Literatopia

Normale Version: Gegen die Nacht (1)
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Es ist spontan. Ich weiß, wo ich damit hinwill, aber nicht, ob ich da auch ankomme. Und es ist für einen Menschen, den ich nicht wirklich kenne, aber sehr mag. Dies ist der erste Teil. Der zweite folgt, aber ich weiß nicht genau, wann er fertig wird. Es ist naturbelassen, wie es in mir gewachsen ist.

Gegen die Nacht

Es regnete.
Schweigende Häuserfassaden träumten den Traum der Erneuerung; dort, wo sie den Himmel freigaben, fraßen die Wolken das Licht. Zwischen den namenlosen Steinen des Straßenpflasters bildeten sich Rinnsale, unaufhaltsam dahinfließend wie die Zeit. Die Zeit, die nicht reichte, um in Ruhe seine Zigarette zu rauchen. Einen Kaffee zu trinken. Seine Gedanken zu sammeln.
Dreadnoughts hetzte die Straße hinunter, warf den glühenden Stummel in einen Gulli. Den beißenden Rauch in seiner Kehle spürte er schon lange nicht mehr. Auch nicht seine Schmerzen im Bauch – die hatte er mit Tabletten getötet. Er hörte nicht das Trommeln der Tropfen auf den Regenrinnen, das ein Kindergemüt zum Singen gebracht hätte. Sah nicht die blinkende Leuchtreklame dieser neuen Boutique Janine, die roten und schwarzen Dessous im Schaufenster. Nahm keine Notiz von den Weihnachtslichterketten mit LED-Birnen, deren Kälte den Charme einer Spielhallenbeleuchtung aus dem Bahnhofsviertel besaß. Der EMW 327 stand zwei Straßenecken entfernt.
Scheiße. Nie gab es Parkplätze vor der Haustür. Er schaute auf seinen Chronoghraphen. Zehn Minuten zu spät. Zu spät für Zuversicht, zu spät für einen Ausweg, zu spät für die Zukunft.
Er brauchte für die Strecke nach Arbeitshausen gute zwei Stunden – Stau und Baustellen nicht mit eingerechnet. Hastig suchte er in seiner Manteltasche nach dem Schlüssel und fand den Zettel für den heutigen Einkauf. Ein Päckchen mit Leuchtmitteln erinnerte ihn daran, dass der linke Scheinwerfer nicht funktionierte.
Scheiße. Den hatte er völlig vergessen. Aber wann hätte er auch die Zeit dazu gehabt, das Auto zu reparieren.
Zugeparkt. Ein Kuss für die Nachbarn. Die Tür sprang auf, er klemmte sich hinter das Lenkrad und ließ den Motor an. Der schnurrte wie er sich fühlte: Ein mit Paracetamol vollgepumpter Tiger. Ein Papiertiger. Papier, das seinen Schreibtisch in einen Aktenberg verwandelte, der proportional zu seinen Anstrengungen wuchs, ihn zu bezwingen. Der Berg rief.
Vor Dreadnoughts geistigem Auge tauchte das Gesicht von Khaled auf.
„Komm, lass mich lieber fahren.“
Dreadnoughts zog eine Grimasse.
„Diesmal nicht, alter Junge.“
Das Bild zerfloss mit dem Wasser auf der Scheibe, der Wischer surrte leise und begann seinen Kampf mit aussichtslos erscheinender Beharrlichkeit.
Dreadnoughts rangierte zentimetergenau vor und zurück. Der Blinker sandte Signale in die Dämmerung und beleuchtete Schwaden grauen Nebels. Geschickt zwängte er den Wagen aus der Parklücke und drückte auf’s Gas. Das Herbstlaub verwandelte die Fahrbahn in eine rutschige Piste und in der Nässe spiegelten sich die Lichter dieser alternden Stadt, die nicht verstand - weder ihren Namen noch ihre unaufhaltsame Veränderung.
Zwei Straßen weiter reihte er sich in die länger werdenden Schlangen der Fahrzeuge ein. Die Ampel sprang auf rot.
Danke, dass Du auf mich gewartet hast.
