Es ist: 11-11-2019, 20:58
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Die Götter der Germanen - Teil 10
Beitrag #1 |

Die Götter der Germanen - Teil 10
Steif, durchgefroren, aber glücklich und mit sich im Reinen kletterte Hahn aus der Maschine.
Eisig fegte der Wind über den offenen Platz, direkt in sein Gesicht und er spürte die Kälte wie Nadelstiche überall am Körper. Er sah sich um. Einige Jagdflugzeuge standen in Reih und Glied und dahinter breitete sich eine schneebedeckte Ebene aus, soweit sein Auge reichte. Im Gegensatz zu der ruhigen, weißen Fläche hinter den Maschinen herrschte davor die hektische Betriebsamkeit eines Feldflughafens, auf dem ein Jagdgeschwader der Luftwaffe stationiert war.
Ein Untersturmführer in der weißen Winteruniform der Waffen-SS kam auf ihn zu.
„Hauptsturmführer Hahn?“
„Ja?“
„Heil Hitler! Untersturmführer Gödecke! Ich werde Sie fahren. Wenn Sie mir bitte folgen wollen?“
Hahn nickte und ging neben dem Soldaten her, betrachtete ihn dabei eingehend.
Ein Musterexemplar eines SS-Mannes und Germanen. Ungefähr fünfundzwanzig, blond, über einen Meter fünfundachtzig. An seinen sparsamen aber geschmeidigen Bewegungen erkannte Hahn einen durch jahrelanges Training gestählten Körper unter der Uniform. Dann stellte er den herausragendsten Schwachpunkt des Mustersoldaten fest: Seine Nase erinnerte mehr an die eines Armeniers oder eines Habichts, als an die eines Germanen.
Lächelnd stieg Hahn in den zwischen den Baracken am Rand der Landebahn geparkten Kübelwagen.
„Und, Hauptsturmführer, froh mal aus dem Mief des Stabes herauszukommen?“, begann der Germane ungezwungen ein Gespräch und startete den Motor.
„Ja, ich freue mich, hier zu sein.“
„Ich hätte mich nicht freiwillig zu irgendwelchen Ermittlungen in dieser Saukälte nach Frankreich gemeldet. Aber wenn es natürlich der Wunsch unseres hochverehrten Reichsführers ist ...“ Gödecke fuhr mit durchdrehenden Rädern los.
Der Wunsch des Reichsführers? Wieso des Reichsführers? Als was hatte Nebe ihn denn angemeldet?
„Wie ist es denn so bei Heinrichs Stab? Bestimmt nicht ganz so...“, Gödecke zögerte als er nach einem passenden Ausdruck suchte, „ ... so heldenhaft wie bei uns an der Front, oder?“ Sein Fahrer sah ihm voll ins Gesicht und fuhr weiter über die verschneite Straße. Nach dem, was er bisher von dem Germanen gesehen und gehört hatte, schätzte Hahn ihn als aufrechten, von den Leitgedanken der Schutzstaffel durchdrungenen, SS-Mann ein.
„Es ist auch nicht ungefährlich, Untersturmführer. Ein Fehler und ruck-zuck findet man sich an der Front wieder.“
„Köstlich!“ Gödecke verschluckte sich vor Lachen und hustete kurz, um seine Kehle wieder frei zu bekommen. „Ein Fehler bei uns, und man findet sich in einem Grab wieder. Wenn man Glück hat.“
Mit angemessener Geschwindigkeit fuhr der Untersturmführer über die glatte Straße und schwieg eine Weile. Hahn sah keine Veranlassung, das Gespräch fortzuführen, und schwieg ebenfalls.
„Sollen Sie dem Alten auf die Finger klopfen?“, begann Gödecke dann wieder.
„Dem Alten?“
„Papa Eicke. Ich meine natürlich Obergruppenführer Eicke“, verbesserte sich Gödecke sofort. „Wir nennen ihn nur Papa Eicke, weil er fast wie ein Vater zu uns ist. Ich bin 1938 in die Wehrmacht eingetreten. Aber diese engstirnigen Affen wollten mich partout nicht Offizier werden lassen. Als ich das gemerkt hab, hab ich mich aus der Wehrmacht rauswerfen lassen und bin in die Totenkopfverbände eingetreten. Standarte Oberbayern. Hab das KL Dachau bewacht. Als Eicke dann in den Krieg zog, zog ich mit. Und jetzt bin ich Untersturmführer, obschon ich nur die Volksschule besucht habe. In der Wehrmacht hätte ich wohl als Feldwebel geendet.“
Lächelnd schwieg Gödecke.
