Es ist: 20-05-2013, 10:59
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Was wurde im April auf der Mainpage rezensiert?
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Evidenz
18-08-2012, 14:09
Beitrag #1
Evidenz
Ich habe die Bedeutung erkannt;
zwischen all meinen Träumen,
da lag die Asche jener Nacht
in den Händen der Hölle.

(sah nie die Rückseite)

Salzgeschmack sickert beharrlich
in mein Herz,
in diesem schneebedeckten Sommer

- es ist nicht die Sonne,
die das Licht mit sich nimmt.

Ich spielte meine Rolle schlecht,
immer mit geschlossenen Augen
habe ich so lange
die Bedeutung nicht erkannt.

Suche dein Leben nicht in einem Tag.
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18-08-2012, 16:54 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18-08-2012 16:54 von Zack.)
Beitrag #2
RE: Evidenz
Hallo November,

schön, gleich auch ein Gedicht von dir zu lesen! Im Gesamten gefällt es mir sehr gut, nur würde ich es noch ein wenig glatter schleifen:

Ich hab' die Bedeutung erkannt;
zwischen all meinen Träumen,

lag die Asche jener Nacht
in den Händen der Hölle.


Wenn du das "habe" in "hab'" kürzt und in der dritten Zeile das "da" weglässt, liest sich meiner Meinung nach runder. Außerdem ist es ja Lyrik, da muss nicht jeder Satz total ausformuliert klingen - und da Apostrophe schön lyrisch aussehen, macht das auch optisch was her. Ich würde sogar soweit gehen, das "Ich" am Anfang auch noch wegzulassen, aber vielleicht ist dir die Zeile dann zu kurz ...

(sah nie die Rückseite)

Salzgeschmack sickert beharrlich
in mein Herz,
in diesem schneebedeckten Sommer

- es ist nicht die Sonne,
die das Licht mit sich nimmt.


So, wie es ist, einfach ganz toll Icon_smile ...

Ich spielte meine Rolle schlecht,
immer mit geschlossenen Augen
habe ich so lange
die Bedeutung nicht erkannt.


Hier schließt sich also der Kreis ... mhm ... ich finde es etwas seltsam, dass du mit der Erkenntnis beginnst und dann zur Ausgangssituation der Ahnlungslosigkeit zurückkehrst. Ich würde es eher so schreiben: "Ich spiele meine Rolle schlecht" und dann in den anderen drei Zeilen, dass alle Erkenntnis nichts bringt. In der ersten Strophe scheint es, als wäre etwas kaputtgegangen und das Ich hat es zu spät gemerkt oder versteht erst jetzt das Ausmaß einer früheren Katastrophe ... daher fände ich es stimmungsvoller, wenn der Gedanke der Erkenntnis weitergeführt wird, so wie es hier anklingt, ins Negative hinein.

Zudem finde ich die letzten drei Zeilen im Vergleich zum Rest des Gedichtes relativ schwach - deine Sprache wirkt schon recht ausgefeilt, die Form und die Brüche gefallen mir sehr gut! Das Ende hingegen klingt fast belanglos. Denn das weiß man ja schon zu Beginn, dass dem Ich da lange etwas entgangen ist. Ich fände ein Ende mit mehr Emotionen, etwas Endgültiges oder auch Nicht-Endenwollendes passender.

Nichtsdestotrotz ein schööönes Gedicht, das Lust darauf macht, mehr von dir zu lesen!

Liebe Grüße

- Zack

“Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne)
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19-08-2012, 14:59
Beitrag #3
RE: Evidenz
Hallo November!

Starkes Gedicht :)
Viel zu "meckern " hab ich nicht.
Mir gefällt deine Wortwahl und dein Spiel mit der Sprache - du zauberst tolle Bilder, bist dabei nicht zu kryptisch und nicht zu klar - man kommt beim Lesen deines Gedichtes ins Grübeln - zumindest mir ist es so ergangen und natürlich ist mir ein Erlebnis in meiner Vergangenheit eingefallen, wo auch ich meine Augen verschlossen hielt, um das Offensichtliche nicht zu erkennen.

