Literatopia

Normale Version: Stalker - Teil 1/2
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Seiten: 1 2
Die Geschichte wird gerade nach Weltwanderers, Addis und Lannas Vorschlägen verbessert. Die neue Version sollte in Kürze bereitstehen.

Stalker Teil 1 / 2


„Was ist denn das für ein Tattoo auf deinem Nacken?“
Pascal Eckhart drehte sich auf seinem Barhocker um und blickte in das verschwitzte Gesicht einer jungen Frau. Ihre Augen strahlten ihn förmlich an, erwartungsvoll und neugierig.
„Das ist ein Ying Yang Zeichen. Hab ich mir schon vor Jahren machen lassen“
Pascal lächelte freundlich zurück, wendete sich dann aber wieder der Bar zu, womit er – so glaubte er zumindest – unmissverständlich zu verstehen gab, dass er an einem Gespräch nicht interessiert war.
Die Frau schien aber den Wink mit dem Zaunpfahl übersehen zu haben und schwang sich enthusiastisch auf den freien Platz neben Pascal.
„Ein Ying Yang Zeichen? Das ist aber interessant“, plapperte sie unbefangen drauf los. „Was bedeutet es denn? Ach, ich bin übrigens die Mona, und wer bist du?“
Pascal seufzte innerlich ein wenig, zwang sich dann aber, weiterhin höflich zu bleiben und sich auf das Gespräch einzulassen.
„Hi Mona, ich heisse Pascal. Und so genau weiss ich das eigentlich gar nicht. Ich war einfach vom Symbol an sich fasziniert. Ich glaube, es steht für so etwas wie zwei entgegengesetzte Kräfte, bin aber nicht sicher.“
Pascal, darauf hoffend, dass die Antwort genüge, nippte geistesabwesend an seiner Cola und blickte in Richtung Tanzfläche.
Mona aber begann begeistert davon zu erzählen, wie sie sich selbst schon einmal fast ein Tattoo habe stechen lassen und fuhr dann fort, über die Vor- und Nachteile eines Tattoos zu philosophieren.
Worte schossen aus ihrem Mund, prasselten auf Pascal herein wie die Regentropfen eines Sommergewitters, so schnell, dass er sie unmöglich alle hätte aufnehmen können.
Er gab es auf diesem Sermon zu folgen und schottete sich innerlich ab, nickte immer dann, wenn sie auf eine Bestätigung seinerseits zu warten schien und konzentrierte sich auf die Technoklänge aus den Boxen, die ihn sanft einhüllten und in einen fast schon hypnotischen Zustand trugen. Bis ihn ein Zerren an seinem Arm wieder aus diesem Zustand beförderte, zurück in die Realität, in der Mona gerade heftig an seinem Arm zog.
„Hey du Träumer, gehen wir tanzen?“
Pascal schüttelte ihre penetrant zerrende Hand genervt ab und verneinte ausdrücklich.
Wie anhänglich ist diese Nervensäge eigentlich?
Tief in sich spürte Pascal etwas erwachen. Ein Gefühl der Wut, das wie Gift in seine Venen floss und sich langsam den ganzen Körper hochschlängelte und sein Herz umgarnte. Noch konnte er es unterdrücken, konnte sich beherrschen.
„Na gut, dann eben nicht“
Mit einem etwas beleidigten Blick schaute die Frau Pascal an und hielt ihm ihr Handy hin, welches sie zuvor aus ihrer Tasche geklaubt hatte.
„Krieg ich wenigstens deine Nummer?“
Immer noch gegen seine Wut ankämpfend nahm Pascal das Telefon entgegen.
„Du schreibst doch nicht einfach eine falsche Nummer auf, oder?“ Monas Stimme klang plötzlich etwas verunsichert. Misstrauisch musterte sie Pascal.
„Nein, so etwas würde ich nie tun!“
Pascal musste sich ob der Naivität der Frau fast ein wenig das Lachen verkneifen.
Während er mit dem Mobiltelefon herumhantierte, vernahm er plötzlich die Stimme seiner Freundin Libby.
„Pascal, hilf mir doch bitte mal!“
Er erblickte Libby, wie sie ihre Freundin Miriam stützte, die ganz bleich im Gesicht war und deren Kopf hilflos hin und her baumelte.
Sogleich schoss er von seinem Hocker hoch, eilte herbei und half seiner Freundin, Miriam aus dem Club zu hieven.
Beim Herausgehen hörte er noch kurz Mona, wie sie sich darüber beschwerte, dass er ihr die Nummer gar nicht gegeben habe, doch Pascal war nur noch froh, endlich von ihr wegzukommen.
„Was ist denn passiert?“
„Zuviel getrunken“ erklärte Libby kurz angebunden, da sie durch die Last von Miriams Körper kaum noch zu Atem kam.
Draussen angekommen setzten sie Miriam auf einer Strassenbank ab.
„Leg dich erst mal hin, die frische Luft wird dir gut tun.“
Miriam brachte ein schwaches mhm als Bestätigung auf Libbys Worte zustande und sagte danach nichts mehr.
Einige Minuten sassen sie alle drei schweigend auf der Strassenbank, Miriams Kopf auf dem Schoss von Pascals Freundin, die ihr liebevoll den Kopf tätschelte.
Irgendwann durchbrach Libbys vorwurfsvolle Stimme die Stille: „Wer war diese Frau an der Bar, mit der du geflirtet hast?“
„Geflirtet?“ wiederholte Pascal entgeistert. „Ich habe nicht mit ihr geflirtet, Libby“
„Ja ne ist klar“ meinte Libby kalt und blickte demonstrativ in entgegengesetzte Richtung.
Pascal konnte es kaum glauben. Das war wiedermal typisch für seine Freundin. Einfach irgendwelche absolut haltlose Vorwürfe aus dem Nichts.
„Libby, ich sag es dir noch ein einziges Mal, ich hab mit der Frau nicht geflirtet. Sie hat mich angesprochen und ich hab ihr klargemacht, dass ich kein Interesse habe, das war’s! Hast du mich verstanden?“ - kaltes Schweigen.
Und da war sie wieder, diese Wut in Pascals Bauch, ausgelöst durch die Ungerechtigkeit seiner Freundin. Diesmal war es schwerer gegen sie anzukämpfen, da es nicht das erste Mal an diesem Abend war.
Er spürte, wie sich die Wut in seinem Körper anstaute, sein Herz umschlang, seine Sinne vernebelte und bis in seinen Kopf vordrang, wo sie alles Denken wie auf Knopfdruck auslöschte. Er musste etwas tun, etwas tun, um die Wut aus seinem Körper zu bekommen.
Wie von selbst griff seine Hand Libby am Nacken und packte zu, fest.
Libby schrie auf, ihre Augen weiteten sich angsterfüllt. Sogleich begann sie panisch zu stottern: „Nein, nein, bitte nicht. Ich hab’s nicht so gemeint, Pascal! Sorry, bitte lass mich los. Bitte!“
Doch es war zu spät. Pascal riss Libby von der Bank hoch, Miriams Kopf rutschte von Libbys Schoss und knallte hart auf die Bank.
Jetzt schrie Libby, schrie voller Panik um Hilfe, doch niemand kam.
Pascals Körper bebte vom Adrenalin, in seinen Ohren rauschte es, seine Faust schlug zu. Einmal, zweimal. Blut spritzte. Libby fiel kraftlos und voller Blut in sich zusammen, blieb wimmernd liegen.
Pascals Hände zitterten, das Adrenalin ebbte ab, und als ob ein Schalter in seinem Kopf umgelegt worden wäre, begann sein Gehirn wieder zu funktionieren, zu realisieren.
Er blickte auf seine vor ihm liegende Freundin.
Stimmen kamen vom Eingang des Clubs auf, Leute versammelten sich und starrten in seine Richtung. Jemand schien mit dem Handy die Polizei zu alarmieren.
Pascal rannte los.

Teil 2
Hallo Elia,

selbst so fleißig am Kommentieren und deine neueste Geschichte steht noch ohne Kommentar dar? Das muss geändert werden. Icon_wink

Wir befinden uns in der Horrorrubrik - eine Rubrik, die ich bisher eher gemieden habe. Umso gespannter bin ich also, was du mir hier so auftischst.


Zitat:„Das ist ein Ying Yang Zeichen. Hab ich mir schon vor Jahren machen lassen“
Ich würde wohl Ying-Yang-Zeichen schreiben - aber so lange ist es verständlich ist, ist ja alles gut.
Was mich nur ein wenig wundert: das Ying&Yang-Symbol ist doch sehr bekannt, die Frage der Dame kommt mir daher ein wenig ... dämlich vor? *lacht*

Zitat:Pascal seufzte innerlich ein wenig, zwang sich dann aber, weiterhin höflich zu bleiben und sich auf das Gespräch einzulassen.
„Hi Mona, ich heisse Pascal. Und so genau weiss ich das eigentlich gar nicht. Ich war einfach vom Symbol an sich fasziniert. Ich glaube, es steht für so etwas wie zwei entgegengesetzte Kräfte, bin aber nicht sicher.“
Was mir hier ein wenig fehlt, sind Gestik und Mimik deines Chars. Wenn du so was einbaust, lesen sich Dialoge (in meinen Augen zumindest) gleich viel lebendiger.
Du könntest zB. den Dialog ein bisschen aufteilen:
"Hi Mona, ich heiße Pascal."
Dann hob er die Schultern.
"Und was es mit dem Zeichen aufsich hat, weiß ich eigentlich auch nicht so genau."
Ansonsten: er lässt sich ein Tatoo stechen und googlet danach noch nichtmal, was es bedeuten könnte? Icon_confused

Zitat:Pascal, darauf hoffend, dass die Antwort genüge, nippte geistesabwesend an seiner Cola und blickte in Richtung Tanzfläche.
Ich glaube es ist nicht falsch, den Satz so aufzubauen - aber ich würde vom Bauchgefühl her das "darauf hoffend" an eine andere Stelle im Satz stellen, also:
"Pascal nippte, darauf hoffend, dass die Antwort genüg(t)e, geistesabwesend an seiner Cola und blickte in Richtung Tanzfläche."
Im Kern hab ich nur das "nippte" vorgezogen - irgendwie klingt es richtiger. Icon_wink
Weitere Anmerkung: "blickte" ist ein sehr langweiliges Verb - zumal du es oben schon einmal verwendet hast (ich weiß, es ist ein halber Dialog dazwischen, vielleicht bin ich da etwas zu eigen). Du könntest zB. "starrte" oder "beobachte die" als Synonym verwenden. Aber da Pascal eigentlich gar nicht so sehr an der Tanzfläche interessiert zu sein scheint, könntest du auch ein bisschen weiter gehen und "tat so, als würde er (intensiv) die Tanzfläche beobachten/betrachten" schreiben.
Damit würdest du den Leser direkt ein bisschen mehr mit in die Gedankenwelt Pascals nehmen, bzw. halt ein kleines Streiflicht darüber geben, wie es dort aussehen könnte.

Zitat:Tief in sich spürte Pascal etwas erwachen. Ein Gefühl der Wut, das wie Gift in seine Venen floss und sich langsam den ganzen Körper hochschlängelte und sein Herz umgarnte. Noch konnte er es unterdrücken, konnte sich beherrschen.
Da wir uns hier in der Horrorrubrik bewegen, sehe ich hierdrin einen deutlichen Hinweis. Ich frage mich unwillkürlich, ob nicht zu deutlich. Hinweise sind notwendig, aber der Leser will auch überrascht werden. Deshalb werde ich erstmal schauen, worauf diese Geschichte hinaus läuft -> diese aufkeimende Wut und das Yin&Yang-Symbol weist aber zunächst auf eine Dr. Jakyll/Mr. Hyde-mäßige Geschichte hin. Bzw. halt etwas mit Verwandlungen (nicht unbedingt äußerlich sondern vielleicht auch einfach charakterlich).