„Und Sie, Hauptsturmführer? Sind Sie auch in der SS, weil Sie Karriere machen wollen?“ Die Piste war jetzt schnurgerade bis zum Horizont und sein Fahrer sah Hahn grinsend an.
„Ja und nein. Die Schutzstaffel ist die Organisation, die einem rechten Deutschen und guten Nationalsozialisten am Besten ansteht. Und in meinem Beruf als Kriminalpolizist ist es erwünscht, Mitglied der Schutzstaffel zu sein.“
„Kommen Sie! Kriminalpolizist!“ Wieder lachte der Germane mit der Habichtnase. „Jeder im Divisionsstab weiß doch, dass sie aus dem Stab des Reichsführers sind. Sie sind vom Stab angekündigt worden. Zu Sonderermittlungen, wie man raunen hört.“ Er sah vorwurfsvoll auf Hahns linken Jackenärmel. „Auch wenn Sie das Ärmelabzeichen nicht tragen, wissen wir Bescheid!“
Gödecke hatte bemerkt, dass auf Hahns linkem Ärmel das Ärmelband RFSS fehlte. Innerlich fluchte Hahn. Nebe hatte ihm den Ausweis „Stab des RFSS“ verschafft, aber den Aufnäher vergessen und ihm selbst war es in der Hektik nicht aufgefallen.
Hahn fluchte noch mehr, als er daran dachte, dass er sich noch keine Geschichte ausgedacht hatte, als was er denn überhaupt hier war. Das hatte er eigentlich auf dem Flug machen wollen.
„Sie brauchen mir keine Ausrede zu erzählen, es geht mich ja nichts an.“
Er schwieg einen Moment, und jetzt suchte Hahn einen Aufhänger, um das Gespräch weiter zu führen. Zumindest konnte er aus Gödecke herausbekommen, als was er erwartet wurde. Seine Gründe in die SS einzutreten, hatten seinem Fahrer nicht besonders gefallen und irgendwie hatte Hahn das Gefühl, als misstraute ihm der Germane jetzt.
Es war der Untersturmführer, der das Gespräch einige Momente später fortsetzte.
„Als guter Nationalsozialist muss man in die SS eintreten. Stimmt eigentlich. Vorausgesetzt man wird aufgenommen. Ist wesentlich wichtiger als Parteimitglied zu sein.“ Der Fahrer unterbrach sich kurz und schwieg. „Oder sind Sie vielleicht eine der verkrachten Existenzen, die im Privatleben keinen Fuß auf den Boden bringen?“
Wieder sah ihn der Germane misstrauisch an. „Oder noch schlimmer: Sind Sie einer dieser Göttergläubigen? Einer von denen, die Wotan und wie sie alle heißen mögen, über Gott und den Führer stellen und alle paar Tage hier vorbeikommen um uns zu erziehen?“
Augenscheinlich ärgerte sich Gödecke über diese Männer aus der Allgemeinen SS, von denen auch Hahn auch schon einige bei den staatskundlichen Schulungsabenden erlebt hatte.
„Ich will ganz ehrlich zu Ihnen sein, Untersturmführer. Ich bin nicht bei der SS, weil ich ein guter Nationalsozialist bin, sondern weil ich hier die interessanteste Arbeit fand und weil man hier vorankommen kann, wenn man Leistung zeigt.“ Hahn fiel keine bessere Lüge ein, um Gödecke unauffällig zum weitersprechen zu bewegen. Er war tatsächlich als guter Deutscher und Nationalsozialist in die SS eingetreten, aber seinem Fahrer hatte diese Antwort nicht sehr gefallen. Also schmeichelte er ihm und hoffte, so die Kurve noch irgendwie zu kriegen.
„Genau! Bei der SS kommt man voran, wir sind die Zukunft des Reiches!“
Der Germane strahlte, als er die Leitgedanken der SS mit seinen einfachen Worten zusammenfasste und Hahn erkannte, dass er ihn richtig eingeschätzt hatte. Gödecke war durch und durch SS-Mann, überzeugt davon, die Elite Deutschlands zu sein. Und er mochte die Götter der Germanen nicht. Erstaunlich eigentlich.
„Und wenn diese Antichristen und vermaledeiten Göttergläubige so weitermachen, uns geistig versauen, dann werden Sie uns strangulieren. Wir haben’s doch so schon schwer genug! Sehen Sie sich an, was im Osten passiert!“
Gödecke sah aus, als würde er auf den Boden spucken wollen, aber er konnte sich zurückhalten.
