Literatopia

Normale Version: Errant - Mentally Ill [1]
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Sein Gesicht glich der Sonne, in die ich in demselben Moment sah, als er mich betrachtete. Das Meer tobte in seinen Augen und das eisige Blau vertrieb die Angst, die ich in dem Moment empfand, in dem ich vor dem Gerichtsgebäude innehielt. Die braunen Haare, die er versuchte aus seinem Gesicht nach oben zu kämmen, standen etwas seitlich seines Kopfes ab und ließen ihm in dem schlichten weißen Hemd nimmer langweilig erscheinen, wie er es wohl zuvor in dem Saal tat. Die Welt war nicht die, in der ich noch vor wenigen Minuten stand und die Luft durch meine Lunge zog. Die bunt gefärbten Haare, die in den gleichen Blautönen leuchteten, wie seine Augen es im Schein der Sonnenstrahlen taten, wehten nicht im selben Wind, den ich kannte. Ihre grün-braun gefärbte Iris erblickte das Chaos um mich herum und die Welt, in der ich gefangen schien. Wie mein Name lautete, so kam mir auch die Welt vor, die ich sonst so verachtete. Violet.
Ein Officer legte dem Jungen, den ich beobachtete die Handschellen ab, strich sich über den Kopf und lief die Treppen hinab an mir vorbei. Der dunkelhäutige Mann öffnete sie Fahrertür des Polizeiwagens und startete den Motor. Der Straßenlärm und das Hupen der Autos hinter mir betäubte mein Gehör. Ich kannte den jungen Sträfling, der weiter oben auf der Treppe stand. Seine Mutter griff ihn an seinem linken Ärmel und er ging unweigerlich die Stufen hinab, während auch er den Blick nicht von mir abwendete. Sein Lächeln darauf wirkte verstörend, doch ich versuchte, die wiederkommende Angst zu verbergen.
Er war ein 17 jähriger Serienkiller, dem noch vor wenigen Tagen sein vorerst letztes Opfer in die Hände fiel. Hunter, so sein Name, vergewaltigte junge Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Vergewaltigung und Folter bis zu ihrem Tod mussten die Opfer bisher erdulden, doch konnte man, trotz dem eindeutigen Verdachts bisher keinerlei Beweise finden, die ihn hinter Gittern brachten und so lief er von einer Gerichtsverhandlung zur nächsten. Nur in dieser Welt existierte er und so wartete ich vor dem Gebäude nur, um ihm einmal in die Augen zu schauen.

Seine Kälte, die er neben mir hinterließ, als er an mir vorbei lief, war erschreckend, doch hatte ich keine Angst vor ihm, viel mehr davor, diese Welt wieder verlassen zu müssen.
Er stieg in das schwarze Cabrio, welches hinter mir parkte. Hunter zerstörte die Mädchen und richtete sie brutal zu, sodass man kaum erkennen konnte, wer sie waren, doch ich kannte auch seine Absicht und die meine, die mich hertrieb, war die Liebe, die ich ihm gegenüber empfand. Ich liebte einen Mörder, dessen nächstes Opfer wohl ich war.
Der Motor erklang in schrillen Tönen, bevor das Auto schlagartig ruhig wurde.
Hallo Victoria Kingsley Icon_smile!

Die ersten beiden Teile deiner Story habe ich gelesen und bin durchaus gespannt wie es weiter gehen wird Icon_wink.
Die Thematik gefällt mir. Besonders den potentiellen sechsfachen Mörder hast du im Verhör interessant beschrieben. Und noch weiß man nicht, wie genau er denn geholfen hat und was dem Mädchen zugestoßen ist. Aber diese Unklarheit wirkt auf mich eher anziehend und ist wohl auch genau so gewollt.

Sprachlich fällt mir auf, dass deine Sätze oftmals sehr lang sind. Mitunter kenne ich das von mir. Wenn aber nahezu jeder Satz mit Nebensätzen aufwarten kann, wirkt es auf mich manchmal etwas schwer zu lesen. Nimm mal die viertletzte Zeile des ersten Teils ("Hunter zerstörte..."). Vor dem "doch" eine Zeile weiter wären ein Punkt und ein neuer Satz besser als ein weiteres Komma.
Ein Wechsel von langen und etwas kürzern Sätzen ist vielleicht lesbarer. Im zweiten Teil tauchen die sehr langen Sätze dann kaum noch auf. Sprachlich finde ich den zweiten Teil daher deutlich besser als den ersten.
Ein paar Kleinigkeiten sind mir aufgefallen. Wenn die Opfer Vergewaltigung und Folter bis zum Tod ertragen mussten, klingt das "bisher" komisch. Die Opfer sind ja tot. Sie können somit nichts weiteres mehr zu ertragen haben, was noch kommen könnte.
Von Autos habe ich wenig Ahnung, aber kann ein Motor wirklich schrill (im Sinne von hohen,. nervigen Tönen) erklingen? Aber das sind nun keine großen Dinge.

