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Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser (20.01.2015)
Geschrieben von Judith
Dienstag, der 20. Januar 2015

Interview mit Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser

Literatopia: Hallo, Vanessa, hallo, Thomas! Im vergangenen Herbst ist Eure Anthologie „Dunkle Stunden” erschienen – was erwartet die Leser?

Vanessa Kaiser: Vor allem Atmosphäre und Abwechslung. Uns war besonders wichtig, unser dunkles Thema so intensiv und vielfältig wie möglich zu präsentieren.

Thomas Lohwasser: Wir haben den Geschichten folgendes Gedicht von uns vorangestellt:

LohwasserKaiser2Finster ist es tief in meinem Herzen.
Vor mir steht der Kelch, gefüllt mit Leid.
Verloschen ist das Licht der letzten Kerzen.
Unter kalten Himmeln voller Einsamkeit.

Aller Glaube ist verschwunden.
Gefesselt ist mein Geist in stiller Pein.
Die Hoffnung stirbt in diesen Dunklen Stunden.
Denn ich weiß, ich bin allein.

Die Atmosphäre, die diesen Zeilen entspringt, ist diejenige Stimmung, die wir mit der Anthologie transportieren wollen. So erwarten den Leser düstere, gruselige, verstörende  und traurige Geschichten. Manche sind auch mit einer Prise schwarzen Humors gewürzt. Dunkle Phantastik ist  das Schlagwort, unter dem die „Dunklen Stunden“ stehen.

Literatopia: Worum geht es in Eurer Geschichte „Der letzte Gast“?

Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser: Wir wollen nicht zu viel verraten, aber die Ausgangssituation der Geschichte ist folgende: In einer fiktiven, mittelalterlichen Welt lebt der junge Samuel, der seine Eltern durch eine Seuche verloren hat, bei Saul, dem Besitzer einer Herberge, die sich weit oben in den Bergen befindet. Ein schlimmer Schneesturm zieht auf, und zwei Männer erreichen gerade noch rechtzeitig die Herberge, um Schutz zu suchen. Doch mit ihnen kommt das Grauen. Das Unheil nimmt seinen Lauf, als es tief in der Nacht an der Tür pocht...

Grundsätzlich geht es in der Geschichte um die Angst, vor allem die Angst vor dem Unbekannten und die persönliche Angst eines jeden einzelnen.

Literatopia: Zu „Dunkle Stunden“ gab es zuvor eine Ausschreibung. Wie viele Beiträge wurden eingesendet? Und wie seid Ihr bei der Auswahl vorgegangen?

Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser: Wir hatten das Glück, dass uns knapp 300 Einsendungen erreichten, so konnten wir aus einem reichen Fundus schöpfen. Das war viel wert, machte es aber gleichzeitig auch schwer, sich für einige wenige Geschichten zu entscheiden.

Wir haben jede Einsendung mehrfach durchgelesen. Die Bewertung einer Geschichte ist natürlich ein subjektiver Akt, aber es gab doch einige Kriterien, die wir beachtet haben. Mal abgesehen von Formalitäten wie der Einhaltung des vorgegebenen Genres sowie der maximalen Zeichenanzahl, haben wir die Beiträge auf Sprache und Stil, Storygestaltung und Dramaturgie geprüft. Außerdem war uns die Atmosphäre wichtig, die die einzelnen Geschichten erzeugten. Es sollten ja „Dunkle Stunden“ mit Leben erfüllt werden.

Da wir vor allem eine breitgefächerte Auswahl an Interpretationen der „Dunklen Stunden“ in der Anthologie versammeln wollten, mussten die Geschichten zu guter Letzt auch noch in das Gesamtgefüge der Kurzgeschichtensammlung passen. Das war keine leichte Aufgabe, aber wir meinen, sie ist uns gelungen. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes phantastisch, wie unterschiedlich die Autoren an das Thema herangegangen sind.

Literatopia: Es gibt auch einige Geschichten von bekannten Autoren – haben die ebenfalls bei der Ausschreibung mitgemacht oder habt Ihr sie angeschrieben und um einen Beitrag gebeten?

Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser: Die bekannten Autoren haben wir angesprochen und um einen Beitrag gebeten. Oliver Plaschka, Thilo Corzilius, Markus K. Korb, Fabienne Siegmund und Tom Daut waren so freundlich, für die „Dunklen Stunden“ eine Geschichte beizusteuern. Was Andreas Gruber angeht, so hatten wir das traumwandlerische Glück, dass er mit seiner genialen „amazon.jp“, die parallel in einem japanischen Horrormagazin veröffentlicht wurde, von sich aus auf uns zugekommen ist.