„Wir hatten einen guten Mann hier, Obersturmführer war er. Auch ungebildet ist dieser Mann trotzdem Offizier geworden. Der hat sich auf einem Heimaturlaub im letzten Jahr mit denen eingelassen. Als er wieder da war, hat er viel Post aus Berlin gekriegt. Damals sind wir öfter zusammen gesessen, deshalb weiß ich das genau.“ Gödecke lächelte. „Einen Brief hat er mir mal gegeben um mich zu bekehren, aber er hat es nicht geschafft. Ich bleibe Gott und dem Führer treu. Was für Sachen darin standen! Ich bin zwar aus der Kirche ausgetreten, aber die beiden er tausche ich nicht gegen Wotan und die anderen, wie sie auch heißen mögen. Der Obersturmführer wurde dann Anfang dieses Jahres in die Heimat abkommandiert. Zu einer Sondertruppe 'Ahnenerbe' auf irgendeinem Gut Weidenau, wie er mir sagte! Als Soldat! Er hat die Abkommandierung auch nicht verstanden, aber er ist gegangen. Vor ein paar Tagen erst.“
Auf Gödeckes Gesicht konnte Hahn deutlich sehen, dass er den Mann um seine Versetzung nicht beneidete.
„Hier hätten wir ihn gebraucht. Um die neuen Leute auszubilden. Stattdessen haben wir so einen jungen Schnösel direkt von irgendeiner Junkerschule bekommen. Der denkt, er würde mit seinen tollen Noten einen tollen Offizier abgeben. Ist ein total grüner Junge. Naja, vielleicht hat er Glück und lebt lange genug, damit er dazulernen kann.“
Gödecke konzentrierte sich auf die Straße, die jetzt, aus keinem für Hahn ersichtlichem Grund, in Windungen über die Ebene führte, und Hahn konnte in Gedanken das Gehörte nochmals durchdenken. Auch er hatte auf Schulungen von den Göttern der Germanen gehört. Und die SS war für ihre Kirchenfeindlichkeit bekannt, besonders die Einheiten der Totenkopfverbände, aus denen die Division Totenkopf hervorgegangen war. Aber immer wieder wurde Gott beschworen, ohne Jesus und die kirchlichen Elemente des christlichen Glaubens. Man hoffte so, die Menschen nicht zu sehr zu erschrecken, auch wenn klar war, dass die Kirche nach dem Endsieg von der SS ausgemerzt werden würde. Hahn hatte Gerüchte gehört, nachdem der christliche Glaube durch einen Gottglauben ersetzt werden sollte. Andere sagten, dass die Götter der Germanen zurückkommen würden und dass es erste Gemeinschaften und Gottesdienste für diese Götter gab.
Diese Götzendiener sollten richtiggehend missionieren? Davon hatte er noch nie gehört. Und was war das 'Ahnenerbe'?
„Jetzt haben wir’s gleich geschafft, Hauptsturmführer!“, riss Gödecke ihn aus seinen Gedanken. Der Mann war kein großer Schweiger.
„Was stand in den Briefen? Die an den Obersturmführer meine ich.“
„So’n heidnisches Geschwafel eben. Wotan und Tyr würden uns den Sieg schenken, wenn wir ihnen Opfer bringen würden. Zu lange schon wären Sie missachtet worden und würden deshalb jetzt viele Opfer fordern. Nur Scheiße, Hauptsturmführer.“ Er lachte wieder. „Den Sieg wird uns der Führer, die SS und Gott schenken. In dieser Reihenfolge. Daran glaube ich und an sonst gar nichts.“
„Wer war der Obersturmführer, den Sie erwähnten?“
„Baumgarten, Obersturmführer Josef Baumgarten.“
Instinktiv drehte Hahn den Kopf. Rasend schnell schossen im Fragen durch den Kopf. Baumgarten versetzt? In die Heimat? Nach Gut Weidenau? Zum 'Ahnenerbe'? Er war doch tot gemeldet worden!
Unglücklicherweise hatte Gödecke seine heftige Bewegung bemerkt.
„Ist was nicht in Ordnung?“
„Ich kannte mal einen Mann mit diesem Namen. War der Mann aus München?“
„Nein, Berlin. Wir sahen uns öfter, kamen prächtig miteinander aus ... Da vorne ist es schon.“
Gödecke zeigte auf einen Wald und so sehr sich Hahn auch anstrengte, er konnte nichts erkennen. Kurz bevor sie das Ziel erreichten, sah auch Hahn das Gehöft, das den Divisionsgefechtsstand aufgenommen hatte. Gödecke erklärte ihm noch, bei wem er sich melden sollte und ließ ihn dann aussteigen.
Der Wind war hier noch kälter als auf dem Flugplatz. Das spürte Hahn am ganzen Körper, als der Wagen wegfuhr und er sich beeilte, in ein Gebäude zu kommen.

