Es ist: 19-02-2017, 22:16
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P.L.H. Project Last Hope - Teil 2
Beitrag #1 |

P.L.H. Project Last Hope - Teil 2
Unten im Werkstättenbereich schlug ein Telefon an, und unterbrach damit ein angeregtes Gespräch zwischen drei Wachsoldaten. Einer von ihnen quittierte den erhaltenen Befehl.
Ok, Jungs, man sieht sich. Einsatzbefehl.“
Alles klar.“
Bis später dann.“
Die Gruppe löste sich auf, und ein Humvee brauste gleich darauf hinaus auf das staubige Landefeld.

Tief im Untergrund der Wüstenbasis hatte im Kommandobunker gerade eine hitzige Diskussion begonnen. Im abgedunkelten und nur durch eine spärliche blaue Beleuchtung erhelltem Raum waren Computer und Monitore an den grauen Betonwänden aufgereiht. Verwaiste Sitzgelegenheiten standen davor, denn für die Dauer dieser Besprechung waren die nicht notwendigen Funker und Techniker aus dem Raum gebeten worden.
Rund um den zentralen Tisch, auf dem ein grünschimmerndes Holografieabbild einer Landschaft flimmerte, standen hochdekorierte Militärs herum. Eine blonde Frau in marineblauem Anzug führte gerade das Wort. Ihre Arme fanden dabei keine Ruhe.
Das ist lächerlich, verehrter Kollege. Selbst der Verteidigungsminister ist da auf einer Linie mit mir. Wir können nicht den Chinesen auf Dauer den ganzen Mond überlassen! Durch unsere zögerliche Haltung in dieser Frage haben wir bereits den Startbonus verspielt, doch der neue Präsident wird einsehen, dass wir jetzt endlich handeln müssen! Wir haben ja bereits das fertige Schiff im Hangar drüben in Vandenberg! Und die Shuttles sind auch startbereit. Owlson wartet nur auf grünes Licht von oben! Er könnte sofort mit dem Einsatz beginnen. Die Planung dafür ist, wie sie sicherlich wissen, bereits abgeschlossen!“
Sie wusste dabei die Leiterin des Air Force Space Commandos, General Alice Hansson, hinter sich.
Eine männliche Stimme konterte sofort. Wie alle anderen Anwesenden stand auch er. Niemand fand die Ruhe um sich zu setzen.
Verehrte Kollegin, auch der geschätzte Verteidigungsminister wird sich den Prioritäten des neuen Präsidenten unterordnen müssen, wenn er sein Amt behalten will. Und solange die offizielle Amtsübergabe nicht stattgefunden hat wird es bestimmt keine entsprechende Order geben!“
Aber das ist Zeitverschwendung! Zeit, die wir vielleicht nicht mehr haben!
Wenn wir überhastet und ohne Rückendeckung vorgehen könnte der Schaden für alle Beteiligten noch gravierender sein.“
Eine auffallende Frau in einem schwarz-roten Kombinationsanzug stand etwas abseits an der Wand, und verfolgte stumm und scheinbar reglos die anhaltende Diskussion. Ihre asiatischen Gesichtszüge wurden von langen schwarzen Haaren eingerahmt, die sie in einem langen Zopf trug, der vor ihrer linken Schulter herabfiel. Ein Kommunikationsarmband an ihrem rechten Unterarm war aktiv und zeigte laufend verschiedene Daten an.