Zitat:Mit einem etwas beleidigten Blick schaute die Frau Pascal an und hielt ihm ihr Handy hin, welches sie zuvor aus ihrer Tasche geklaubt hatte.
„Krieg ich wenigstens deine Nummer?“
Der muss ja unfassbar interessant sein, wenn frau ihn nach so einer Abfuhr noch nach der Handynr. fragt. o.O (ja, du hörst da leiche Skepsis raus *lacht*)

Zitat:Während er mit dem Mobiltelefon herumhantierte, vernahm er plötzlich die Stimme seiner Freundin Libby.
Libby, so wie Libbi (Libertine)? Mrgreen
Warum baust du es eigentlich so rum auf: (1) Pascal hört Libby's Stimme, (2) Wir erfahren was sie sagt?
Wenn ich mich nicht täusche, schreibtst du im personalen Erzähler -> ich finde es macht dann (und nicht nicht nur dann) Sinn in der Reihenfolge vorzugehen, in der es für Pascal von statten gehen würde: du beginnst mit den Worten von seiner Freundin (das beinhaltet ja automatisch, dass er gerade die Stimme seiner Freundin hört Icon_wink) und dann lässt du ihn darauf reagieren. Mir kommen solche Bemerkungen wie "er vernahm plötzlich seine Stimme" einfach oft unnötig vor. Eigentlich ein Unterfall von dem Prinzip "Show not tell". Icon_smile

Zitat:da sie durch die Last von Miriams Körper kaum noch zu Atem kam.
Ähm, wie schwer ist denn diese Miriam? Immerhin hilft ihr gerade Pascal beim Tragen, und da sollte das Gewicht eigentlich nicht so hoch sein, dass man keine Luft mehr bekommt.

Zitat:Pascal konnte es kaum glauben. Das war wiedermal typisch für seine Freundin. Einfach irgendwelche absolut haltlose Vorwürfe aus dem Nichts.
Hm. Wieso kann er es kaum glauben, wenn es doch typisch für seine Freundin ist -> Widerspruch. (Und wieso ist sie dann noch seine Freundin?)

Zitat:„Libby, ich sag es dir noch ein einziges Mal, ich hab mit der Frau nicht geflirtet. Sie hat mich angesprochen und ich hab ihr klargemacht, dass ich kein Interesse habe, das war’s! Hast du mich verstanden?“
Das klingt aber arg aggresiv ... erwartet Pascal wirklich, dass es die Situation verbessert, wenn er so mit seiner Freundin spricht.

Zitat:Libby schrie auf, ihre Augen weiteten sich angsterfüllt. Sogleich begann sie panisch zu stottern: „Nein, nein, bitte nicht. Ich hab’s nicht so gemeint, Pascal! Sorry, bitte lass mich los. Bitte!“
Wie drücke ich jetzt gut aus, was ich meine? Mir kommt Libby's Reaktion komisch vor. So als wüsste sie sofort, was los ist - als wäre es schonmal passiert. Ich meine, da sie ja Pascals feste Freundin ist, wird sie doch nicht sofort denken, dass er ihr etwas antun könnte, von jetzt auf gleich. Müsste da nicht das Realisieren nach und nach kommen (oder sogar erst nach dem ersten Faustschlag)? Du könntest zumindest Blickkontakt beschreiben - Libby könnte dann in Pascals Augen sehen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Vielleicht fährt sie ihn erst an, dass er sie los lassen soll, doch er verstärkt den Druck nur, etc.
Aber wenn sie von der Situation nicht überrascht wurde, weil sie das Verhalten schon kennt, warum ist sie dann noch mit Pascal zusammen? Oder hat sich das bisher gegen andere gerichtet und sie glaubte bisher, er würde sich nicht gegen sie wenden (wenn es allerdings typisch für Libby war, Pascal zu nerven ... hm) - jedenfalls selbst dann wäre sie ja irgendwie überraschter.

Zitat:Pascals Körper bebte vom Adrenalin, in seinen Ohren rauschte es, seine Faust schlug zu. Einmal, zweimal. Blut spritzte.
Nach der nur mühsam zu beherrschenden Wut, die Pascal schon im Club zeigte, kommt das jetzt nicht völlig überraschend. Icon_wink

Zitat:Libby fiel kraftlos und voller Blut in sich zusammen, blieb wimmernd liegen.
Ich bin gerade beim Lesen darüber gestolpert - irgendwie musste ich bei der Formulierung daran denken, dass Libby als Mensch natürlich voller Blut ist (also: mit Blut gefüllt) - es ist natürlich klar, wie du das meinst. Aber du könntest trotzdem darüber nachdenken, ob du vielleicht so etwas wie "blutüberströmt" schreibst.

Zitat:Er blickte auf seine vor ihm liegende Freundin.
Stimmen kamen vom Eingang des Clubs auf, Leute versammelten sich und starrten in seine Richtung. Jemand schien mit dem Handy die Polizei zu alarmieren.
Pascal rannte los.
Keine Gedanken/Gefühle dazu, dass er gerade seine Freundin zusammengeschlagen hat? (Schock, Entsetzen über sich selbst, Schuldgefühle weil er es wieder nicht geschafft hat sich zu beherrschen ...)
Aber vielleicht hat er gerade keine Zeit, sich darüber klar zu werden und das kommt alles im zweiten Teil? Icon_smile

Fazit und Schlussbetrachtungen:
Ich denke mal, eine inhaltliche Bewertung spare ich mir auf, bis ich auch den zweiten Teil gelesen habe (was hoffentlich noch diese Woche der Fall sein wird - blöder Lernstress -.-). Ungereimtheiten, die mir während des Lesens aufgefallen sind, habe ich ja oben schon herausgeschrieben und (hoffentlich ausreichend) ausgeführt. Ich denke das weißt du ja, aber nur zur Sicherheit: alle Kritik ist natürlich nur meine subjektive und vor allem nicht besonders wichtige Meinung.

Vom Schreibstil her, hat es mir in dieser Geschichte bis hier hin aber Tiefe gefehlt. Damit meine ich, dass ich mir oft gewünscht hätte, du würdest den Figuren mehr Leben einhauchen - zB. über Mimik und Gestik, aber auch über Adjektive und Adverbien, die nicht zu üblich sein dürfen (ja, wir Autoren haben's schwer *lacht*). Pascal und Libby nehmen ja bestimmt ihre Hände zu hilfe, während sie sprechen, oder drücken über Augen(brauen), Mundwinkel etc. ihr Innenleben aus (bei Mona fand ich dagegen völlig in Ordnung, dass ihr nicht viel Aufmerksamkeit zu Teil werden lässt, Pascal versucht ja, sie zu ignorieren - wobei du schon hättest Details einfließen lassen können, die uns Mona ein bisschen näher beschreiben; das einzige was wir wissen ist, dass ihr Gesicht verschwitzt ist *lacht*. Ansicht ist dieses Detail natürlich gut, aber es reicht nicht aus, um dem weißen Fleck der in meiner Vorstellung jetzt Mona ist, mit ein bisschen Farbe zu füllen). Wo wir bei Mona waren -> auch von Libbi und Pascal wissen wir kaum etwas (Pascal hat ein Tatoo) - in dieser Hinsicht musst du versuchen eine gute Balance zu finden. Zu viele Details und Beschreibung oder gar ein bloßes Aufzählen von Äußerlichkeiten funktioniert natürlich nicht und zerstört den Lesefluß. Aber ab und zu sollte man schon was einfließen lassen. Gerne mehr so generelle Sachen, wie zB. "hochgewachsen" oder "breitschultrig", da bekommen die Figuren direkt Konturen. Ein klein wenig ist schon ausreichen und es kann schnell zu viel und dann zu gestellt werden - aber gar nichts ist auch nicht so gut.
Gut hat mir gefallen, dass du uns Pascals Wut und sein Innenleben ein bisschen näher bringst

Oh, das war jetzt ein Wall an Text - ich hoffe ich hab dich damit nicht erschlagen oder dir vor den Kopf gestoßen! Ich werde auf jeden Fall zu deinem zweiten Teil übergehen, sobald ich wieder zum Kommentieren komme. Icon_smile

Bis dahin,
WW
Hi Weltwanderer.

So ein berühmt (berüchtigtes?) Forenmitglied unter einem meiner Texte.
Ich schein es ja zu etwas gebracht zu haben hier Icon_wink

Zitat:Wir befinden uns in der Horrorrubrik - eine Rubrik, die ich bisher eher gemieden habe.

Genau wie ich ^^

Zitat:Was mich nur ein wenig wundert: das Ying&Yang-Symbol ist doch sehr bekannt, die Frage der Dame kommt mir daher ein wenig ... dämlich vor? *lacht*

Die Dame ist auch ein wenig ... dämlich Icon_smile

Zitat:Was mir hier ein wenig fehlt, sind Gestik und Mimik deines Chars. Wenn du so was einbaust, lesen sich Dialoge (in meinen Augen zumindest) gleich viel lebendiger.

Ja, mit Dialogen habe ich irgendwie immer noch mächtig Probleme.
Zum einen fällt es mir schwer, sie natürlich wirken zu lassen und zum anderen wie du erwähnst, die Gestik und Mimik einfliessen zu lassen.

Zitat:Ich glaube es ist nicht falsch, den Satz so aufzubauen - aber ich würde vom Bauchgefühl her das "darauf hoffend" an eine andere Stelle im Satz stellen, also:
"Pascal nippte, darauf hoffend, dass die Antwort genüg(t)e, geistesabwesend an seiner Cola und blickte in Richtung Tanzfläche."
Im Kern hab ich nur das "nippte" vorgezogen - irgendwie klingt es richtiger.
Weitere Anmerkung: "blickte" ist ein sehr langweiliges Verb

Bin noch unschlüssig, ob ich den Satz umschreiben soll oder nicht.
Vom Lesefluss ist es für mich nur einen geringen Unterschied zwischen deinem und meinem Satz.
Deiner ist zwar zugegeben ein bisschen flüssiger.

Mit "blickte" hast du vollkommen recht. Danke, dass du mich darauf aufmerksam machst. Auf solche Sachen achte ich noch viel zu wenig.
Werde ich ändern.

Zitat:Da wir uns hier in der Horrorrubrik bewegen, sehe ich hierdrin einen deutlichen Hinweis. Ich frage mich unwillkürlich, ob nicht zu deutlich. Hinweise sind notwendig, aber der Leser will auch überrascht werden. Deshalb werde ich erstmal schauen, worauf diese Geschichte hinaus läuft -> diese aufkeimende Wut und das Yin&Yang-Symbol weist aber zunächst auf eine Dr. Jakyll/Mr. Hyde-mäßige Geschichte hin. Bzw. halt etwas mit Verwandlungen (nicht unbedingt äußerlich sondern vielleicht auch einfach charakterlich).

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde nicht gelesen habe.
Werde ich aber noch nachholen ;-)
Mit deinen Vorahnungen gehst du aber in die richtige Richtung.

Zitat:Der muss ja unfassbar interessant sein, wenn frau ihn nach so einer Abfuhr noch nach der Handynr. fragt. o.O (ja, du hörst da leiche Skepsis raus *lacht*)

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, Desinteresse zu zeigen ist das beste Mittel, das Interesse des anderen Geschlechts auf sich zu ziehen Icon_wink
Wobei das natürlich nicht Pascals Absicht ist.

Zitat:Mir kommen solche Bemerkungen wie "er vernahm plötzlich seine Stimme" einfach oft unnötig vor. Eigentlich ein Unterfall von dem Prinzip "Show not tell".

Nicht das erste Mal, dass ich das unter einer meiner Geschichten lese ^^
Ich versuche ab jetzt, mehr darauf zu achten.

Zitat:Ähm, wie schwer ist denn diese Miriam?

Es soll bekanntlich ja auch einige "besser gebaute" Mädchen geben Icon_wink
Hehe nein du hast recht, das muss ich ändern.

Zitat:Hm. Wieso kann er es kaum glauben, wenn es doch typisch für seine Freundin ist -> Widerspruch.

Auch hier muss ich dir wieder recht geben.