Dreadnoughts zündete sich eine Zigarette an und öffnete das Fenster einen Spalt. Kalt wehte die Luft herein und verwirbelte den Rauch zu winzigen Schwaden. Schwaden, die sich in seinem Geist zu einer Burka verdichteten, durch deren Schlitze die Augen Thomas De Maizières blickten, versteckt hinter einer Brille. Zu einem braunen Schleier, den sich Frauke Petry um ihre Schultern schlang. Zu einer grauen Kirche, in der Angela Merkel verkündete, es täte ihr leid.
Es hupte anhaltend, das Grün der Ampel sprang Dreadnoughts ins Gesicht und er fuhr fluchend weiter. Rücklicht hinter Rücklicht schob sich die Schlange der Wagen auf die Autobahn. Es wollte nicht hell werden. Die Sicht war so erbärmlich wie die Musik aus dem Radio. Dreadnoughts schaltete um.
CSU-Chef Horst Seehofer hat Angela Merkel in der Flüchtlingskrise eine Kapitulation des Rechtsstaats vorgeworfen. Seehofer kritisierte am Samstag in Erding mit dieser Formulierung Merkels Äußerung, dass sich die deutsche Grenze nicht effektiv schützen ließe.
Genervt schaltete er ab.
Es wurde dunkler anstelle von hell. Oder war das sein Gemütszustand? Er bemerkte, dass der Verkehr weniger geworden war anstatt mehr. Die Kurven der Autobahn schienen nicht in der richtigen Reihenfolge zu verlaufen. Der Regen prasselte unaufhörlich auf die Frontscheibe, der fliegende Scheibenwischer versagte und Dreadnoughts verlor das letzte Rücklicht eines möglichen Vordermanns aus den Augen.
Er blinzelte. Drosselte die Geschwindigkeit. Sah auf die Uhr und fluchte. Ein Tag, an dem er unter keinen Umständen zu spät kommen durfte. Es war sein Fall. Das Einsatzkommando wartete auf sein Okay. Je später er kam, desto größer wurde die Gefahr, dass sie alle zu spät kamen. Für ein weiteres Drama, dessen winzige Chance auf Abwendung mit jeder Minute verrann.
Er tastete nach seinem MobTel, wählte die Nummer.
Ein Piepton ertönte. Nur einer. Zu kurz. Es gab keinen Empfang.
Zur Hölle mit dem Mobilnetz.
Er starrte angestrengt auf die Straße.
Die Fahrbahn schien sich zu verengen und plötzlich sah er sich vor einer dichten Nebelwand. Dreadnoughts bremste abrupt, der Wagen geriet ins Schlingern und rutschte mitten hinein in diese Wand aus undurchdringlichem Grau. Dahinter wurde es finster.
Wenn Schwarz eine Kraft bedeutete, dann war dies das erste Schwarze Loch, das sich auf der Erde befand. Er glaubte, an den Rand einer Straße zu fahren, die er nicht sehen konnte. Der Wagen kam zum Stehen. Er stieg aus. Die Lampen des EMW verloschen.
Es gab keinen Wind. Kein Geräusch. Kein Licht. Nichts. Einfach nichts. Er holte einmal tief Luft. Immerhin konnte er atmen. Es roch nach nichts, welche Überraschung.
Was zur Hölle geht hier vor? Worauf laufe ich? Sein Sinn für das Gleichgewicht geriet ins Trudeln. Er stützte sich auf einen Wagen, den er nicht sah.
Er tastete nach der Wagentür und öffnete sie. Er musste sich setzen. Der Wagen und er. Allein. In der Dunkelheit.
Die Innenbeleuchtung reichte nicht für das Außen. Fieberhaft überlegte Dreadnoughts, an welcher Stelle er aus seiner vertrauten Umgebung geraten sein mochte. Er war diese Strecke so oft gefahren, dass er nicht mehr auf alles achtete. Diese Nebelwand. Die Schwärze dahinter. Er spürte, wie er den Mut verlor. Er musste etwas unternehmen.
Vorsichtig schob er sich wieder aus dem Wagen und tastete sich vorwärts bis zum Kofferraum. Er suchte nach einer Taschenlampe und fand sie. Der Schein reichte nicht mal einen halben Meter weit.
