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Normale Version: St. Petrus Recklinghausen
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Werner Burghardt: St. Petrus in Rec
klinghausen; Selbstverlag Münster 1990; 36 Seiten; ISSN: 0930-3952

Der Westfälische Heimatbund gibt die Schriftenreihe der „Westfälischen Kunststätten“ heraus. Dies hier ist deren Nummer 59. Darin wird eine katholische Kirche aus der Haupt-Stadt des Vests vorgestellt. Dies geschieht anhand allgemeiner und Baugeschichte, Architektur und Innenausstattung des Gotteshauses, wobei natürlich auch ansatzweise auf die Ortsgeschichte eingegangen wird.

Die Sachinformation über das Gebäude steht im Vordergrund. Sie wird fachlich fundiert und doch auf für den interessierten Laien leicht verständlich vermittelt. Menschen (wie Pfarrer, verdiente Gemeindeglieder, Baumeister und Kirchenkünstler) kommen leider nicht vor. Dies mag man bedauern (schließlich soll es menscheln, wie der Journalist fordern würde); doch würde es wohl auch Rahmen und Zielsetzung einer solchen Publikation widersprechen, zu sehr ins Detail zu gehen und auch noch auf die Entwicklung der Gemeinde und ihrer Struktur einzugehen.

Zeichnungen und teilweise großformatige / ganzseitige Fotos ergänzen den Text. Unangenehm fällt dabei auf, daß die Fotos teilweise nur in Schwarzweiß gedruckt sind. So fehlt Charme und Sachinformation geht verloren.

Gerade bei den abgebildeten Gemälden und Monstranzen wäre mehr Anschaulichkeit schon schön gewesen.

Über den Autoren und seinen fachlichen Bezug zu der Kirche liegen leider keine Informationen vor.

Der Westfälische Heimatbund e.V. ist der Dachverband von etwa 530 örtlichen Heimatvereinen und rund 650 ehrenamtlichen Heimatpflegern in Westfalen. Er nimmt damit Aufgaben der regionalen Heimat- und Kulturpflege wahr. Sein Sitz ist liegt in Münster. Edeltraud Klueting ist derzeit seine Geschäftsführerin.

Er wurde 1915 für das Gebiet der damaligen Provinz Westfalen gegründet. Heute umfasst sein Tätigkeitsbereich den westfälischen Landesteil von Nordrhein-Westfalen.

Er gibt u.a. die Zeitschrift „Heimatpflege in Westfalen“ heraus.
Westfälische Kunststätten lautet der Name seiner Kunstführer-Reihe. Als Vorbild diente die vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL) begründete Reihe Rheinische Kunststätten, von der man sowohl Format und Aufmachung übernahm.

Das erste Heft über die Burg Altena erschien 1977. Alle Hefte weisen ein Format von 15 x 21 cm auf. Sie sind mit zahlreichen Bildern, Lageplänen und Grundrissen ausgestattet. Zumeist von Kunsthistorikern, Denkmalpflegern oder anderen fachkundigen Autoren verfaßt, kümmern sich diese in erster Linie historischen Bauwerken wie z.B. Kirchen und Klöstern, Burgen und Schlössern, aber auch einzelnen Ortschaften Westfalens mit Ausnahme des Kreises Lippe.