Literatopia: „Dunkle Stunden“ ist die erste Anthologie, bei der Ihr selbst Herausgeber seid. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Und werdet Ihr weitere Anthologien herausgeben?

Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser: Uns hat die Herausgeberschaft in erster Linie sehr viel Freude gemacht. Das mehrmalige Lesen der knapp 300 Geschichten und die von Hand versendeten und zum Teil individualisierten Empfangs-, Zu- und Absage-Mails waren schon sehr arbeitsintensiv, aber der Spaß hat eigentlich immer überwogen. Sehr schön war auch die produktive Zusammenarbeit mit Torsten und Tina Low,  die uns stets mit Witz, Rat und viel Herzblut zur Seite gestanden haben – und dies auch jetzt noch tun, da die „Dunklen Stunden“ auf dem Markt sind.

Insgesamt war es eine Erfahrung, die wir nicht missen möchten, und ja, wir werden auf jeden Fall noch weitere Anthologien herausgeben.

Literatopia: Was fasziniert Euch an düsterer Phantastik? Und welche Geschichten aus „Dunkle Stunden“ haben Euch besonders begeistert?

Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser: Die Welt der dunklen Ecken und Schatten, das Flüstern und Knacken in der Finsternis, der Blick in Abgründe und die Begegnung mit den Schrecken des Lebens und der eigenen Seele, das ist etwas, was uns schon immer angesprochen hat. Die Faszination des Dunklen, Morbiden und Übersinnlichen ist so alt wie die Menschheit selbst. Die Geschichten, die an den ersten Lagerfeuern erzählt wurden, handelten sicher auch von diesen Themen, denn sie basieren auf einem der ältesten Gefühle unserer Art - der Angst. Sich zu Gruseln hat einen ganz eigentümlichen Reiz. Außerdem finden wir, dass gerade der dunklen Phantastik eine eigene Ästhetik entspringt. Es geht vor allem um Gefühle, die durch eine Geschichte transportiert werden.

Thomas Lohwasser: Ich finde alle Geschichten in den Dunklen Stunden sehr gelungen. Sie stammen schließlich aus der Feder sehr talentierter Autoren. Die fünf Geschichten, die meiner eigenen Schreibweise und meiner Auffassung von dunkler Phantastik besonders entgegenkommen, sind „Das Ballettmännchen“ von Matthias Töpfer, „Ungezügel“ von Moritz B. Hampel, „Nur Scheiße“ von Jan-Christoph Prüfer, „Mittsommerdämon“ von Anke Höhl-Kayser und „Licht, Dunkelheit und Ratten“ von Tobias Wulf.

Vanessa Kaiser: Es ist mir fast nicht möglich, die Frage zu beantworten, denn ich liebe jede einzelne Geschichte unserer Auswahl jeweils aus einem bestimmten Grund. Jede bedeutet mir auf ihre besondere Art etwas, mit jeder verbinde ich einzigartige Gefühle.

Ohne die anderen dadurch herabsetzen zu wollen, wäre es mir am ehesten möglich zu benennen, welche der Geschichten „Liebe auf den ersten Blick“ für mich waren:  „Endlich frei“/Thomas Karg, „Mittsommerdämon“ und „Nacht“/Anke Höhl-Kayser, „Ungezügel“/Moritz B. Hampel, „Das Ballettmännchen“/Matthias Töpfer, „Nur Scheiße“/J.-C. Prüfer, „Gefangen“/Hannah Nolden und „In dunklen Stunden“/Fabienne Siegmund.

Die anderen Geschichten haben sich auf andere, zum Teil subtilere Weise in mein Bewusstsein vorgearbeitet und sich dort unwiderruflich festgesetzt.

Literatopia: Ihr habt bereits diverse Anthologiebeiträge verfasst – was macht eine gute Kurzgeschichte aus?

Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser: Es ist schwierig, das, was eine gute Kurzgeschichte ausmacht, in eine Formel zu packen. Sie muss in ihrer Kürze berühren, den Leser gefangen nehmen, und wodurch das geschieht, lässt sich niemals vorhersagen. Jedoch sind Sprache, Stil und Dramaturgie natürlich sehr wichtig, aber auch die Figuren und ihre Gedankenwelten spielen eine Rolle, ihre Glaubwürdigkeit und Nachvollziehbarkeit sowie die Dialoge, ebenso der Anfang und das Ende der Geschichte, die Aussage des Werkes und nicht zuletzt wieder die berühmte Atmosphäre. Unserer Ansicht nach ist es das Zusammenspiel von all diesen Elementen, das darüber entscheidet, ob eine Kurzgeschichte im Gedächtnis des Lesers lebendig bleibt oder nicht.