Er dachte an seine Arbeit und fluchte. Vielleicht konnte er mit dem Auto vorsichtig zurücksetzen, zurück durch die Nebelwand.
Wie wahnwitzig, rückwärts auf der Autobahn. Falls er dort überhaupt herauskam.
Er rief.
"Hallo? Hallo? Ist jemand hier? Irgendjemand? Wo ist hier überhaupt?"
Die Stille verschluckte seine Worte.
Er tastete sich einige Schritte weit vom Wagen weg. Wenn er sich dicht über dem Boden bewegte, würde er vielleicht wenigstens einen Fahrbahnstreifen finden. Er suchte, mit einem Auge den Wagen im Blick behaltend, doch der Boden gab nichts preis außer dieser unheimlichen, unwirklichen Schwärze.
Dreadnoughts kehrte zurück. Er vermochte sich nicht zu orientieren und der EMW war das einzige, was ihm blieb. Er zwang sich zur Ruhe. Setzte sich in den Wagen und schaltete die Taschenlampe aus.
Er griff erneut nach dem MobTel – kein Empfang. Kein Navi, kein GPS. In seinem ganzen Leben hatte er sich noch nie so abgeschnitten gefühlt. Es war völlig absurd. Nicht fassbar. Er kniff sich in den Arm, aber der Schmerz befreite ihn nicht von einer Wahnvorstellung, die keine zu sein schien.
„Soll ich nicht doch lieber fahren?“
Dreadnoughts zuckte heftig zusammen und drehte sich langsam um. Er kannte diese Stimme. Auf der Rückbank saß ein Mensch, sehr groß und breit gebaut, gehüllt in eine olivgrüne Hose mit Beintaschen, eine Bomberjacke in der gleichen Farbe, und auf dem kurzgeschorenen Kopf ein dunkelgrünes Barett. Das Gesicht sah markant aus, doch vor allem trug es ein Braun zur Schau, als wäre es sein Leben lang unter einem strahlenden wolkenlosen Himmel gewesen. Oder unter der Sonnenbank. Khaled hatte ein breites Grinsen im Gesicht.
„Ich sagte doch, lass mich lieber fahren. Der Wagen gehört mir ohnehin.“
Dreadnoughts glaubte nicht einen Augenblick, dass er verrückt sei, aber hier gab es etwas richtig zu stellen:
„Moment mal, Du bringst da was durcheinander. Dein Wagen ist ein EMW X5 mit Halterungen für Pistolen und Handschellen neben den vier Sitzen, und zusätzlichem Überrollrahmen.“
„Genau. Dieser hier.“
Ein Augenblinzeln später saß Dreadnoughts in einem EMW X5 mit Halterungen für Pistolen und Handschellen neben den vier Sitzen, und zusätzlichem Überrollrahmen. Er begann eine Winzigkeit an sich selbst zu zweifeln, aber nur einen klitzekleinen Augenblick.
„Oh nein, so geht das nicht. Ich, verstehst Du, ich habe Dich erschaffen. Nicht umgekehrt. Ich mache die Spielregeln, nicht Du.“
„Die Zeit, Dread“, sagte Khaled. „Nur sie ist es, mit der man die Träume von der Wirklichkeit unterscheiden kann.“ Er nickte, mehr zu sich selbst.
„Feste Bezugspunkte, obwohl nicht wirklich greifbar, aber spürbar. Sie geben jedem Meter Luft, jedem Moment einen klaren Punkt. Eine Verankerung, die man fühlen kann.“
Dreadnoughts schaute unwillkürlich auf seinen Chronographen. Die Zeiger bewegten sich gemeinsam im Sekundentakt. Er stöhnte.
„Der Einsatz. Ich muss mich beeilen. Was ist das hier? Wie komme ich hier wieder weg? Und wie bekomme ich Dich hier wieder weg?“
„Flynn und Charly regeln das diesmal für Dich. Ich schlage vor, Du kletterst rüber und lässt mich fahren. Du wirst den Weg niemals finden.“
Dreadnoughts schüttelte den Kopf. Wurde er doch langsam verrückt? Er rieb sich die Augen. Khaled stieg aus und ging um den Wagen herum. Dreadnoughts kletterte auf den Beifahrersitz hinüber und beäugte die Handschellen in der Halterung. Er wünschte sich, dass sie sie nicht brauchen würden. Für welchen Wahnsinn auch immer.