Ich muss mich, was die letzte Strophe betrifft, Zack anschließen: sie lässt in der Formulierung etwas nach - vielleicht könntest du dir vorstellen, sie in etwas abgeänderter Form an den Anfang deines Gedichtes zu stellen

Ich spielte meine Rolle schlecht,
verschloss die Augen
viel zu lang,
als endlich die Bedeutung ich erkannt:

Ungefähr so - nur als eine von etlichen Möglichkeiten ;)

Dann noch viel Spaß beim Grübeln
Lg Quantensprung

Ps : weil mein Handy eine gewisse Neigung hat mich zu ärgern und mitunter nicht das tut, was ich will, hier die mögliche Anbindung der 2. an die nun 1. Strophe:

Zwischen all meinen Träumen
lag die Asche jener Nacht ....

A pencil and a dream
can take you
anywhere
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19-08-2012, 15:13
Beitrag #4
RE: Evidenz
Hallo Zack,

vielen Dank für deinen Kommentar. Icon_smile

Zitat:Wenn du das "habe" in "hab'" kürzt und in der dritten Zeile das "da" weglässt, liest sich meiner Meinung nach runder. Außerdem ist es ja Lyrik, da muss nicht jeder Satz total ausformuliert klingen - und da Apostrophe schön lyrisch aussehen, macht das auch optisch was her. Ich würde sogar soweit gehen, das "Ich" am Anfang auch noch wegzulassen, aber vielleicht ist dir die Zeile dann zu kurz ...
Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, Wörter (gerade) in Gedichten zu kürzen, aber ich finde hier wirkt ein "hab'" ein bisschen wie amputiert. Smiley_emoticons_blush Man könnte das "habe" auch ganz umgehen und es in "Ich erkannte die Bedeutung" umstellen, aber das liest sich auch irgendwie furchtbar.
Wegen dem "da" hatte ich beim Schreiben bzw. bei der Überarbeitung lange hin und her überlegt - habe es weggelassen und wieder reingenommen, wieder weggelassen ... und mich am Ende dann doch dafür entschieden, weil es sich für mich so besser gelesen hat. Da häng ich jetzt aber nicht so unbedingt dran. Ich würde trotzdem erst mal abwarten und schauen, wie die anderen Meinungen ausfallen und dann entscheiden, ob und wie ich was ändere. Icon_smile

Zitat:So, wie es ist, einfach ganz toll Icon_smile ...
Schön. Danke!

Zitat:Hier schließt sich also der Kreis ... mhm ... ich finde es etwas seltsam, dass du mit der Erkenntnis beginnst und dann zur Ausgangssituation der Ahnlungslosigkeit zurückkehrst. Ich würde es eher so schreiben: "Ich spiele meine Rolle schlecht" und dann in den anderen drei Zeilen, dass alle Erkenntnis nichts bringt. In der ersten Strophe scheint es, als wäre etwas kaputtgegangen und das Ich hat es zu spät gemerkt oder versteht erst jetzt das Ausmaß einer früheren Katastrophe ... daher fände ich es stimmungsvoller, wenn der Gedanke der Erkenntnis weitergeführt wird, so wie es hier anklingt, ins Negative hinein.

Zudem finde ich die letzten drei Zeilen im Vergleich zum Rest des Gedichtes relativ schwach - deine Sprache wirkt schon recht ausgefeilt, die Form und die Brüche gefallen mir sehr gut! Das Ende hingegen klingt fast belanglos. Denn das weiß man ja schon zu Beginn, dass dem Ich da lange etwas entgangen ist. Ich fände ein Ende mit mehr Emotionen, etwas Endgültiges oder auch Nicht-Endenwollendes passender.
Okay. Ja, im Prinzip könnte die ganze letzte Strophe weg, denn im Grunde ist vorher schon alles gesagt. Aber ich habe diesen Rückblick noch mal mit eingebaut - den Anfang noch einmal aufgegriffen - um einen Abschluss zu haben und es insgesamt runder zu machen.
Aber dein Änderungsvorschlag gefällt mir auch ganz gut. Da werde ich mal drüber nachdenken. Icon_smile

Zitat:Nichtsdestotrotz ein schööönes Gedicht, das Lust darauf macht, mehr von dir zu lesen!
Das freut mich. Dankeschön!!!

