Literatopia

Normale Version: Kettenreime
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Stumpfer wird mein Schwert,
lahmer ist mein Pferd.
Der Vater steht am Herd,
denkt sich: "Verkehrt."
Verkehrt kehrt er daher
und denkt sich:
Da ist was verquer.
Aber was solls bitte sehr!
Sehr nage ich
am Zahn der Zeit.
Nun ist es soweit,
ein helles Licht.
Licht so hell, dass es tut weh,
reflektiert sich im Schnee.
Alle sind stark geblendet
und so sich alles zur anderen Seite wendet.
"Wendet euch nicht ab von mir!",
so sprach das kleine Ungetier,
"ich bin doch immer nett zu euch,
auch wenn ich auf dem Boden fleuch.
Fleuch vor mir her,
es wird nicht helfen.
Ich mache nicht kehrt
und werde dich treffen.
"Treffen wir uns heut um sieben?"
"Ja, es wär mir ein Vergnügen!
Aber besser wärs um acht!"
"Also gut dann, abgemacht."
Abgemacht und durchdacht,
war es an der Wacht.
Standen dort mit Pfeil und Bogen,
so war es, ungelogen.
Ungelogen sprach der Specht
er traf mal einen Hecht,
der ein schönes Stück von Brecht
nachsprach, aber leider schlecht.
Schlecht gehts mir,
das sag ich dir.
Eine Bohne auf'm Teller,
der Fisch im Keller.
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