Literatopia: Eure Geschichte „Das Herz des Jägers“ hat 2011 den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Beste Kurzgeschichte“ gewonnen. Wie habt Ihr die Preisverleihung damals erlebt?

Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser: Es war sehr aufregend. Als wir die Treppe zur Bühne hinaufgegangen sind, haben unsere Herzen schon etwas gepocht. „Das Herz des Jägers“ war eine unserer ersten Kurzgeschichten, und der  Literaturbetrieb war neu für uns. Wir waren sozusagen noch grün hinter den Ohren. Da war es umso eindrucksvoller, als am Ende der Preisverleihung das Blitzlichtgewitter der Fotografen aufleuchtete. Wir witzeln heute manchmal, dass es uns fast ein bisschen wie auf dem roten Teppich bei der Oscarverleihung vorkam. Jeder, der schon einmal mit einem Preis geehrt wurde, wird das vermutlich verstehen.

Heute steht der Preis im Regal, und wir sind immer noch stolz darauf und denken gerne an diesen Tag zurück. Es war sehr wichtig für uns, ihn zu erhalten und gibt uns auch heute noch Antrieb.

stilleLiteratopia: Wie schätzt Ihr den Stellenwert von Anthologien in der heutigen Zeit ein? Gibt es noch eine ausreichend große Leserschaft dafür?

Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser: Die Kurzgeschichte ist eine hervorragende Literaturgattung. Auf kleinstem Raum muss eine Story aufgebaut und erzählt, muss der Leser mitgerissen werden. Das ist eine Kunst. Darum wird die Kurzgeschichte nie aussterben. Sicherlich ist sie heute nicht mehr so im Fokus wie der Roman, obwohl sie in unsere schnelllebige Zeit eigentlich besonders gut hineinpassen sollte.

Aber es lohnt sich, der Kurzgeschichte eine Chance zu geben, gerade weil sie von Natur aus so kompakt ist. Viele große Autoren haben mit dem Schreiben von Kurzgeschichten angefangen, und in diesem Bereich gibt es noch immer eine Menge literarische Talente zu entdecken.

Glücklicherweise werden weiterhin Anthologien verlegt, wobei die Klein-Verlage hier aktiver sind, und das zeigt, dass ein Markt für diese Form des Erzählens auch heute noch vorhanden ist, auch wenn er, unserer Meinung nach, größer sein sollte.

Literatopia: Auf Eurer Homepage steht nur, dass Ihr euch 2006 kennengelernt habt – würdet Ihr uns mehr darüber erzählen? War schnell klar, dass Ihr zusammen schreiben könnt?

Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser: Als wir 2006 zueinanderfanden, entdeckten wir sehr bald, dass wir beide schreiben. Was für ein Glücksfall! Als wir dann auch noch feststellten, dass wir sogar beide an einem Fantasy-Roman arbeiteten, sahen wir das beinahe schon als „kosmische Fügung“ an. Schnell war der Wunsch da, zusammen zu schreiben, was wir bis heute erfolgreich beibehalten haben, auch wenn wir mittlerweile kein Paar mehr, aber dennoch echte Seelengefährten sind.

Literatopia: Wie geht Ihr vor, wenn Ihr zusammen schreibt? Arbeitet Ihr beide am Text oder schreibt nur einer Eure gemeinsamen Ideen auf?

Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser: Das gemeinsame Verfassen von Texten stellte sich zunächst als schwieriger heraus, als wir dachten. Anfangs schrieben wir noch zusammen - Satz für Satz, Wort für Wort. Doch das war wenig produktiv, da wir gelegentlich verschiedene Vorstellungen hatten, und wir bekamen uns selbst über einfache  Formulierungen regelmäßig in die Haare.