- November

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25-08-2012, 14:19
Beitrag #5
RE: Evidenz
Heja November,

ein neues gedicht von einer neuen dichterin, cool! Icon_smile
Also mich freut's!
Zum gedicht:
Die 1.strophe
Zitat:Ich habe die Bedeutung erkannt;
zwischen all meinen Träumen,
da lag die Asche jener Nacht
in den Händen der Hölle.
lässt sich gut lesen, wie ich finde. Was hältst Du dennoch von einer verdichtung wie
Ich habe die Bedeutung erkannt;
zwischen all den Träumen
lag nur Asche jener Nacht
in den Händen der Hölle.

Ändert sich der rhythmus, die melodie? Beim begriff "Traum/Träumen" gehe ich davon aus, dass es sich um Deine handelt, und das eingangswort "da" braucht das gedicht eigentlich auch nicht.
Zitat:Salzgeschmack sickert beharrlich
in mein Herz,
in diesem schneebedeckten Sommer
...finde ich eigentlich sehr schön, besonders die melodie und den takt beim lesen. Aber überlege mal selbst, das bild "Salzgeschmack sickert..../ in mein Herz"...ist das schlüssig? Dass 'geschmack' 'sickert'?
Zitat:- es ist nicht die Sonne,
die das Licht mit sich nimmt.
...ist gut und schön. Und was hältst Du von
es ist keine Sonne,
die Licht mit sich nimmt.

Und am ende:
Zitat:Ich spielte meine Rolle schlecht,
immer mit geschlossenen Augen
habe ich so lange
die Bedeutung nicht erkannt.
Ich spielte meine Rolle schlecht,
immer mit geschlossenen Lidern
habe ich so lange
Bedeutung nicht erkannt.


Oh, ich will Dir hier weder etwas aufdrängen, noch Dich mutwillig in eine richtung pressen. Das sollen einfach beispiele sein, wie man ohne kahlschlag einen anderen eindruck schinden kann. Icon_wink

Habe Dein gedicht gerne gelesen!
Schöne zeit,
poLet

"Now when all the bandits that you turned your other cheek to
All lay down their bandanas and complain
And you want somebody you don't have to speak to
Won't you come see me, Queen Jane?
Oh, won't you come see me, Queen Jane?"
Aus: "Queen Jane approximately", Bob Dylan
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26-08-2012, 16:24
Beitrag #6
RE: Evidenz
Hallo Quantensprung & poLet,

vielen Dank euch beiden für eure Kommentare. Icon_smile

@Quantensprung

Erst einmal möchte ich mich bei dir entschuldigen, dass ich erst jetzt auf deinen Kommentar antworte. Der Grund dafür ist, dass ich ihn gerade erst entdeckt habe. Anscheinend hat sich das überschnitten, als ich auf Zacks Kommentar geantwortet habe. War also keine Absicht. Smiley_emoticons_blush

So, nun aber ... Mich freut es sehr, dass dir mein Gedicht gefällt und dass es dich zum Grübeln gebracht hat.