Deine Geschichte gefällt mir, und siehe oben - ich bin mal gespannt wie es weiter geht.

Alles Gute!

AngelsDust
Hallo AngelsDust,

vielen Dank für dein Lob und die vielen guten Tipps! Ich freue mich, dass es dir gefallen hat (:

Mir wurde auch von meiner Schwester des öfteren gesagt, dass durch die längeren Sätze, es schwerer ist, den text flüssig zu lesen oder Zusammenhänge zu verstehen. Es ist schwer sich das abzugewöhnen, aber im nächsten Teil werde ich sehr darauf achten (:

Das mit dem bisher stimmt, dass ist mir persönlich gar nicht aufgefallen. Danke dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast ! Obwohl ich glaube, dass ich sowas meinte, wie, dass es sich bei den nächsten opfern ändern könnte. Aber da ich mich beim Schreiben immer verliere, merke ich mir das nicht so gut! :D

Das mit den Motor hat noch seine Funktion, aber vielleicht war schrill einfach nur das falsche Wort (:

Liebe Grüße
Victoria Kingsley
Moin Victoria.

Wir hatten ja schon das Vergnügen, jetzt auch nochmal hier unter deiner Geschichte: Herzlich willkommen!

Dieses ersten Häppchens hier will ich mich gleich mal annehmen. Es ist schön kurz, das passt mir daher gerade ganz gut in meinen (vollen) Zeitplan. Verzeih' vor diesem Hintergrund, wenn die Kommentare zu den Fortsetzungen mit reichlich Zeitversatz kommen!

Da wir uns unter deinen Geschichten (logischerweise) noch nicht getroffen haben, einige Infos zu mir. Ich gehöre zu den schärferen Kommentatoren im Forum. Es bringt meines Erachtens nichts, wenn man Honig ums Maul geschmiert bekommt für einen eigentlich verbesserungswürdigen Text, wenn es, wie in diesem Forum, um Textarbeit geht. Wenn ich - mitunter, wie gesagt, auch sehr deutlich - kritisiere, dann richtet sich das nie gegen dich als Autorin, sondern ist immer nur auf dein Werk bezogen. Nimm' dir entsprechende Kritik also bitte nicht zu sehr zu Herzen, nicht zuletzt natürlich auch, weil ich die Weisheit letztlich auch nicht mit Löffeln gefressen habe.
Beim Kommentieren gehe ich so vor, dass ich den Text direkt beim ersten Lesen ggf. Satz für Satz kritisiere; das mache ich a) aus Gründen der Zeitersparnis, aber auch b), um dir auch Unstimmigkeiten/Unverständlichkeiten von vornherein aufzeigen zu können, die sich beim zweiten Lesen so stark schon nicht mehr so zeigen. Am Ende ziehe ich nochmal ein Fazit.

Jetzt aber wirklich, ran an den Text (so viel zum Thema Zeitersparnis ...)

Zitat:Errant - Mentally Ill
Tjaja, ein leidiges Thema, die Titel. Warum englisch? Du schreibst doch auf deutsch ... Du merkst schon, ich bin kein Fan davon. Zumal "Mentally Ill" nun weiß Gott weder wohlklingender noch informativer noch irgendwas ist als "geisteskrank", und "Errant" jetzt auch nicht ohne Übersetzungsmöglichkeit ist ...

Zitat:Sein Gesicht glich der Sonne, in die ich in demselben Moment sah, als er mich betrachtete.
Ui.
Das Ich schaut in die Sonne und nimmt noch etwas wahr? Wenn ich mich in (ich nehme an) ihre Position versetze, dann sehe ich nichts, nur gleißendes Weiß. Ob der Vergleich vor diesem Hintergrund so gelungen ist ...
Sprachlich finde ich zudem, dass du dem Leser für den Einstiegssatz damit eine ganze Menge zumutest. Der Satz ist natürlich grammatikalisch nicht zu beanstanden. Aber du hast einen Hauptsatz mit einem Nebensatz und einem auf den Nebensatz bezogenen Nebensatz. Das ist schon komplizierter Satzbau, jedenfalls für den Einstieg, und liest sich für mich nicht ganz rund genug. Ich hätte hier wohl auf den letzten Teil des Satzes verzichtet. Das lässt die Beschreibung klarer stehen. Zudem halte ich den inhaltlichen Mehrwert dieses Nachsatzes ohnehin für ... naja, vernachlässigbar.

