
»erreichte«;
»rumfummeln« ist arg umgangssprachlich, vielleicht eher: »an einer Kiste hantieren« oder »in einer Kiste wühlen / kramen«;
»packte«;
entweder: »sie packte die Muschelklingen sachte aus« oder »sie nahm die Muschelklingeln sachte heraus«

Zitat: Als sie ihn erblickte stammelte sie zu ihm. ”Hätte nicht Gedacht nocheinmal diese alten Waffen heruasholen zu müssen, sind es die weißen Krabben von dennen eine letzte Woche angespült worden ist?”
Komma zwischen »erblickte, stammelte«;
Der Punkt hinter »ihm« müsste – auch wenn es nach Schulaufsatz aussieht – ein Doppelpunkt sein, da er wörtliche Rede einleitet;
»gedacht« (klein);
»noch einmal« (getrennt);
»herausholen«;
»denen«;

Zitat: Eron schüttelte den Kopf.”Schlimmer, es sieht ganz nach Räubern aus
Leerzeichen zwischen Punkt und Anführungszeichen

Zitat: wir müssen uns beilen, sie düften jede Sekunde die Insel ereichen.
»beeilen«;
»dürften«,
»erreichen«;

Zitat: Jim schick du eine Möwe nach Doltos, sie müssen erfahren dass wahrscheinlich Räuber unsere Insel attackieren.”
Komma zwischen »Jim, schick«;
Komma zwischen »erfahren, dass«

Zitat: Sie rannten zu dritt dem Dorf entegen,
»entgegen«

Zitat: Er vernahm zu spät die Gestalten im Dschungel vor ihnen als auch schon Pfeile und Steine auf sie niederschossen.
Komma zwischen »ihnen, als«

Zitat: Kamur und Dendir würden durchlöchert und Eron bekam einen Stein gegen seinen Kopf, er fiel bewusstlos zu Boden. Das wars, waren seine letzten Gedanken.
»wurden«;
»war’s« (der Apostroph markiert das fehlende e : »war (e)s«)

Zitat: Als er erwachte war es Nacht und es roch nach Feuer.
Komma zwischen »erwachte, war«

Auch wenn ich nur eine Fehlerliste machen wollte, brennt mir eins noch auf der Zunge: Mischst du die Namen der Personen nach einen bestimmen Prinzip? Mit Namen in der Fantasy kann ich mich stundenlang beschäftigen, daher ist es mir vielleicht besonders aufgefallen: Du hast einerseits eher typische Fantasy-Namen (Eron, Garth …) und dann dazwischen die beiden englischen Namen Jill und Jim; die fand ich persönlich ziemlich unpassend, weil sie eben so alleine dastehen.

Prinzipiell würde ich dir empfehlen (falls du in Microsoft Word, OpenOffice oder Libre schreibst), die Rechtschreibprüfung zu aktivieren. Etliche deiner Fehler sollten von einem halbwegs guten Schreibprogramm entdeckt werden.

Wie gesagt, falls du auch Rückmeldung zum Inhalt haben willst, meld dich,

Liebe Grüße
Lanna

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.«
(Alistair, Dragon Age)

»You can be anything that you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«

(Zack Finfrock)
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