Zitat:Das klingt aber arg aggresiv ... erwartet Pascal wirklich, dass es die Situation verbessert, wenn er so mit seiner Freundin spricht.

ich glaube, zu diesen Zeitpunkt macht sich Pascal nicht mehr Gedanken über die Aggressivität seiner Worte.

Zitat:Wie drücke ich jetzt gut aus, was ich meine? Mir kommt Libby's Reaktion komisch vor. So als wüsste sie sofort, was los ist -

Das war ehrlich gesagt auch meine Absicht.
Der Gedanke war halt, dass Libby Pascals schwer zähmbare Wut schon von früheren Ereignissen kannte.

Zitat:Aber wenn sie von der Situation nicht überrascht wurde, weil sie das Verhalten schon kennt, warum ist sie dann noch mit Pascal zusammen? Oder hat sich das bisher gegen andere gerichtet und sie glaubte bisher, er würde sich nicht gegen sie wenden (wenn es allerdings typisch für Libby war, Pascal zu nerven ... hm) - jedenfalls selbst dann wäre sie ja irgendwie überraschter.

so in etwa war's gedacht.
Aber ich werde die Textstelle wohl noch etwas verfeinern müssen.
Dein Vorschlag mit dem Blickkontakt scheint mir ein guter Anfang zu sein.

Zitat:
Zitat:Libby fiel kraftlos und voller Blut in sich zusammen, blieb wimmernd liegen.
Ich bin gerade beim Lesen darüber gestolpert - irgendwie musste ich bei der Formulierung daran denken, dass Libby als Mensch natürlich voller Blut ist (also: mit Blut gefüllt) - es ist natürlich klar, wie du das meinst. Aber du könntest trotzdem darüber nachdenken, ob du vielleicht so etwas wie "blutüberströmt" schreibst.

Du hast recht.
Aber blutüberströmt scheint mir, jetzt, wo ich darüber nachdenke, auch etwas zu übertrieben für ein paar Faustschläge (ohne das natürlich verharmlosen zu wollen)
Werde ich auch noch ändern!

Zitat:Ich denke das weißt du ja, aber nur zur Sicherheit: alle Kritik ist natürlich nur meine subjektive und vor allem nicht besonders wichtige Meinung.

Bei mir brauchst dir wirklich keine Gedanken wegen Kritik zu machen.
Ich bin sehr realistisch, was meine derzeitigen Schreibfähigkeiten anbelangt und freue ich immer (wirklich!), wenn mir jemand aufzeigt, wo ich mich verbessern muss.

Zitat:Vom Schreibstil her, hat es mir in dieser Geschichte bis hier hin aber Tiefe gefehlt.

Soll absolut keine Ausrede sein, aber die Geschichte entstand während des vierwöchigen "Motivation-Pur" Projekt, bei dem es ja galt, pro Tag 3600 Zeichen zu schreiben und erst nach vier Wochen mit Überarbeiten zu beginnen.
Ich glaube, deshalb leidet die Geschichte auch etwas an den von dir beschriebenen Mängeln.
Natürlich hab ich sie nach dem Projekt noch überarbeitet, aber das ist üblicherweise halt nicht meine Arbeitsmethode.
Normalerweise schreibe ich im Schneckentempo und überarbeite alles zehn mal, bis ich auch nur einen Satz weiterschreibe ^^
Wie gesagt, dies soll keine Ausrede sein. Die von dir aufgeführten Punkte bezüglich mangelnder Tiefe stimmen und ich weiss, dass ich daran wirklich noch arbeiten muss.

Wegen Teil zwei brauchst du dir natürlich absolut keinen Stress machen.
Lernen geht immer vor und ich schätze, die von dir aufgeführten Mängel werden auch in Teil zwei zu finden sein -.-
Von daher weiss ich ja schon ungefähr, an was ich noch zu arbeiten habe.
Inhaltlich nimmt es mich natürlich trotzdem wunder, was du schlussendlich von der Geschichte denkst Icon_smile

Ich möchte mich herzlich für deine grosszügige Rezension bedanken.
Auch wenn sich das jetzt nach einer ausgelutschten Phrase anhört: Du hast mir wirklich sehr geholfen!
Es gibt nichts Besseres, als harte und ehrliche Kritik.
Vielen Dank Weltwanderer!
Ich werde mich natürlich revanchieren Icon_smile

Elia
Hi Elia,
nachdem dein Stalker seit drei Tagen auf meinem Desktop hockt, finde ich nun die Zeit, mich ihm zu widmen. :D
Du kennst das Prozedere mittlerweile, darum mache ich kein großes Ferderlesen und schieße sofort los.

Zitat:„Was ist denn das für ein Tattoo auf deinem Nacken?“
-- Auch ich schließe mich hier dem Wanderer an. Ein simples Yin-Yang-Zeichen sollte auch der dümmsten Hauptschüler kennen, so ausgenudelt wie das ist. Vielleicht könnte sie einfach so anfangen:
"Cooles Tattoo auf deinem Nacken!" Sie setzt sich und fängt an zu plappern. "Ich hatte ja auch schon überlegt, aber tut das nicht weh ...?"


Zitat:Pascal Eckhart drehte sich auf seinem Barhocker um und blickte in das verschwitzte Gesicht einer jungen Frau. Ihre Augen strahlten ihn förmlich an, erwartungsvoll und neugierig.
-- Zwei kleine Geschmackssachen: 1. Muss der Nachname deines Prots nicht unbedingt in die Vorstellung, schließlich ist er der Prot und wohl auch der Erzähler? Da kann man auf Namen gut verzichten.
2. Eine junge Frau - ist mir zu unspezifisch. a) Ist Pascal wohl selbst nicht gerade viel älter, b) gehts wohl kaum nichtssagender und c) könntest du hier mit einem schönen Adjektiv bereits so viel gewinnen.


Zitat:„Das ist ein Ying Yang Zeichen. Hab ich mir schon vor Jahren machen lassen“
Pascal lächelte freundlich zurück, wendete sich dann aber wieder der Bar zu, womit er – so glaubte er zumindest – unmissverständlich zu verstehen gab, dass er an einem Gespräch nicht interessiert war.
-- Tattoo siehe oben. Statt freundlich könnte er abwesend oder nur schwach/ distanziert/höflich lächeln. Freundlich ist nicht wirklich ein Wink mit dem Zaunpfahl. Icon_wink

Zitat:Die Frau schien aber den Wink mit dem Zaunpfahl übersehen zu haben und schwang sich enthusiastisch auf den freien Platz neben Pascal.
-- Ist der Platz wirklich frei oder gehört er eher Pascals Freundin, die nur mal kurz weg ist?

Zitat:„Ein Ying Yang Zeichen? Das ist aber interessant“, plapperte sie unbefangen drauf los. „Was bedeutet es denn? Ach, ich bin übrigens die Mona, und wer bist du?“
-- Ich sage oft, der Matthias, aber stellen sich Leute wirklich mit Artikel vor ihrem Namen vor? Icon_confused

Zitat:Pascal seufzte innerlich ein wenig, zwang sich dann aber, weiterhin höflich zu bleiben und sich auf das Gespräch einzulassen.
-- Hier hast du höflich, das ist besser gewählt. Ist er also ein dauernd höflicher Mensch, der andere nicht abblitzen lassen kann?

Zitat:„Hi Mona, ich heisse Pascal. Und so genau weiss ich das eigentlich gar nicht. Ich war einfach vom Symbol an sich fasziniert. Ich glaube, es steht für so etwas wie zwei entgegengesetzte Kräfte, bin aber nicht sicher.“
-- Auch hier muss ich mich dem Wanderer anschließen. Ein Tattoo ist nicht nur teuer und schmerzhaft, sondern auch für immer. Er sollte also wissen, was er sich da machen lässt. Also entweder ändern, oder mach einen Anhänger oder ein T-Shirt Muster draus. Icon_wink
-- Ach, und um die sehr gehäufte Nennung des Namens zu vermeiden - wie wäre es mal mit "er"? Es gibt ja nur eine männliche Person im Moment. Statt "ich heiße Pascal" könntest du auch einfach schreiben "er stellte sich vor".

Zitat:Pascal, darauf hoffend, dass die Antwort genüge, nippte geistesabwesend an seiner Cola und blickte in Richtung Tanzfläche.
-- Mich wundert, dass, obwohl er eine Freundin hat, diese nie erwähnt wird. Finde ich schon seltsam, denn so wirkt ihr Auftauchen irgendwie konstruiert.

Zitat:Mona aber begann begeistert davon zu erzählen, wie sie sich selbst schon einmal fast ein Tattoo habe stechen lassen und fuhr dann fort, über die Vor- und Nachteile eines Tattoos zu philosophieren.
-- Auch Tattoo häuft sich ein bissl oft.

Zitat:Er gab es auf diesem Sermon zu folgen und schottete sich innerlich ab, nickte immer dann, wenn sie auf eine Bestätigung seinerseits zu warten schien und konzentrierte sich auf die Technoklänge aus den Boxen, die ihn sanft einhüllten und in einen fast schon hypnotischen Zustand trugen.
-- Technoklänge hüllen ihn sanft ein? Okay, du scheinst andere Technomusik zu kennen als ich. *lach*

Zitat:Bis ihn ein Zerren an seinem Arm wieder aus diesem Zustand beförderte, zurück in die Realität, in der Mona gerade heftig an seinem Arm zog.
-- doppelt sich inhaltlich und kommt hier gleich nochmal:

Zitat:Pascal schüttelte ihre penetrant zerrende Hand genervt ab und verneinte ausdrücklich.
-- kann daher im Satz davor hinten weg. Dann wird es auch so klar.

Zitat:Wie anhänglich ist diese Nervensäge eigentlich?
-- Naja, also wundern brauch er sich nicht, schließlich ist er ziemlich entgegenkommend.

Zitat:Tief in sich spürte Pascal etwas erwachen. Ein Gefühl der Wut, das wie Gift in seine Venen floss und sich langsam den ganzen Körper hochschlängelte und sein Herz umgarnte.
-- *g* Es wandert also mit den Venen zum Herzen. Also kommt es woher, aus den Fingern? Icon_wink

Zitat:Mit einem etwas beleidigten Blick schaute die Frau Pascal an und hielt ihm ihr Handy hin, welches sie zuvor aus ihrer Tasche geklaubt hatte.
-- Kannst du ruhig weglassen.

Zitat:„Krieg ich wenigstens deine Nummer?“
Immer noch gegen seine Wut ankämpfend nahm Pascal das Telefon entgegen.
„Du schreibst doch nicht einfach eine falsche Nummer auf, oder?“ Monas Stimme klang plötzlich etwas verunsichert. Misstrauisch musterte sie Pascal.
„Nein, so etwas würde ich nie tun!“
-- Hier kann ich deinem Prot nicht folgen. Er ist genervt, wütend und dennoch nimmt er ihr Handy? Das passt in meinen Augen nicht zusammen.

Zitat:Pascal musste sich ob der Naivität der Frau fast ein wenig das Lachen verkneifen.
Während er mit dem Mobiltelefon herumhantierte, vernahm er plötzlich die Stimme seiner Freundin Libby.
-- Hier das etwas konstruiert wirkende Auftauchen der Freundin. Wo war die die ganze Zeit? Für mich las es sich, als wäre Mona da minutenlang gesessen. Locker ne halbe Stunde und Pascal hat nicht einmal an sie gedacht.

Zitat:„Pascal, hilf mir doch bitte mal!“
Er erblickte Libby, wie sie ihre Freundin Miriam stützte, die ganz bleich im Gesicht war und deren Kopf hilflos hin und her baumelte.
Sogleich schoss er von seinem Hocker hoch, eilte herbei und half seiner Freundin, Miriam aus dem Club zu hieven.
Beim Herausgehen hörte er noch kurz Mona, wie sie sich darüber beschwerte, dass er ihr die Nummer gar nicht gegeben habe, doch Pascal war nur noch froh, endlich von ihr wegzukommen.
„Was ist denn passiert?“
„Zuviel getrunken“ erklärte Libby kurz angebunden, da sie durch die Last von Miriams Körper kaum noch zu Atem kam.
-- Ich habe in deiner Antwort gelesen, dass Miriam etwas beleibter ist.
Warum schreibst du das nicht? Lass Pascal ruhig schnaufen, ihn rüde Gedanken haben etc.