Zitat:Das Meer tobte in seinen Augen und das eisige Blau vertrieb die Angst, die ich in dem Moment empfand, in dem ich vor dem Gerichtsgebäude innehielt.
Hier doppelt sich "Moment" zum Satz davor. Sie schaut also in die Sonne, sein Gesicht ist sonnengleich, sie erkennt ihn aber gut genug, um das Meer in den Augen zu erkennen ... Na ja. Ich bin an ihrer Stelle ja immer noch geblendet, aber vielleicht ist dein Ich ja etwas weniger lichtempfindlich Icon_wink
"Eisig" ist für mich deutlich negativ konnotiert, daher überzeugt es mich nicht, dass das Blau Angst vertreiben soll.
Der Hinweis auf das Gerichtsgebäude ist für mich in diesem Satz fehl am Platze. Ein Satz sollte eine Überschrift haben können, sollte in sich geschlossen sein. Du bringst hier für mich zwei Infos, die so viel nicht miteinander zu tun haben, in einem Satz an den Mann, mit der Folge, dass ich das Gefühl bekomme, dass du primär Informationen zu streuen versuchst als zu erzählen. Lass dir Zeit! Niemand zwingt dich, dich kurz zu fassen, schreib in Ruhe zu Ende. Beschreib' die Angst und die lindernde Wirkung des Blaus seiner Augen, das Meer, das tobende, ... und mach einen Punkt. Und dann ist immer noch viel Zeit, dem Leser mitzuteilen, dass das Ich gerade vor einem Gerichtsgebäude steht.

Zitat:Die braunen Haare, die er versuchte aus seinem Gesicht nach oben zu kämmen, standen etwas seitlich seines Kopfes ab und ließen ihm in dem schlichten weißen Hemd nimmer langweilig erscheinen, wie er es wohl zuvor in dem Saal tat.
ließen ihn
Und ... Hä?
Hier mutest du mir (für meinen Geschmack) zu viel Verneinung zu.
Er versucht (schafft es also offenbar nicht)
etwas
schlicht
nimmer
wohl

All diese Worte transportieren Einschränkungen, negativieren, stellen dar, wie etwas nicht ist. Leichter wäre eine positive Beschreibung. Er wischt sich mit der Hand die Haare aus dem Gesicht und funkelt sie entnervt an, als sie ihm gleich darauf wieder vor den Augen hängen (oder was auch immer). Solche Befindlichkeiten (ist das Haarekämmen Ausdruck davon, dass er genervt, abgelenkt, nervös, gelangweilt, ... ist?) interessieren mich übrigens viel mehr als die Tatsache, dass die Haare braun sind. Gleiches gilt übrigens auch für das weiße Hemd - das interessiert vielleicht dann, wenn es zu einer festen Tracht gehört, oder angesichts der Tomatensauce beim Mittagessen.
Unabhängig davon packst du mir wieder zu viel verschachtelte Info in einen Satz. Die Frisurbaustelle sind also nicht nur die Haare, die ins Gesicht fallen (und weggekämmt werden), sondern auch die vorwitzigen Büschel, die seitlich abstehen. Inwieweit das jetzt mehr oder weniger langweilig macht, kann ich mir nicht vorstellen, und erst recht keinen Vergleich zu der Frisur während der Gerichtsverhandlung. Noch dazu ist "langweilig" ohnehin schwer zu greifen.
"Nimmer" - ist das mundart? Im Hochdeutschen ist es mir eher ungeläufig (außer in Redewendungen wie "Was Hans nicht mehr lernt ..." oder so).

Zitat:Die Welt war nicht die, in der ich noch vor wenigen Minuten stand und die Luft durch meine Lunge zog.
Was hat die Lunge damit zu tun? Bilder, Ausschmückung, alles schön und gut - aber sieh' zu, dass du deinen Text nicht überfrachtest!

Zitat:Die bunt gefärbten Haare, die in den gleichen Blautönen leuchteten, wie seine Augen es im Schein der Sonnenstrahlen taten, wehten nicht im selben Wind, den ich kannte.
Mooooment! Eben waren die Haare noch braun! Seine Augenfarbe interessiert mich eigentlich auch nicht, aber gut, du willst ihn beschreiben. Na ja. Ich hätte Personenbeschreibungen lieber dann, wenn sie weiter führen, sprich: irrelevante Details wie die Augenfarbe im Zweifel gar nicht, zumal es ein stinknormales blau ist, anhand dessen man ihn wohl unter größeren Mengen kaum auf Sicht identifiziert bekommt. Lass dem Leser ruhig auch ein bisschen Raum, sich sein eigenes Bild zu machen.
Und auch bei Sonnenstrahlen und Wind - schalt' ruhig mal einen Gang runter. Mir ist das alles zu überladen.

Zitat:Ihre grün-braun gefärbte Iris erblickte das Chaos um mich herum und die Welt, in der ich gefangen schien.
Hier kommt mir "sie" zu plötzlich ins Bild. Ich glaube, das liegt am starken Zoom, wenn du weißt, was ich meine: neuer Charakter, und das erste, was ich sehe, sind die Iriden. Ungünstig.
Die Farbe interessiert mich wieder nicht, sie trägt die Story nicht. Und was bringt es mir, wenn ich Vorträge über die Augenfarben aller Charaktere halten kann, aber nicht weiß, was diese Charaktere überhaupt machen? Hier passt mir die Schwerpunktsetzung nicht.
Außerdem ist es, wenn ich da richtig informiert bin, nicht die Iris, die blickt, sondern die Netzhaut. Die Iris ist doch eher etwas wie die Blende in einer Kamera, die Linse (und Netzhaut) verdeckt und so den Lichteinfall reduziert. Insofern kommt zu der Überfrachtung noch, dass das Bild für mich unstimmig wird.

