Mittwoch, 22. Mai 2013

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Hallo,kann mir mal jemand erklären,was in Kassette 3 seite a und b vorkommt? Ich schreibe morgen eine Arbeit und habe es in Englisch gelesen, aber de...
ich brauche eine Analyse über das Buch, kann mir jemand helfen?
Bitte !!!!!
Wir lesen das Buch gerade in der Schule. Mir gefällt es sehr gut und daher möchte ich dem Autor eine E-Mail schreiben. Weiß vielleicht jemand eien ...
Ich brauche einen Steckbrief von Clay
Und Hannah Bitte um Hilfe
LG
Wir nehmen das buch grade in der Schule durch (8.Klasse) und es macht mir wirklich Spaß, es zu lesen. Obwohl ich das nicht gedacht hätte, gefällt e...
DAEMON (Daniel Suarez)
Geschrieben von: Dennis   
Samstag, den 17. April 2010 um 01:00 Uhr


Rowohlt Verlag (März 2010)
Taschenbuch
640 Seiten, EUR 15,00
ISBN: 978-3499252457
erster Teil eines Zweiteilers,
zweiter Teil: DARKNET

Genre: Thriller


Klappentext

Es beobachtet. Es lernt. Und es tötet.

Auf dem Bildschirm erschien das körnige Videobild eines Mannes. Er nickte müde in die Kamera. „Detective Sebeck. Darf ich mich vorstellen? Ich war Mathew Sobol, zu Lebzeiten Chef von CyberStrom Entertainment.“ Sebeck beugte sich vor. „Wie ich sehe, sind sie mit den Mordfällen Pavlos und Singh befasst. Um Ihnen unnötigen Aufwand zu ersparen, sage ich Ihnen: Ich habe beide getötet. Warum, werden Sie bald erfahren. Allerdings haben Sie ein Problem. Sie können mich nicht verhaften. Sie können mich nicht aufhalten. Denn ich bin tot.“

Seit langem wusste Mathew Sobol, Computergenie und einer der reichsten Männer des Silicon Valley, dass er sterbenskrank ist. Exakt in der Sekunde seines Todes nehmen rund um den Erdball Computerprogramme ihre Arbeit auf – zunächst unbemerkt, aber sehr bald schon wird deutlich, dass ein DAEMON unseren gesamten digitalisierten Planeten infiziert hat. Ein DAEMON, der herrscht, ein DAEMON, der tötet. Und in einer Welt, in der alle vernetzt sind, kann ihm keiner entkommen.


Rezension

Oftmals ist uns gar nicht bewusst, wie stark unsere Welt bereits vernetzt ist. Wie stark unsere Gesellschaft und damit auch jeder einzelne „mit drin hängt“ – im wahrsten Sinne des Wortes.
Und genau hier setzt Suarez an. Ein Programm, geschrieben von einem der genialsten Programmierer der Welt, darauf Ausgelegt, die Gesellschaft zu infiltrieren und ihre Grundfesten zu erschüttern.

Diese vielversprechende Idee wird in vielerlei Hinsicht gut umgesetzt. Suarez lässt es ordentlich krachen und sorgt für jede Menge Tempo und Action. Er treibt die Handlung von einem Höhepunkt zum nächsten und lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Den Kampf zwischen einem schier übermächtigen Algorithmus auf der einen Seite und nahezu hilflosen Menschen auf der anderen schildert Suarez genüsslich und in aller Ausführlichkeit, wobei der Leser gehörig mit den „Guten“ mitfiebert angesichts der berechnenden Kälte und Überlegenheit eines Feindes, der in dieser Form noch nie aufgetaucht ist – was einen großen Teil des Reizes an dem Roman ausmacht. Empfindliche Gemüter werden hierbei allerdings das eine oder andere Mal an Suarez‘ Schilderungen Anstoß nehmen – scheint es ihm doch eine sadistische Freude zu bereiten, den „Guten“ immer wieder ordentlich auf die Mütze zu geben und sich bei den Darstellungen von Gewalt und Schrecken nicht gerade zurückzuhalten. Auch einige „Waffen“ und Werkzeuge des DAEMONS und seinen „Agenten“ werden dem einen oder anderen vielleicht übertrieben vorkommen – teilweise fühlt man sich eher in eine Science-Fiction-Story versetzt.