Zitat:Einige Minuten sassen sie alle drei schweigend auf der Strassenbank, Miriams Kopf auf dem Schoss von Pascals Freundin, die ihr liebevoll den Kopf tätschelte.
Irgendwann durchbrach Libbys vorwurfsvolle Stimme die Stille: „Wer war diese Frau an der Bar, mit der du geflirtet hast?“
-- Auch das ist für mich schwer nachzuvollziehen. Eiferducht ist für mich etwas sponatanes. Klar, kann die auch gären, aber sie sitzen da minutenlang und sie sagt nichts. Warum? Oder warum erst jetzt? Das wird mir nicht klar.

Zitat:„Geflirtet?“ wiederholte Pascal entgeistert. „Ich habe nicht mit ihr geflirtet, Libby“
„Ja ne ist klar“ meinte Libby kalt und blickte demonstrativ in entgegengesetzte Richtung.
-- Also auf mich wirkte das so. Er lächelt sie an, redet mit ihr, nimmt ihr Handy - da brauch er sich wirklich nicht wundern.

Zitat:Pascal konnte es kaum glauben. Das war wiedermal typisch für seine Freundin. Einfach irgendwelche absolut haltlose Vorwürfe aus dem Nichts.
-- Wie gesagt, ich finde diese Vorwürfe absolut nachvollziehbar aus Libbys Sicht.

Zitat:„Libby, ich sag es dir noch ein einziges Mal, ich hab mit der Frau nicht geflirtet. Sie hat mich angesprochen und ich hab ihr klargemacht, dass ich kein Interesse habe, das war’s! Hast du mich verstanden?“ - kaltes Schweigen.
-- Da war ich in einem anderen Dialog. Icon_wink

Zitat:Libby schrie auf, ihre Augen weiteten sich angsterfüllt. Sogleich begann sie panisch zu stottern: „Nein, nein, bitte nicht. Ich hab’s nicht so gemeint, Pascal! Sorry, bitte lass mich los. Bitte!“
-- Hier wird nicht klar, ob sie seine Ausbrüche kennt. Sollte es das erste Mal sein, machen ihre unbedachten wütenden Worte Sinn, aber ihre Reaktion hier, wäre wohl erst Mal Erstaunen, Schock, Ratlosigkeit.
Kennt sie sein Temperament sollte sie vorher ihre Zunge hüten und insgesamt viel druckmäuserischer sein.

Zitat:Jetzt schrie Libby, schrie voller Panik um Hilfe, doch niemand kam.
-- Ist da niemand? Vor der Club? Oder sind da Menschen und es kümmert sich nur keiner?

Zitat:Pascals Körper bebte vom Adrenalin, in seinen Ohren rauschte es, seine Faust schlug zu. Einmal, zweimal. Blut spritzte. Libby fiel kraftlos und voller Blut in sich zusammen, blieb wimmernd liegen.
-- Übel.
Wobei voller Blut etwas unglücklich klingt. Hier kannst du ruhig näher beschreiben. Ihre aufgeplatzte Lippe/Augenbraue, gebrochene Nase??

Zitat:Pascals Hände zitterten, das Adrenalin ebbte ab, und als ob ein Schalter in seinem Kopf umgelegt worden wäre, begann sein Gehirn wieder zu funktionieren, zu realisieren.
-- Args, wieder diese Verirrung der Wörter durch andere Bedeutungen im Englischen. Du meinst to realise - wahrnehmen, bewusst werden. Realisieren im Deutschen hingegen bedeutet, etwas wahr machen, ein Projekt umsetzen. Icon_wink

Zitat:Stimmen kamen vom Eingang des Clubs auf, Leute versammelten sich und starrten in seine Richtung. Jemand schien mit dem Handy die Polizei zu alarmieren.
Pascal rannte los.
-- Arsch, könnte ihr ja wenigstens helfen. Also Wüterich und Feigling in einem. *kopfschüttel*

Sodele, Fehlerchen habe ich keine gefunden. Pro Es häufen sich einige Worte und auch die Satzanfänge könnten etwas variabler ausgestaltet werden. Ansonsten ist der Stil okay.
Der Inhalt schwächelt dafür in meinen Augen an zwei Stellen. 1. Mona und Pascal - er kommt nicht wirklich abweisend rüber, darum braucht er sich bei Libby später nicht so wundern. 2. Ist mir Libby zu konstruiert. Sie erscheint nur für diese Szene geschrieben, nicht so, als wären die beiden wirklich schon vorher zusammen gewesen. Da solltest du nochmal drüberschauen, damit es schlüssiger wird.
Ansonsten hat es mir gefallen und ich bin gespannt, was du aus der jähzorniger Typ mit Aussetzern-Geschichte machst.

LG
Addi
Hi Elia,

Zitat:So ein berühmt (berüchtigtes?) Forenmitglied unter einem meiner Texte.
Ich bin ein berüchtigtes Forenmitglied. o.Ô Erzähl mir mehr! Mrgreen

Zitat:Ich schein es ja zu etwas gebracht zu haben hier Icon_wink
Keine Ahnung ob es so ein Qualitätsmerkmal ist, von mir kommentiert zu werden. Icon_wink

Zitat:Ja, mit Dialogen habe ich irgendwie immer noch mächtig Probleme.
Zum einen fällt es mir schwer, sie natürlich wirken zu lassen und zum anderen wie du erwähnst, die Gestik und Mimik einfliessen zu lassen.
Das lernst du mit der Zeit, da hab ich vollstes Vertrauen. Was vielleicht hilft, ist dir mal anzuschauen, wie Autoren die (von der Schreibe her) gut findest, ihre Dialoge schreiben.

Zitat:Bin noch unschlüssig, ob ich den Satz umschreiben soll oder nicht.
Vom Lesefluss ist es für mich nur einen geringen Unterschied zwischen deinem und meinem Satz.
Deiner ist zwar zugegeben ein bisschen flüssiger.
Ganz deine Entscheidung. Am Ende ist das oft auch nur eine Geschmacksfrage.

Zitat:Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, Desinteresse zu zeigen ist das beste Mittel, das Interesse des anderen Geschlechts auf sich zu ziehen Icon_wink
Interessant, dass Pascal bei Addi eher freundlich rüberkam, als desinteressiert. Das Gefühl hatte ich nicht - vielleicht liegt es daran, weil ich auch immer freundlich bleibe und Addi ... nicht? Mrgreen (@Addi Icon_bussi )

Zitat:Das war ehrlich gesagt auch meine Absicht.
Der Gedanke war halt, dass Libby Pascals schwer zähmbare Wut schon von früheren Ereignissen kannte.
Ah ok, dann kam das rüber. Aber der Rest der Anmerkung behält natürlich seine Gültigkeit. Icon_wink

Zitat:Aber blutüberströmt scheint mir, jetzt, wo ich darüber nachdenke, auch etwas zu übertrieben für ein paar Faustschläge (ohne das natürlich verharmlosen zu wollen)
Oh, so Faustschläge können durchaus zu Platzwunden führen, die wiederum für blutüberströmt sorgen. Das geht durchaus.

Zitat:Soll absolut keine Ausrede sein, aber die Geschichte entstand während des vierwöchigen "Motivation-Pur" Projekt, bei dem es ja galt, pro Tag 3600 Zeichen zu schreiben und erst nach vier Wochen mit Überarbeiten zu beginnen.
Ich gehöre auch eher zu denjenigen, die einen Satz zehnmal hin und her wenden, bevor sie weiterschreiben. Ich kann dich daher gut verstehen. Allerdings fand ich es auch erfrischend, mal anders vorzugehen. (Du ja vielleicht auch! Icon_smile)

Zitat:Inhaltlich nimmt es mich natürlich trotzdem wunder, was du schlussendlich von der Geschichte denkst Icon_smile
Ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird und was du dir so ausgedacht hast!

Zitat:Ich möchte mich herzlich für deine grosszügige Rezension bedanken.
Auch wenn sich das jetzt nach einer ausgelutschten Phrase anhört: Du hast mir wirklich sehr geholfen!
Es gibt nichts Besseres, als harte und ehrliche Kritik.
Es ist schön, das zu hören. Freut mich sehr, wenn ich dir helfen konnte (dafür kommentieren wir ja)!

Zitat:Ich werde mich natürlich revanchieren Icon_smile
Mach dir da mal keinen Stress. Mir reicht es schon völlig, wenn du weiter so engagiert im Forum bist, wie bisher.

Addi schrieb:-- Auch das ist für mich schwer nachzuvollziehen. Eiferducht ist für mich etwas sponatanes. Klar, kann die auch gären, aber sie sitzen da minutenlang und sie sagt nichts. Warum? Oder warum erst jetzt? Das wird mir nicht klar.
Dazu wollte ich noch anmerken: ich finde eher, dass Eifersucht gärt, als dass sie spontan kommt. Außerdem ist es doch typisch für Frauen, dass sie einen anschweigen, bevor sie sagen, was los ist, oder nicht? (Ich hab da allerdings in der jüngeren Vergangenheit bessere Erfahrungen gemacht. Icon_wink) Jedenfalls ist mir die Szene nicht aufgestoßen - was nicht heißt, dass Addi nicht vielleicht Recht hat.

Viele Grüße und bis demnächst,
WW
@ WW

Zitat:Ich bin ein berüchtigtes Forenmitglied. o.Ô Erzähl mir mehr!

hört sich doch gut an. Der berühmt berüchtigte Weltwanderer aus Literatopia Icon_wink

Zitat:Interessant, dass Pascal bei Addi eher freundlich rüberkam, als desinteressiert. Das Gefühl hatte ich nicht - vielleicht liegt es daran, weil ich auch immer freundlich bleibe und Addi ... nicht? (@Addi )

Ich hatte es beim Schreiben so vor Augen: Pascal ist an Mona desinteressiert, nervt sich an ihr, sein Anstand hingegen verbietet es ihm, sie kaltblütig abblitzen zu lassen und deswegen bleibt er gegen aussen hin Freundlich. Er versucht aber schon, ihr irgendwie klarzumachen, dass er nicht interessiert ist, auch wenn er das nicht explizit sagt.

Zitat:
Zitat:Ich werde mich natürlich revanchieren Icon_smile
Mach dir da mal keinen Stress. Mir reicht es schon völlig, wenn du weiter so engagiert im Forum bist, wie bisher.

Nichts da! Hab mir dein Gesamtwerk hier auf Literatopia schon ausgedruckt und lies es jetzt Stück für Stück durch. Dafür hast du jetzt wohl einen ganzen Baum auf deinem Gewissen Icon_wink
Werde mich mal durchlesen und danach entscheiden, wo ich mich verewigen will.

Zitat:Außerdem ist es doch typisch für Frauen, dass sie einen anschweigen, bevor sie sagen, was los ist, oder nicht?

hehe gut, bin ich also nicht der Einzige, der diese Beobachtung gemacht hat Icon_smile

Elia

______________________________

@ Addi

Hab mich riesig gefreut, als ich gesehen habe, dass du eine meiner Geschichten gelesen hast, vielen Dank Icon_smile

Zitat:-- Auch ich schließe mich hier dem Wanderer an. Ein simples Yin-Yang-Zeichen sollte auch der dümmsten Hauptschüler kennen, so ausgenudelt wie das ist.

Gut, da ihr das nun beide angemerkt habt, werde ich die Stelle ändern.

Zitat:Eine junge Frau - ist mir zu unspezifisch. a) Ist Pascal wohl selbst nicht gerade viel älter, b) gehts wohl kaum nichtssagender und c) könntest du hier mit einem schönen Adjektiv bereits so viel gewinnen.

