Literatopia

Normale Version: Telefonterror
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Das ist das erste Mal, dass ich sorachlos bin. Icon_shocked
Diese Geschichte war wie alle hier sehr belustigend und ihr Alltag scheint wohl besser zu sein, als meiner. Icon_lol Eine tolle Erfahrung, finde ich und Kritik kann ich hier kaum ausüben. Bin ja auch erst 13, obwohl dies auch nicht wirklich eine Entschuldigung für meine Unachtsmakeit ist. Smiley_emoticons_blush
Hallo Wassergeist,

(13-03-2010, 16:05)KleinerWassergeist schrieb: [ -> ]Das ist das erste Mal, dass ich sorachlos bin. Icon_shocked
Diese Geschichte war wie alle hier sehr belustigend und ihr Alltag scheint wohl besser zu sein, als meiner.
Das ist ja das tolle am Schreiben. Wenn das eigene Leben grad nicht so spannend ist, erfindet man einfach ein anderes *g* Ich bin aber immer froh, wenn mir solche Sache nicht passieren, ich quaele Arwen ja schon ziemlich.
Zitat:Eine tolle Erfahrung, finde ich und Kritik kann ich hier kaum ausüben. Bin ja auch erst 13, obwohl dies auch nicht wirklich eine Entschuldigung für meine Unachtsmakeit ist.
Ach Quatsch, was heisst hier Entschuldigung. Warte erst mal ab, wenn du laenger hier im Forum bist, dann werden die Kritiken bestimmt umfangreicher. War bei mir auch so. Das hat mit dem Alter nichts zu tun (sage ich mit meinen 21 Lenzen *g*)

Ich freue mich ueber jeden Kommentar, egal wie kurz oder lang und egal, wieviel Kritik er enthaelt. Meine Antwort hat zwar etwas auf sich warten lassen, aber hier am anderen Ende der Welt ist es ein bisschen schwierig, an billiges oder ueberhaupt Internet zu kommen, gerade im Outback. Bin grad in Australien unterwegs und offiziell fuer die Zeit im Forum abgemeldet *g* Wollte eigentlich nur mal kurz reinschauen,

LG

Glory
Dann mach ich doch gleich weiter,

Zitat:ihr heimtückisch einen Dolch hinein gejagt, sie mit Füßen getreten, als sie schon am Boden lag oder, um es in meinen Worten auszudrücken, ich war ausgezogen.
"in den Rücken" fänd ich besser
und statt "um es in meinen Worten auszudrücken" hätt ich "kurz(um)" geschrieben

Zitat: Ich sage Wohnung, aber eigentlich gibt es kein Wort, dass diesen Zustand beschreiben könnte.
das
und eine Wohnung ist kein Zustand

Zitat:“So lange? Du weißt, dass das deine Haut austrocknet. Hast du danach auch Feuchtigkeitscreme benutzt?”
^^

Zitat:Ich wiederstand dem Drang,
hat das ding noch niemand gelesen???
widerstand


fertig.
also die erste Geschichte hat mir besser gefallen. Was nicht bedeutet, dass es diese nicht tut, aber besser. Hier gab es irgendwie keine Lacher. Du hast hier wieder einen sehr frischen Erzählstil, der sich runterliest wie sonstwas und auc hdie Thematik kennt jeder und ist gut rübergebracht. Vllt war die "Pointe" aber auch eifach zu leicht zu erkennen.

Dennoch hat es mich unterhalten. Was will man mehr?

gruß
jeronimus
(31-03-2011, 20:51)jeronimus schrieb: [ -> ]und eine Wohnung ist kein Zustand
Ist sie wohl. Saraksmus for beginners "Das ist kein (beliebiges Wort einsetzen), das ist ein Zustand."
Zitat:also die erste Geschichte hat mir besser gefallen.
Mir auch.
Zitat:Dennoch hat es mich unterhalten. Was will man mehr?
Gue Einstellung.

LG
Glory
Wir machen es mal entgegengesetzt der Reihenfolge, Glory - aber erstmal:

Moin.

(Du weiß ja, wie es bei mir läuft.)

Technische Anmerkungen:

Zitat:wenn meine Ohren ein vertrautes, bimmelndes Geräusch erreicht.
Ich würde eher zur Mehrzahl tendieren, da es sich ja um 'die Ohren/meine Ohren' handelt.

Vorschlag:
... wenn meine Ohren ein vertrautes, bimmelndes Geräusch erreichen.

Zitat:Von Ekstase kann allerdings keine Rede sein und genau genommen empfinde ich dieses körperliche Reaktion auf das geräuschvolle Störelement auch erst seit einem halben Jahr.
Ich bin kein Kommata-Fan, aber hier meine ich gehört eines nach 'sein' hin, da es sich eigentlich um zwei Sätze handelt.