Doch DAEMON ist mehr als nur die Aneinanderreihung von spannenden Actionszenen. Es gelingt ihm, gesellschaftliche Entwicklungen aufzuzeigen und zu analysieren. Hauptsächlich natürlich im Bereich Computertechnologie und Internet, aber durchaus auch in anderen Bereichen hält Suarez unserer westlichen Gesellschaft den Spiegel vor und gibt mit seiner kleinen - nicht selten amüsanten, aber auch nachdenklich machenden - Gesellschaftsstudie seinem Roman das gewisse Etwas, das diesen, zusammen mit der fesselnden Grundidee, angenehm von anderen Thrillern abhebt.

Der Leser verfolgt dabei verschiedene Charaktere auf beiden Seiten – jene, die den DAEMON bekämpfen und jene, die vom DAEMON rekrutiert werden. Speziell die Charaktere, die sich auf die Seite des „Bösen“ schlagen, werden überzeugend präsentiert. Ihre Hintergründe sind authentisch und ihre Beweggründe nachvollziehbar. Nicht selten ist man im Verlaufe der Geschichte hin- und hergerissen zwischen beiden Seiten und hofft für die tapferen Polizisten ebenso auf ein gutes Ende wie für jene, die dem DAEMON „auf den Leim“ gegangen sind.

Die Beweggründe für das Handeln des DAEMONS indes bleiben eher schwammig. Zwar werden erste Erklärungsansätze geliefert, doch wirklich zufriedenstellend ist das angesichts des von ihm verursachten Chaos‘ und Leides nicht. Hier wird der Nachfolger, der im Frühjahr 2011 unter dem Titel „Darknet“ erscheinen wird, einiges näher erläutern müssen.

Natürlich ist DAEMON ein Buch, für das Begriffe wie Computer, Internet oder auch Computerspiele von essenzieller Bedeutung sind. Leser, die an diesen Bereichen interessiert sind, dürften ihre helle Freude an „DAEMON“ haben. Jene, die damit nichts anfangen können, sollten sich lieber anderweitig umschauen.


Fazit

Ein ungemein fesselnder Cyber-Thriller, der Spannung und Action im Übermaß bietet und darüber hinaus interessante Fragen aufwirft. Die originelle Grundidee trägt die Handlung problemlos über den gesamten Roman. Das Warten auf den Nachfolger wird wahrscheinlich lang werden.


Pro & Kontra

+ Grundidee
+ keine Schwarzweißmalerei bei den Charakteren
+ temporeich und spannungsgeladen
+ wirft Fragen auf und regt zum Nachdenken an

o Hintergründe zu den Motiven des DAEMON bleiben schwammig (vermutlich wird der Nachfolger hier Klarheit bringen)
o für Leser, die sich nicht für das Thema „Computer und Internet“ begeistern können ungeeignet

- teils überzogen, was Schilderungen von Gewalt sowie des DAEMONS und seiner Mittel angeht

Wertung:

Handlung: 4/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4,5/5
Preis/Leistung: 3,5/5