Zitat:Wie mein Name lautete, so kam mir auch die Welt vor, die ich sonst so verachtete. Violet.
Die Weltverachtung ist hier für den Leser verwirrend und hat in einem solchen Satz nichts zu suchen.
Außerdem passt hier der Satz nicht. Ihr wird die Welt sicher nicht Violet vorkommen, sondern allenfalls violett. Das mag im Englischen (ansatzweise, abgesehen von Groß- und Kleinschreibung) funktionieren, aber im Deutschen holpert es ziemlich.

Zitat:Ein Officer legte dem Jungen, den ich beobachtete die Handschellen ab, strich sich über den Kopf und lief die Treppen hinab an mir vorbei.
Komma nach "beobachtete", obwohl ich auf den eingeschobenen Relativsatz verzichten würde. Der Ich-Erzähler kann schließlich von nichts berichten, was er nicht wahrnimmt. Und wenn es keine Beobachtung wäre, dann hättest du das geschrieben (das Klicken der Handschellen hinter dem Ich z.B.).

Zitat:Der dunkelhäutige Mann öffnete sie Fahrertür des Polizeiwagens und startete den Motor.
Bei offener Tür? Und was spielt es für eine Rolle, dass er dunkelhäutig ist? Was willst du damit sagen? "Ist er halt!" vielleicht, oder "Was hat ein Schwarzer in einer Polizeiuniform zu suchen?" ( Icon_fies ), oder ...

Zitat:Der Straßenlärm und das Hupen der Autos hinter mir betäubte mein Gehör. Ich kannte den jungen Sträfling, der weiter oben auf der Treppe stand. Seine Mutter griff ihn an seinem linken Ärmel und er ging unweigerlich die Stufen hinab, während auch er den Blick nicht von mir abwendete. Sein Lächeln darauf wirkte verstörend, doch ich versuchte, die wiederkommende Angst zu verbergen.
Die Sätze lesen sich angenehm normal!
Mal abgesehen davon, dass mir der Bezug zu der Szene davor fehlt. Sind die anderen beiden jetzt weg? Ist er der Typ von gerade? Aber wenn ja, wie kann man die Augenfarbe quer über die Treppe erkennen?

Zitat:Er war ein 17 jähriger Serienkiller, dem noch vor wenigen Tagen sein vorerst letztes Opfer in die Hände fiel.
siebzehnjähriger oder 17-jähriger. Ersteres ist bei literarischen Texten meines Erachtens vorzuziehen, Zahlen darf man (wenn sie nicht völlig unhandlich werden) durchaus ausschreiben. Macht das Schriftbild für mich sauberer. Aber die Info kippst du hier so mir nichts, dir nichts ab. Wie, Serienkiller? Und bei aller Liebe: Einen Mordprozess gegen einen Serienkiller bereitet eher über Monate vor als innerhalb von ein paar Tagen.

Zitat:Hunter, so sein Name, vergewaltigte junge Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren.
Wieder - Zahlen lieber ausschreiben.
Und was soll Hunter sonst sein als sein Name?

Zitat:Vergewaltigung und Folter bis zu ihrem Tod mussten die Opfer bisher erdulden, doch konnte man, trotz dem eindeutigen Verdachts bisher keinerlei Beweise finden, die ihn hinter Gittern brachten und so lief er von einer Gerichtsverhandlung zur nächsten.
Trotz des eindeutigen Verdachts.
Keine Beweismittel, keine Verhandlung. Ich kenne mich jetzt in anderen Rechtsordnungen nicht aus; in Deutschland brauchst du für die Anklageerhebung sog. hinreichenden Tatverdacht. Darunter versteht man Verdacht in einem Maße, dass der Staatsanwalt eine Verurteilung für wahrscheinlicher hält als einen Freispruch. Hat er keine Beweise, klagt er nicht an, weil er sonst eben nicht von Verhandlung zu Verhandlung hinter dem Angeklagten herläuft, sondern einmal auftritt und zuschauen darf, wie der Angeklagte freigesprochen wird. (Ob sich Richter und Staatsanwalt im Endeffekt einig sind, was die Würdigung der Beweise angeht, steht natürlich auf einem anderen Blatt...)

Zitat:Seine Kälte, die er neben mir hinterließ, als er an mir vorbei lief, war erschreckend, doch hatte ich keine Angst vor ihm, viel mehr davor, diese Welt wieder verlassen zu müssen.
Welche Welt? Mir ist klar, was du meinst, aber ich habe hier ein Bezugsproblem mit dem "diese".

