Literatopia

Normale Version: Red und Maze (Teil 10)
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
So, hier der voerst letzte Teil, entspricht jetzt den ersten 100 Seiten ... ich hab geahnt, es wird was Längeres. Aber jetzt muss ich erstmal weiterschreiben ^^

-------------------------------


Die Rückkehr in den Kern fühlte sich irreal an. Er erntete weitere, seltsame Blicke, aber im Grunde störte sich niemand an seiner kaputten Erscheinung. Der Chip in seiner Hand ließ keinen Zweifel daran, dass er hier her gehörte. Egal, wie scheiße er aussah. Kam öfter vor, dass sich reiche Typen im Sprawl abreagierten. Den Schmerz kosten wollten. Oder Dinge tun, die in der heilen Glitzerwelt verboten waren.
Als Maze ihn sah, schüttelte er missbilligend den Kopf.
„Kann ich wissen, dass die ihre eigenen Leute abmurksen?“, verteidigte sich Red. Inzwischen schmerzte der Biss in seiner Hand bestialisch. Ebenso wie die Stellen, an denen ihn die Kugeln getroffen hatten. Außerdem kam er langsam runter und fühlte sich wie ausgekotzt. Jetzt weißt du wieder, warum du den Dreck sonst nicht anrührst.
Maze seufzte. „Nein. Aber ich.“
Red übergab ihm die Datenträger, die er hatte retten können, und zog sich aus. Auf seiner Brust hatten sich bereits Hämatome gebildet. Trotzdem hatte die Panzerung ihren Zweck erfüllt. Maze verzog das Gesicht, als er die violett verfärbten Flecken sah und holte Verbandszeug. Red schlüpfte in eine weite Hose und ließ sich aufs Sofa fallen. Mit zittrigen Fingern fummelte die Cyberspace-Linse heraus. Verstaute sie in einem kleinen Behälter, der mit einer bläulichen Flüssigkeit gefüllt war, und legte ihn auf den gläsernen Couchtisch.
„Wo ist Wave?“, fragte er.
Maze zuckte die Achseln. „Hängt bei diesem Caius rum.“ Er setzte sich zu ihm und griff nach seiner Hand. Sah sich die blutigen Bisspuren an. Sprühte sie großzügig mit Desinfektionsmittel ein, ehe er die Löcher in der Haut mit einem Gewebekleber auffüllte und die Wunde ordentlich verband.
„Was für ein Freak“, knurrte Red. „Hat mich einfach gebissen.“
Maze seufzte. „Die Typen sind auf Droge und knallen durch.“
„Wäre es nicht sinnvoller, einen Profi zu schicken?“
„Die sind teuer und die konditionierten Killer arbeiten meist sehr effektiv. Nur wenn sie schon zu oft benutzt wurden, kollabieren sie. Außerdem stellt kaum jemand Fragen, wenn ein Junkie durchdreht und jemanden abknallt. Alterreal sammelt solche Typen von der Straße und verschrottet sie. Wenn die draufgehen, ists kein Verlust.“
Ein Menschenleben war nichts wert. Man wurde benutzt. Verbraucht. Und ab in die Tonne. Während andere sich im Rausch auflösten und der Sekte vermutlich ihre wenigen Besitztümer überließen. Red hatte die Wirkung dieser seltsamen Droge gespürt. Obwohl er damals nur wenig aus diesem Kelch getrunken hatte, waren seine Gedanken zu Brei geworden. Es hatte sich ein krasser, psychedelischer Trip angebahnt, den er nur dank seiner Erfahrung und seiner Fokussierung auf Liz hatte zurückdrängen können.
„Diese Droge, die sie einem geben – was ist das?“
„Verum. Ein Halluzinogen. Steigert die Empfänglichkeit gegenüber Suggestionen. Mit dem Zeug formen sie ihre neue Wirklichkeit in deinem Kopf. Wenn du drauf bist, können sie dir alles einprogrammieren. Virtuelle Konditionierung vom Feinsten. Wenn du aufwachst, erinnerst du dich an fast nichts. Nur an die schrägen Bilder deines Trips. Nichts Echtes.“