Anmerkung: Ich habe mir erlaubt, ein paar Sätze von Dir zu übernehmen, Dread.

Liebe Grüße von slainte music
Hallo slainte.

Es ist für mich recht ungewohnt, mich selbst zu lesen. Es gab zwar schonmal einige kleinere Geschichten, in denen ich mitspielte, aber es war klein angelegt. Das hier scheint größer zu sein.
Zuerst: Es ist für mich kein Problem, wenn Du mich literarisch verbaust, mich 'benutzt', als Idee, als Katalysator Deiner Phantasien. 

Auch dass Du recherchiert hast, und vor allem wie, finde ich bemerkenswert. Allerdings muss ich dazu einige Anmerkungen loswerden:

Da die EMWs bei mir den BMWs nachemfpunden sind, sie also vergleichbar sind, muss ich Dir leider mitteilen, dass es keinen 327 gibt. Man kann es als künstlerische Freiheit verbuchen, was völlig okay wäre für die schreibende Gehirnzelle in mir, aber die andere ist der Techniker. Und die sagt: Gibbet nich'.

Kurze Erklärung, wie die Zahlen zustande kommen. In den Anfangsjahren bedeutete die 3 die Steuerklasse der Fahrzeuge, die beiden nachfolgenden Zahlen werden durch die ersten Zahlen des Hubraums (in ccm) bestimmt. Also ein 320 wäre eine Maschine mit 2.000 ccm.
Zudem fehlt die nähere Bestimmung, um was es sich handelt: Benziner (dann würde ein i folgen), ein Diesel (dann ein D), ein zuschaltbarer Gasantrieb (dann ein g). Alles mischbar mit einem X für Allrad oder S für Sport.
Wie gesagt, das war am Anfang, heutzutage sind die Bezeichnungen unklar, ungenau, oder schlichtweg falsch, denn sie werden dafür benutzt eine eigene Klasse darzustellen. Als Beispiel mein Wagen, ein BMW 325D. (Interne Baureihe E90.) Es ist also ein Dreier, aber nicht mit einer Maschine von 2.500 ccm Hubraum, sondern mit 2.993. Wäre man penibel, wäre es ein 330D, aber den gibts ja schon, also wo ist dann der Unterschied? Antwort: In der PS-Zahl. 330D E90 hat 231 PS, meiner 197. (Beide Motoren sind baugleich im Übrigen, und, weil ich es mir nicht verkneifen kann: Der 330D mit dieser Maschine, einem M57 Motor, sifft. Meiner nicht. Liegt an den bei mir nicht verbauten Drallklappen.)

Okay, kann man schlecht wissen, wenn man nicht täglich damit konfrontiert wird. Aber es gibt da noch einen Umstand, und zwar das 'Herüberrutschen' vom Fahrer- auf den Beifahrersitz beim X5: Das ist eher ein Drüberhinwegsteigen, denn die Mittelkonsole mit der Armlehne ist, aufgrund dessen, dass es ein 'SUV' ist, sehr hoch.