Zitat:Er stieg in das schwarze Cabrio, welches hinter mir parkte.
Moment. Eben bezeichnest du ihn noch als Sträfling, jetzt steigt er in ein Cabrio? Also doch Freispruch? Ach ja, da war etwas mit den Handschellen ... Diese Info hätte ich hilfreich gefunden.

Zitat:Hunter zerstörte die Mädchen und richtete sie brutal zu, sodass man kaum erkennen konnte, wer sie waren, doch ich kannte auch seine Absicht und die meine, die mich hertrieb, war die Liebe, die ich ihm gegenüber empfand. Ich liebte einen Mörder, dessen nächstes Opfer wohl ich war.
Der Satz ist lang. Ich höre (so wie ich ihn lese) eine gewisse Zäsur nach "Absicht". Ich glaube, grammatikalisch ist das so ok, aber ich würde diese Zäsur deutlicher machen. Mindestens mit einem Komma, eher mit einem Semikolon oder einem Punkt.

Tja, da bin ich durch. Da hab ich mich mal wieder von einem kurzen Textstück linken lassen, nach dem Motto, ist ja schnell gemacht ... Icon_ugly

Aaaalso, Fazit.

Für die sprachliche Richtigkeit gibt's von mir ein dickes Lob. Da hast du sehr sauber gearbeitet, Lektorat war wirklich gut in der Hinsicht.

Sprachlich fände ich es gut, wenn du die Sätze etwas entschlacktest. Du neigst dazu, den Leser mit Infodump zu überschütten, der ihn in keiner Weise weiterbringt. Das schafft weder Atmosphäre noch sonst etwas, es ist einfach zu viel. Weniger ist manchmal mehr. Das gilt auch für die Bilder. Wohlplatzierte bildhafte Sprache ist super, freue ich mich sehr drüber. Aber wenn alles zum Bild wird, dann verlieren sie auch wieder ihre Wirkung. Ich leide nämlich als Leser an Reizüberflutung.

Inhaltlich ist zu wenig passiert, als dass ich wirklich viel dazu sagen könnte, außer wenn dem Punkt vielleicht, dass mir das etwas unstimmig vorkommt mit dem Prozess ohne zwingenden Beweis.
Was mir fehlt, ist die Verbindung zwischen den drei Personen, die am Anfang zusammenstehen und dem Serienkiller am Ende. Wozu brauchst du den Herrn mit dem widerspenstigen Haar und die Grün-Braun-Äugige? Am Ende geht es nur noch um den Killer ... Dieser Sprung lässt mich etwas unzufrieden zurück.

Tut mir Leid, dass der Kommentar jetzt zu so einem Verriss geworden ist. Ich wünsche dir aber viel Erfolg beim Überarbeiten und hoffe, dass ich dir damit etwas weiterhelfen konnte.

Ganz liebe Grüße,
Lehrling
Hallo Federlehrling,

deine Einstellung gefällt mir, obwohl ich glaube, das ein paar Komplimente manchmal gar nicht schlecht sind, da man dann mehr Lust hat weiter zu schreiben und bei übermäßiger Kritik nur die Lust verliert.


Wie du schon wusstest heißt Mentally geisteskrank. Errant heißt soviel wie 'fehlgeleitet'.
Englische Titel wirken ganz anders auf eine Person und machen die Geschichten oft spannender als ein deutscher Titel. zudem gibt es tausende von Büchern und ich habe nicht vor den gleichen deutschen Namen zu nehmen, von einem Buch, was es bereits gibt Icon_wink
Das ist also lediglich mein Geschmack.

Ich habe schon öfter gehört, dass mein Schreibstil oft sehr schwer zu lesen ist, da ich viele nebensätze mache. Diese habe ich versucht bei den anderen Teilen etwas ab zu schwächen.
Jedoch ist der Satz mit der Sonne nicht nur wörtlich gemeint. Er ist auch eine Metapher, wie du in vielen anderen Sätzen von mir noch mitbekommen wirst. Die Sonne ist auch seitlich von ihm, sodass sie nicht sehr blendet. Das hätte ich noch erwähnen müssen. Tut mir leid! :D

Mit dem Satz 'Das eisige Blau...' war das vorher genannte Meer gemeint. Es spült, und hier kommt wieder eine Metapher, ihre sorgen fort.
Vielen Dank für den Tipp. Ich schreibe immer sehr hastig. Das fiel mir auch schon oft auf. Ich versuche in Zukunft daran zu denken !

mit 'etwas' war nur ein teil der Haare gemeint. Das 'schlicht' stand dafür, dass er keine Stickereien auf seinem Hemd hat. Das haben viele Hemden heutzutage.