Hahn betrat das große Bauernhaus, vor dem Gödecke gehalten hatte. Der komplette Hof diente der Division als Gefechtsstand während ihrer derzeitigen Auffrischung.
Es war nicht sonderlich warm in dem Raum, den er jetzt betrat, aber wenigstens ging hier drinnen kein Wind mehr. Fünf Soldaten saßen hinter roh gezimmerten Tischen und waren mit dem Schreiben von Befehlen oder was auch immer beschäftigt. Hahn wandte sich an den Soldaten, den Gödecke ihm genannt hatte. Der mit dem größten Schreibtisch.
„Hauptsturmführer Hahn aus Berlin!“, meldete er sich.
Schon an der Art, wie der Mann den Kopf hob, sah Hahn, dass er ihn bei etwas unheimlich Wichtigem gestört hatte und dass er nicht glücklich über die Störung war. Er schaute ihn kurz an, senkte den Kopf, während er gleichzeitig auf einen abseits sitzenden Soldaten zeigte und „Da drüben!“ grummelte.
Hahn begab sich quer durch den Raum zu dem Gezeigten. Dieser saß beinahe direkt neben einer Tür aus der undeutlich die Geräusche eines heftig geführten Gespräches drangen.
Er stellte sich nochmals vor, aber der Soldat kam nicht dazu zu antworten. Die Tür flog auf und ein Mann in der schwarzen Uniform eines Brigadeführers der Allgemeinen SS kam, von einem Schwall gewaltiger und hasserfüllter Worte begleitet, rückwärts gehend, heraus.
„... und sagen Sie Obergruppenführer Jüttner, solange ich, SS-Obergruppenführer Theodor Eicke, Befehlshaber der Division Totenkopf bin, werde ich nur die Befehle Himmlers oder die der Wehrmacht annehmen.“
Während dieser Worte wich der Brigadeführer weiter zurück und der Sprecher mit der gewaltigen Stimme trat unter die Tür. „Und die auch nur manchmal! Ihr Scheißbürokraten habt mir gar nichts zu sagen! Wir haben hier Krieg, und ihr macht euch Gedanken darüber, dass ich die Befehle dieses Stabschefs irgendeines SS-Führungshauptamtes Jüttner nicht beachte? Meinen Sie, ich habe die Briefe dieses Herrn nicht gelesen? Der will mich doch schon die ganze Zeit vom Divisionskommando entheben. Aber Heinrich glaubt an mich! Und solange werde ich tun, was Heinrich sagt! Oder das, was ich für richtig halte! Und ganz sicher nicht das, was ihr Scheißer euch in Berlin für mich ausdenkt.“
Die Tür hinter sich zuknallend verschwand der Mann.
Der Brigadeführer starrte sekundenlang geradeaus und biss sich auf die Lippen. Er stand immer noch da, als die Tür erneut aufgerissen wurde und Eicke nochmals erschien.
„Und bestellen Sie Herrn Jüttner bitte einen Gruß und die besten Wünsche von mir! Er ist herzlich eingeladen, wenn wir wieder in Russland sind. Heil Hitler!“
Fassungslos antwortete der Brigadeführer „Heil Hitler!“
Dann drehte er sich um und verließ kopfschüttelnd den Raum.
Der Soldat vor Hahn schenkte diesem etwas von seiner Aufmerksamkeit.
„Ja?“, fragte er gedehnt mit einem unverschämten Grinsen auf den Lippen. Er amüsierte sich königlich darüber, dass dieser geschniegelte Offizier bei Eicke abgeblitzt war.
„Hauptsturmführer Hahn aus dem Stab des Reichsführers SS!“, sagte Hahn und hob seinen Ausweis hoch. Um alles zu nutzen, was er hatte, erwähnte er auch noch den Reichsführer. Damit musste es doch wohl möglich sein, etwas zu erfahren.
„Hahn? Hahn? Wo ... hab’ ich nur ...?“ Der Soldat kramte theatralisch in dem Wust Papier vor sich und schaute absichtlich nicht auf seinen Ausweis.
Wenn Nebe mir nur gesagt hätte, als was er mich angemeldet hat, fluchte Hahn erneut.
Hahn war versucht den Soldaten anzusprechen: Nimm’ das Grinsen aus deinem Gesicht, Soldat.
„Ein unschöner Abgang. Das hat der Brigadeführer wohl nicht erwartet“, bemerkte er stattdessen.
„Ja, wer sich mit Obergruppenführer Eicke anlegt, dem kann es schon so ergehen. Vor allem wenn man aus dem SS-FüHa kommt und meint, man hätte auch etwas zu befehlen“, sagte der Soldat laut und lachte und seine Kameraden im Vorzimmer stimmten mit ein. „Der gute Mann wäre wohl besser in Berlin geblieben.“ Der Soldat zog einen Zettel aus dem Stapel. „Da ist er ja! Hauptsturmführer Hahn, Stab RFSS, Sonderermittlungen, keine Zugangsbeschränkungen. Genau! Was kann ich für sie tun, Hauptsturmführer?“ Grinsend lehnte sich der Soldat in seinem ächzenden Stuhl zurück. Hahn schaute ihm in die Augen und sah das unverhohlene Überlegenheitsgefühl des Frontschweins gegenüber dem Etappenhengst.
„Ich führe Ermittlungen, in denen ein Soldat der 'Totenkopf' eine wichtige Rolle spielt.“
Der Soldat grinste noch breiter und ließ sich mit der Antwort Zeit.
„Wenden Sie sich an die Registratur. In der Scheune da drüben. Dafür bin ich nicht zuständig. Heil Hitler!“
Er beschäftigte sich wieder mit seinen Papieren.
Anmaßendes Arschloch war das einzige, was Hahn zu diesem Soldaten zu sagen gehabt hätte.
Es würde mir sowieso nichts bringen, mich mit diesem Soldaten anzulegen. Die Männer der „Totenkopf“ werden von Eicke so beschützt wie der Führer von der „Leibstandarte Adolf Hitler“. Die Einheiten der Waffen-SS waren als selbstbewusste Truppen bekannt, die sich auch von übergeordneten Dienststellen nicht immer Befehle geben ließen.
Geben schon, korrigierte sich Hahn in Gedanken selbst, aber ob sie die Befehle auch ausführten, war nicht immer sicher.
Die Auskünfte in der Registratur waren militärisch knapp.
Hahn ließ sich die Akte Baumgartens geben, nachdem der einzige Soldat in dem kalten, klammen Raum ihm sein Leid mit der Kälte und dass er keinen Ofen habe, geklagt hatte.
Er öffnete und auf der obersten Seite stand es schwarz auf weiß.
Als z.b.V. auf Anforderung des RFSS am 3.1.1943 zur Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe versetzt. Meldung am 4.1.1943 auf Gut Weidenau.
Versetzt! Zu einer Forschungsgemeinschaft versetzt! Als Soldat!
Mehr gab die kleine Akte nicht her, außer sehr guten Beurteilungen, einem Vorschlag für die Auszeichnung, dem sofort entsprochen wurde.
Versetzt! Die Akte würde bald ins Führungshauptamt verlagert werden, und sein Freund dort hatte ihm gesagt, Baumgarten würde als vermisst geführt. Dritter Januar. Das Datum stimmte bei beiden Meldungen überein, nur die Meldungen waren unterschiedlich.
Vermisst oder Versetzt?
Auf jeden Fall tot.
Und ganz sicher kein Jude.
Er fragte den Soldaten in der Registratur nach der Kantine. Vielleicht traf er dort ja noch auf Gödecke. Der Mann redete gerne und wusste vielleicht noch etwas.