Ein Fehler, der sich (leider) durch die ganze Geschichte zieht.
Jetzt im Nachhinein frage ich mich, wie ich eine Geschichte schreiben konnte, ohne dem Leser die Figuren auch nur ein bisschen näher zu bringen und aufzuzeigen Doh
Ich war wohl einfach so versessen darauf, den Plot zu erzählen, dass ich dabei gar nicht auf diese eigentlich so wichtigen Feinheiten geachtet habe, zumal ich selbst als Autor ja ein Bild von den Charakteren im Kopf hatte.
Danke für die Anmerkung, ich werde in zukunft auf jeden Fall besser darauf acht geben!

Zitat:Statt freundlich könnte er abwesend oder nur schwach/ distanziert/höflich lächeln. Freundlich ist nicht wirklich ein Wink mit dem Zaunpfahl.

Jetzt wo du es sagst. Freundlich wirkt tatsächlich irgendwie einladend.
Werd ich ändern.

Zitat:Ist der Platz wirklich frei oder gehört er eher Pascals Freundin, die nur mal kurz weg ist?

Der Platz ist tatsächlich frei. Zumal ich zu dem Zeitpunkt noch nicht eimal gewusst habe, dass Pascal eine Freundin hat Mrgreen
(Die Geschichte entstand während des Motivationsprojekts und deshalb hab ich mir vor dem Schreiben nicht wie sonst üblich den Stoff aufgelistet, sondern hab einfach mal losgeschrieben und der Stoff entwickelte sich dann sozusagen fortwährend während dem Schreibprozess)

Zitat:Ich sage oft, der Matthias, aber stellen sich Leute wirklich mit Artikel vor ihrem Namen vor?

mhh, komische Leute vielleicht? Ich wollte ein wenig rüberbringen, dass Mona eine etwas durchgeknallte, verrückte Frau ist. Deshalb auch die etwas spezielle Sprechweise von ihr.

Zitat:Hier hast du höflich, das ist besser gewählt. Ist er also ein dauernd höflicher Mensch, der andere nicht abblitzen lassen kann?

Schön, dass das rübergekommen ist Icon_smile
Es ist tatsächlich so, dass Pascal versucht, stets höflich zu bleiben.

Zitat:Auch hier muss ich mich dem Wanderer anschließen. Ein Tattoo ist nicht nur teuer und schmerzhaft, sondern auch für immer. Er sollte also wissen, was er sich da machen lässt. Also entweder ändern, oder mach einen Anhänger oder ein T-Shirt Muster draus.
-- Ach, und um die sehr gehäufte Nennung des Namens zu vermeiden - wie wäre es mal mit "er"? Es gibt ja nur eine männliche Person im Moment. Statt "ich heiße Pascal" könntest du auch einfach schreiben "er stellte sich vor".

Ein Anhänger lieber nicht. Ich finde, ein Tattoo ist von der Bedeutung her halt etwas grösseres, als ein simpler Anhänger.
Einen Anhänger kann man sich ja schliesslich immer wieder ablegen, ein Tattoo hingegen hat man, wie du ja angemerkt hast, für immer. Man ist sozusagen gebrandmarkt.
Und dass Pascal genau ein Ying-Yang Zeichen hat, ist ja kein Zufall. Das habe ich ganz bewusst so gewählt.

Der zweite Punkt mit dem "er" werde ich versuchen umzusetzen, wenn ich die Geschichte verbessere. Danke!

Zitat:Mich wundert, dass, obwohl er eine Freundin hat, diese nie erwähnt wird. Finde ich schon seltsam, denn so wirkt ihr Auftauchen irgendwie konstruiert.

siehe meine Antwort auf deine Frage, ob der Platz neben Pascal leer ist oder der Freundin gehört Icon_wink

Zitat:Technoklänge hüllen ihn sanft ein? Okay, du scheinst andere Technomusik zu kennen als ich. *lach*

Haha berechtigter Einwand ^^

Zitat:
Zitat:Bis ihn ein Zerren an seinem Arm wieder aus diesem Zustand beförderte, zurück in die Realität, in der Mona gerade heftig an seinem Arm zog.

doppelt sich inhaltlich und kommt hier gleich nochmal:

Ich werde wohl nach zurück in die Realität einen Punkt setzen und den Rest weglassen.

Zitat:Naja, also wundern brauch er sich nicht, schließlich ist er ziemlich entgegenkommend.

Mhh. Meiner Meinung nach ist Pascal nicht entgegenkommend. Wenn er sie auf einen Drink eingeladen hätte, das wäre entgegenkommend.
Er ist zwar freundlich, versucht aber, die Interaktion zwischen ihm und ihr auf einem Minimum zu halten.

Zitat:*g* Es wandert also mit den Venen zum Herzen. Also kommt es woher, aus den Fingern?

haha da spricht die Biologin. Adern wäre richtig?
Oder gleich Aorta? Icon_wink

Zitat:Hier kann ich deinem Prot nicht folgen. Er ist genervt, wütend und dennoch nimmt er ihr Handy? Das passt in meinen Augen nicht zusammen.

Er denkt sich halt, wenn er ihr eine falsche Nummer aufschreibt, ist er sie endgültig los. Deshalb nimmt er auch ihr Handy.

Zitat:Auch das ist für mich schwer nachzuvollziehen. Eiferducht ist für mich etwas sponatanes. Klar, kann die auch gären, aber sie sitzen da minutenlang und sie sagt nichts. Warum? Oder warum erst jetzt? Das wird mir nicht klar.

Ich kenne Frauen, die lassen dich mit nonverbaler Kommunikation, alleine durch abweisende Blicke und Schweigen, wissen, dass du in ihren Augen etwas verbrochen hast ^^
Und erst nach einigen Minuten bedrückten Schweigens rücken sie dann mit der Sprache raus.
Ich werde hier wohl irgendwie andeuten müssen, dass Libby verärgert schien oder abweisend.

Zitat: Also auf mich wirkte das so. Er lächelt sie an, redet mit ihr, nimmt ihr Handy - da brauch er sich wirklich nicht wundern.

Ja von Libbys Standpunkt aus gesehen ist der Vorwurf tatsächlich gerechtfertigt.
Pascal aber, hatte nie im Sinn, mit Mona zu flirten. Gut, er ist freundlich geblieben, hat sie nicht kaltherzig abblitzen lassen. Aber im Grunde wollte er sie ja die ganze Zeit über loswerden. Fühlte sich von ihr genervt.
Deshalb verliert er halt die Nerven, als ihm seine Freundin vorwirft, mit ihr geflirtet zu haben. Auch wenn es aus Libbys Sicht natürlich danach ausgesehen hat.

Zitat:
Zitat:„Libby, ich sag es dir noch ein einziges Mal, ich hab mit der Frau nicht geflirtet. Sie hat mich angesprochen und ich hab ihr klargemacht, dass ich kein Interesse habe, das war’s! Hast du mich verstanden?“ - kaltes Schweigen.

Da war ich in einem anderen Dialog.

Hehe Icon_lol
Geflirtet hat er aus meiner Sicht nicht mit ihr. Er ist freundlich geblieben, das war's aber schon.

Zitat:Kennt sie sein Temperament sollte sie vorher ihre Zunge hüten und insgesamt viel druckmäuserischer sein.

Sie kennt sein Temperament. Das hat sich zuvor aber noch nie gegen sie gerichtet, sondern gegen andere Personen. Deshalb denkt sie sich nichts gross dabei, als sie ihn konfrontiert, realisiert aber sofort, dass sie in Gefahr ist, als er sie am Nacken packt.

Zitat:Ist da niemand? Vor der Club? Oder sind da Menschen und es kümmert sich nur keiner?

Da ist schon jemand. Die Polizei wird ja auch gerufen. Aber dass Passanten nicht gleich eingreifen, kommt ja nicht selten vor.

Zitat:
Zitat:Pascals Hände zitterten, das Adrenalin ebbte ab, und als ob ein Schalter in seinem Kopf umgelegt worden wäre, begann sein Gehirn wieder zu funktionieren, zu realisieren.

-- Args, wieder diese Verirrung der Wörter durch andere Bedeutungen im Englischen. Du meinst to realise - wahrnehmen, bewusst werden. Realisieren im Deutschen hingegen bedeutet, etwas wahr machen, ein Projekt umsetzen.

wie aufmerksam du bist ^^
Danke Icon_smile

Zitat:Arsch, könnte ihr ja wenigstens helfen. Also Wüterich und Feigling in einem. *kopfschüttel*

Ein Arsch ist er tatsächlich, aber ich glaube, er steht nach seiner Tat selbst unter Schock und denkt halt nur noch ans Weglaufen. Wäre ja auch komisch, wenn er zuerst seine Freundin schlägt und ihr danach wieder aufhilft.

Zitat:Der Inhalt schwächelt dafür in meinen Augen an zwei Stellen. 1. Mona und Pascal - er kommt nicht wirklich abweisend rüber, darum braucht er sich bei Libby später nicht so wundern. 2. Ist mir Libby zu konstruiert. Sie erscheint nur für diese Szene geschrieben, nicht so, als wären die beiden wirklich schon vorher zusammen gewesen. Da solltest du nochmal drüberschauen, damit es schlüssiger wird.

Pascal war halt nur innerlich abweisend, gegen aussen ist er immer freundlich geblieben.
Deshalb auch das Missverständnis mit der Freundin. Sie wirft im aus ihrer Sicht zurecht vor, geflirtet zu haben, er aber weiss, dass er das nie im Sinn hatte.
Zu deinem Zweiten Punkt hab ich ja schon etwas gesagt.
Libby wurde ja tatsächlich nur für diese Szene konstruiert. Von daher kann ich wiedermal nicht umhin, deine Aufmerksamkeit zu loben Pro
Ich werde beim Verbessern darauf achten, sie mehr in die Geschichte einzubinden.

Vielen Dank Addi!
Ich freu mich echt, dass du dir soviel Mühe gemacht hast, mir zu helfen.
Auch bei dir werde ich mich selbstverständlich revanchieren Icon_smile

Elia
Hi Elia,

ich hab ja schon lange vor, was von dir zu kommentieren, drücke mich aber so ein bisschen wegen istjanichtfantasy und so, aber heut schieben wir die faulen Ausreden mal beiseite und machen einfach mal.
Eigentlich wollte ich ja an deine neueste, die Jahreszeiten, aber das ist wirklich so gaar nicht mein Thema, deshalb hab ich mir doch den Stalker rausgesucht, weil ich auch schon ewig nochmal was in Horror kommentieren wollte.

Du weißt ja wie es läuft: Prügel gibt’s hier, Pflaster musst du selbst mitbringen Icon_ugly

Zitat: „Was ist denn das für ein Tattoo auf deinem Nacken?“ 
Vorweg: Ich bin nun wirklich kein Mensch, der sich in irgendeiner Art mit Anmachsprüchen oder Disko-Gesprächen auskennt, aber irgendwie klingt dieser Satz für mich mehr danach, als wäre schon ein Gespräch im Gange, in das wir gerade einsteigen. Es klingt auch wenig nach Anmachspruch (was es vermutlich sein soll?), weil es einfach nur eine nüchterne, sachliche Frage ist. Normalerweise kömmt da ja noch ein Kompliment dazu, sowas wie »Hey, cooles Tattoo! Was ist das für ein Zeichen?« könnte ich mir in der Umgebung besser vorstellen.

Zitat: Pascal Eckhart drehte sich auf seinem Barhocker um und blickte in das verschwitzte Gesicht einer jungen Frau.
Kannst du nix für, aber jeder Eckhart ist für mich der hier was hier nicht unbedingt förderlich ist. Ich dachte nur, ich erwähne es mal.

Zitat: „Das ist ein Ying Yang Zeichen. Hab ich mir schon vor Jahren machen lassen“ 
»Yin-Yang-Zeichen« mit Bindestrichen, dafür das Yin ohne g.
Punkt hinter »lassen« fehlt.