Red durchfuhr ein kalter Schauer. Was für ein widerliches Zeug. „Als diese Typen mich ausgesucht haben, was hätten sie mit mir gemacht?“ Eigentlich wollte er nicht fragen. Aber gleichzeitig wollte er es wissen.
Maze sah an ihm vorbei. „Du bist jung. Abgehärtet. Und du hattest damals schon eine Cyberspace-Schnittstelle. Sie hätten einen Killer aus dir gemacht. Dich in den Kern geschickt, um Forscher von der Konkurrenz oder ungemütliche Politiker zu eliminieren. Oder abtrünnige Hacker. Nach ein paar Jobs wärst du ausgebrannt und kollabiert.“
Fuck, du hattest mehr Glück als Verstand. Wenn man bei der ganzen Scheiße überhaupt von Glück reden konnte. Er war damals völlig gedankenlos in den Tempel gestürmt, besessen davon, Liz zu retten. Vollkommen überzeugt von seiner Mission. Sein brüderlicher Beschützerinstinkt und seine Schuldgefühle hatten ihn vorwärts getrieben. Hatten ihn hart am Abgrund entlang schrammen lassen. „Ich wäre der perfekte Killer“, scherzte Red.
Maze grinste nicht. „Ja. Du bist genau das, was sie suchen.“
Verdammt, sieh mich nicht so ernst an. Zeit für einen Themenwechsel. „Was geht da zwischen dir und Phage ab?“
Der Wirehead zuckte zusammen. „Was meinst du?“
„Ich bin nicht blöd“, schnaufte Red, „du hast mich einfach rausgeworfen. Warum?“
Maze‘ Blick driftete ins Leere. Sprach er gerade mit der KI? Red starrte ihn an, versuchte in seinem ausdruckslosen Gesicht zu lesen. Kurz schien es ihm, als wäre Maze verschwunden. Seine künstlichen Augen waren beängstigend leer. Sekunden zersplitterten, in denen er nicht reagierte. Plötzlich richtete der Wirehead den Blick wieder auf ihn. Erschreckend klar. Und zerbrochen. „Weil ich nicht will, dass Phage dich manipuliert.“ Sein Lächeln verunglückte. „Und für unsere Zwecke einspannt.“
Das klang, als hätte er echte Gefühle für ihn. Red wollte ihn küssen. Aber jetzt war nicht der richtige Moment. „Ich kann selbst entscheiden, was ich tue. Und so langsam will ich wissen, worauf ich mich bei euch eingelassen habe. Denn eins ist sicher, wir haben ein gemeinsames Ziel. Ich lass dich nicht im Stich, okay?“
Der Wirehead grinste schief. „Hab ich nicht anders erwartet.“ Maze packte endlich aus. Erzählte ihm, dass er und Phage sensible Daten gestohlen hatten. Was für welche, darauf wollte er nicht eingehen. „Ist nicht so wichtig“, meinte er. „Jedenfalls gibt es Verbindungen zwischen Alterreal und Alphacom. Phage stammt von einem ihrer Mainframes. Ich wollte herausfinden, wie tief der Konzern und die Sekte miteinander verwoben sind und wurde von Phage angegriffen. Er wusste ja nicht, dass ich längst mein eigenes Spiel spielte. Am Ende haben wir uns zusammengetan und einiges an brisanten Daten geklaut.“ Maze grinste, als sei er immer noch stolz auf sich.
Red dagegen war kotzübel. Alphacom gehörte fast das ganze Netz und die halbe Realität. Hatten als Suchmaschine angefangen und die meisten ihrer Konkurrenten gefressen. Öffentliche Überwachung, Verkehrsmanagment, Biotechnologie, künstliche Intelligenz – alles in der Hand von Alphacom. Red steckte viel tiefer in der Scheiße, als er sich hätte vorstellen können.
„Phage und auch Wave sind übrigens Produkte von Alphacom“, erklärte Maze.
Fuck, kann man diesen KIs dann überhaupt trauen? „Und warum wollen sie sie dann vernichten?“, fragte Red.
