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Star Trek Into Darkness (Alan Dean Foster)
Geschrieben von Markus
Mittwoch, der 05. Juni 2013

Verlag: Cross Cult; (Mai 2013)
Taschenbuch: 310 Seiten; 12,80 €
ISBN-13: 978-3864251948

Genre: Science Fiction


Klappentext

Monate nach den dramatischen Entwicklungen des Films Star Trek (2009) wird die Crew der U.S.S. Enterprise – mit Captain James T. Kirk, dem Ersten Offizier Spock, Dr. Leonard McCoy, Lieutenant Nyota Uhura, Chefingenieur Montgomery Scott, Lieutenant Hikaru Sulu und Ensign Pavel Chekov – auf die Erde zurückgerufen. Dort finden sie ihre Heimat und die Sternenflotte in Trümmern wieder – zerstört von einer feindlichen Macht aus ihren eigenen Reihen. Für Kirk beginnt nicht nur die Jagd nach einem dunklen, verräterischen Gegenspieler, sondern auch ein persönlicher Rachefeldzug in einer Welt, die sich im Ausnahmezustand befindet.

Dabei werden er und seine Mannschaft zu Schachfiguren in einem perfiden Spiel um Leben und Tod: Liebe wird auf die Probe gestellt, Freundschaften werden auseinandergerissen und Opfer müssen erbracht werden für die einzige Familie, die Kirk noch bleibt: seine Crew …

Star Trek -
INTO DARKNESS


Rezension

Seit 2009 ist die Enterprise wieder in den Weiten des Weltalls unterwegs, erfolgreicher als je zuvor. J.J. Abrams hat Star Trek wieder auf Kurs gebracht und nun nimmt die neue, verjüngte Crew immer mehr Fahrt auf. Romane und Comics und weitere Merchandiseartikel erscheinen und da darf natürlich das Buch zum neuem Film Star Trek Into Darkness nicht fehlen. Alan Dean Foster brachte das Drehbuch in Romanform, der schon weitreichend Erfahrung in so etwas besitzt. Denn er verfasste schon z.B. die Romane zu den Alien-Filmen. Somit ist er unter anderem dadurch, aber auch durch seine eigenen Romane, durchaus heimisch in der Science Fiction. Vor allem aber hat Alan Dean Foster schon in den Siebzigern Romane zu Star Trek verfasst, die neue Abenteuer der Enterprise-Crew erzählten. Beste Voraussetzungen also für ein spannendes Abenteuer in Gene Roddenberrys Universum.

Und das liefert der Film und natürlich auch der Roman. Schon gleich zu Beginn schlägt Into Darkness ein hohes Tempo an. Auf Nibiru versuchen Kirk und Co. den Ausbruch eines Supervulkans zu verhindern und damit die teilweise Auslöschung einer aufstrebenden Zivilisation. Dabei gerät Spock in höchste Gefahr und nur unter Missachtung der obersten Direktive ist es Kirk möglich seinen ersten Offizier und Freund zu retten. In Folge dieses Ereignisses wird Kirk degradiert und verliert sein Kommando. Nicht gerade unschuldig daran ist Spock, der tatsächlich einen Bericht über die Ereignisse verfasst hat, ohne diesen vorher mit Kirk abzustimmen. Dies spielt alles aber bald keine Rolle mehr, denn die Föderation wird im Inneren schwer angegriffen. Auf einen Schlag wird sie fast enthauptet. Kirks Degradierung wird rückgängig gemacht und ab jetzt befindet er sich im Auftrag von Admiral Marcus auf der Jagd nach dem Verantwortlichen, aber das bedeutet tief in klingonisches Gebiet einzudringen, bis zu ihrer Heimatwelt und dort wartet ein alter Bekannter des Star Trek-Universums. Khan!