Zitat:Ich muss mich, was die letzte Strophe betrifft, Zack anschließen: sie lässt in der Formulierung etwas nach - vielleicht könntest du dir vorstellen, sie in etwas abgeänderter Form an den Anfang deines Gedichtes zu stellen
Eigentlich sollte die letzte Strophe als Abschluss dienen. Den Inhalt noch mit an den Anfang zu stellen würde ihn nur unnötig vollstopfen. Ich muss mal schauen, was ich damit mache. Aber danke für deinen Vorschlag. Icon_smile


@poLet

Okay. Es könnte in der Tat dichter sein. Das Gedicht war ein Versuch, mal in einer etwas anderen Form zu schreiben, als ich es sonst mache. Ich liebe es einfach, ab und zu ein wenig herumzuexperimentieren. Nun gut, hier habe ich mich wohl von meinen eigenen Worten hinreißen lassen. Mrgreen
Aber jetzt nur ein paar Wörter herauszukürzen gefällt mir nicht wirklich. Dann werde ich es lieber noch einmal komplett umändern und versuchen, dass es dichter wird und sich für mich aber trotzdem noch gut anfühlt. Icon_smile

Zitat:...finde ich eigentlich sehr schön, besonders die melodie und den takt beim lesen. Aber überlege mal selbst, das bild "Salzgeschmack sickert..../ in mein Herz"...ist das schlüssig? Dass 'geschmack' 'sickert'?
Ja, du hast recht, es ist nicht wirklich schlüssig. Darf ich mich hierbei auf die künstlerische Freiheit berufen? Vermutlich nicht. Icon_ugly
Es war so ein Spontanerguss meines Unterbewusstseins, von dem ich mich nicht trennen konnte und für mich auch eine bessere Alternative zu den üblichen Tränen oder gar Salzwasser ... Icon_rolleyes

Danke euch beiden noch einmal für's Lesen und für eure Mühe! Icon_smile

- November

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01-09-2012, 20:22 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-09-2012 20:28 von Dreadnoughts.)
Beitrag #7
RE: Evidenz
Hallo November.

'Evidenz', eine Augenscheinlichkeit, die nun klar zu Tage tritt. Etwas, was offenkundig immer da, immer und stets zu sehen war - und doch nicht als das erkannt wurde, was es tatsächlich ist.

Philosophisch, hm? Icon_wink

Nunja, ich habe die Verse zuerst gelesen und dann laut aufgesagt. Und dabei ist mir aufgefallen, dass gerade die erste Strophe 'laut' gesprochen besser zur Geltung kommt, als wenn man es (nur) liest.

Die Asche der Nacht - in den Händen der Hölle. Rein vom Gefühl her ist meiner Meinung nach 'Hölle' nicht so passend (weil 'lapidar'), aber mir fällt auch kein Vergleichswort ein. 'Abyss'? 'Abgrund' Oder gar des 'Teufels'?
(Nun, auf jedenfall könnte man bei Letzterem vielleicht ja auch den begriff 'Lichtbringer' verwenden. Icon_fies ) *Hust* Gerade in Kombination mit dem Licht aus Strophe 2 würde das mit Letzterem so aussehen:
Ich habe die Bedeutung erkannt;
zwischen all meinen Träumen,
da lag die Asche jener Nacht
in den Händen des Lichtbringers.


Hier überlege ich, ob die letzte Zeile nicht zu lang geworden ist.
Ich habe die Bedeutung erkannt;
zwischen all meinen Träumen,
da lag die Asche jener Nacht
in den Händen
des Lichtbringers.


Desweiteren ist Lyrik ja immer ein Verdichten und Verschlüsseln - was (bei mir jedenfalls) immer den virtuellen Mr Holmes (re)aktiviert.

'Schneebedeckter Sommer' lässt mich im ersten Moment an unselige 'Wir-Menschen-haben-die-Natur-zerstört'-Thematiken denken - allerdings im zweiten Moment an die Zeit nach einem Atombombenabwurf.
(Besonders verdeutlicht durch: 'es ist nicht die Sonne, die das Licht mit sich nimmt')
Weltuntergangsstimmung? Ferne Zukunft oder Vergangenheit?

