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Selbstverlag vs. traditionelle Verlagsveröffentlichung
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03-04-2013, 13:51
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-04-2013 13:53 von Elia.)
Beitrag #1
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Selbstverlag vs. traditionelle Verlagsveröffentlichung
"Self-publishing is the literary world’s version of masturbation, except the results are quite often less thrilling, and you usually end up with a mess."
Das Zitat stammt aus folgendem Artikel (I'm a self-publishing failure), in dem ein erfolgsloser Autor von seinen fruchtlosen Versuchen des "Self-Publishing", also Selbstverlegens, berichtet. Ein sehr interessanter Artikel, wie ich fand, vor allem weil ich erst ein paar Tage zuvor diesen Artikel gelesen habe (College dropout becomes self-made best selling author) Darin berichtet Hugh Howe, Autor des Bestsellers "Wool" (zu dem Ridley Scott übrigens gerade die Filmrechte erworben hat), wie er es durch Selbstverlag zum Multimillionär gebracht hat. Diese beiden Artikel haben mich auf die Idee gebracht, eine Diskussion über die verschiedenen Wege des Verlegens zu starten. Gerade in der heutigen Zeit der E-Books und E-Readers ist es für Autoren einfacher geworden, ihre Geschichten im Selbstverlag an die Leute zu bringen. Aber ist dies auch lohnenswert, oder ist eurer Meinung der traditionelle Weg über einen Gewerbsverlag immer noch vorzuziehen? Was sind die Vorteile, wenn man ein Buch selbst verlegt, was sind die Nachteile? Meiner Meinung nach eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist. Aber ich finde zunehmend Gefallen an der Idee, ein Buch (falls ich in ferner Zukunft einmal eines zustande bringen würde), selbst zu verlegen. Fakt ist aber auch, dass dazu viel mehr nötig ist, als lediglich die E-Book Version des eigenen Werkes auf Amazon zu stellen. Zumindest, wenn man es gut machen will. Was sind eure Gedanken dazu? Hat es vielleicht schonmal jemand versucht, eines seiner Werke im Eigenverlag herauszubringen? Und falls nicht, was hält euch davon ab? Elia Go ask Alice I think she'll know |
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03-04-2013, 15:20
Beitrag #2
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RE: Selbstverlag vs. traditionelle Verlagsveröffentlichung
Moin.
Ich schicke mich zwar nicht an, selbst einmal etwas Literarisches zu veröffentlichen, insofern sind meine Gedanken dazu eher theoretischer Natur. Gleichwohl will ich sie mal hierlassen. Zunächst erstmal die Frage - was ist eigentlich ein Verlag, und was soll das Ganze? Schon das Wort "Verlag" enthält - historisch betrachtet - die prägende Funktion: Verlag/verlegen geht auf das Wort "vorlegen" zurück. Sinn und Zweck eines Verlages ist es, die Veröffentlichung eines Werkes zu ermöglichen, indem er für all die Kosten aufkommt (sie vorlegt), die nötig sind, damit mit dem Werk Geld verdient werden kann (m.a.W.: Druckkostenzuschussverlage sind keine Verlage in diesem Sinne, aber das ist ein anderes Thema, das hier auch