„Haben nicht damit gerechnet, dass ihre KIs ein Eigenleben entwickeln. Das macht sie unkontrollierbar und nichts hasst Alphacom mehr als Kontrollverlust. Früher stand der Konzern für Fortschritt, aber inzwischen wollen sie nur noch den Status Quo und ihre Macht erhalten.“ Maze ballte die Hände zu Fäusten. „Alterreal ist ihr Werkzeug. Ihre Tarnung. Ein Heilversprechen an jene, die im Dreck leben. Und eine Brutstätte für Psychos, die alles und jeden beseitigen, der unsere Weltordnung verändern will.“
„Scheiße …“ Machst du jetzt einen Rückzieher? Sich mit einer irren Sekte anzulegen war was anderes als mit einem der großen Konzerne. Diesen Krieg konnten sie nicht gewinnen. Red schaute Maze ins Gesicht, betrachtete die versteinerten Gesichtszüge. Sah den Funken Traurigkeit in seinen künstlichen Augen und wusste, dass es kein Zurück gab.
„Für welche Zwecke soll Phage mich nicht einspannen?“, fragte er, um den Faden wieder aufzunehmen. Es war Zeit, dass die Karten auf den Tisch kamen.
Maze sah ihn an, offensichtlich unschlüssig, ob er mit der Wahrheit herausrücken sollte. Oder Phage versuchte, ihn davon abzuhalten. Schließlich seufzte er ergeben. „Ich will jemanden rausholen“, verkündete er. „Wir hatten Hilfe, damals. Ich will mich revanchieren.“
„Und Phage will das nicht, oder was?“
„Er betrachtet meinen Körper als Gefängnis. Eines, das leicht zerstört werden kann. Phage wird niemals zulassen, dass ich mich in die Höhle des Löwen begebe. Aber er weiß auch, dass ich das unbedingt tun muss. Als wir dich zufällig getroffen haben, hatte er die Idee, dass du die Drecksarbeit übernehmen könntest …“ Maze senkte den Kopf.
Kurz nur spürte Red die Wut, die er hätte empfinden müssen. Diese verdammte KI. Aber was hast du erwartet? Du wusstest, wie abgezockt Phage ist. Und sein Plan ergab Sinn. Auch wenn er sich jetzt wieder fragte, wie ernst es Maze war. Mit ihm. „Also wenn ich eins gut kann, dann ist es die Drecksarbeit machen.“
Der Wirehead lächelte schief. „Ich habe befürchtet, dass du sowas sagst.“
In dem Punkt war er wohl leicht zu durchschauen. Bevor sie weiterredeten, wollte Red aber endlich die Wahrheit wissen. „Nur aus Interesse, wie zufällig war unser Zusammentreffen?“
„Naja, eigentlich waren wir damals im Aphelion, um einen Söldner zu treffen. Der Typ ist aber nicht aufgetaucht. Vermutlich hat Alterreal dazwischengefunkt. Und dann standest plötzlich du vor mir.“ Maze räusperte sich. „Du hast mich total aus dem Konzept gebracht.“
Red grinste. „Das will ich auch hoffen.“
Der Wirehead hob eine Augenbraue, ging aber nicht drauf ein. „Phage hat dich damals analysiert und meinte, dass so ein abgehärteter Typ wie du hilfreich sein könnte. Wir haben dich dann beobachtet. Du warst jeden Abend in der Bar.“
Scheiße. Wie peinlich. „Ich hab dich wochenlang nicht gesehen.“
„Kameraüberwachung?“, sagte Maze nur.
Natürlich. Du bist ein verdammter Idiot. Aber wie hätte er damals auch drauf kommen können, dass der Wirehead an ihm Interesse hatte. „Vielleicht war ich ja gar nicht wegen dir dort.“
„Die haben auch Audioüberwachung“, erklärte Maze grinsend. „Du hast den Barkeeper mehrmals nach mir gefragt.“
Dreck aber auch. „Na schön, ich hab mich nach dir verzehrt, machen wir weiter im Text …“
Die künstlichen Augen des Wireheads sagten: Das muss dir doch nicht peinlich sein. Aber er sagte es nicht, sondern erzählte weiter. „Phage war beeindruckt von deiner Hartnäckigkeit und wir redeten darüber, dass ein harter Typ, der emotional an mich gebunden ist, eine wertvolle Waffe wäre. Ich hielt das für eine schwachsinnige Idee, aber Alterreal war uns dicht auf den Fersen und ich dachte, einen Versuch sei es wert. Du hast dich dann tatsächlich als nützlich erwiesen.“