Ich benutze gerne Wörter, wie nimmer oder gewiss, weil ich finde, dass wir sie zu sehr vergessen und sie schön klingen. man muss sich als Hobbyschreiber, ja nicht immer nur der jetzigen Sprache anpassen. Zudem gibt es heutzutage auch kaum mehr das richtige Deutsch, was es einmal war. Das heutige Deutsch ist, wie ich finde, eine Ansammlung verschiedener Stile. Umgangssprache und Standartsprache gemischt.

Sie spricht in dem teil von sich, dass heißt, dass es ihre Haare sind, die bunt gefärbt sind.
Es ist schwierig bei solchen Dingen, die Meinung der Leute zu akzeptieren und etwas zu ändern. Es gibt viele Freunde von mir, die genau solche Details möchten, da sie sich die Person besser vorstellen können. Deshalb bleibt das erstmal so, aber ich schaue ob ich nicht eine Lösung dafür finde.

Bei der Iris war es mein Fehler, da ich vorher in der Er/Sie-Form schrieb und das dann geändert hatte. Ich bin eigentlich eher der Ich-Form Typ. Diese Stelle hatte ich wohl übersehen beim Ändern.
Vielen Dank für die biologische information. Ich werde das ändern !

Das stimmt mit dem beobachten. Ich dachte in dem Fall könne auch vielleicht jemand anderes gemeint sein, deshalb betone ich nochmal, dass es der gleiche Junge vom Anfang ist. Das ist aber irgendwie selbstverständlich, wenn ich nur von ihm schreibe.

Das ist ebenfalls ein Detail mit der Hautfarbe, das sich viele von mir auch gewünscht hatten. Ich habe ja nur beschrieben, dass er den Motor startete und nicht, dass er wegfuhr ! :D

Die Stelle mit dem polizisten habe ich leider außer acht gelassen und werde es nochmal bearbeiten. Und sie sagte ja, dass sie ihn schon kennt. Daher hat sie die Augenfarbe nicht gesehen. Sie wusste sie schon zuvor. Warum wirst du noch sehen. Es wird etwas in Richtung Fantasy gehen (Alles ist möglich!) oder in etwas ähnlichem.

Ich werde die Zahlenänderung vornehmen. Danke !

Da ich etwas in die Richtung - alles ist erlaubt- gehe, also sehr fiktiv schreibe, habe ich mich vorher nicht kundig gemacht. Das Wissen über die ständigen besuche bei dem gericht und den Verdacht, aber keinen Beweis, habe ich aus einer Serie abgeleitet. Daher bitte nicht so 'eng' sehen.
Da in der Serie auch der ständige Verdacht auf demjenigen gefallen ist, aber sie keine eindeutigen Beweise gegen ihn hatten, ist er nur hin und kam unschuldig daraus oder nur auf Bewährung.

Wie schon zuvor geschrieben, passiert noch etwas. DIe Frage bleibt also erstmal unbeantwortet und das ist am Anfang oft in vielen Geschichten der Fall.

Als ich eben den Satz las, kniff ich mir auch eben ein Auge zu. Der Satz, wie du schon sagtest ist definitiv sehr lang. Viel zu lang ! :D

Vielen Dank für dein Lob und deine Kritik. ich werde mit Sicherheit den text überarbeiten und einige Sachen berücksichtigen. Nur mit den Beschreibungen muss ich, wie gesagt, nochmal sehen, was sich machen lässt.

Das Mädchen ist sogar ein ganz wichtiger Punkt! Denn es dreht sich eben nicht nur um den Killer. Es ist sozusagen nur ein Ablauf, der dazugehört.

Du hast mir sehr weitergeholfen ! Einen ganz großen Dank an dieser Stelle an dich!
Ich wünsche dir einen wunderschönen Donnerstag und ebenfalls ganz liebe Grüße auch von mir.
Moin.

Na, wenn ich dir weiterhelfen konnte, dann bin ich ja zufrieden Icon_smile
Nur noch ein Tipp, nachdem du es hier ansprichst: Meiner Meinung nach, und ich weiß von einigen langjährigen Mitgliedern hier, dass sie das ganz genauso sehen, ist "Fantasy" eine ganz schwache "Ausrede" für Recherchefaulheit (um es mal böse zu formulieren). Sobald "Fantasy" und "Magie" und "Alles ist erlaubt" als Argumente gelten, um Logiklöcher zu stopfen, dann fühlen sich viele Leser vor den Kopf gestoßen. Die Welt muss nachvollziehbar bleiben, realistisch. Sie muss glaubhaft funktionieren. Das heißt, auch in einer magischen Welt muss es Regeln geben.