schon irgendwo diskutiert worden ist, wenn ich mich recht entsinne). Die "Pros" für die Verlagsveröffentlichung liegen also auf der Hand: Der Verlag kümmet sich um Satz und Druck, hoffentlich um ein vernünftiges Lektorat etc., bemüht sich um Werbung und sorgt dafür, dass das Buch in den Buchläden steht. Er tut also all das, was nötig ist, damit ein gutes Produkt auf den Markt kommt und auf diesem wahrgenommen wird; ein Produkt, mit dem der Verlag zunächst seine (vorgelegten) Kosten amortisieren und im Anschluss einen Gewinn erwirtschaften kann. Der Autor profitiert hiervon in zweierlei Hinsicht: Er verdient Geld über die Tantiemen und durch die Veröffentlichung erlangt er (hoffentlich, jedenfalls, wenn das Buch eine gewisse Popularität erreicht) ein gewisses Maß an Öffentlichkeit, an Bekanntheit, kann sich durch seine Leistung einen Namen machen. Im Selbstverlag muss man all das selbst aufbringen. Muss sein Werk verfassen und selbst lektorieren (oder mehr oder minder professionelle Betaleser bemühen - und ggf. bezahlen, wenn es sich um Profis handelt (s.o.: Vorlegen)). Der Selbstverleger muss sein Werk setzen und ihm damit einen professionellen Anstrich verpassen. Dafür gibt es Mittel und Wege, klar, aber ein Worddokument zu drucken ist wohl mal keine Option. Wer das kann und die Zeit mitbringen kann und will - bitteschön. Bei wem das nicht der Fall ist, darf sich an einen professionellen Setzer wenden - und ihn bezahlen (Stichwort: Vorlegen). Dann geht es in den Druck bzw. an die E-Book-Erstellung. Letztere dürfte kostenlos möglich sein, Druck kostet richtig Geld (Vorlegen...). Das E-Book dürfte damit den Weg in die Downloadabteilung bei Amazon schaffen (Bestell-Rang 97.057), im Buchladen steht es noch lange nicht. Und auch bei Amazon dürfte zwischen Verfügbarkeit und tatsächlich verkauften Exemplaren ein weiter Weg liegen. Wie wäre es mit Unterstützung durch andere Autoren? Interessengruppen, Gewerkschaften? Zum Beispiel den Verband deutscher Schriftsteller (eine Ver.di-Untergruppierung). Als kleiner Schriftsteller braucht man schließlich ein Sprachrohr! ... Einziges Problem: (reine) Selbstverleger nehmen die nicht auf Um es kurz zu machen: Klar, selbstverlegen war nie einfacher als heute. Für einen Erfolg auf diesem Wege muss man aber extrem gut sein und extrem viel Glück haben und eine extrem erfolgreiche, grenzgeniale (vielleicht virale?) Marketingstrategie fahren, um mit den Verlagsprodukten auch nur ansatzweise den Erfolg zu haben, den ein Werk im Publikumsverlag haben kann. Und mal ganz ehrlich: Bei dem einen oder anderen selbstverlegten Werk hat es seine Richtigkeit, wenn die Publikumsverlage es zuerst haben zurückgehen lassen ... Liebe Grüße! Lehrling Zum Lehrling und zur Lehrwerkstatt |
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03-04-2013, 17:03
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-04-2013 17:06 von Elia.)
Beitrag #3
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RE: Selbstverlag vs. traditionelle Verlagsveröffentlichung
Hi Lehrling, vielen Dank für deinen spannenden Beitrag.