„Und warum rückst du erst jetzt damit raus, dass du jemanden retten willst? War ich am Ende nicht nützlich genug?“
„Doch. Auch wenn du ein furchtbarer Chaot bist.“ Maze senkte den Blick. Schaute auf seine Hände. „Für Phage spielt es keine Rolle, ob du draufgehst. Aber mir ist es nicht egal …“
Reds Herz schlug schneller. Er mag dich. Wirklich. „So schnell geh ich nicht drauf. Ich bin zäh.“
Maze schaute auf. „Ja, bist du.“
„Nur, dass das klar ist. Ich mach das für dich, nicht für Phage. Wenn er mich manipulieren will, soll ers versuchen. Drauf geschissen. Wenn es darum geht, dich aus der Schusslinie zu halten, bin ich dabei.“
„Okay.“ Maze holte tief Luft und erzählte ihm von Chrome. „Wir gehörten beide zum Inneren Kreis, hatten aber kaum Kontakt. Sie hat ihre Jobs durchgezogen, ich meine.“ Er machte eine Pause. Schien wieder wegzudriften und fing sich. „Kurz nachdem ich Phage in mir versteckt hatte, haben sie uns gekriegt. Haben versucht, ihn aus mir herauszuholen, indem sie ihm die Verletzlichkeit einer menschlichen Hülle demonstrierten. Wenn es möglich gewesen wäre, hätte Phage damals aufgegeben.“
Red griff nach der linken des Hand des Wireheads. Rieb mit dem Daumen über die Silikonhaut und versuchte, die flammende Wut zu unterdrücken. „Sie haben dich gefoltert“, knurrte er. Du wusstest es. Aber es zu hören, beschwor Bilder in ihm herauf, die seine Gedanken krampfen ließen.
Maze zuckte die Achseln. Als wäre es ihm egal. Wahrscheinlich kam er nur so damit klar. „Nachdem sie gemerkt haben, dass sie Phage zusammen mit mir töten, haben sie die zerstörten Körperteile rekonstruiert. Und dann kam Chrome ins Spiel. Sie sollte mein Gehirn hacken und die KI aus meinem Kopf lösen. Ist ihr nicht gelungen. Aber sie hat gemerkt, dass Phage ein Bewusstsein hat und uns bei der Flucht geholfen. Hat uns die Türen geöffnet und sich selbst ans Messer geliefert. Aber sie lebt noch …“
Mist. Red konnte ihn verstehen. Chrome hatte ihm den Arsch gerettet und jetzt steckte sie offensichtlich in Schwierigkeiten. „Was haben sie mit ihr gemacht?“
„Dafür gesorgt, dass sie nicht weglaufen kann“, sagte Maze.
Was auch immer das bedeutete. Red wollte nicht darüber nachdenken. Aber die Konsequenz war ihm klar. Sie mussten die Hackerin holen. „Fuck.“ Er atmete tief durch. Das war kompletter Wahnsinn. „Ich machs. Weiß zwar noch nicht, wie, aber wir holen Chrome da raus.“
Maze schien nicht überzeugt. Trotzdem war da ein kleiner Schimmer Hoffnung in seinen künstlichen Augen und seine Mundwinkel zuckten. Plötzlich war die Spannung wieder da, die Red auf eine extrem schräge Art nervös machte und erregte.
„Du bist so ein Typ, dem man alles glauben will“, sagte Maze und rutschte näher. Seine warme, echte Hand strich sanft über die Hämatome auf Reds Brust.
„Du kannst mir auch glauben“, entgegnete er rau.
Ihre Lippen trafen sich flüchtig für einen verstörend zärtlichen Kuss. Maze lehnte sich an ihn, legte den Kopf auf seine Schulter. Verflucht, Red hätte ihm am liebsten die Klamotten runtergeschält. Aber er verstand, dass der Wirehead gerade einfach nur Nähe suchte. Dass da mehr war als das krasse Verlangen. Und das wollte er nicht kaputt machen. Also legte er den Arm um Maze. Gemeinsam sanken sie auf die Seite. Ihre Beine verhakten sich ineinander und Red genoss das seltsame Gefühl von Wärme und Kälte auf seiner nackten Haut.
Hallo Zack, 