Glossar:
Forschungsgemeinschaft deutsches Ahnenerbe: Aufgabe dieser Institution war es, wissenschaftliche Belege für die Überlegenheit der arischen Rasse zu finden.
Hans Jüttner: Stabschef und später Leiter des SS-Führungshauptamtes (SS-FüHa), der Hauptverwaltung der Waffen-SS
Theodor Eicke: Ehemaliger Lagerkommandant des KZ Dachau, der während des Frankreich-Feldzuges mit seinen Wachmannschaften in den Krieg gezogen ist. Daraus wurde eine der ersten Waffen-SS-Divisionen, die er bis zu seinem Tod führte.
Untersturmführer: Dienstgrad in der SS, entspricht dem Dienstgrad Leutnant der Wehrmacht.


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Beitrag #2 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 10
Hey Teja!

Ooooch... schon wieder aus. Und das grade, wo all die interessanten Fragen und neue Spuren auftauchten. Du verstehst es wirklich, deine Leser im Dunkeln tappen zu lassen, ich freu mich auf jeden Fall schon wieder auf die nächste Fortsetzung :icon_buch:. Einfach gut, wie du das machst - wie du mit jedem kleinen Hinweis, den Hahn entdecken darf, auch gleichzeitig wieder neue Rätsel aufgibst. So wird es wirklich nie langweilig, den Hauptsturmführer auf seinem Weg zur Wahrheit zu begleiten.
Ein bisschen tut er mir leid, so weit weg von zu Hause, von den Gegenden, die er kennt und dann auch noch unter falscher Identität unterwegs. Hoffentlich geht da mal nichts schief. Wo rauskam, dass an seiner Uniform diese Binde fehlte, da hab ich schon gedacht, jetzt haben sie ihn, jetzt fliegt er auf... aber die Leute da scheinen sich nicht wirklich dafür zu interessieren. Ich bin trotzdem gespannt, was er sich für eine Ausrede einfallen lässt, wenn doch noch jemand ernsthaft danach fragt.

