Literatopia

Normale Version: Namensprobleme
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Hallo zusammen!
Ich bin auf der Suche nach einem Namen für einen Mann etwa um 1300. Um die 30, Ritter in einem (katholischen) Orden, kommt irgendwo aus dem Gebiet des heutigen Deutschland. Und nicht gerade von der groben/rauen Sorte. Hab mich noch nicht ganz festgelegt. Ich hab schon ein paar Namen gesammelt, aber nichts gefunden, mit dem ich zufrieden wäre.
Vielleicht habt ihr ja Ideen, kennt gute Namen oder seid einfach kreativer als ich Icon_smile  
Gruß, Korbi
Georg
Ich überleg mir meistens, was zu dem Charakter passen könnte. Nicht nur von Klang her, sondern auch von der Bedeutung her. Wahrscheinlich überlege ich da eher etwas zu viel ...

Du kannst aber auch erstmal mit dem bislang besten Namen anfangen zu schreiben und später schauen, ob sich noch etwas ergibt.

Oder mal bei Amazon unter historische Romane durchschauen, welche Namen noch auftreten.

Unter Georg stelle ich mir einen ritterlichen Ritter vor. (Ohne die Bedeutung genauer zu kennen, aber man denkt ja an den Drachentöter.)
Ein sanfter Name wäre für mich zB Philipp, "der Pferdefreund."

Im Mittelalter in einem katholischen Orden kommen auch christlich geprägte Namen in Frage. Eventuell gibt es biblische Figuren oder katholische Schutzheilige aus der Zeit, deren Schicksal einen Hinweis auf das Schicksal deines Protagonisten gibt.
Zitat:Eventuell gibt es biblische Figuren oder katholische Schutzheilige aus der Zeit, deren Schicksal einen Hinweis auf das Schicksal deines Protagonisten gibt.
Stimmt, danke dir. Die Richtung sollte ich verfolgen.
Georg wäre natürlich gewissermaßen genau deswegen ein Klassiker, ich hätte lieber was bisschen abseits vom Mainstream. Also nicht gerade Heinrich oder so was  Mrgreen
Der Haken an Philipp ist, dass das der "Böse" um diese Zeit ist...
Ich hab einen Namen im Kopf, der mir gefällt. Das Problem dabei ist, das ist der Name des Hauptprotagonisten in einem Roman über die selbe Zeit, der aber weg vom Historischen mindestens zur Hälfte in den Legenden steht, mit einem kleinen Rahmen von historischen Fakten. Außerdem eben Hauptfigur. Den will ich jetzt nicht unbedingt klauen.
Aber ich warte einfach mal, hab eh schon angefangen, mit Platzhalter zu schreiben.
Nachdem die Recherche weiter vorangeschritten ist, bin ich mir nicht mehr sicher, ob das so alles Sinn macht... Eventuell ist es besser, wenn er kein "Deutscher" ist, sondern Franzose. Ich glaube, ich lese erst mal meine Bücher fertig, bevor ich irgendwas anderes mache.
Hallo Korbinian,

Ich schreibe momentan auch an einer Westerngeschichte und habe zwei Namen von Winnetou geklaut, die aber noch ausgetauscht werden.  Icon_smile
Leider sind die Namen, die einem selber zusagen, nicht immer auch empfehlenswert :/ am Ende des Tages soll der Text ja nicht nur von einem selbst, sondern auch von anderen ohne Stirnrunzeln genossen werden.

Jetzt ist mir noch was naheliegendes eingefallen: Eventuell auch die soziale Herkunft beachten. Ein Protagonist der aufsteigen will und dabei immer wieder aufgrund seines Standes strauchelt könnte zb einen Namen tragen, der ihn deutlich in die soziale Klasse seiner Herkunft verweist und ihm oftmals Probleme bereitet, jetzt nur als Beispiel.

Ich weiß nicht genau was du vor hast: Es gibt ja auch Romane, die Historisches und Fantasy mischen. Da muss man sicherlich trotzdem noch viel wissen, aber man kann auch ein bisschen cheaten ....