Abgesehen davon funktioniert das Telefonieren beim E90 via Bluetooth, heißt, der Wagen verbindet sich (nach dem ersten Mal) automatisch mit dem aktiven Handy. Aufgrund der Freisprecheinrichtung, die dann serienmäßig verbaut ist, braucht man nichts einzuschalten oder das Handy aktiv zu benutzen. Man spricht einfach ... mit dem Auto. Mrgreen

Das als technische Recherche-Anmerkung, die wirklich nur als Anmerkung zu verstehen sein soll. Sonstige, auf den Text basierende Stellen, die mir ins Auge gesprungen sind:
1.) Du darfst den Namen ruhig variieren, also anstelle des Langnamens auch Dread, D., oder Noughts schreiben.
2.) Bei wörtlichen Reden, Gedanken, wie bei Khaled beispielsweise

Zitat:„Komm, lass mich lieber fahren.“ Dreadnoughts zog eine Grimasse.
„Diesmal nicht, alter Junge.“
würde ich es kenntlicher machen, denn so könnte der zweite gesprochene Satz auch Khaled zugeordnet werden können. Vorschlag:

„Komm, lass mich lieber fahren.“
Dreadnoughts zog eine Grimasse.
„Diesmal nicht, alter Junge.“


Desgleichen bei solchen Stellen:

Zitat:Zur Hölle mit dem Handynetz. Er starrte angestrengt auf die Straße.

Vorschlag:
Zur Hölle mit dem Handynetz.
Er starrte angestrengt auf die Straße.


Nebenbei: Handy- oder MobTelnetz? Oder einfach Mobilnetz?

Insgesamt liest es sich wirklich flüssig und wie aus einem Guss. Die Sätze variieren, sind mal lang, kurz oder das Mittel davon. Auch der erste Satz besticht durch seine Einfachheit. Anbei noch eine Stelle, die - für mich - eindringlich war, subjektiv.


Zitat:Dreadnoughts bremste abrupt, der Wagen geriet ins Schlingern und rutschte mitten hinein in diese Wand aus undurchdringlichem Grau. Dahinter wurde es finster.

2002. Auf einer menschenleeren Landstraße irgendwo bei Rostock. Niemandsland. Klarer Nachthimmel, Partylaune im BMW. Die Bäume links und rechts rasten an uns vorbei. Der Blick nach vorn, in eine Zukunft, die im Morgen lag, in einer aus der Ferne schon zu sehenden Stadt.
Dann Nebel, wie eine Glocke, eine Kugel, verschwindend - und dann war da nur noch nichts. Schwarzes Nichts, selbst die Bäume waren weg.
Ich hab angehalten, wir haben rausgeschaut, haben uns nicht getraut etwas zu sagen. Zeitloch. Die dunkle Küche des Teufels. Das Nichts höchstpersönlich - dieses und andere Fragmente schwirrten durch unsere Köpfe, als ich den Wagen wendete, unausgesprochen bejaht.
Erst einige Kilometer zurück konnten wir wieder sprechen.

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Bin gespannt, wie es weitergeht.

LGD.
Hi Dread,

ich wusste, dass ich mit den technischen Daten Probleme kriegen würde. Und habe es trotzdem so gemacht, weil einfach die Recherche dafür zu lange dauert. Das mit dem EMW 327 habe ich übrigens aus Wikipedia und, ja, ich weiss, dass dies oft keine astreine Quelle ist:

