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Normale Version: Charlotte Schaefer - Cedars Hollow
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Hallo an alle!

Ich würde euch gerne kurz meinen Erstling "Cedars Hollow" vorstellen. Hier ein paar Infos:

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Phantastischer Roman
Verlag: Sieben-Verlag
ISBN: 978-3-940235-73-2
Preis: 14,90 Euro
Broschiert, 200 Seiten

Klappentext:
Nach dem mysteriösen Tod ihrer Mutter findet sich Hazel in einer Welt aus Schweigen und Mitleid wieder. Einziger Lichtblick in einem immer schwerer zu ertragenden Alltag ist ihre Freundschaft zu dem charismatischen Dave, den sie am Tag der Beerdigung ihrer Mutter zum ersten Mal trifft. Bald entdeckt Hazel jedoch, dass sich mehr hinter Dave verbirgt, und dass das Leben im beschaulichen britischen Städtchen Cedars Hollow gefährlicher ist, als sie es je erahnen konnte. Und was hat es mit dem Jungen auf sich, der Hazel auf Schritt und Tritt verfolgt? Die beiden jungen Männer sind so gegensätzlich wie Blut und Wasser, und doch haben sie etwas gemeinsam. Ein Hauch unheimlicher Faszination umgibt sie, der Hazel magisch anzieht.
Als die Ereignisse bedrohlich werden, weiß Hazel nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann. Sagen Vampire überhaupt jemals die Wahrheit?

Leseprobe:
Der Sarg senkte sich geräuschlos in die Grube. Schweigend beobachtete ich ihn, bis dunkle Erde mir die Sicht versperrte. Der Brief, den ich an meine Brust gepresst hielt, war ein Abschiedsbrief, damit meine Mutter mich nicht vergessen würde.
Mein Vater trat vor. Seine Miene verhärtete sich, als er in die Grube blickte. Er presste die Lippen zu einem Strich zusammen, dann warf er die Rose, die er bei sich trug, in die Grube. Eine Handvoll Erde folgte. Er flüsterte etwas, aber ich konnte ihn nicht verstehen. In meinen Ohren rauschte es.
Ich sah nichts weiter als ein Meer aus trauernden Gesichtern, blass und kühl. Mein Herz hämmerte und mir wurde übel, als ich vortrat. Der Sarg lag nun in der Grube, die sich in die Tiefe erstreckte wie der Schlund eines Ungeheuers.
Das Rauschen in meinen Ohren wurde lauter. Ein einzelner Regentropfen fiel auf meine Wange, ein zweiter folgte. Ich versteinerte dort, wo ich stand. Wie aus weiter Ferne hörte ich das Murmeln der Trauergäste, das durch die Reihen ging.
Der Brief entglitt meinen zitternden Händen und fiel zu Boden. Ich starrte hinüber zur Friedhofsmauer und dem schmiedeeisernen Eingangstor.
Dort sah ich ihn zum ersten Mal.
Er war kaum mehr als ein Junge, blass und unscheinbar. Seine Figur wirkte sehnig und schlank, und er hatte rötlich braune Haare. Er blickte zu uns herüber, dann fixierte er mich. Ich wartete einen Augenblick, ob er vielleicht zu uns herüberkommen oder irgendetwas anderes tun würde. Aber er rührte sich nicht vom Fleck, lehnte sich gegen das Eisentor und verschränkte die Arme vor der Brust. Es schien, als wartete er auf etwas.
Hazel, hörte ich deutlich die Stimme meiner Mom. Hazel, komm zu mir.
Doch meine Mutter war tot, und mit ihr war alles gestorben, was mir etwas bedeutet hatte.
Meine Knie gaben nach und ich fiel auf die feuchte Erde. Über mir hörte ich wispernde Stimmen. Mit einem Gefühl, das Erleichterung ähnelte, schloss ich die Augen und wartete auf das Ende.

Ich machte mir Sorgen. Mom war noch nicht vom Einkaufen zurück, seit Stunden war sie unterwegs. Das sah ihr nicht ähnlich. Ich versuchte mich abzulenken, ertappte mich aber immer wieder dabei, wie ich Blicke aus dem Fenster oder zur Haustür warf.
Das Telefon klingelte und ich stand auf und nahm den Hörer ab.
Die nächsten Minuten vergingen wie im Traum. Ich hörte, was der Polizeibeamte am anderen Ende der Leitung sagte, doch seine Worte drangen nicht bis in mein Bewusstsein vor. Mein Körper wurde taub. Ich atmete nicht.
„Es tut mir sehr leid“, sagte der Polizeibeamte.
Ich legte mit zitternden Händen auf. Ein Nebelschleier senkte sich auf mich und drückte mich nieder. Die Realität verschwamm vor meinen Augen wie ein Traumgespinst.
Tot. Mom. Tot.
„Nein“, flüsterte ich und schüttelte energisch den Kopf, während die Wahrheit langsam in mein Bewusstsein sickerte.
Der Nebel verschlang mich. Übelkeit stieg in mir auf, als ich daran dachte, was der Polizist mir erzählt hatte.
Man hatte sie in einer kleinen Seitenstraße am Rand der Stadt gefunden, weit entfernt vom Supermarkt. Ihr Hals war von Bisswunden übersät gewesen, als hätte ein wildes Tier sie angefallen. Mord schloss die Polizei nicht aus.
Sie war noch nicht alt gewesen, gerade einmal einundvierzig.
Ich weinte, bis meine Augen keine Tränen mehr hatten, die sie vergießen konnten.
Mom war fort.

Hier noch ein paar Links zum Buch:

Cedars Hollow bei Amazon
Cedars Hollow bei Libri
Meine Homepage

Das war's auch schon von mir! Icon_wink

Liebe Grüße,
Charlotte
Hallo Charlotte,

Glückwunsch zu deinem Erstling!

Da ich den Sieben-Verlag etwas kenne und deine Buchvorstellung gut fand, habe ich sie in unsere Rubrik "Neuerscheinungen" auf unsere Mainpage genommen, siehe HIER - und für den Moment ziert es die Startseite.

Schönes Cover übrigens Icon_smile ...

Liebe Grüße

- Zack
Das ist ja super, vielen Dank! Icon_wink
So, für alle Interessierten, seit heute gibts bei uns auch eine Rezension zu "Cedars Hollow"! Icon_smile