Du hast die Vorzüge des traditionellen Verlagswesens sehr treffend und genau beschrieben. Zitat:Ich schicke mich zwar nicht an, selbst einmal etwas Literarisches zu veröffentlichen, insofern sind meine Gedanken dazu eher theoretischer Natur. Gleichwohl will ich sie mal hierlassen. Nicht falsch verstehen, ich habe das Thema nicht eröffnet, weil ich vorhabe, irgend etwas zu veröffentlichen und nun Tipps brauche. Sondern einfach rein aus Neugier, was ihr von Selbstverlag haltet. Von daher sind meine Gedanken dazu auch rein theoretischer Natur Du hast viele Vorteile von traditionellen Verlagen aufgezählt. Bei allen kann ich dir zustimmen. Was meiner Meinung aber noch fehlt sind einige Nachteile gegenüber dem Eigenverlag. Für mich z.B. ein Nachteil ist, dass du nicht gleich viele Rechte besitzt. Das Buch gehört ja zu einem gewissen Teil dem Verlag (sie zahlen ja auch dafür), deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass sie ein Mitspracherecht haben, was z.B. Covergestaltung, Titel etc. angeht. Bei einem Eigenverlag hingegen gehören die Rechte zum Buch nur dir, was meiner Meinung nach viel Positives mit sich bringt. Nachteil ist natürlich, wie du schon erwähnt hast, dass man dafür alles selbst in die Hand nehmen muss. Von daher schätze ich ist der Selbstverlag nur etwas für Leute, die auch Wirtschaftliches Geschick besitzen und etwas von Marketing verstehen. Zitat:Der Selbstverleger muss sein Werk setzen und ihm damit einen professionellen Anstrich verpassen. Ok, vielleicht eine dumme Frage, aber was heisst "sein Werk setzen"? Zitat:Und mal ganz ehrlich: Bei dem einen oder anderen selbstverlegten Werk hat es seine Richtigkeit, wenn die Publikumsverlage es zuerst haben zurückgehen lassen ... Stimme ich dir zu 100% zu. Andererseits hat man es mit einem Werk, das sich nicht unbedingt für den Mainstream eignet, schwer, bei traditionellen Verlagen unterzukommen. Ein sehr vielschichtiges und spannendes Thema. Go ask Alice I think she'll know |
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03-04-2013, 17:09
Beitrag #4
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RE: Selbstverlag vs. traditionelle Verlagsveröffentlichung
Hallo!
Da ich auf der Hauptseite tätig bin, laufen auch manchmal "selbstverlegte" Bücher über meinen Schreibtisch, und ja, es mag gute geben, aber die gehen in einer Flut an "Müll" unter. Das fängt bei einem fehlenden Lektorat an - dazu zähle ich RS und Grammatik - , geht weiter mit Logiklücken und Plotlöchern, die einem wehtun und endet in einer Optik, die einem Augenkrebs einbringen, zum Beispiel wenn Absätze fehlen. Aus diesem Grund schrecken mich Amazon und Co. Produktionen auch ab, und ich würde sie nur auf absolute Empfehlung kaufen. (Ich denke, wenn ein Verlag ein Buch nicht druckt, hat das meistens Gründe. Ein Verlag vereint schließlich Fach- und Branchenwissen und erkennt damit, welches Produkt Potenzial hat.) Ich persönlich würde daher nie im Selbstverlag drucken, denn das zeigt ja auch, dass es eben beim Verlag nicht geklappt hat. Allerdings habe ich nichts gegen das Drucken für Freunde, so geschehen bereits vor einiger Zeit, als ich meinen Roman über eine Druckerei für meine Freunde drucken ließ. LG Addi Vielleicht werden wir langsam Teile fremder Biographien. (Meistens geht es um (...), Libertine) Da baumelt die kleine Spinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
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03-04-2013, 18:02
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-04-2013 18:05 von Sternchen.)