Zitat:EMW 327
[Bild: 220px-EMW_327_Johannes_R._Becher.JPG]
EMW 327 Cabriolet
[Bild: 220px-Front_EMW_327_mit_EMW_Logo_.jpg]
EMW 327 Front mit EMW Logo
[Bild: 220px-Saxony_Classic_Rallye_2010_-_EMW_3...aka%29.jpg]
EMW 327/2 Cabriolet von 1954
[Bild: 220px-EMW_327.jpg]
EMW 327/3 Coupe von 1955
In den Nachkriegsjahren wurde das zu 60 Prozent zerstörte Automobilwerk Eisenach wieder aufgebaut – zu Beginn unter sowjetischer Verwaltung, später als Betrieb des Industrieverbands Fahrzeugbau. Nach einem Rechtsstreit mit dem nunmehr westdeutschen BMW-Konzern kam es im Juni 1952 zur Umbenennung in Eisenacher Motorenwerk (EMW). Etwa zeitgleich wurde die Fertigung des Vorkriegs-327 als EMW 327 fast unverändert wieder aufgenommen.[4]
Zitat:Zuerst: Es ist für mich kein Problem, wenn Du mich literarisch verbaust, mich 'benutzt', als Idee, als Katalysator Deiner Phantasien.
Du hast mich herausgefordert. Wenn auch unbewusst. Versteh dies als Antwort auf Deine Kommentare zu Initial und dem Frust-Topic. Und den "noch vier Tagen". Na ja, jedenfalls irgendwie alles zusammen.
Wie gesagt, ich habe keine Ahnung, ob ich dorthin komme, wo ich will. Zum ersten Mal schreibe ich ohne Plot. Mit einem Ende vor Augen.
Zitat:Das ist eher ein Drüberhinwegsteigen, denn die Mittelkonsole mit der Armlehne ist, aufgrund dessen, dass es ein 'SUV' ist, sehr hoch.
Wird geändert Icon_cool 


Zitat:Abgesehen davon funktioniert das Telefonieren beim E90 via Bluetooth, heißt, der Wagen verbindet sich (nach dem ersten Mal) automatisch mit dem aktiven Handy.
Klar, bei unserem Benz auch. Wird geändert.

Zitat:„Komm, lass mich lieber fahren.“
Dreadnoughts zog eine Grimasse.
„Diesmal nicht, alter Junge.“
Okay.

Zitat:Vorschlag:
Zur Hölle mit dem Handynetz.
Er starrte angestrengt auf die Straße.


Nebenbei: Handy- oder MobTelnetz? Oder einfach Mobilnetz?
Da gehe ich nochmal drüber.

Zitat:Ich hab angehalten, wir haben rausgeschaut, haben uns nicht getraut etwas zu sagen. Zeitloch. Die dunkle Küche des Teufels. Das Nichts höchstpersönlich - dieses und andere Fragmente schwirrten durch unsere Köpfe, als ich den Wagen wendete, unausgesprochen bejaht.

Erst einige Kilometer zurück konnten wir wieder sprechen.
Das ist wirklich ne Gruselnummer. Habe ich selbst noch nicht erlebt, aber meine Vorstellung war mir selbst genug. Umso erstaunlicher, dass Du sowas wirklich erlebt hast.

Zitat:Bin gespannt, wie es weitergeht.

Ich auch Icon_ugly .
Danke für's Lesen.

Liebe Grüße von slainte music
Hallo slainte.

Ich hatte nicht angenommen, dass Du mich mit dem Oldtimer losschickst, daher dachte ich eher an gegenwärtigere Fahrzeuge, verzeih.

Gute Arbeit, ja, den gabs wirklich.


Zitat:Du hast mich herausgefordert. Wenn auch unbewusst. Versteh dies als Antwort auf Deine Kommentare zu Initial und dem Frust-Topic. Und den "noch vier Tagen". Na ja, jedenfalls irgendwie alles zusammen.

Wie gesagt, ich habe keine Ahnung, ob ich dorthin komme, wo ich will. Zum ersten Mal schreibe ich ohne Plot. Mit einem Ende vor Augen.

Ich hatte es mal zu Sternchen gesagt und ich möchte es auch bei Dir anbringen: Drück den inneren Knopf, auch wenn er imaginär rot ist. Spreng Fesseln. Man kann alles be/schreiben, kann jede Geschichte, jede Szene spannend/mystisch/wie auch immer gestalten.
Es gibt gar keine Grenze.

LGD.