Literatopia

Normale Version: Kettenreime
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Scheiden muss ich mich,
von diesem Schuh'.
Es geht mir gegen den Strich,
da der Zeh drückt,... puh.

Porter

Puhl doch mal in deiner Nas',
denn sie ist schon fast verstopft,
sie sieht aus, als wüchse Gras,
aus dem der Morgentau g'rad tropft.
Tropft die Flasche laut,
und macht dich wach,
etwas Braunes dort braut,
explodiert...mit ach und krach.

Porter

Krach! So scheppert der Kabumm!
Rappelt, klappert, rüttelt
Doch ich kümmer mich nicht drum
Da endet 's unvermittelt.
Unvermittelt ein Käfer,
liegt und lacht.
Wie ein böser Schäfer,
ihm den Gar aus macht.

Porter

Machtgarnix war einst in Gallien
in dem kleinen starken Ort.
Er saß da zwischen den Dahlien
"Mach gar nix!", war stets sein Wort.
Worte sind so, wie Wind.
Schnell gesprochen und verflogen.
Wer sie sicher fangen will,
der muss mit den Winden toben.

Porter

Toben ist der größte Spaß,
wild und ungezügelt.
Ohne Toben bleibst du blass
und niemals beflügelt.
Beflügelt von Gedanken,
spinnen sich die Ranken,
stark um meinen Willen,
den Durst vermag ich stillen.

Porter

Stillen werde ich den Hunger
mit des Honigs süßer Kraft.
denn obwohl ich nur rumlunger,
hat es mich doch echt geschafft.
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