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Greene: Der dritte Mann
Beitrag #1 |

Greene: Der dritte Mann
Graham Greene: Der dritte Mann; Rowohlt Taschenbuch Verlag Hamburg 1957; 134 Seiten; ISBN: 3-499-10211-0

Wien in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg. Hunger und Not überall. Harry Lime nutzt dies als Schwarzmarkthändler schamlos aus, bis ihm endlich das Handwerk gestellt wird.

Bekannt geworden ist der Stoff als Film, in Erinnerung geblieben ist die Filmmusik. Es gab wohl zuerst das Kinowerk und dann das literarische Gegenstück.

Die Geschichte bietet Unterhaltung, die aus ihren zeitgeschichtlichen Zusammenhängen heraus am besten zu verstehen ist. Zu weit weg sind Wien und die Nachkriegsjahre, um sie noch im (kollektiven) Gedächtnis zu haben.

Die Geschichte wird von einem zunächst namenlosen Ich-Erzähler geschildert, ist gut konstruiert und gibt die Atmosphäre in einer zuerstörten und geteilten Stadt ansprechend wieder, ohne sich im Detail zu verlieren.

Wird der Film heute noch gezeigt? Keine Ahnung. Wer Film und Buch miteinander vergleichen möchte, sollt auch zu dem historischen Erguß greifen.


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