Vielen Dank, dass du dem vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame nachgekommen bist.  Icon_smile
So langsam kommt Klarheit in die Handlung und die Puzzleteile setzen sich zusammen. Natürlich brenne ich auf sämtliche Einzelheiten.

Zitat:Außerdem kam er langsam runter und fühlte sich wie ausgekotzt. Jetzt weißt du wieder, warum du den Dreck sonst nicht anrührst.
Erste Kritik an der Droge. Persi ist glücklich  Icon_jump

Zitat:Red starrte ihn an, versuchte in seinem ausdruckslosen Gesicht zu lesen. 
Die Perönlichkeiten von Maze und Phage überlappen sich doch. Wenn Maze so ausdrucklso schaut, kommt dann Phage durch?  Icon_confused

Zitat:Maze packte endlich aus. Erzählte ihm, dass er und Phage sensible Daten gestohlen hatten. Und dass es Verbindungen zwischen Alterreal und Alphacom gab. Denen gehörte fast das ganze Netz und die halbe Realität. Hatten als Suchmaschine angefangen und die meisten ihrer Konkurrenten gefressen. Öffentliche Überwachung, Verkehrsmanagment, Biotechnologie, künstliche Intelligenz – alles in der Hand von Alphacom. Red steckte viel tiefer in der Scheiße, als er sich hätte vorstellen können.
Dieser Abschnitt ist eindeutig zu kurz und ganz ehrlich, ziemlich lieblos. Hier kommt ja zum Ausdruck, warum Maze so ist wie er ist und da hätte ich mir definitiv mehr gewünscht. Ein Monolog, ein Rückblick aus Mazes Sicht. Detallierter, mit der für ihn typischen Mimik. Vielleicht auch einmal gant kurz ein Aufflammen einer echten efühlsregeung. So etwas geht ja nicht spurlos an einem Vorbei.
Maze scheint ja erst richtig aufgeblüht zu sein, als er Red traf und sein Verhakten kommt ja auch nicht von ungefähr, da sollte das an dieser Stelle doch schon zum Ausdruck gebracht werden. Vor allem eben die physischen und psychischen Konsequenzen hervorheben.

Zitat:Phage wird niemals zulassen, dass ich mich in die Höhle des Löwen begebe. Aber er weiß auch, dass ich das unbedingt tun muss. Als wir dich zufällig getroffen haben, hatte er die Idee, dass du die Drecksarbeit übernehmen könntest …
Phage ist ein Arsch, den hätte ich auch verschrottet.

Zitat:Er machte eine Pause. Schien wieder wegzudriften und fing sich. 
So etwas in der Art vermisse ich im oberen Abschnitt. Genau das habe ich gemeint.