Da schnappte die automatische Türe auf, und der Viersterne-General Nathen Bregg betrat den Raum. Die Wachsoldaten draußen am Gang standen stramm, und würden keine unerwünschten Besucher einlassen.
Die alten aber ausgesprochen wachen Augen des Generals überflogen schnell die Anwesenden der Reihe nach. Sogar ein Brite war als militärischer Vertrauensmann der EGA gekommen, der neuen Great European Alliance.
Eine hochkarätige Gruppe hatte sich hier versammelt, um dringende geheime Angelegenheiten des westlichen Militärbündnisses zu besprechen.
Doch eine Person war neu in der Runde. Die Asiatin mit den langen schwarzen Haaren und den schräg stehenden Augen schien irgendwie fehl am Platz zu sein. Und doch war ihre Anwesenheit von General Bregg höchstpersönlich autorisiert worden. Er nickte ihr kurz zu.
Choi-Soon Saya, nehme ich an?“
Ein kurzes Lächeln umspielte ihre Lippen.
Sehr gut ausgesprochen für einen Amerikaner, General.“
Miss Choi-Soon war eine südkoreanische Top-Agentin, die vor kurzer Zeit eine für die USA interessante Entdeckung gemacht hatte.
Erst dann wandte sich der General an alle anderen, die ihr Streitgespräch mit seinem Erscheinen plötzlich beendet hatten. Einen kleinen Seitenhieb konnte er sich nicht erparen.
Ich freue mich das sich hier alle so gut verstehen und einer Meinung sind. Das erleichtert unsere nächsten Schritte ungemein.
Es versteht sich von selbst, dass kein Wort der heutigen Besprechung nach außen gelangen darf! Nicht einmal der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika darf erfahren, was hier besprochen wird. Zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt. Ist das allen Anwesenden klar?“
Der General nahm sich die Zeit, und blickte jeden der Reihe nach an, bis dieser auch nickte. Ob auch OLD MAN anwesend war konnte niemand von ihnen wissen, denn es gab immer noch keinen Detektor, der auf seine fremdartige Präsenz anschlug. Wenn er es für notwendig erachtete, würde er einfach plötzlich erscheinen, so wie es seine Art war. Niemand konnte das ändern.
Erst jetzt lächelte auch General Bregg kurz.
Sehr schön. Colonel Ward landet in diesem Moment und wird dann gleich zu uns stoßen. Ich kenne nicht den genauen Informationsstand eines jeden Einzelnen von ihnen, deshalb möchte ich zunächst die Eckpunkte klären. Danach wird Miss Choi-Soon so freundlich sein und uns von ihrer Entdeckung berichten.“
Ohne Verzögerung tippte der General sein Passwort in einen Computer ein, und sein zuvor zusammengestellter Bericht wurde an eine freie Wand projiziert. Die Tatsache, dass er nicht auf das Eintreffen von Colonel Charles Ward wartete, sagte den anderen, dass er bereits über diese Dinge im Bilde war.
Keine wirkliche Überraschung, galt doch gerade der Special-Ops Colonel als Insider der ersten Stunde.

Die Geschichte der Menschheit ist eine nähere Betrachtung wert!

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Beitrag #2 |

RE: P.L.H. Project Last Hope - Teil 2
Hallo El Lobo,

Ich freue mich, dass du so schnell den zweiten Teil deiner Geschichte eingestellt hast. Rettet mir sozusagen den Abend  Icon_smile

Zitat:Die Gruppe löste sich auf, und ein Humvee brauste gleich darauf hinaus auf das staubige Landefeld.
Kleines Spielzeug des USMC?  Mrgreen

Zitat:Ihre asiatischen Gesichtszüge wurden von langen schwarzen Haaren eingerahmt, die sie in einem langen Zopf trug, der vor ihrer linken Schulter herabfiel.
Einmal lang genügt. Brösel es doch so auf:Ihre asiatischen Gesichtszüge wurden von  schwarzen Haaren eingerahmt, die sie in einem langen Zopf trug, der vor ihrer linken Schulter herabfiel.
Dann hast du auch nicht so viele Adjektive. Obwohl ich sagen muss, da ist mir ein klein wneig zuviel Beschreibung. Erinnert mich bisschen an Tolkien, der auch jeden Stein einzeln haargenau beschrieben hat  Icon_smile Icon_smile Icon_smile


Zitat:Die alten aber ausgesprochen wachen Augen des Generals überflogen schnell die Anwesenden der Reihe nach
Komma nach alten


Zitat: Sogar ein Brite war als militärischer Vertrauensmann der EGA gekommen, der neuen Great European Alliance.
Müsste es dann nicht GEA heißen? Great European Alliance könntest du kursiv schreiben


Zitat:Die Asiatin mit den langen schwarzen Haaren und den schräg stehenden Augen schien irgendwie fehl am Platz zu sein.
Du musst hier nicht erwähnen, dass die Asiatin schräg stehende Augen und lange schwarze Haare hat. Du könntest schreiben: Die Asiatin mit den exotischen Gesichtszügen hob sich deutlich von den anderen Anwesenden ab und schien irgendwie fehl am Platz


Viel Action ist hier zwar nicht, aber schon mal einige interessante Informationen. Schreiben kannst du auf alle Fälle, es liest sich flüssig, ohne den Leser zu ermüden.

Bis zum nächsten Mal 

Grüße Persephone


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(Friedrich Nitzsche)



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