Nach dem recht frei erzählten ersten Auftritt der neuen Star Trek-Besetzung orientiert sich Into Darkness relativ stark an dem „alten“ Star Trek und reaktiviert den Gegner schlechthin für Kirk und seine Besatzung. Zwar versuchte J.J. Abrams zu verhindern, dass allzu viel von der Geschichte durchsickerte, aber den Namen des Gegenspielers konnte er nicht aus den Medien heraushalten. Warum er dies tat, ist sowieso ein Rätsel, ist und war Khan einer der besten und beliebtesten Gegenspieler Kirks. Selbstverständlich ist Into Darkness keine einfache Kopie von Star Trek – Zorn des Khan. Das kann er auch gar nicht sein, gab es doch kein vorher stattfindendes Treffen zwischen den Protagonisten, wodurch sich die auf Kirk gerichteten Rachegelüste erklären ließen. Dieser Khan ist anders und doch allzu vertraut. Charismatisch, wild, berechnend, kühl und in jedem Moment seiner Umgebung überlegen. Er scheint immer mindestens zwei Schritte voraus zu sein und das macht ihn so extrem gefährlich. Die Geschichte von Into Darkness greift dabei immer wieder mal Details aus Zorn des Khan auf und baut sie geschickt in die neue Realität und Zeitlinie ein. Gerade ein Teil des Finale ist eine einzige Hommage an den älteren Film.

Alan Dean Fosters Romanumsetzung ist dabei kein plumpes Abschreiben und Umformulieren des Drehbuchs. Er fügt vieles hinzu, was so im Film nicht möglich war. Der Leser bekommt viele Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten. Gerade bei Spock ist dies sehr interessant, verhält er sich doch teilweise gänzlich anders als der „alte“ Spock. Aber diese Ausbrüche aus seiner alten Rolle bekommen ihm gut, verleihen ihm mehr Tiefe und vor allem passen sie, ergeben sich aus den Ereignissen.
Ebenso darf man auch miterleben, wie Kirk Zweifel kommen an seinem Handeln und nicht zuletzt ist Khan ein einfach absolut Gänsehaut verursachender Charakter, der in Buchform fast noch an Charisma und Bedrohlichkeit zunimmt.
Die Geschichte wird von Alan Dean Foster ebenso weiter ausgebaut. Ein, zwei Logiklücken werden geschlossen. Für manches Stocken in der Geschichte wird im Roman die Erklärung geliefert und er lässt die Zusammenhänge klarer hervortreten. Somit ist der Roman ein richtiger Gewinn für den Film und nicht nur ein Anhängsel.
Alan Dean Foster gelingt es Into Darkness soviel Eigenständigkeit zu geben, dass der Roman allein prächtig zu unterhalten weiß. Spannend, schnell und auch witzig und dramatisch ist das Buch und lässt den Leser nicht so schnell los. Es ist klar zu merken, der Autor spielt seine ganze Erfahrung aus und weiß genau, wie man Leser fesseln kann. Auch ohne den Film gesehen zu haben, ist der Roman sehr unterhaltsam und eigentlich eine Pflichtlektüre für jeden Trekkie, der offen für Neues ist. Gerne mehr Romane in dieser Art.

Als Cover verwendet Cross Cult das offizielle Filmplakat, welches die Stimmung des Romans perfekt einfängt und so den Grundton vorgibt.


Fazit

Eingefleischte Alt-Trekkies mögen immer noch monieren, dies sei kein Star Trek. Aber eins steht fest, nie waren die Abenteuer der Enterprise spannender, lustiger und mitreißender. Die neue Crew macht echt Spaß und die Charaktere bleiben sich treu und dürfen sich in einem Maß entwickeln, das es vorher nicht gab. Für alle die Abenteuer und Science-Fiction mögen ist Into Darkness eine Leseempfehlung und erst recht für alle Anhänger Khans, der hier noch gefährlicher ist.


Pro & Contra

+ Khan
+ Scotty allein auf sich gestellt

0 Preis

Bewertung:

Handlung: 4,5/5
Charaktere:5/5
Lesespaß: 4,5/5
Preis/ Leistung: 4/5


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Zuletzt aktualisiert: Samstag, der 06. Januar 2018
 

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