Zitat: „Ein Ying Yang Zeichen?
hier auch

Zitat: „Was bedeutet es denn? 
Ich vermute, es ist Absicht, das Mona total doof rüberkommt? Mrgreen Oh, Yin-Yang, total spannend. Und was ist das überhaupt? *g*

Zitat: Pascal seufzte innerlich ein wenig, zwang sich dann aber, weiterhin höflich zu bleiben und sich auf das Gespräch einzulassen.
»ein wenig« würde ich streichen. Entweder er seufzt, oder halt nicht Icon_wink
Warum lässt er sich auf das Gespräch ein? Er hat keine Lust und er hat ne Freundin. Warum zwingt er sich, mit fremden, nervenden Frauen zu reden? Warum sagt er nicht einfach: »Entschuldige, ich muss mal nach meiner Freundin sehen« oder »Du sitzt auf dem Platz meiner Freundin«? Dadurch, dass er hier weder an Libby denkt noch sie irgendwie erwähnt (was normalerweise eine gute Abschreckung gegen aufdringliche Frauen auf Männerjagd sein dürfte), wirkt sie bei ihrem Auftauchen wie ein aus dem Hut gezogenes Kaninchen.

Ich würde dir durchaus glauben, dass Pascal so ein Mensch ist, der aus purer Höflichkeit Gespräche führt, auf die er keinen Bock hat, weil er das so gelernt hat, oder sowas. Ich mache das selber so. Kann nicht unfreundlich sein, niemanden einfach wegschicken, muss immer nett sein und so n scheiß (jagut, glaubt mir keiner, der meine Kommentare liest, isaberso!). Allerdings zwinge ich mich da nicht selbst zu, sondern etwas in mir zwingt mich. Quasi so ne kleine Zwangsstörung. In diese Richtung geht es bei Pascal aber nicht, weil er ja selbst entscheidet: So, sei ein braver Bub, führ das Gespräch fort.
Aber warum?
Vor allem, weil er ja wirklich mal die Freundin fallen lassen könnte (also im Gespräch), in der Hoffnung, dass Mona ihn nur anbaggern will, sich aber nicht an vergebene Kerle ranmacht. Wenn er das nicht tut, sollte halt irgendein Grund für dieses aufgezwungene Gespräch hin.

Zitat: Ich glaube, es steht für so etwas wie zwei entgegengesetzte Kräfte, bin aber nicht sicher.“
Ich wollte jetzt zuerst schreiben: Lass sie doch über was Spannenderes reden, immerhin sind wir hier in Horror – aber dann ist mir der Hinweis aufgefallen. Zwei Kräfte, wie sie in Pascal wirken. Mjo … ist schon nett, so ein Hint, aber es macht den Einstieg trotzdem nicht spannend. (Ich muss wohl mal dazu sagen, dass ich keine Ahnung vom Horrorschreiben hab, kann nur sagen, wie es auf mich wirkt. Gibt glaub ich auch die Theorie, dass man friedlich und ruhig einsteigen soll, um den Horror im Gegensatz dann zu verstärken.)
Anders wäre das, wenn Pascal sich schon den ganzen Abend beobachtet fühlt, oder wenn Mona ihn schon längere Zeit angestarrt hat, dass sie direkt so ein bisschen Creepy wirkt. Vor allem, da die Wendung am Ende ja ist, dass Mona gar nicht real ist, bzw, weil sie nicht die reale Bedrohung am Ende ist. Wäre Mona am Ende der Psychopath, wäre es natürlich besser, sie als »normal« einzuführen, damit der Leser keinen Verdacht schöpft. Aber dadurch, dass ihr Verhalten nichts mit der Wende der Geschichte am Ende zu tun hat, sie quasi nur eine falsche Fährte ist, kannst du sie am Anfang auch schon super nutzen, um Spannung zu erzeugen. Wer ist sie, was will sie, warum verfolgt sie Pascal?

Zitat: Pascal, darauf hoffend, dass die Antwort genüge, nippte geistesabwesend an seiner Cola und blickte in Richtung Tanzfläche.
ich glaube, es müsste »genügte« heißen, weils ja nicht indirekte Rede sondern Konjunktiv ist, also die saubere Form von »genügen würde«, die halt genau gleich wie die Vergangenheitsform ist. Aber mit Konjunktiv war ich noch nie befreundet. Und mein Duden hat mich im Stich gelassen …
Hier könnte man Libby auch gut einbauen – und auch Pascals eigene Einschätzung: Hält er vielleicht verzweifelt nach ihr Ausschau, weil er hofft, dass sie ihn aus der Situation »rettet«? Oder hält er eher nervös nach ihr Ausschau, weil er nicht will, dass sie sieht, wie er mit einer anderen Frau spricht, weil er weiß, dass sie dann wieder streiten?

Zitat: wie sie sich selbst schon einmal fast ein Tattoo habe stechen lassen
auch hier unsicher, wegen der Konjunktiv/indirekte Rede-Sache, aber ich glaub, es müsste »Tattoo hatte stechen lassen« heißen.

Zitat: Worte schossen aus ihrem Mund, prasselten auf Pascal herein wie die Regentropfen eines Sommergewitters
Rein subjektiv, aber für mich ist ein Sommergewitter was voll Schönes. Vorausgesetzt natürlich, der Bllitz schlägt nicht bei Vodafone ein und legt die Zentrale lahm, so dass man selbst zwei Wochen lang ohne Internet und Telefon dasteht (! not making that up !), bis einen die Telekom endlich rettet *hust*
Also, für mich ist Sommergewitter und Regen positiv. Solls vermutlich aber nicht sein. Warum nicht was Härteres: wie Hagelkörner in einem Herbststurm. Fände ich persönlich eher in die Richtung: unangenehm

Zitat: konzentrierte sich auf die Technoklänge aus den Boxen, die ihn sanft einhüllten 
»Flower Metal« gibt’s ja, aber Flower Techno? Mrgreen »sanft einhüllen« finde ich irgendwie danebengegriffen für Techno.

Zitat: Pascal schüttelte ihre penetrant zerrende Hand genervt ab und verneinte ausdrücklich. 
Uh, wo ist seine Höflichkeit hin? Und warum steht er nicht einfach auf und geht, wenn sie so nervt? Oder sagt halt klipp und klar, dass er kein Interesse hat.
Der Satz ist mir bissl überladen mit »penetrant zerrend« »genervt« und »verneinte ausdrücklich«; wörtliche Rede würde das zudem lebendiger machen:
»Ich hab keine Lust, verstehst du?« Genervt schüttelte er ihre Hand ab – gar nicht so einfach, sie hing wie eine Klette an ihm.
oder, als erster Hinweis auf die Wut
»Lass mich endlich in Ruhe!«, brach es aus ihm heraus. Pascal erschrak selbst über seine plötzliche Heftigkeit, doch Mona klebte unbeirrt an ihm wie eine Klette.

Zitat: Tief in sich spürte Pascal etwas erwachen. Ein Gefühl der Wut, 
Hm … Gefühl der Wut … Wut selbst ist ja schon ein Gefühl, also genau genommen wird er nur wütend. Dadurch, dass du diese Wut so hervorhebst, gehe ich davon aus, dass sie Pascal öfter heimsucht und er sich darüber im Klaren ist, dass sie nichts Normales ist. Aber offenbar ist sie vorher noch nie so aus ihm herausgebrochen, wie sie es gleich bei Libby tun wird – wobei Libbys Reaktion mich vermuten lässt, dass die Wutausbrüche ihr bekannt sind. Hm … ich finde, Pascal und seinem Verhalten fehlt noch eine klarere Linie.

Zitat: Mit einem etwas beleidigten Blick schaute die Frau Pascal an u
»etwas« kann man streichen. Entweder, der Blick ist beleidigt, oder eben nicht Icon_wink
»die Frau« klingt arg distanziert, warum nicht wie überall »Mona«?

Zitat: Immer noch gegen seine Wut ankämpfend nahm Pascal das Telefon entgegen.
Warum? Warum in aller Welt sagt er nicht einfach »Nein«?

Zitat: Monas Stimme klang plötzlich etwas verunsichert. 
»etwas« weg! Mrgreen

Zitat: Pascal musste sich ob der Naivität der Frau fast ein wenig das Lachen verkneifen.
er is stocksauer, muss sich aber »fast ein wenig« das Lachen verkneifen? Muss er nu, oder nicht? Icon_wink Es passt nicht zu der vorher beschrieben Wut, gegen die er ankämpft. Wenn er starken Stimmungsschwankungen unterliegt, könntest du darauf hindeuten mit sowas wie: »fast hätte Pascal laut gelacht. Monas Naivität hätte das Feuer der Wut schlagartig gelöscht und er konnte sich das Grinsen kaum verkneifen«; also dass der Leser merkt: okee, Wut weg, Belustigung da. Und nicht: Wut zwar noch da, aber auch Belustigung, wasnnu?

Schreibt er da eigentlich die Nachricht an sich selbst, als er mit dem Handy hantiert? Existiert Mona überhaupt? Das wird mir nicht klar, ob sie nur eine Einbildung ist oder ob sie echt da ist und er sich hier halt selbst die SMS schickt. Aber er muss doch wissen, was er da grade ins Handy tippt. Vielleicht später nicht mehr, aber jetzt in dem Moment. Und warum macht er das?
Er könnte irgendeine psychische Erkrankung haben (vermute ich auch), aber das kommt überhaupt nicht durch. Also nicht mal ansatzweise. Nur, dass er eben diese Aggression hat – aber das führt ja nicht zu Halluzinationen, Stimmen und Selbstverfolgung.
Allerdings wüsste ich jetzt auch nicht, wie man sowas in einer Geschichte andeuten kann, ohne es dem Leser direkt zu verraten. Das Problem ist einfach, wenn es nicht angedeutet wird, fühlt man sich am Ende so bissl veräppelt, weil der Autor JEDES Ende hätte wählen können, ohne darauf vorzubereiten. Also im Grunde hätte auch Libby Pascal verfolgen und niederschlagen können, wegen Rache. Oder Miriam hätte heimlich in ihn verliebt sein können.
Es gibt zu wenig Hinweise, die auf das Ende hindeuten.

Er hat hier ja auch keinen Blackout oder sowas, er nimmt das Handy, tippt was, und dann kommt Libby.

Das ist für mich der größte Knackpunkt an der Geschichte, diese ominöse Rolle von Mona. Wirklichkeit oder Einbildung? Falls Wirklichkeit, warum ihr merkwürdiges Verhalten? Warum schickt sich Pascal die SMS von ihrem Handy? Warum will er sich selbst fertig machen?
Gut, er schlägt seine Freundin bewusstlos, aber das ist ja, NACHDEM die SMS geschickt wurde, das heißt, er will sich schon vorher fertig machen. Aber warum? Hat er seine Wut öfter nicht unter Kontrolle? Das klingt mMn nicht eindeutig aus der Geschichte heraus.

Ich mische grad wild Fazit und Textzeug, hoffe, es wird nicht zu chaotisch *lach*

Zitat: Er erblickte Libby, wie sie ihre Freundin Miriam stützte, die ganz bleich im Gesicht war und deren Kopf hilflos hin und her baumelte. 
Miriam spielt in der Geschichte eigentlich keine Rolle – sie tut nichts und sie dient auch nicht als falsche Fährte für den Leser (oder ich habs nicht mitbekommen *lach*). Du könntest sie ersatzlos streichen, ohne was zu verlieren.
Libby könnte einfach kommen und sagen, dass es ihr nicht so gut geht oder dass sie frische Luft braucht oder dass sie gerne gehen möchte. Draußen sprechen sie dann über Mona, und du hast die gleiche Situation wie jetzt.