Und Nebe... naja, was der mit seinem armen Untergebenen vorhat, will ich gar nicht wissen. Wieso hat er denn nichts gesagt? Mir kommt es irgendwie so vor, als würde er Hahn ins offene Messer rennen lassen. Der Hauptsturmführer hat ja wirklich gar keine Informationen bekommen, nur diesen Ausweis und dass das Flugzeug nicht wirklich komfortabel ist. Für einen solchen "Ausflug" ist "zu wenig" noch großzügig ausgedrückt. Oh Mann, hoffentlich geht die Sache mal gut. Jetzt gehts nicht mehr nur um einen toten SS-Mann, Hahn könnte selber dabei draufgehen. Nicht nur wegen den fehlenden Informationen - an der Front sterben nun mal Menschen. So ist das im Krieg. Hahn hatte schon Mitleid mit den Juden, er wirkt nicht wie ein Mensch, der im Sperrfeuer klarkommt... oje oje... das kann ja noch was werden!

Glaube zum Stil muss ich dir nicht mehr viel sagen - wie immer sehr gut, leicht zu lesen, klar und voller kleiner Details, die mich manchmal richtig in diese Zeit zurückversetzen. Obwohl ich vermutlich ein ziemlich schlechter Nazi wäre. Du erklärst auch so viel, ich kann eine verdammt spannende Kriminalgeschichte lesen und lerne dabei noch was, ohne langweilige Geschichtsbücher durchblättern zu müssen.
Deine Geschichte ist so schön nah am Leben, dass man auch alles auf Anhieb versteht (und wenn nicht - Glossar!Icon_smile ). Nur mit den ganzen Ämtern und Rängen komm ich immer wieder ein bisschen durcheinander... aber das stört mich jetzt auch nicht wirklich.
Mag wissen, wie's weiter geht! Icon_jump
Weiter so! :icon_thumbs1:

Zitat:„ ... so heldenhaft wie bei uns an der Front, oder?“
Heldenhaft?? Da ist Krieg! Da gibt es keine Helden und wenn doch, dann sind's die ersten, die draufgehen. Weil das sind dann die Leute, die in der ersten Reihe stehen. Helden haben (außer in Geschichten) sicher keine hohe Überlebensquote.
Ich mag den Mann nicht. Er muss ja nicht gleich hilfsbereit sein, aber ein bisschen Kooperation... das wäre doch nicht zuviel verlangt.
Einer, wo ich meine Vorurteile wieder auspacken darf - ich hab echt keinen Funken Sympathie für ihn. Naja, egal -> wir sind an der Front, da hat sich das Problem sicher bald von selbst gelöst... Icon_fies
Zitat:Hahn fluchte noch mehr, als er daran dachte, dass er sich noch keine Geschichte ausgedacht hatte, als was er denn überhaupt hier war. Das hatte er eigentlich auf dem Flug machen wollen.
Dann wäre das letzte Kapitel aber sehr viel langweiliger geworden.
Jetzt muss Hahn zwar improvisieren, aber ich denke, er kriegt das schon irgendwie hin. Er ist ja nicht dumm. Vielleicht ab und an ein bisschen leichtsinnig (Gegenwehr gegen die Gestapo...), aber nicht dumm...
Zitat:Der Germane strahlte, als er die Leitgedanken der SS mit seinen einfachen Worten zusammenfasste und Hahn erkannte, dass er ihn richtig eingeschätzt hatte. Gödecke war durch und durch SS-Mann, überzeugt davon, die Elite Deutschlands zu sein.
Gödecke finde ich irgendwie niedlich. Weiß auch nicht genau warum, aber irgendwie hat er in seiner Überzeugung so etwas kindliches. So: Alles wird gut, wenn der Führer es sagt... Er tur mir ein bisschen leid, weil er so sicher irgendwann auf die Schnauze fällt -> spätestens, wenn alles vorbei ist und er dasteht mit einem Gehirn voll Sinnlosigkeit...
Zitat:auch wenn klar war, dass die Kirche nach dem Endsieg von der SS ausgemerzt werden würde.
Da hab ich mich echt gefragt, was das schlimmere Übel von beiden ist... Gut, SS, Hitler, die ganze Scheiße, die damals gelaufen ist, es war einfach eine verlorene Zeit - nur die Kirche ist auch nicht ohne. Will gar nicht wissen, was da hinter geschlossenen Türen abgeht. Und es ist auch eine Art Diktatur, mit dem Papst an der Spitze. Okay, ich will jetzt auch niemandem zu nahe treten, weil es ja doch auch wieder eine Glaubensfrage ist und das soll jeder für sich selbst entscheiden.
Das hier ist nur meine Meinung dazu, soll keine Provokation sein.

Rechtschreibfehler hab ich diesmal keine gefunden :icon_thumbs1: aber du hattest einen echt seltsamen Satz drin:
Zitat:Ich bin zwar aus der Kirche ausgetreten, aber die beiden er tausche ich nicht gegen Wotan und die anderen, wie sie auch heißen mögen.
Ich begreife absolut nicht, was du damit sagen willst...
Fehlen da Wörter? Oder sind zuviele da? Icon_confused Ich kann einfach gar nichts damit anfangen. Es hört sich nur irgendwie falsch an...