Was genau hier jetzt gemeint ist (oder ob dies letztendlich nur eine Metapher ist), entzieht sich mir leider.
Aber: ein schönes gegensätzliches Bild. Icon_wink

Zitat:Ich spielte meine Rolle schlecht,
immer mit geschlossenen Augen
habe ich so lange
die Bedeutung nicht erkannt.

Bei der letzten Strophe bin ich zwiespältig. Meiner Meinung nach sollte eine Auflösung zumindest andeutungsweise erfolgen. (Vielleicht sind meine beiden Gehirnzellen aber einfach auch nur
überlastet. Icon_ugly )
Kurz: in meinen Augen ist in der Strophe kein Fortkommen, keine neue Erkenntnis vorhanden. Vom Gefühl her würde das Werk dichter und gleichzeitig endloser wirken, wenn diese Strophe entfallen würde.
(Denn dass das lyrische Ich die Augen geöffnet hat und die 'Wahrheit' erkennt, kommt bereits in der ersten Strophe zur Geltung.)

Trotzdem gerne gelesen (und laut aufgesagt.)

LGD.

... and dread noughts
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04-09-2012, 17:54
Beitrag #8
RE: Evidenz
Hallo Dreadnoughts,

vielen Dank für deinen Kommentar. Icon_smile
Zitat:Die Asche der Nacht - in den Händen der Hölle. Rein vom Gefühl her ist meiner Meinung nach 'Hölle' nicht so passend (weil 'lapidar'), aber mir fällt auch kein Vergleichswort ein. 'Abyss'? 'Abgrund' Oder gar des 'Teufels'?
(Nun, auf jedenfall könnte man bei Letzterem vielleicht ja auch den begriff 'Lichtbringer' verwenden.
Aber mit "Lichtbringer" kommt es aus dem Rhythmus, finde ich. Icon_nosmile Und ich mag die Hölle eigentlich ganz gern. Icon_ugly

Zitat:Desweiteren ist Lyrik ja immer ein Verdichten und Verschlüsseln - was (bei mir jedenfalls) immer den virtuellen Mr Holmes (re)aktiviert.
Mrgreen

Zitat:'Schneebedeckter Sommer' lässt mich im ersten Moment an unselige 'Wir-Menschen-haben-die-Natur-zerstört'-Thematiken denken - allerdings im zweiten Moment an die Zeit nach einem Atombombenabwurf.
(Besonders verdeutlicht durch: 'es ist nicht die Sonne, die das Licht mit sich nimmt')
Weltuntergangsstimmung? Ferne Zukunft oder Vergangenheit?

Was genau hier jetzt gemeint ist (oder ob dies letztendlich nur eine Metapher ist), entzieht sich mir leider.
Aber: ein schönes gegensätzliches Bild. Icon_wink
Es ist eher eine zwischenmenschliche Endzeitstimmung ... Wenn jemand geht und man dann erst erkennt, welche Bedeutung dieser Mensch in unserem Leben hatte (und eigentlich auch immer noch hat und vielleicht auch immer haben wird). Icon_smile

Zitat:Bei der letzten Strophe bin ich zwiespältig. Meiner Meinung nach sollte eine Auflösung zumindest andeutungsweise erfolgen. (Vielleicht sind meine beiden Gehirnzellen aber einfach auch nur
überlastet. Icon_ugly )
Kurz: in meinen Augen ist in der Strophe kein Fortkommen, keine neue Erkenntnis vorhanden. Vom Gefühl her würde das Werk dichter und gleichzeitig endloser wirken, wenn diese Strophe entfallen würde.
(Denn dass das lyrische Ich die Augen geöffnet hat und die 'Wahrheit' erkennt, kommt bereits in der ersten Strophe zur Geltung.)
Ja, die letzte Strophe werde ich streichen, denn im Grunde ist es nur eine Wiederholung von bereits gesagtem. Icon_smile

Zitat:Trotzdem gerne gelesen (und laut aufgesagt.)
Vielen Dank!

Danke für deine Gedanken und deine Vorschläge. Überarbeitung ist in arbeit.

- November

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