Zitat: Beim Herausgehen hörte er noch kurz Mona, wie sie sich darüber beschwerte, dass er ihr die Nummer gar nicht gegeben habe
Sie müsste ja dann sehen, dass er eine SMS geschrieben hat … hm … dann hat sie die SMS doch selbst geschrieben? Aber warum dann mit dem komischen Namen unterzeichnet? Sie kennt seinen Namen ja nicht, kann also auch kein … äh … wie heißen diese Wörter, die aus den Buchstaben anderer Wörter gebildet werden? Du weiß, was ich mein *lach* - draus bilden …

Zitat: „Zuviel getrunken“ erklärte Libby kurz angebunden
Komma hinter die wörtliche Rede

Zitat: Draussen angekommen setzten sie Miriam auf einer Strassenbank ab.
Heißt das in der Schweiz Straßenbank? Kenn ich so gar nicht, bei uns heißen die Dinger glaub ich einfach nur »Bank« Mrgreen

Zitat:  „Ich habe nicht mit ihr geflirtet, Libby“ 
Punkt hinter »Libby« …
immerhin hat er was in das Handy der Frau getippt … also so weit hergeholt finde ich Libbys Vorwurf jetzt nicht. Natürlich kann Pascals Sicht der Dinge eine andere sein, aber ich verstehe nicht, warum er nicht versteht, wie Libby auf diese Idee kommt. Er hat mit einer Frau geredet, die hat ihn am Arm begrabbelt, er hat ihr Handy genommen … machts da bei ihm nicht irgendwie klickt und er denkt »verdammt, könnte man schon so interpretieren«?

Zitat:  und blickte demonstrativ in entgegengesetzte Richtung.
»in die«

Zitat: Das war wiedermal typisch für seine Freundin. Einfach irgendwelche absolut haltlose Vorwürfe aus dem Nichts. 
Aha, offenbar hat Libby also öfter mal Eifersuchtsanfälle. Müsste Pascal da nicht schon bei Monas Anmache dran denken? Also nicht höflich sein und sie quatschen lassen, sondern gucken, ob Libby was mitbekommt, weil er weiß, dass sie dann wieder austickt?

Zitat: Er musste etwas tun, etwas tun, um die Wut aus seinem Körper zu bekommen.
Wie von selbst griff seine Hand Libby am Nacken und packte zu, fest.

Das ist ein lustiger Effekt (lustig für mich, nicht für dich *lach*), weil ich mir vorstelle, wie er da sitzt und was sagt und dann wird es still und man sieht förmlich, wie er rot anläuft, während sie so schweigend nebeneinander sitzen, und dann – plötzlich – nach Minuten des Schweigens, stürzt er sich auf Libby Icon_ugly
Das Problem ist, dass du den Aufbau der Wut sehr langsam beschreibst. Er spürt, wie es anfängt, dann staut sich die Wut auf (allein der Vorgang braucht ja schon Zeit), sie dringt bis zu seinem Kopf vor … das klingt alles nach langsamem Vormarsch. Und dann – Zack! - ganz unvermittelt wird er zum Hulk.
Ich würde die Reaktion unmittelbarer gestalten, weniger nachdenken, mehr Impuls. Und vor allem noch eine Provokation von Libby.
Im Moment ist ja Pascal derjenige, der als letztes was sagt. Nach dem Gesagten fängt die Wut an, zu brodeln, staut sich. Dann sagt Libby noch was … »Sie hat ja quasi auf deinem Schoß gesessen!« und BÄM! explodiert die Wut. Unmittelbar, ohne Vorbereitung. Pascal sieht rot und rastet aus.

Zitat: Sogleich begann sie panisch zu stottern: „Nein, nein, bitte nicht. Ich hab’s nicht so gemeint, Pascal! Sorry, bitte lass mich los. Bitte!“
Hier wirkt Libby so, als wisse sie schon ganz genau, was da passiert, was sie erwartet, was sie tun muss, um ihn zu besänftigen, was sie falsch gemacht hat. Wenn Pascal nun aber öfter so grob wird, weiß ich nicht, ob die Eifersucht da so reinpasst. Das ist ja eher was Dominantes, für Leute, die die Kontrolle haben wollen. Sich verprügeln zu lassen, oder zu kuschen, ist unterwürfig. Für mich als Psychologie-Laien nicht so stimmig.

Zitat:  Pascal riss Libby von der Bank hoch, Miriams Kopf rutschte von Libbys Schoss und knallte hart auf die Bank.
Was mit Miriam passiert, finde ich hier irgendwie überflüssig, weil ich mir Pascal eh in so nem Blutrausch vorstelle, in dem er nicht mitbekommt, was um ihn her passiert. Er wird ja kaum auf Miri achten, wenn er wie ein Berserker auf seine Freundin losgeht.

Zitat: Jetzt schrie Libby, schrie voller Panik um Hilfe, doch niemand kam.
Kurz darauf stehen Leute vor dem Club. Hm … »Club« verbinde ich unweigerlich mit Türsteher – ohne jetzt zu wissen, ob die wirklich immer einen haben … aber irgendwie finde ich es echt komisch, dass da wirklich NIEMAND hilft. Zumal es ja nur ein Mann ist, keine ganze Bande. Ich weiß, Menschen sind schlecht und feige und Gaffer noch dazu, aber dass in so nem Club nicht ein starker Kerl ist, der sich vielleicht auch nur vor den Frauen als Held aufspielen will … scheint mir unrealistisch.
Immerhin ruft einer die Polizei.

Zitat: Pascals Hände zitterten, das Adrenalin ebbte ab
Wieder keine Expertenmeinung: Wenn ich auf Adrenalin bin (ich muss dafür keine Frauen zusammenschlagen, bei mir reicht ein bisschen Spannung in Computerspielen Mrgreen ) dauert es immer ein paar Minuten, bevor ich mich wieder beruhigen kann. Deshalb nehme ich an, dass die Wirkung von Adrenalin nicht so schlagartig und schnell vorbei ist.
Adrenalin ist ja noch ein Überbleibsel unserer glorreichen Höhlenzeit, damit wir vor Tigern und derlei Zeugs weglaufen konnten. Wäre da eher unpraktisch gewesen, wenn es nur für einen Hundert-Meter-Sprint gereicht hätte.
Aber wie gesagt, alles ohne Gewähr auf irgendwas *lach*

Also, ich versuche, mich nicht zu sehr zu wiederholen:
Pascal als Persönlichkeit finde ich sehr verschwommen und ungenau gezeichnet. Sein ganzes Verhalten Mona gegenüber kann ich mir nicht erklären – auf eine Psychische Erkrankung gibt es keine Hinweise, abgesehen halt von diesen Wutausbrüchen, aber das führt gar nicht in die Richtung Sozialstörung. Mich zumindest nicht.
Monas Rolle bleibt unklar, sie muss ja existieren, immerhin hat Libby sie auch gesehen – fällt mir grad ein *lach* Mit Rätselraten fange ich gleich unter Teil 2 an, für Teil 1 belasse ich es mal hierbei.

Liebe Grüße
Lanna
Hi Lanna

Zitat:Du weißt ja wie es läuft: Prügel gibt’s hier, Pflaster musst du selbst mitbringen

hehe da freu ich mich aber Icon_lol

Zitat:Zitat: Pascal Eckhart drehte sich auf seinem Barhocker um und blickte in das verschwitzte Gesicht einer jungen Frau.
Kannst du nix für, aber jeder Eckhart ist für mich der hier was hier nicht unbedingt förderlich ist. Ich dachte nur, ich erwähne es mal.

hehe den Schauspieler kenne ich schon, aber wusste gar nicht, dass er Eckhart heisst. Ändern werde ich es deswegen nicht, vor allem da dann das ganze Anagramm ändern müsste.

Zitat:Zitat: „Das ist ein Ying Yang Zeichen. Hab ich mir schon vor Jahren machen lassen“
»Yin-Yang-Zeichen« mit Bindestrichen, dafür das Yin ohne g.

Super. Vielen Dank!

Zitat:Zitat: „Was bedeutet es denn?
Ich vermute, es ist Absicht, das Mona total doof rüberkommt? Oh, Yin-Yang, total spannend. Und was ist das überhaupt? *g*

ist es Icon_wink

Zitat:Zitat: Pascal seufzte innerlich ein wenig, zwang sich dann aber, weiterhin höflich zu bleiben und sich auf das Gespräch einzulassen.
»ein wenig« würde ich streichen. Entweder er seufzt, oder halt nicht
Warum lässt er sich auf das Gespräch ein? Er hat keine Lust und er hat ne Freundin. Warum zwingt er sich, mit fremden, nervenden Frauen zu reden? Warum sagt er nicht einfach: »Entschuldige, ich muss mal nach meiner Freundin sehen« oder »Du sitzt auf dem Platz meiner Freundin«? Dadurch, dass er hier weder an Libby denkt noch sie irgendwie erwähnt (was normalerweise eine gute Abschreckung gegen aufdringliche Frauen auf Männerjagd sein dürfte), wirkt sie bei ihrem Auftauchen wie ein aus dem Hut gezogenes Kaninchen.

er will halt freundlich bleiben. Ist ja nicht gerade freundlich, jemanden so unwirsch abzuwimmeln. Also ich mach das nie, egal wie sehr mich jemand nervt.

Zitat:Zitat: Ich glaube, es steht für so etwas wie zwei entgegengesetzte Kräfte, bin aber nicht sicher.“
Ich wollte jetzt zuerst schreiben: Lass sie doch über was Spannenderes reden, immerhin sind wir hier in Horror – aber dann ist mir der Hinweis aufgefallen. Zwei Kräfte, wie sie in Pascal wirken. Mjo … ist schon nett, so ein Hint, aber es macht den Einstieg trotzdem nicht spannend.

Stimmt, der Hint entfaltet natürlich erst am Ende der Geschichte seine Wirkung. Du hast recht, ich werde versuchen, den Anfang irgendwie spannender zu gestalten.

Zitat:Zitat: Worte schossen aus ihrem Mund, prasselten auf Pascal herein wie die Regentropfen eines Sommergewitters
Rein subjektiv, aber für mich ist ein Sommergewitter was voll Schönes.

joa, der Vergleich passt tatsächlich nicht.

Zitat:Zitat: konzentrierte sich auf die Technoklänge aus den Boxen, die ihn sanft einhüllten
»Flower Metal« gibt’s ja, aber Flower Techno? »sanft einhüllen« finde ich irgendwie danebengegriffen für Techno.

Ich werde Techno wohl durch elektronische Klänge ersetzen, das sollte den Widerspruch beheben.

Zitat:Zitat: Mit einem etwas beleidigten Blick schaute die Frau Pascal an u
»etwas« kann man streichen. Entweder, der Blick ist beleidigt, oder eben nicht
»die Frau« klingt arg distanziert, warum nicht wie überall »Mona«?

hehe dieses "ein wenig" und "etwas" muss ich mir unbedingt abgewöhnen.
Stimmt, die Frau klingt distanziert. Ich weiss nicht, ich finde einfach, wenn man die Namen der Figuren zu oft wiederholt, liest sich das auch nicht gut. Werde mir was überlegen.

Zitat:Zitat: Immer noch gegen seine Wut ankämpfend nahm Pascal das Telefon entgegen.
Warum? Warum in aller Welt sagt er nicht einfach »Nein«?

Er denkt sich halt, wenn er ihr eine falsche Nummer gibt, ist sie danach zufrieden und trollt sich.

Zitat:Zitat: Monas Stimme klang plötzlich etwas verunsichert.
»etwas« weg!

unfassbar Doh

Zitat:Schreibt er da eigentlich die Nachricht an sich selbst, als er mit dem Handy hantiert? Existiert Mona überhaupt?

2x ja Icon_smile

Zitat:Aber er muss doch wissen, was er da grade ins Handy tippt. Vielleicht später nicht mehr, aber jetzt in dem Moment. Und warum macht er das?

Für mich hat Pascal wie zwei Seiten, zwei Persönlichkeiten. Ähnlich wie z.B. Gollum. In dem Moment, in dem er sich selbst die SMS schreib, hat seine aggressive Seite die Überhand, deshalb weiss er es danach nicht mehr.

Zitat:Es gibt zu wenig Hinweise, die auf das Ende hindeuten.