Auf diese juristische Feinheit lässt sich das sicher nicht so ohne Weiteres anwenden, da braucht es keine Fantasy für deine Welt - es braucht einfach eine andere (sprich: von der bundesdeutschen abweichende) Rechtsordnung, und davon gibt es viele. Allerdings sind die hier einschlägigen Grundsätze ganz traditionelle Prinzipien des Rechtsstaats, die es so oder ähnlich in vielen Ländern gibt. Es geht bspw. um den Freispruch aus Mangel an Beweisen (als Ausfluss des bekannten Grundsatzes "in dubio pro reo") und der sogenannte Strafklageverbrauch ("ne bis in idem"; mit anderen Worten: Die Staatsanwaltschaft hat genau einen Schuss - geht der nach hinten los, kann wegen des Geschehens, wegen dessen angeklagt worden ist, nie wieder eine Anklage erhoben werden). Dass mir das so auffällt, ist allerdings wohl (auch) eine Berufskrankheit, ich habe Jura studiert und war zuletzt drei Monate zur praktischen Ausbildung bei der Staatsanwaltschaft.
Du könntest, wenn du willst, noch einmal recherchieren, ob es solche Grundsätze auch in dem Land gibt, in dem die Geschichte spielt - Deutschland ist das ja relativ evident nicht. Ist das Land nicht festgelegt, dann sieht die Rechtsordnung das aber eben so vor, wie du es schreibst Icon_wink

Lieben Gruß,
Lehrling
Vielen, vielen Dank !

ich werde mich bemühen und sehen, was ich finden und verwenden kann (:
Danke für die Vielzahl an hilfreichen Informationen. Die sind sehr interessant !

Liebe Grüße
Hi Victoria,
auch ich möchte Dir einen Kommentar zu deiner Geschichte da lassen. Wir beide kenne uns noch nicht, da ich in letzter Zeit abwesend war. Ich gehöre, wie der Federlehrling, zu den härteren Kritikern hier im Forum. Dies ist aber nicht persönlich gemeint, sondern soll der Verbesserung der Geschichte dienen. Natürlich ist niemand unfehlbar und mein Wort ist nicht Muss, aber in über 5 Jahren hier denke ich doch so einiges mitbringen zu können. Icon_wink

Bevor ich anfange, ein paar Worte zum Titel. Ich teile den Mißmut über englische Titel, kann aber nachvollziehen, dass ein englischer Titel unter lauter deutschen natürlich ins Auge sticht. Mich eher störend sind Doppeltitel, noch dazu wenn sie sich nicht wirklich ergänzen. Deine Geschichte heißt "Fehlgeleitet - Geisteskrank" - da frage ich mich, was denn nun? Für mich sind das zwei unterschiedliche Dinge.

Zitat:Sein Gesicht glich der Sonne, in die ich in demselben Moment sah, als er mich betrachtete.
-- Ich stimme hier Lehrling zu. Du schreibst zwar, dass die Sonne seitlich steht, dann sieht das Ich aber nicht hinein, wie "in die ich ... sah", impliziert wird. Dieser Satz irritiert nur. Warum nicht so: "Sein Gesicht glich der Sonne, die ich bereits seit Tagen nicht mehr gesehen hatte." oder ähnlich? Denn, wenn die Sonne eh scheint, hebt sich das Gesicht nicht wirklich ab, oder?
Ich frage mich auch, was du mit diesem Bild bezweckst. Ein Gesicht, das der Sonne gleicht, blendet, fast schmerzhaft.

Zitat:Das Meer tobte in seinen Augen und das eisige Blau vertrieb die Angst, die ich in dem Moment empfand, in dem ich vor dem Gerichtsgebäude innehielt.
-- Ich würde hier "eisig" streichen oder ersetzen, denn das Adjektiv ist nicht gerade positiv belegt, um wirklich Angst zu vertreiben.
Ein Tipp: Mit Bildern sollte man vorsichtig umgehen, also lieber etwas geizen. Damit sie aus dem normalen Text hervorstehen und so dem Leser auffallen.

Zitat:Die braunen Haare, die er versuchte aus seinem Gesicht nach oben zu kämmen, standen etwas seitlich seines Kopfes ab und ließen ihm in dem schlichten weißen Hemd nimmer langweilig erscheinen, wie er es wohl zuvor in dem Saal tat.
-- "aus dem Gesicht kämmen" reicht, denn bei "nach oben" stelle ich mir einen Iro vor. Icon_wink
-- Welcher Saal? Da fehlt der Bezug, da du vorher vom Gebäude gesprochen hast, an dem das Ich gerade angekommen ist.
-- "Nimmer langweilig" ist zudem eine sehr altmodische Formulierung.
-- Zeitfehler!! Du schreibst im Präteritum, also muss der Saal in die Vorvergangenheit, da er ja dort gestanden hat.

Zitat:Die Welt war nicht die, in der ich noch vor wenigen Minuten stand und die Luft durch meine Lunge zog.
-- Sorry, aber das klingt einfach nur wie ein Kettenraucher. Icon_wink
-- Zeitfehler!! Die Welt jetzt ist nicht wie die Welt vor wenigen Minuten. Also Präteritum, Plusquamperfekt.