Beitrag #5
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RE: Selbstverlag vs. traditionelle Verlagsveröffentlichung
Hallo zusammen,
ich möchte zum Thema Branchen-Wissen etwas einwerfen: es gibt sicherlich so manch gute Ideen, die nur deshalb selbstverlegt werden, weil die Verlage das Potenzial zu gering schätzen, nicht wagemutig sind, etc. So geschehen z.b bei Harry Potter. Soweit ich weiß wurde der erste Roman in einem Magazin kapitelweise veröffentlicht, weil sich kein Verlag erbarmt hat, das zu veröffentlichen. Was ich damit sagen möchte? Ich bin fest überzeugt, dass Eigenverlage, die wirklich gute Arbeit leisten (z.b "Alera"), eine echte Daseinsberechtigung haben und damit vielleicht gerade mit Werken Fuß fassen können, die den Verlagen vielleicht zu heikel/unmodern/wenig massentauglich sind. Was dazu notwendig ist, hat der Lehrlingsmodkrieger ja sehr schön zusammengefasst. Ein anderes Beispiel: eine sehr geliebte Serie von mir soll, laut Informationen der Autorin, bei einem Publikumsverlag zukünftig nicht weitergeführt werden. Sie verlegt aber diesen Zeitpunkt die Reihe selbst weiter, als Ebook und ich finde dass es ein hervorragendes Goody für Fans ist, so weiterlesen zu können, wo der Verlag die Bremse zieht, weil es Marketing-technisch nicht gerade der Renner geworden ist. Auch habe ich schon öfters Novellen gekauft, die vom (durchaus bekannten) Autor selbst veröffentlicht wurden - da steigen viele Großverlage ebenso aus und ich freue mich, die eben abseits der große Verlage veröffentlicht zu sehen. Liebe Grüße, Sternchen Lesen ist Weisheit. Lesen ist Leben. Denn ohne Phantasie und Worte wäre die Welt zu grau, um sie formen zu können. - Sternchen Das ist Literatopia, unser 'Planet', unsere Zuflucht. Die kann uns niemand wegnehmen, ehrlich. Hier haben wir uns. - Dread Viele kleine Sternschnuppen |
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03-04-2013, 20:17
Beitrag #6
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RE: Selbstverlag vs. traditionelle Verlagsveröffentlichung
Moin.
@Elia: Satz ist im Großen und Ganzen das Layouten für den Druck. Kommt von den Lettern, die man früher in Kästen gesetzt hat und dann damit Papier bedruckt hat. Mehr dazu bei Wiki. Dass du im Selbstverlag keine Nutzungsrechte an den Verlag überträgst, ist klar. Auch, dass du dann mehr als die müden Prozente vom Erlös erhältst, die Verlagsautoren zugesprochen bekommen. Und klar, Layout, Titel, Deckblatt, ... darfst (bzw. musst) du selbst machen. Ist für mich alles ein geringer Trost, wenn man auf seinen Büchern sitzen bleibt. Guter Punkt, Sternchen, im Selbstverlag veröffentlichte Werke arrivierter Autoren oder gar auf eigene Faust fortgesetzte Serien sind tatsächlich etwas anderes. Aber die haben es ja auch nicht ganz so schwer auf dem Markt, weil sie einen Namen haben und eine gewisse Leserschaft. Und im Zweifel so viele Kontakte, dass auch vernünftiges Lektorat etc. etwas leichter/günstiger zu beschaffen sein dürften. Liebe Grüße, Lehrling Zum Lehrling und zur Lehrwerkstatt |
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07-04-2013, 15:23
Beitrag #7
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RE: Selbstverlag vs. traditionelle Verlagsveröffentlichung
Hallo zusammen,
bei so einem Thema kriegt man richtig Lust, sich mal wieder den Ärger über müllige Selbstveröffentlichungen von der Seele zu schreiben Dann gibt es eine ganz kleine Gruppe, deren Werk gut ist, aber einfach nicht in den Themenbereichen der Publikumsverlage unterzubringen ist. Hier sei gesagt, dass es auch einige professionelle Kleinverlage gibt, die sich solchen Titeln annehmen! Also wenn Random House und Co. es nicht wollen, sollte man vielleicht erstmal weiter bei kleineren Verlagen gucken, statt sein Buch über Selfpublishing rauszuhauen. Denn auch gute Bücher floppen dabei in der Regel. Und dann gibt es eine Handvoll Ausnahmen, die den Nerv der Zeit getroffen haben und eine kommunikationsfreudige Groupiegemeinde begeistern konnten, die dem Werk zu Weltruhm verhelfen. Das ist aber noch