Literatopia

Normale Version: Sommer 08: Das Gewissen der Zeit 7 (von Dreadnoughts)
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Sango

Auch ich wurde glücklicher empfänger einer Postkarte aus Deutschland Icon_smile

Hier der Text:



Bis heute weiß ich kaum noch etwas von dieser Zeit, alles ist irgendwo in meinem Inneren verschüttet worden, sagen die Ärzte. Nur dass ich hier meinen Grundwehrdienst absolviert hatte, dass ich hier weitab von zuhause lebteund dass irgendwann dieser Mann kam und mir meine Tage raubte - nur weil ich keine Uniform trug. Über allem anderen liegt ein dichter Nebel, ein schwarzes Tuch, dass keine Neugier duldet.

Das Warum habe ich nie verstanden, aber scheinbar brauchte er als stadtbekannter Schläger keine Gründe.
Nur Hass, der auch jetzt wieder in seinen Augen aufflackert.

Ich greife unter den MAntel an meinen Rücken und hole mit einer geübten Handbewegung eine Waffe zum vorschein: ein kleiner Revolver, dessen Mündung nun genau auf den Kopf von Christoph Müll zeigt.
Erschrockene Lügen.




Soweit der Text auf meiner Karte, ich hoffe, ich habe alles richtig entziffert, war eine richtige Herausforderung, aber Mama hat geholfen Icon_wink

Danke auf jeden Fall für die spannende Karte!
Moin Sango.

Ja, meine Handschrift. Hatte ich ja Dianchen schon gesagt - und hier habe ich wohl abends auch nicht mehr so ganz alles "auf die Kette" gekriegt. Letzter Satz muss lauten "Erschrockene Augen". Und ich verspreche, beim nächsten Mal schreibe ich sorgfältiger.

LG
D.