Zitat:Die bunt gefärbten Haare, die in den gleichen Blautönen leuchteten, wie seine Augen es im Schein der Sonnenstrahlen taten, wehten nicht im selben Wind, den ich kannte.
-- Bezug? Welche Haare? Die einzigen, die du bisher erwähnt hast, sind die von dem Mann und die waren braun.

Zitat:Ihre grün-braun gefärbte Iris erblickte das Chaos um mich herum und die Welt, in der ich gefangen schien.

Zitat:Ein Officer legte dem Jungen, den ich beobachtete die Handschellen ab, strich sich über den Kopf und lief die Treppen hinab an mir vorbei.

-- Warum Officer und nicht einfach Polizist?

Zitat:Der dunkelhäutige Mann öffnete sie Fahrertür des Polizeiwagens und startete den Motor.
-- "die Fahrertür"

Zitat:Der Straßenlärm und das Hupen der Autos hinter mir betäubte mein Gehör.
-- Die Struktur des Texts ist etwas ungewöhnlich. Es ist alles ein Absatz, aber du wechselst von deiner Prota, zu dem Polizisten, zum Lärm und dann zum Sträfling. Hier wäre etwas stilistische wie inhaltliche Struktur angedacht.

Zitat:Ich kannte den jungen Sträfling, der weiter oben auf der Treppe stand.
-- Hier wäre ein Bezug zu dem jungen mit den braunen Haaren nett.

Zitat:Seine Mutter griff ihn an seinem linken Ärmel und er ging unweigerlich die Stufen hinab, während auch er den Blick nicht von mir abwendete. Sein Lächeln darauf wirkte verstörend, doch ich versuchte, die wiederkommende Angst zu verbergen.
--Der erste Satz endet mit Blick, Worauf ist da das Lächeln? Erneut fehlt da der richtige Bezug. Zudem verstehe ich nicht, wieso das Ich nun Angst hat, obwohl sie diese beim Anblick des Jungen ja verloren hatte. Ist zu undeutlich.

Zitat:Er war ein 17 jähriger Serienkiller, dem noch vor wenigen Tagen sein vorerst letztes Opfer in die Hände fiel.
-- "gefallen war"
--Wenn er wirklich ein Killer ist, warum nicht Serienmörder?, warum sollte er dann im Gericht langweilig gewirkt haben? Das glaube ich nicht.

Zitat:Hunter, so sein Name, vergewaltigte junge Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Vergewaltigung und Folter bis zu ihrem Tod mussten die Opfer bisher erdulden, doch konnte man, trotz dem eindeutigen Verdachts bisher keinerlei Beweise finden, die ihn hinter Gittern brachten und so lief er von einer Gerichtsverhandlung zur nächsten.
-- Wenn es keine Beweise gibt, wird auch keine Anklage erhoben bzw. kann man auch nur einmal für eine Straftat belangt werden, soweit ich weiß. Hast du diesbezüglich recherchiert.
-- Der Name ist natürlich mehr als plakativ.
-- Ich würde versuchen den ersten und zweiten Satz zu verbinden, anstatt sie nur aneinander zu reihen.

Zitat: Nur in dieser Welt existierte er und so wartete ich vor dem Gebäude nur, um ihm einmal in die Augen zu schauen.
-- Welche Welt?

Zitat:Er stieg in das schwarze Cabrio, welches hinter mir parkte. Hunter zerstörte die Mädchen und richtete sie brutal zu, sodass man kaum erkennen konnte, wer sie waren, doch ich kannte auch seine Absicht und die meine, die mich hertrieb, war die Liebe, die ich ihm gegenüber empfand. Ich liebte einen Mörder, dessen nächstes Opfer wohl ich war.
-- Diesen Abschnitt finde ich zu wirr.
-- Ist es das gleiche Auto, wie das, in das der Polizist gestiegen ist? Warum sollte der in ein Cabrio des Häftlings steigen?

Zitat:Der Motor erklang in schrillen Tönen, bevor das Auto schlagartig ruhig wurde.
-- ein schriller Motor?

Es ist etwas lang geworden, was daran liegt, dass ich Probleme hatte, mich in dem Text zurecht zu finden. Insgesamt wirkt es sehr verwirrend, was an der Häufung der Bilder liegt bzw. an fehlenden Bezügen. Ich glaube, du setzt bei dem Leser zu viel vorraus.Icon_wink
Insgesamt solltest du den Text ruhig strecken, deiner Prota mehr Zeit lassen, um ihr und ihren Empfindungen mehr Raum zu gehen. Es gibt auch einige Ungeimtheiten, wie zum Beispiel mit der Strafverhandlung.
Auch problematisch sind die Zeitfehler. Oftmals fehlt der Plusquamperfekt. Es wird mir nicht klar, wohin du mit deiner Geschichte steuerst. Einen groben Eindruck diesbezüglich sollte ein Text jedoch vermitteln. Icon_wink

LG
Addi