So, das war's dann von meiner Seite - bis zum nächsten Mal *wink*
Lain
:icon_angel:

Schmetterlinge weinen nicht

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Beitrag #3 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 10
Hi Lain,

sorry, die Antwort hat ein bisschen gedauert, aber momentan bin ich richtig im Stress.

Zitat:Einfach gut, wie du das machst - wie du mit jedem kleinen Hinweis, den Hahn entdecken darf, auch gleichzeitig wieder neue Rätsel aufgibst. So wird es wirklich nie langweilig, den Hauptsturmführer auf seinem Weg zur Wahrheit zu begleiten.
Hey, das freut mich. *strahlt

Zitat:Wo rauskam, dass an seiner Uniform diese Binde fehlte, da hab ich schon gedacht, jetzt haben sie ihn, jetzt fliegt er auf... aber die Leute da scheinen sich nicht wirklich dafür zu interessieren.
Na, ich kann ihn doch nicht jetzt schon auffliegen lassen, oder? Er muss ja erst noch den Fall lösen. Mrgreen Mrgreen Mrgreen Mrgreen

Zitat:Mir kommt es irgendwie so vor, als würde er Hahn ins offene Messer rennen lassen. Der Hauptsturmführer hat ja wirklich gar keine Informationen bekommen, nur diesen Ausweis und dass das Flugzeug nicht wirklich komfortabel ist. Für einen solchen "Ausflug" ist "zu wenig" noch großzügig ausgedrückt.
Das ist wie wenn man etwas ausprobiert, ein Kuchenrezept oder so: Mal probieren, wenn’s niggs wird, kann man den Kuchen ja immer noch wegwerfen.
Der arme Hahn ein Kuchen. *Kopf schüttelt

Zitat:Oh Mann, hoffentlich geht die Sache mal gut. Jetzt gehts nicht mehr nur um einen toten SS-Mann, Hahn könnte selber dabei draufgehen. Nicht nur wegen den fehlenden Informationen - an der Front sterben nun mal Menschen. So ist das im Krieg. Hahn hatte schon Mitleid mit den Juden, er wirkt nicht wie ein Mensch, der im Sperrfeuer klarkommt... oje oje... das kann ja noch was werden!
Hahn kommt der Lösung näher und näher, damit wird die Sache auch heißer und gefährlicher für ihn. Aber er ist ein echter Kriminaler, getrieben von einem Reiter, er wird wohl nicht aufgeben, bevor er herausgefunden hat, was los ist.

Zitat:Nur mit den ganzen Ämtern und Rängen komm ich immer wieder ein bisschen durcheinander... aber das stört mich jetzt auch nicht wirklich
Die sind im Moment auch nicht so wirklich wichtig, weil es sich ja jetzt hauptsächlich um historische Personen dreht, die für das Verständnis der Geschichte ihre Bedeutung nicht über ihren Rang definieren müssen.

Zitat:Heldenhaft?? Da ist Krieg! Da gibt es keine Helden und wenn doch, dann sind's die ersten, die draufgehen. Weil das sind dann die Leute, die in der ersten Reihe stehen. Helden haben (außer in Geschichten) sicher keine hohe Überlebensquote
Stimmt, haben sie nicht. Aber im 3. Reich wurden viele Helden verehrt und präsentiert. Und ja, viele sind nicht zurück gekommen.

Zitat:Gödecke finde ich irgendwie niedlich. Weiß auch nicht genau warum, aber irgendwie hat er in seiner Überzeugung so etwas kindliches. So: Alles wird gut, wenn der Führer es sagt...
Wenn man Briefe aus der damaligen Zeit liest, ist es erstaunlich und unverständlich, wie viele Leute tatsächlich so gedacht haben. Und nicht nur kleine Leute, auch Leute die es hätten besser wissen müssen.

Zitat:Zitat:
Ich bin zwar aus der Kirche ausgetreten, aber die beiden er tausche ich nicht gegen Wotan und die anderen, wie sie auch heißen mögen.
Ich begreife absolut nicht, was du damit sagen willst...
Fehlen da Wörter? Oder sind zuviele da? Ich kann einfach gar nichts damit anfangen. Es hört sich nur irgendwie falsch an...

Hast vollkommen recht, da fehlen Wörter. Muss ich unbedingt ändern.

Vielen Dank für dein Kommi,
noch vier Teile, dann hast du es geschafft.

:icon_danke_ATDE: :icon_danke_ATDE: :icon_danke_ATDE:

Ich wünsch dir was.

CU,
Teja


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Beitrag #4 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 10
Heyho Teja!