Zitat:Red griff nach der linken des Hand des Wireheads.
Das fett gedruckte kannst du streichen  Icon_wink

Zitat:„Dafür gesorgt, dass sie nicht weglaufen kann“, sagte Maze.
Hochmodern mit Giftpille wie bei Liz  Icon_nosmile

Red und Maze sind total goldig miteinander  Icon_cuinlove

So weit mal meine Anmerkungen, was mir so aufgefallen ist. Wird wohl eine längere Sache, wie du schon gedroht hast  Icon_smile, aber wir haben ja Zeit.  Icon_smile

Freue mich schon auf den nächsten Teil

Liebe Grüße Persephone
Hey Persi,

sag mal, hast Du Teil 9 übersehen oder gab es nichts dazu zu sagen? *lach*


Zitat:Die Perönlichkeiten von Maze und Phage überlappen sich doch. Wenn Maze so ausdrucklso schaut, kommt dann Phage durch? 

Kann man so sagen ...


Zitat:Dieser Abschnitt ist eindeutig zu kurz und ganz ehrlich, ziemlich lieblos. Hier kommt ja zum Ausdruck, warum Maze so ist wie er ist und da hätte ich mir definitiv mehr gewünscht. Ein Monolog, ein Rückblick aus Mazes Sicht. Detallierter, mit der für ihn typischen Mimik. Vielleicht auch einmal gant kurz ein Aufflammen einer echten efühlsregeung. So etwas geht ja nicht spurlos an einem Vorbei.

Da ich ja aus Reds Sicht schreibe, kann ich schlecht Maze' Sicht einbringen ^^ ... Maze reagiert auf die Ereignisse mit einer seltsamen Teilnahmlosigkeit, zu diesem Zeitpunkt brechen die Emotionen noch nicht aus ihm heraus ... aber ich schau mal, wie man das etwas besser darstellen kann.


Zitat:Hochmodern mit Giftpille wie bei Liz  [Bild: icon_nosmile.gif]

Nö, anders, aber nicht besser ... wir werden sehen Icon_wink

Bis zum nächsten Teil wird es wohl etwas dauern ... mal schauen, wann es weitergeht Icon_smile

Viele Grüße

- Zack
Hallo Zack,

ein Android von Alphabet kontrolliert dein Leben - tja, irgendwo haste ja Recht. Danke für das Spiel mit den Namen!

Theoretisch könnte es Red aufbauen, dass er zum wahrscheinlich ersten Mal im Leben nützlich ist. Nützlich für Wave als Begleitmensch, nützlich für Phage als Drecksarbeiter - was für ein Karrieresprung! Aber ob Maze wirklich auf ihn steht? Genauso gut könnte Maze bloß auf Phages Rat hören und sein Werkzeug emotional binden. Während er Red verbrennt, befreit er seine echte Freundin. Eigentlich offensichtlich, nur Red will es einfach nicht wahr haben.

Zitat:Mit zittrigen Fingern fummelte die Cyberspace-Linse heraus.

Ähm, wer? Dem Satz fehlt das "er". Icon_wink
Auch mit dem Wort "Cyberspace-Linse" bin ich nicht ganz glücklich. Vielleicht lieber "AR-Linse"?

Viel Spaß!
coco
Ich glaube, du bist die erste, die erkannt hat, dass Alphacom eine Anspielung aus Alphabet ist *g* .... wobei soweit auch noch nicht viele gelesen haben *mhm* ...


Zitat:Genauso gut könnte Maze bloß auf Phages Rat hören und sein Werkzeug emotional binden. Während er Red verbrennt, befreit er seine echte Freundin. Eigentlich offensichtlich, nur Red will es einfach nicht wahr haben.

Maze ist emotional unterkühlt, aber so kalt? ...

Und ja, AR-Linse wäre wohl besser ... konnte mich mit der Abkürzung AR vorher nicht anfreunden, habs jetzt aber in einem Shadowrun-Roman gelesen und geht.