Ich werde versuchen, mehr einzubauen. Es ist halt einfach ein schmaler Grad, denn zu viel verratet das Ende bzw. nimmt die Spannung weg.

Zitat: Das ist für mich der größte Knackpunkt an der Geschichte, diese ominöse Rolle von Mona. Wirklichkeit oder Einbildung? Falls Wirklichkeit, warum ihr merkwürdiges Verhalten? Warum schickt sich Pascal die SMS von ihrem Handy? Warum will er sich selbst fertig machen?
Gut, er schlägt seine Freundin bewusstlos, aber das ist ja, NACHDEM die SMS geschickt wurde, das heißt, er will sich schon vorher fertig machen. Aber warum? Hat er seine Wut öfter nicht unter Kontrolle? Das klingt mMn nicht eindeutig aus der Geschichte heraus.

Mona ist Wirklichkeit. Ihr merkwürdiges Verhalten kommt daher, dass sie eine merkwürdige Person ist. Wie es auf dieser Welt zuhauf gibt. Ich persönlich sehe da keinen Widerspruch.
Dein Einwand mit der SMS verstehe ich schon eher. Ich hatte es so vor Augen, dass sich die beiden Seiten in Pascal gegenseitig bekämpfen. Jede Seite will die Überhand, folglich will seine "böse" Seite die "gute" Vernichten.

Zitat:Miriam spielt in der Geschichte eigentlich keine Rolle – sie tut nichts und sie dient auch nicht als falsche Fährte für den Leser (oder ich habs nicht mitbekommen *lach*). Du könntest sie ersatzlos streichen, ohne was zu verlieren.
Libby könnte einfach kommen und sagen, dass es ihr nicht so gut geht oder dass sie frische Luft braucht oder dass sie gerne gehen möchte. Draußen sprechen sie dann über Mona, und du hast die gleiche Situation wie jetzt.

Ich denke, ich werde Miriam tatsächlich streichen. Danke Lanna.

Zitat:Zitat: Beim Herausgehen hörte er noch kurz Mona, wie sie sich darüber beschwerte, dass er ihr die Nummer gar nicht gegeben habe
Sie müsste ja dann sehen, dass er eine SMS geschrieben hat … hm …

Wieso müsste sie das sehen? Ich sehe auf meinem Handy nicht, wenn jemand eine SMS geschrieben hat. (Ausser ich gehe in den Postausgang, aber wieso sollte ich das tun?)

Zitat:kann also auch kein … äh … wie heißen diese Wörter, die aus den Buchstaben anderer Wörter gebildet werden? Du weiß, was ich mein *lach* - draus bilden

Anagramm Icon_wink

Zitat:Zitat: Draussen angekommen setzten sie Miriam auf einer Strassenbank ab.
Heißt das in der Schweiz Straßenbank? Kenn ich so gar nicht, bei uns heißen die Dinger glaub ich einfach nur »Bank«

Ja bei uns sagt man Strassenbank Icon_smile

Zitat:Zitat: „Ich habe nicht mit ihr geflirtet, Libby“
Punkt hinter »Libby« …
immerhin hat er was in das Handy der Frau getippt … also so weit hergeholt finde ich Libbys Vorwurf jetzt nicht. Natürlich kann Pascals Sicht der Dinge eine andere sein, aber ich verstehe nicht, warum er nicht versteht, wie Libby auf diese Idee kommt. Er hat mit einer Frau geredet, die hat ihn am Arm begrabbelt, er hat ihr Handy genommen … machts da bei ihm nicht irgendwie klickt und er denkt »verdammt, könnte man schon so interpretieren«?

Das gehört halt für mich zu Pascals Charakter. Er weiss ja, dass er nicht geflirtet hat, deshalb wird er auch so zornig über Libbys Vorwürfe. Dass die Vorwürfe aus Libbys Sicht verständlich sind interessiert ihn nicht.

Zitat:Zitat: Er musste etwas tun, etwas tun, um die Wut aus seinem Körper zu bekommen.
Wie von selbst griff seine Hand Libby am Nacken und packte zu, fest.
Das ist ein lustiger Effekt (lustig für mich, nicht für dich *lach*), weil ich mir vorstelle, wie er da sitzt und was sagt und dann wird es still und man sieht förmlich, wie er rot anläuft, während sie so schweigend nebeneinander sitzen, und dann – plötzlich – nach Minuten des Schweigens, stürzt er sich auf Libby
Das Problem ist, dass du den Aufbau der Wut sehr langsam beschreibst. Er spürt, wie es anfängt, dann staut sich die Wut auf (allein der Vorgang braucht ja schon Zeit), sie dringt bis zu seinem Kopf vor … das klingt alles nach langsamem Vormarsch. Und dann – Zack! - ganz unvermittelt wird er zum Hulk.
Ich würde die Reaktion unmittelbarer gestalten, weniger nachdenken, mehr Impuls. Und vor allem noch eine Provokation von Libby.
Im Moment ist ja Pascal derjenige, der als letztes was sagt. Nach dem Gesagten fängt die Wut an, zu brodeln, staut sich. Dann sagt Libby noch was … »Sie hat ja quasi auf deinem Schoß gesessen!« und BÄM! explodiert die Wut. Unmittelbar, ohne Vorbereitung. Pascal sieht rot und rastet aus.

Stimmt, jetzt beim Durchlesen muss ich sagen, dass es so wie von mir geschrieben wenig Sinn macht.

Zitat:Zitat: Sogleich begann sie panisch zu stottern: „Nein, nein, bitte nicht. Ich hab’s nicht so gemeint, Pascal! Sorry, bitte lass mich los. Bitte!“
Hier wirkt Libby so, als wisse sie schon ganz genau, was da passiert, was sie erwartet, was sie tun muss, um ihn zu besänftigen, was sie falsch gemacht hat. Wenn Pascal nun aber öfter so grob wird, weiß ich nicht, ob die Eifersucht da so reinpasst. Das ist ja eher was Dominantes, für Leute, die die Kontrolle haben wollen. Sich verprügeln zu lassen, oder zu kuschen, ist unterwürfig. Für mich als Psychologie-Laien nicht so stimmig.

Darauf haben mich auch schon der Weltwanderer und Addi aufmerksam gemacht. Ich werde wohl versuchen, Libby weniger eifersüchtig zu gestalten. Aber irgendwie muss ich halt auch etwas einbauen, das Pascals Wut endgültig zum Überkochen bringt.

Zitat:Zitat: Pascal riss Libby von der Bank hoch, Miriams Kopf rutschte von Libbys Schoss und knallte hart auf die Bank.
Was mit Miriam passiert, finde ich hier irgendwie überflüssig, weil ich mir Pascal eh in so nem Blutrausch vorstelle, in dem er nicht mitbekommt, was um ihn her passiert. Er wird ja kaum auf Miri achten, wenn er wie ein Berserker auf seine Freundin losgeht.

Wie gesagt, Miriam wird wohl ohnehin "entfernt" werden Icon_smile

Zitat:Pascal als Persönlichkeit finde ich sehr verschwommen und ungenau gezeichnet. Sein ganzes Verhalten Mona gegenüber kann ich mir nicht erklären – auf eine Psychische Erkrankung gibt es keine Hinweise, abgesehen halt von diesen Wutausbrüchen, aber das führt gar nicht in die Richtung Sozialstörung.

Werde ich noch dran feilen. Ich weiss aber nicht, ob ich Hinweise auf seine psychische Erkrankung einbauen will. Irgendwie habe ich Angst, das Ende zu verraten.

man sieht sich in Teil 2 Icon_smile
Hi Elia,

nach längerer Abstinenz will ich mich mal wieder an eine neue Geschichte machen.

Auf geht's :-)
quote]Mona aber begann begeistert davon zu erzählen, wie sie sich selbst schon einmal fast ein Tattoo habe stechen lassen und fuhr dann fort, über die Vor- und Nachteile eines Tattoos zu philosophieren.[/quote]
Zweimal Tattoo in einem Satz.
Vorschlag meinerseits: "...und fuhr dann fort, pber die Vor- und Nachteile eines ebensolchen zu philosophieren."
Zitat:prasselten auf Pascal herein wie die Regentropfen eines Sommergewitters
Mrgreen Gefällt mir.
Zitat:„Krieg ich wenigstens deine Nummer?“[quote]
Oh Mann, wie naiv kann man eigentlich sein? Er hört ihr nicht zu, will nicht tanzen und sie glaubt trotzdem, sein Nummer zu kriegen??? Aber tragischerweise gibt es solche Exemplare ja wirklich.
[quote]„Nein, so etwas würde ich nie tun!“
Is klar ;-)
Zitat:Sogleich schoss er von seinem Hocker hoch, eilte herbei und half seiner Freundin, Miriam aus dem Club zu hieven.[(quote]
Sofort? Ich finde, "sogleich" klingt etwas wuchtig für eine für so eine normale Geschichte - also eine, die in der heutigen Zeit spielt, alltägliche Umgebung, etc. ...
[quote]Pascal konnte es kaum glauben. Das war wiedermal typisch für seine Freundin[quote]
Da wäre er Mona doch im Handumdrehen losgeworden. "Ne, hab 'ne Freundin, da vorne ist sie."
[quote]Jetzt schrie Libby, schrie voller Panik um Hilfe, doch niemand kam.
Hmm, hier bin ich leicht verwirrt.
Entweder: Sie haben die betrunkene Miriam raus aus der Disko und ganz weit geschleppt, damit jetzt wirklich niemand in der Nähe ist
Oder: Sie haben Miriam nicht weit geschleppt, immerhin ist sie betrunken und entsprechend schwer, aber in Diskonähe ist niemand
Oder: mangelnde Zivilcourage? Es sind schon Leute da, aber niemand will helfen?
Zitat:Leute versammelten sich und starrten in seine Richtung. Jemand schien mit dem Handy die Polizei zu alarmieren.
Waren die schon vorher da und reagieren erst jetzt?

So, weiter geht's zu Teil 2, Bewertung gibt es dann ganz am Schluss, aber bis hierhin liest es sich schon mal ganz gut :-)

Bis gleich,

Glory
Hallo Elia.

Zitat:Elia
Querulant
Warum? Wegen Pep? Mach das mal ganz schnell wieder weg. Alle Schriftsteller sind Q's, nicht nur einer.

Ich hab gesehen, dass Du die beiden Teile im Dezmeber 2012 nochmals bearbeitet hattest. Wieviel allerdings von dem drin steckt, was die Vorkommentatoren hinterlassen haben, weiß ich nicht.
Ich habs nicht gelesen.

Generelle Anmerkungen:
Zitat:„Was ist denn das für ein Tattoo auf deinem Nacken?“
Sehr gelungener Einstieg und für mich einer der besten ersten Sätze, die ich je gelesen habe.

Zitat:„Libby, ich sag es dir noch ein einziges Mal, ich hab mit der Frau nicht geflirtet. Sie hat mich angesprochen und ich hab ihr klargemacht, dass ich kein Interesse habe, das war’s! Hast du mich verstanden?“ - kaltes Schweigen.
Das 'Kalte Schweigen' würde ich in eine eigene Zeile packen. So geht es unter.

Zitat:Pascals Hände zitterten, das Adrenalin ebbte ab, und als ob ein Schalter in seinem Kopf umgelegt worden wäre, begann sein Gehirn wieder zu funktionieren, zu realisieren.
Er blickte auf seine vor ihm liegende Freundin.
Stimmen kamen vom Eingang des Clubs auf, Leute versammelten sich und starrten in seine Richtung. Jemand schien mit dem Handy die Polizei zu alarmieren.
Dann lass ihn dass doch auch so realisieren. Stückchenweise. Und vor allem ein bisschen subtiler. Da ist ja nicht nur das, was an ihn herankommt. Gerüche? Ein Vogel auf dem Drahtseil irgendwo? Ein Handy? (Monas Stimme?) Ein Hauch von Atem? Ein glückliches Bild von Libby und ihm?

Es darf auch gern abgehackt sein.

Abschließende Meinung unter Teil 2.

LGD.
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