Zitat: Steif, durchgefroren, aber glücklich und mit sich im Reinen kletterte Hahn aus der Maschine.
Er hat sich grad den Kopf gestoßen und seine Horror-Erinnerungen durchlebt – ist er da wirklich glücklich? »Mit sich im Reinen«? Nur weil er nochmal ein paar Bilder hochgeholt hat und gemerkt hat, dass es Menschen waren, die da gestorben sind? Das ist wieder so eine plötzliche Entwicklung. Sowas passiert doch nicht von jetzt auf gleich …

Zitat: Hab das KL Dachau bewacht.
Ah, möglicherweise ein erster Verbindungspunkt? Dachau, da fuhr der Kisten-LKW mit der Judenleiche hin!

Zitat: Oder noch schlimmer: Sind Sie einer dieser Göttergläubigen? Einer von denen, die Wotan und wie sie alle heißen mögen, über Gott und den Führer stellen
Ist das jetzt von dir für die Geschichte erfunden oder gabs so einen Götterkult wirklich?

Zitat: Und er mochte die Götter der Germanen nicht. Erstaunlich eigentlich.
Nur weil er wie ein Germane aussieht, oder warum? *lach*

Zitat: Zu einer Sondertruppe 'Ahnenerbe' auf irgendeinem Gut Weidenau, wie er mir sagte!
Ha! Also ist Baumgarten dagewesen? Wobei ich es recht schwach fände, wenn Hahn das jetzt alles so durch Zufall erfährt, von einem Kerl, der sehr geschwätzig ist.

Aber warum denkt Hahn da nicht drüber nach? Er denkt über Kirchen und Götter, obwohl er doch gerade wegen einem SS-Soldaten da ist. Und da fallen zwei Begriffe, die ihn SOFORT aufhorchen lassen müssten (Dachau und Weidenau) und er hakt nichtmal nach, wie der Name des Soldaten war? Denkt nichtmal darüber nach? Und so einer will Ermittler sein? Wo ist der Reiter, wenn man ihn braucht? Mrgreen

Zitat: Instinktiv drehte Hahn den Kopf. Rasend schnell schossen im Fragen durch den Kopf. Baumgarten versetzt? In die Heimat? Nach Gut Weidenau? Zum 'Ahnenerbe'? Er war doch tot gemeldet worden!
Hä, wie? tot gemeldet? Ja, klar ist man tot gemeldet, wenn man tot in einer Kiste gefunden wird. Aber er ist doch erst vor ein paar Tagen gefunden wurden, das heißt, er kann versetzt worden sein, ermordet und dann gefunden? Das waren doch die Fingerabdrücke von dem Toten, die Hahn da hat überprüfen lassen? Versteh ich nicht.
Achso, nochmal nachgelesen. Also von der Résistance soll er getötet worden sein, stimmt ja. Aber trotzdem wird es ja in den Zeitrahmen passen, da die Leiche ja nicht verwest war. Wär praktisch, wenn man das genaue Datum hätte. Baumgartens Totmeldung war am 03.01.1943 … achso, nee, weil er bei einem Anschlag umgekommen sein soll? Und ein Anschlag kann es nur da in der Division gegeben haben?
Ich bin überfordert

Zitat: Als z.b.V. auf Anforderung des RFSS am 3.1.1943 zur Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe versetzt. Meldung am 4.1.1943 auf Gut Weidenau.
Ja, passt doch. Am 03. versetzte und ermodert, am 04. angekommen Icon_ugly

Zitat: und sein Freund dort hatte ihm gesagt, Baumgarten würde als vermisst geführt.
nene, nix mit vermisst. Als Tot gilt er da, hat Hahn vorhin im Auto selbst noch gedacht.
»einem Partisanenanschlag der Résistance zum Opfer gefallen.«

Dafür, dass Hahn so ein hartnäckiger Ermittler sein soll, ermittelt er recht wenig, bzw. auch gegen sehr wenig Widerstand. Er bekommt alle Infos, entweder durch lasches Nachfragen oder sogar gratis zugespielt. Und ein Kombinationsgenie muss man auch nicht sein, um das unter einen Hut zu bringen. Zumindest seine bisherigen Erkenntnisse. Es ist mehr so ein stetiges, wenn auch etwas mühsames Vorankommen Hahns, keine wirklichen Hindernisse oder Konflikte. Schade.

Aber ich möchte nochmal erwähnen – nicht dass das in all der negativen Kritik verloren geht – dass du die ganze Umgebung schön rüberbringst. Die Ränge und Zuordnungen, wenn ich mich damit nur halbwegs auskennen würde, würd ich mir auch alles merken können. Es ist auf jeden Fall sehr gut in der Geschichte integriert, nicht so aufgesetzt wie in einem Geschichtslehrbuch Icon_wink

Liebe Grüße
Lanna

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

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