unwahrscheinlicher als ein 6er im Lotto. Federlehrling hat die Vorteiles eines Verlages treffend zusammengefasst. Übrigens bringt es heutzutage relativ wenig, seine Manuskripte direkt an Verlage zu schicken, die werden selten gelesen. Meist wird das gelesen, was über Agenten reinkommt - insofern gilt es: erstmal nach einer Agentur schauen, die gegebenfalls auch noch mit dem Autor am Werk arbeitet, sodass es von einer nicht veröffentlichbaren guten Idee zu einem soliden Werk wird, das man Verlagen erfolgsversprechend anbieten kann. Selbstverlag eignet sich nur für jene, die bereit sind, Kapitel zu investieren: einen professionellen Lektor bezahlen können, das Buch selbst in eine druckbare Form bringen oder wieder jemanden dafür bezahlen, ein gutes Cover selbst gestalten können oder jemanden dafür bezahlen, Werbung bezahlen usw. usw. ... Sprich, die Autoren sollten Erfahrung haben oder einfach multibegabte Marketinggenies sein. Aber in der Realität sind Autoren oft kreative Chaoten ... Daher beschränken sich die guten Selbstpublikationen auf eine Hand voll Juwelen und Werke etablierter Autoren, die aus dem Rahmen schlagen und die Verlage nicht riskieren wollen. Der Rest ist Schrott, nicht lektoriert, voller RGZ-Fehler und Logiklöcher und der Grund, warum viele Selbstverlag grundsätzlich als Mist abtun. Weil die Realität leider immer noch so aussieht und auch weiter so aussehen wird, wenn jeder Depp seinen Hirnschmalz veröffentlichen kann. Viele Grüße - Zack “Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne) |
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27-04-2013, 20:00
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27-04-2013 20:02 von HMP.)
Beitrag #8
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RE: Selbstverlag vs. traditionelle Verlagsveröffentlichung
(07-04-2013 15:23)Zack schrieb: Der Rest ist Schrott, nicht lektoriert, voller RGZ-Fehler und Logiklöcher und der Grund, warum viele Selbstverlag grundsätzlich als Mist abtun. Weil die Realität leider immer noch so aussieht und auch weiter so aussehen wird, wenn jeder Depp seinen Hirnschmalz veröffentlichen kann. Das solltest Du jetzt aber all die SP und Indies nicht hören lassen. Die sind von dem, was sie tun, so überzeugt und es ist in deren Augen der einzig wahre Weg. Universal Poet Die SF-Online-Heftserie DARKENER bei Fantasyguide HMPs Kolumne bei Fantasyguide Bald ... D9E bei Wurdack |
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27-04-2013, 20:11
Beitrag #9
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RE: Selbstverlag vs. traditionelle Verlagsveröffentlichung
Ich weiß
Aber Fakt ist nun mal Fakt. Wenn ich ein "Buch" hingeknallt kriege, das auf den ersten zehn Seiten schon 20 Fehler hat, dann kanns nur Mist oder ein schrecklicher Unfall sein. Und vor allem ist es eine Beleidigung für alle Indies und SPler, die wirklich was Gutes fabriziert haben, inklusive Lektorat und professioneller Gestaltung. “Die Farben sind der Ort, wo unser Gehirn und das Universum sich begegnen.” (Paul Cézanne) |
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27-04-2013, 20:52
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-05-2013 09:26 von HMP.)
Beitrag #10
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RE: Selbstverlag vs. traditionelle Verlagsveröffentlichung
(27-04-2013 20:11)Zack schrieb: Ich weiß Das musst Du mir nicht sagen. Ich bin mit denen immer wieder mal auf FB in Diskussionen verstrickt. Gerade im Bereich Phantastik - weil jeder meint "Biss", "Harry Potter" oder "Der Herr der Ringe" gelesen zu haben reiche aus, um nun ein Fantasy-Buch schreiben - erscheint dermaßen viel Müll, dass ich bislang und auch weiterhin einen großen Bogen um jedes Indie- oder SP-Werk mache. Verlage bedienen mich bislang noch Recht gut, ich muss nicht 100 Leseproben anlesen um vielleicht ein lesbares Indie-/ SP-Werk zu finden. Universal Poet Die SF-Online-Heftserie DARKENER bei Fantasyguide HMPs Kolumne bei Fantasyguide Bald ... D9E bei Wurdack |
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