Zitat:Vor ziemlich genau sechs Monaten habe ich meiner Mutter das Herz gebrochen, ihr heimtückisch einen Dolch hinein gejagt, sie mit Füßen getreten, als sie schon am Boden lag oder, um es in meinen Worten auszudrücken, ich war ausgezogen.
Das ist 1 (!) Satz, Glory. Besonders den letzten Teil würde ich bezüglich der Spannung gesondert platzieren.

Vorschlag:
Vor ziemlich genau sechs Monaten habe ich meiner Mutter das Herz gebrochen, ihr heimtückisch einen Dolch hinein gejagt, sie mit Füßen getreten, als sie schon am Boden lag.
Oder, um es in meinen Worten auszudrücken: ich war ausgezogen.


Zitat:Sie nennt es Fürsorge, ich nenne es Kontrollzwang.
Ich würde anstelle eines Kommas eher einen Punkt einbauen. Liest sich besser.

Vorschlag:
Sie nennt es Fürsorge. Ich nenne es Kontrollzwang.

Inhaltliche Anmerkungen:

Arwen. Da baut sich natürlich ein besonderes Bild auf, das ich als Mann nicht ohne ein ergebenes Seufzen begleiten kann. Also versucht mein Kopf die Szene undefinierbare Wohnung (oder, wie es in JVA's meist genannt wird: Wohnklo) in Kombination Liv Tyler hinzubekommen - und ist doch ein paar Minuten beschäftigt. Gegensätzliches mag ich ja sehr, und hier passt es überdies hinaus auch gut hinein. Tochter (bildhübsch), auf der Flucht vor der Mutter, die ihre Erziehungsberechtigung wahrscheinlich in einem Goldrahmen an der Wand hängen hat.

Zum eigentlichen Ablauf gibt es wirklich nichts zu kritisieren. Du legst die einzelnen Bewegungsabläufe gut in den Gesamtkontext hinein. (Telefongespräch, unterbrochen von Mikrowelle nebst Pizza, Fernsehen, Außengeräuschen) Es wirkt also niemals fehl am Platze.

Zitat:Der Schreibstil hat sich meiner Meinung nach etwas geändert, was wohl daran liegt, dass ich im Moment eigentlich an Fantasy schreibe, damit aber absolut nicht weiterkomme. Und da ich sowieso schon länger weiter an Arwens Leben basteln wollte, voilá.
Ich arbeite genauso. Obwohl, ..., mein Kopf arbeitet genauso. Wenn es mal nicht weitergeht, schreibt man was anderes. Und am Besten in einer ganz anderen Kategorie.

Zitat:werden eine Anspielung aber wiedererkennen
Ich habe die fragliche Geschichte zwar gelesen - aber gerade verwundert festgestellt, dass ich sie nicht kommentiert habe. Aber die Antwort ist mir bekannt:
“Das ist ja großartig, Spätzchen. Ich wusste ja gleich, dass aus deinem letzten One-Night-Stand nichts wird. Der Junge sah zwar ganz nett aus, aber ich kenne doch meine Arwen.”

Fazit:

Ich mag es ja, wenn jemand humoristische Werke schreibt, denn ich finde, es ist eine der schwierigsten Disziplinen. Zudem unterstreicht es hier die Hauptdarstellerin Arwen ungemein. Zwar hat ihre Mutter nur die wörtliche Rede um sich hier zu profilieren, aber in Kombination mit den Wertigkeiten/Anmerkungen von Arwen wird auch Sie plastisch und wirkt gut in Szene gesetzt.

LGD.
(09-04-2012, 12:41)Dreadnoughts schrieb: [ -> ]Wir machen es mal entgegengesetzt der Reihenfolge, Glory
Oder auch nicht *g*
Zitat:Ich würde eher zur Mehrzahl tendieren, da es sich ja um 'die Ohren/meine Ohren' handelt.
Aber das eine Geräusch erreicht doch die Ohren? Oder denk ich grad falsch? Subjekt, Prädikat, Objekt? Oh Mann, Abi '07 ist schon ne Weile her Icon_confused
Zitat:Das ist 1 (!) Satz, Glory.
Smiley_emoticons_blush
Zitat:Vorschlag:
Vor ziemlich genau sechs Monaten habe ich meiner Mutter das Herz gebrochen, ihr heimtückisch einen Dolch hinein gejagt, sie mit Füßen getreten, als sie schon am Boden lag.
Oder, um es in meinen Worten auszudrücken: ich war ausgezogen.

[quote]in Kombination Liv Tyler hinzubekommen
Was haben nur tausende Herr der Ringe-Leser vor der Buchverfilmung gemacht??? *g* Meine Arwe sieht in meinem Kopf jedenfalls nicht aus wie Liv Tyler
Zitat:Wenn es mal nicht weitergeht, schreibt man was anderes. Und am Besten in einer ganz anderen Kategorie.
Die Fantasy-Geschichte schlummert übrigens immer noch vor sich hin, während ich für die gute Arwen schon wieder was Neues spinnen könnte.
Zitat:denn ich finde, es ist eine der schwierigsten Disziplinen.
Find ich eher nicht, muss nur so schreiben, wie ich auch reden würde Mrgreen
Zitat:wird auch Sie plastisch und wirkt gut in Szene gesetzt.