Bei uns hat sich über die Zeit eine Arbeitsweise herauskristallisiert. Einem von uns beiden kommt eine Idee, die er erst einmal weiterverfolgt. Dann bespricht er diese mit dem anderen, der wiederum seine Gedanken und Verbesserungen beisteuert. Einer von uns beiden (meistens derjenige, der die Idee hatte), schreibt die Geschichte dann. Das heißt, er hat sozusagen die Federführung und hat bei Fragen, über die wir uns nicht einigen können, das letzte Wort. Der andere berät, liest gegen und hilft intensiv beim Lektorieren, was bedeutet, dass wir sogar gelegentlich ganze Absätze des anderen um- oder neu schreiben können/dürfen. Auf diese Art wird jede einzelne unserer Geschichten zu einem echten Gemeinschaftsprodukt.

Literatopia: Wann habt Ihr Eure ersten eigenen Texte verfasst? Und was denkt Ihr darüber, wenn Ihr heute darauf zurückblickt?

Thomas Lohwasser: In der Schule wurde ich für meine erdachten Geschichten immer viel gelobt. Die ersten ernsthaften Texte entstanden in der Pubertät. Sie waren düster und voller Weltschmerz, aber auch voller Anfängerfehler. Ich weiß noch, was ich mit ihnen auszudrücken versuchte, es war eben eine aufgewühlte Zeit. Heute belustigen sie mich eher und ich finde es interessant, auf einen Spiegel meiner damaligen Verfassung zu blicken.

masken lowasserVanessa Kaiser: Ich habe bereits als Kind Geschichten geschrieben und mit Bildchen versehen, die vor allem bunt und fantasiereich waren. Als Jugendliche hatte ich eine Phase, in der ich einige düstere Kurzgeschichten verfasst habe – die einfach aus mir herausgeströmt sind und mich Jahre später, als ich sie erneut las, ein wenig traurig gestimmt haben, denn die Hintergründe dieser Geschichten waren zum Teil recht persönlich.

Eine Zeit lang hat meine Schriftstellerseele dann geschwiegen, bevor ich mit Mitte/Ende 20 wieder zur Schreiberei zurückgekehrt bin und meinen ersten und bisher einzigen Roman geschrieben habe. Das war kurz, bevor Thomas und ich uns zusammengetan haben.  Diesen Roman zu verfassen, hat mir Spaß gemacht, er war jedoch ein reiner „Übungsroman“ und würde meinen heutigen Ansprüchen nicht mehr genügen. Wenn ich an ihn zurückdenke, muss ich aber jedes Mal lächeln: Schön war’s, mit welcher Unbefangenheit ich ihn damals schrieb.

Literatopia: Was lest Ihr persönlich gerne? Überwiegend Phantastik oder querbeet alles, was interessant ist?

Vanessa Kaiser: Ich habe mein Leben lang (allerdings immer in Phasen) viel gelesen und zwar besonders gerne Phantastik und Grusel. Ich mochte aber genauso schon immer Thriller und spannende Geschichten vor historischem Hintergrund. Momentan empfinde ich nur leider vieles, was mir in die Finger kommt, als langweiligen Einheitsbrei; frischen Wind nehme ich jedoch im Horrorgenre wahr, und derzeit macht es mir Freude, mich dort durch die blutgetränkten Seiten zu „fressen“. Eine schöne Auflockerung sind für mich nach wie vor (phantastische) Kurzgeschichtensammlungen. Ich habe gerne eine bei mir – frei nach dem Motto: Was Kurzes geht auch zwischen Tür und Angel.   

Thomas Lohwasser: Mich reizen vor allem die verschiedenen Spielarten der Phantastik. Ich mag es einfach, wenn eine Geschichte ein phantastisches Element besitzt. Aber ich habe natürlich keine Scheuklappen und lese auch Bücher anderer Genres. Ich kann aber leider kaum noch ein Buch einfach nur lesen, es bloß konsumieren. Ich achte immer darauf, wie der Autor etwas gemacht oder gelöst hat - schöne Formulierungen, Fehler in der Dramaturgie oder originelle Details. Ich kann mich eben von meinem Dasein als Autor nur schlecht trennen.

Zur Entspannung lese ich psychologische Sachbücher oder Bücher über Philosophie. Da kann ich dann wirklich abschalten, weil mich die Materie sehr interessiert.

Literatopia: Herzlichen Dank für das Interview!

Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser: Der Dank ist ganz auf unserer Seite. :)

 

KaiserLohwasser

 


Autorenfotos: Copyright by Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser

Autorenhomepage: www.lohwasser-kaiser.de

Rezension zu "Dunkle Stunden"

Rezension zu "Geschichten unterm Weltenbaum"


Dieses Interview wurde von Judith Gor für Literatopia.de geführt. Alle Rechte vorbehalten.

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, der 20. Januar 2015
 

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