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. Mai 2011 um 23:18 Uhr
 
Kommentare (9)
9 Dienstag, den 19. Juni 2012 um 20:54 Uhr
Patrick
Habe bereits beide Bücher des Zyklus verschlungen, und kann nur eines dazu sagen. Sowohl der Charakteraufbau als auch dder umstand das ich von der Technischen seite keinen Fehler entdecken konnt begeistert mich absolut.
Und an John Die Razorbacks auf die du dich in deinem beitrag
beziehst haben als sog. Terrorwaffe eine wichtige eigenschaft die du übersiehst diese dinger lösen eine Heidenpanik sogar unter Trainierten Spezialeinheiten.
8 Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 19:51 Uhr
Nancy
Bin gerade beim lesen und habe die 1. Häfte geschafft, kann gar nicht mehr aufhören. Natürlich ist immer alles eine Frage des Geschmacks, aber ich bin der Meinung, man kann alles lesen, es muss nur spannend sein und man muss immer bereit sein, sich in die Welt des Autors hineinversetzen zu lassen. Außerdem braucht man für jedes Buch Fantasie. Wenn man die nicht hat, sollt man gar nicht erst anfangen zu lesen. Ich find's einfach nur extrem fesselnd. M.E. ist das was er erzählt beim heutigen Stand der Technik möglich und sogar noch viel mehr. Klasse !!!
7 Montag, den 01. August 2011 um 00:28 Uhr
John
Eine lange Reihe billiger Klischees. Die Figuren allesamt lächserlich, die Technikbegeisterung des Autors kindisch. Was sollen zum Beispiel Motorräder, die Messer ausfahren uns so Leute töten?
Recht gut recherchiert sind die technischen Hintergründe, auch im IT-Bereich.
Zusammend aber ein grosser, spannender Schrott. Schade um die Zeit.
6 Sonntag, den 22. Mai 2011 um 19:45 Uhr
Frederik
Ja ich fand das buch super aber danach hats mir nicht mehr gefallen und später dann habe ich es zu meinem bedauern ein zweites mal gelesen. Das hat mir spaß gemacht doch leider war es unlustig. Die tatsache das der am ende dann diese sache macht war für mich uninteressant. Ich kann nur sagen kauf es dir oder lass es nicht bleiben da es spannend und eig super mit langeweile ist.
Mit freundlichen Grüssen
Frederik
5 Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 18:56 Uhr
knecht
bin ja sonst ein schnellleser vor dem herrn und manche buchteile werden von mir auch mal quergelesen, aber diese grandiose offenbarung von einem perfekten action-kopfkino hat mich dazu genötigt, ganze 2 tage zum durchlesen zu brauchen. und das hat bisher nur frank schätzings "der schwarm" geschafft...
kann den zweiten teil kaum noch erwarten, her damit!!!
4 Samstag, den 30. Oktober 2010 um 13:53 Uhr
DarkReader
wo bleibt das nächste Buch ??? - ich ertrag es nicht noch so lange zu warten. Spannende Geschichte mit intelligenten Verstrickungen und einer unglaublichen Detailtreue die einen förmlich in das Geschehen einbindet und nicht mehr loslässt. Habe das Buch in einem Atemzug verschlungen und erwarte die Fortsetzung sehnsüchtig .

Bravó Suarez ...... muy bien !
3 Mittwoch, den 20. Oktober 2010 um 11:50 Uhr
da Flo
Ich habe schon wirklich viele Bücher gelesen, aber keines war bis jetzt SO prickelnd, dass ich es gleich zweimal lesen wollte.
Dies hat bis jetzt nur Deamon geschafft!!
Wirklich unglaublich das Buch, super spannend geschrieben und auch sehr informativ. Der Autor hat sich eindeutig viel Mühe bei den Recherchen gemacht.

weiter so :)
2 Sonntag, den 10. Oktober 2010 um 21:27 Uhr
david.z
ich habe das buch so ziemlich gleich wo es raus kam gelesen und kann nur sagen das es eines der besten wenn nich sogar das beste ist was ich jemals gelesen hab... es ist packend von anfang bis ende wobei das ende ja noch offen ist und ich es kaum erwarten kann den 2. teil zu lesen... es dreht sich zwar viel um die it geschichte aber auch für die die sich damit nich identifizieren können ist es gut umschrieben sodass jeder es verstehen kann...

wenn ihr euch das buch kauft nehmt euch zeit mit weil ihr nicht mehr los lassen könnt... habe das buch in 3 tagen gelesen wobei die arbeit stellenweise an 2ter stelle stand... =)
1 Sonntag, den 15. August 2010 um 19:04 Uhr
Frank G.
Habe soeben das Buch "Daemon" fertig gelesen, es war im Prinzip meine Urlaubslektüre. Ich selber bin in der IT-Branche tätig und konnte mich mit diesem Buch verifizieren.
Ich habe seit langen kein solch gutes Buch mehr gelesen.
Spannung pur, das Buch fesselt einen richtig, ab und an waren ein zwei Seiten dabei bei denen man sich wünschte Sie schnell hintersich zu bringen, da diese sich sehr zäh verschlingen liesen.
Zum Thema gewalt: Ja gut ein - zweimal übertreibt Suarez etwas, aber meine Freundin lies parallel ein Buch eines anderen Schriftstellers in dem detailbezogenen Vorgänge noch genauer beschrieben wurden, was ich meiner Meinung nach zu krass fand. Suarez hat die Beschreibungen sehr gut getroffen und man konnte sich alles sehr gut Bildlichvorstellen.
Ich warte gespannt auf den zweiten Teil "Darknet" der im Frühjahr 2011 herauskommen soll.

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