Wir sagen Danke schön und auf Wiedersehen.

LG

Glory

Hi Glory,
ich habe gerade Telefonterror und Nie wieder gelesen und mich sehr amüsiert, wobei mir Nie wieder besser gefiel, einfach, weil die nervige Mutter doch schon recht abgegriffen ist. Wie immer bin ich dann dankbar, dass meine Mutter mich wirklich nur anruft, um zu hören, wie es mir geht und nicht, um sich reden zu hören. Icon_wink
Insgesamt sehr unterhaltsam deine Schöpfung. Ich hoffe, sie leistet uns weiterhin Gesellschaft. Vielleicht könnte man darüber nachdenken, die Teile irgendwie einheitlich zu kennzeichnen. Ich weiß, sie hängen nicht zusammen, aber wer Arwen mag und gerne weitere Geschichten von ihr lesen würde, hätte es so einfacher, diese zu finden.

LG
Addi
Hallo Glory,

ich hab "nie wieder" nicht gelesen - und auch wenn du meinst es wäre nicht nötig habe ich das Gefühl man tut besser daran die andere Geschichte doch zu lesen. So ein paar Hintergrundinformationen zu deiner Hauptfigur wären nützlich gewesen.

Nun ja,
eine 23jährige Frau, schlecht bezahler Job, vermutlich heruntergekommene Wohnung, hat sich von den Freunden abgeschottet und ihre Mutter ruft sie ständig an weil sie besorgt ist. Ein sehr verstörendes Bild, das mich traurig stimmt. Was soll nur aus Arwen werden, wenn das so weiter geht findet man sie in ein paar Jahren an einem Strick von der Deckenleuchte baumeln Icon_nosmile

Erheiternd war dein lockerer und dynamischer Schreibstil. Der eigentliche Witz jedoch, dieses Missverständnis mit der Mutter die sie verkuppeln möchte, ist schon relativ abgestanden. Ich möchte aber nicht sagen dass die Geschichte deshalb schlecht ist. Ich frage mich wirklich was für Kommentare du bekommen hättest hättest du die Geschichte in einer anderen Kategorie (Nachdenkliches/Kritisches) gepostet. ^^

Lg.
(12-04-2012, 12:56)Adsartha schrieb: [ -> ]Wie immer bin ich dann dankbar, dass meine Mutter mich wirklich nur anruft, um zu hören, wie es mir geht und nicht, um sich reden zu hören. Icon_wink
Meine Ma ist auch absolut pflegeleicht, kenne auch keine Mutter, die so nervig ist, aber man weiß ja nie.
Zitat:Insgesamt sehr unterhaltsam deine Schöpfung. Ich hoffe, sie leistet uns weiterhin Gesellschaft. Vielleicht könnte man darüber nachdenken, die Teile irgendwie einheitlich zu kennzeichnen.
Wenn mehr dazu kommt, bestimmt. Nie wieder habe ich ja auch schon ganz oben verlinkt.

Ich streng meine grauen Zellen an und zwinge sie, mal wieder was schriftliches zu fabrizieren. Im Moment liegt meine Kreativität eher im Bereich Nähmaschine, das ist aber auf Dauer zu schmerzhaft :-)

LG

Glory
Hi Rick,

machen wir da weiter, wo ich vor ein paar Tagen unterbrochen wurde - beantworten von Kommis :-)
Zitat:hat sich von den Freunden abgeschottet
Wo habe ich das denn erwähnt?
Zitat:wenn das so weiter geht findet man sie in ein paar Jahren an einem Strick von der Deckenleuchte baumeln Icon_nosmile
Den Eindruck habe ich vermittelt? Ist ja interessant.
Zitat:Erheiternd war dein lockerer und dynamischer Schreibstil. Der eigentliche Witz jedoch, dieses Missverständnis mit der Mutter die sie verkuppeln möchte, ist schon relativ abgestanden.
Verkuppelnde Mütter - das gängigste Klischee schlechthin, aber mir ging es in erster Linie auch um die humorvolle Schreibweise.
Zitat:Ich frage mich wirklich was für Kommentare du bekommen hättest hättest du die Geschichte in einer anderen Kategorie (Nachdenkliches/Kritisches) gepostet. ^^
Kommentare wie "falsche Kategorie"? Na gut, vielleicht kommt es bei dir anders an, aber kritisch war die Geschichte wirklich nicht gemeint. Ich jammer auch ständig, dass ich schlecht bezahlt werde und verbringen öfter mal Zeit mir mir alleine, trotzdem liegt kein Strick in Reichweite. Dafür sind Sarkamus und Ironie meine besten Wegbegleiter ;-)

LG

Glory
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