| Ghostwalker - Die Spur der Katze (Michelle Raven) |
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| Geschrieben von: Patricia |
| Montag, den 20. Juli 2009 um 21:43 Uhr |
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Verlag Lyx, Juli 2009 Klappentext Die Autorin Rezension Michelle Raven wagt sich zu neuen Ufern. Die bereits sehr erfolgreiche Autorin im Romantic Suspense Genre legt hier im Bereich der Fantasy ein sehr fulminantes Debut vor. Was sind eigentlich Gestaltwandler? Halb Mensch, halb Tier, oder sind sie gar nicht festgelegt auf eine bestimmte Gestalt? Mit einer sehr bildhaften Sprache bringt uns Michelle Raven diese Spezies nahe, danach wird ein Berglöwe nie wieder wie der andere aussehen. Der Anfang ist jedoch etwas langatmig geraten, die Gedanken von Marisa und die ersten Handlungen werden zu ausführlich geschildert und eigentlich passiert auch nicht sehr viel - außer dem nackten Mann auf der Veranda. Aber dann fliegen die Seiten auf einmal nur so dahin und man ist gefangen. Gefangen in einer teilweise anderen Welt, die aber doch gar nicht so verschieden ist von der, die wir kennen. Es sind die Figuren, eine starke Gemeinschaft mit ausgeprägten Charakteren, die sich quasi um einen schließen und mit in die Gemeinschaft hineinziehen. Der sehr bildhaften Sprache ist es zu verdanken, dass man sich große, dunkle Höhlen und ausgebaute Baumhäuser vorstellen kann und man am liebsten auf den nächsten Baum klettern würde. Man spürt den Wald um sich herum, im Hellen und im Dunkeln und kann die Blätter regelrecht riechen. Marisa und Coyle sind zwei sehr ausgeprägte Charaktere. Marisa ist Journalistin und hat durch ein Verbrechen ihre Karriere verloren. Sie schreibt jetzt für ein Naturmagazin und merkt ganz schnell, dass sie von der Natur eigentlich recht wenig Ahnung hat. Selbstlos rettet sie Coyle vor seinen Verfolgern nicht nur einmal und natürlich verliebt sie sich rettungslos in ihn. Coyle ergeht es ähnlich, er versteht gar nicht, wieso sie sein Blut so dermaßen in Wallung bringen kann. Beide sind aber auch sehr stolz, starrsinnig und verantwortungsbewusst, sie können einander nicht immer vertrauen. Leider nehmen sie deshalb auch oft vom anderen das Falsche an, anstatt offen und ehrlich miteinander zu reden. Aber zum Glück sind sie auch verständig und sehen ihre Fehler schnell ein – und geraten dann wieder in unmögliche Situationen. Es sind die liebevollen und witzigen Kleinigkeiten, die das Buch zu etwas ganz Besonderem machen. Michelle Raven schafft es immer wieder, durch humorvolle Wendungen selbst den banalsten Handlungen ein besonderes Flair zu verschaffen. Bei jedem Umblättern erwartet man schon ganz gespannt, was sie sich jetzt wieder hat einfallen lassen. Der Kniff ins nackte Hinterteil und der Club der Büchersüchtigen, die feststellen, dass sie seit ihrem Treffen nur noch mehr Bücher kaufen, sind nur zwei Beispiele für viele unerwartete Wendungen. Humor und Sarkasmus kommen auf keinen Fall zu kurz, der Galgenhumor lädt regelrecht zum Schmunzeln ein.Natürlich geht es in dem Buch auch um Erotik – und es war eine überaus sinnliche Erfahrung, die erotischen Stellen in diesem Roman zu lesen. Die Nackenhaare sträuben sich regelrecht und es läuft einem heiß über den Rücken. Es ist sehr sinnlich geschrieben, mitreißend und erotisch. Ist aber auch kein Wunder, wenn sich gutaussehende, muskulöse Männer - und auch Frauen - ständig die Sachen vom Leibe reißen, bevor sie sich verwandeln. Und natürlich ohne Kleidung wieder auftauchen und das als ganz normal verstehen. Das Ende kam dann ein bisschen schnell, eigentlich hätte man noch so viel mehr über die so überaus faszinierenden Persönlichkeiten lesen können. Aber da steckt noch eine Menge Potential drin - das war wahrscheinlich nicht der letzte Ghostwalker! Fazit Nackte Männer und hinreißende Berglöwen, sowie starke und humorvolle Persönlichkeiten lassen uns in eine unbekannte Welt hinabtauchen, aus der man am liebsten gar nicht wieder auftauchen möchte. Ein gelungener Auftakt in ein neues Genre, nach dessen Lesegenuss man Tiere mit völlig anderen Augen sieht. Pro und Contra |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. Februar 2010 um 10:11 Uhr |



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