Literatopia

Normale Version: Ablehnung beim Literaturinstitut
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Hey Leute, 

ich wollte mich hier mal informieren welche Wege es jenseits des Literaturinstituts gibt um sich als Autor weiterzubilden...

Ich habe mich jetzt zwei mal in Hildesheim und Leipzig beworben und bin leider abgelehnt worden.

Allerdings will ich mich damit nicht geschlagen geben, denn wenn man einen Traum hat sollte man doch alles tun um ihn zu verwirklichen, oder?

Also, wie kann man das Schreiberling-Handwerk noch lernen?

Bin wirklich dankbar für jede Idee!
Hallo Borowski,

naja, ich denke, du solltest vor allem schreiben, um darin besser zu werden Icon_smile  ... nur wenn du immer weiter schreibst und darüber reflektierst, kannst du deine eigenen Stärken und Schwächen erkennen.

Ansonsten:

- es gibt auch an vielen Volkshochschulen Schreibkurse
- es gibt diverse gute Schreibratgeber
- es gibt Schreibforen wie unseres, wo man Feedback erhalten kann Icon_wink
- wer selbst viel liest, schreibt auch besser! Denn da sieht man, was funktioniert und was nicht ...

Viele Grüße

- Zack
Hallo,

den entscheidenden Begriff hast du selbst schon genannt:

(17-08-2017, 13:15)Borowski schrieb: [ -> ]Also, wie kann man das Schreiberling-Handwerk noch lernen?

Ein Handwerk lernt man durch praktische Handarbeit: Lesen, schreiben, sich austauschen. Das geht per Internet in Foren wie diesem, persönlich in Literaturzirkeln oder - wie Zack schon sagte - bei vielen Volkshochschulen.

Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, einerseits viel Verschiedenes zu lesen und andererseits Feedback zu eigenen Texten zu finden.

Willkommen an einem der richtigen Orte dafür
coco
Ich hab gehört, dass Juli Zeh auch abgelehnt wurde, bevor sie in Leipzig angenommen wurde. und die ist eine der erfolgreichsten deutschen Schriftstellerinnen, die wir haben! 
Und schau, es gibt zuhauf Autoren, die nicht studiert haben an einem Literaturinstitut. Und umgekehrt Menschen, die dort studiert haben und dann was ganz anderes gemacht haben (oder auch nicht davon leben können) Also: Das ist eben kein Garant, dass man Schriftsteller wird. 

Autor heißt von der Herkunft auch erst mal "Urheber". Urbheber eines Textes ist jeder, der etwas aufschreibt. Auch ohne Abschluss. 

das wichtige ist der Austausch, wie ja auch viele hier schon geschrieben haben. Den würde ich mir an deiner Stelle an sehr vielen verschiedenen Orten suchen: In Schreibgruppen in deiner Stadt, diesem Forum oder ein Volkshochschule oder falls du jene nicht magst, kannst du auch sowas wie einen Fernkurs aka Fernstudium in Betracht ziehen. Das ist dann schon die professionellere Variante. 
Lass dich aber vor allem nie unterkriegen! Schick deine Sachen zu Magazinen, studiere nebenher was anderes, denn du brauchst die Bestätigung durch diese Institutionen nicht (schau dir doch mal die Sexismus/Schreibschuldebatte an, das ist eh nicht der tollste Ort der Wert). 

Weitermachen. Schreiben. Leben.