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Die Farben des Feuers
Beitrag #11 |

RE: Die Farben des Feuers
Hallo LadydesBlauenMondes! Du kennst ja bestimmt schon den Standartsatz hier, deswegen geht's gleich zur Kritik.

(08-05-2010, 16:58)LadydesBlauenMondes schrieb: Woher wissen wir, dass der Schnee lautlos auf die Erde fällt? Vielleicht ist es eines von jenen Geräuschen, die wir schon so oft gehört haben, dass wir sie nicht mehr wahrnehmen? Vielleicht wollen uns die weißen Flöckchen mit ihrem Tanz in der Luft eine Freude machen?, dachte Bain, als er den weißen Eisfetzen zusah, wie sie in die Hufabdrücke fielen, welche die Pferde seiner Kameraden vor ihm hinterlassen hatten. Er hatte sich ans Ende des Reitertrosses fallen lassen, um seinen Gedanken nachzuhängen.
Schonmal ein gelungener Einstieg. Mrgreen

(08-05-2010, 16:58)LadydesBlauenMondes schrieb: . Die helle Himmelsscheibe zeigte sich ihnen selbst zur Mittagsstunde trübe, wie durch milchiges Glas und schenkte ihnen keine Wärme.
"Keinerlei" fände ich hier irgendwie schöner. Mrgreen

(08-05-2010, 16:58)LadydesBlauenMondes schrieb: Bain wischte sich ein paar Schneeflocken von seinem Sommermantel, die auf seinen Schultern bereits begonnen hatten zu schmelzen.
Ich fände es anders formuliert schöner, zB "Bain wischte bereits schmelzende Schneeflocken von seinem Sommermantel." Icon_wink

(08-05-2010, 16:58)LadydesBlauenMondes schrieb: „Die Waffe eines Feuermagiers sind seine zündenden Ideen.“ Bain lächelte, da ihm das Sprichwort nun, wie damals nicht half.
Mrgreen Sprichwörter sollen in solchen Situationen aktiv helfen? Erinnert mich an einen Satz, weiß nicht mehr woher:
"Unless you want to talk them to death, it's a fucking waste of time!"

(08-05-2010, 16:58)LadydesBlauenMondes schrieb: Bain hatte seine Haltung nicht verändert.
"Bains Haltung war unverändert." fände ich stimmiger.

(08-05-2010, 16:58)LadydesBlauenMondes schrieb: Der Flusslauf hatte sich mit Blut gefüllt. Mit dem der Feinde, mit dem seiner Kameraden. Wenn er auf das blutige Szenario schaute, machte es für ihn keinen Unterschied, für welche Grafschaft der Mann gekämpft hatte, der nun tot dort lag.
Wiederholungen

Und schon durch... wie langweilig. Mrgreen Dein text ist anscheinend schon gründlichst überarbeitet worden, jedenfalls sind die Formulierungen klasse und dein Schreibstil angenehm zu lesen. Die Story fand ich auch klasse, das Ende wurde aber leicht schwächer. in paar kleine Logikfehler bezüglich seiner Feuerkünste sind dir aber unterlaufen. Abgesehen davon ist dieser Text klasse und schön zu lesen.

War jetzt zwar nicht viel Kritik, ich hoffe aber, ich konnte dir helfen. Wave

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Beitrag #12 |

RE: Die Farben des Feuers
Ich fang einfach mal der Reihe nach an. Icon_smile

Hallo Sternchen,
das hat mich jetzt aber überrascht, dass da jemand diese Geschichte wieder ausgegraben hat. Aber eine schöne Idee sich die Kommentier-Tag-Teilnehmer vorzunehmen.

Zitat:An dieser Stelle möchte ich dir einmal herzlich danken! Für die Arbeit, die du dir hier machst, für diesen unerschütterlichen Fleiß, zu kommentieren. An stillen Tage hab ich oft nur dich in den Rubriken wusseln sehen und es hat mich selbst motiviert, am Ball zu bleiben. Es hat mich auch - so blöd das jetzt klingen mag - sehr Stolz gemacht, dich bei uns zu wissen.

Danke. Icon_bussi Smiley_emoticons_blush So fleißig komme ich mir gar nicht vor, weil mir das hier einfach Spaß macht. Icon_smile

Zitat:=> Wow, da merkt man viele Überarbeitungen. Liest sich toll, flüssig - super! Icon_smile

Auch hier wieder: Danke. Wobei ich glaub soo oft hab ich (grad den Anfang) gar nicht überarbeitet.

Zitat:O Gott! O Gott! Weißt du, dass es ein Putzmittel gibt fürs Bad?

Bain heißt glaube "Seife" oder "Schaum" oder sowas. Ich glaub da hab ich den Namen her. Smiley_emoticons_blush

Zitat:das mit dem "Sommermantel" weiter oben ist übrigens toll und äußerst unaufdringlich eingearbeitet. Man denkt da erst, dass Bain vielleicht aus ärmlichen Verhältnissen kommt.

Schön, dass das unaufdringlich rüberkommt, so hatte ich das vor gehabt. Mrgreen

Zitat:=> Nicht doch, bitte bitte nicht "und sagte stattdessen" inklusive Doppelpunkt. *lach* Davon bin und bleibe ich ein erklärter Feind.

Hmm, ich glaub ich probier mal ihn einfach so losreden zu lassen, weil man da ja automatisch merkt, das er nicht näher auf das Thema eingeht. Ich merke gerade, dass die Geschichte doch schon ein bisschen älter ist und ich heute das ein oder andere anders machen würde. Na mal sehen. Icon_wink

Zitat:=> *lach* Männer ticket eigentlich anders. So öffentlich faseln sie eigentlich nicht über das, ne? Aber okay. Passt schon. Sind halt dann keine von der hyperharten Sorte. Icon_wink

Problem an dieser Stelle ist halt, dass ich -naturgemäß- keine Ahnung hab, was Männer so untereinander reden. Icon_wink Aber ich bin überzeugt davon, dass die auch über Frauen reden und da die beiden gute Freunde sind, kann ich mir das so vorstellen. Außerdem sind sie ja in einer extremen Situation. (So waren jedenfalls meine Gedanken zu der Stelle)

Zitat:
Zitat:Er wandte sich seinen anderen Kameraden zu, die schwärmerisch von ihren Frauen erzählten, aber hörte sie nicht.
=> wie gesagt, ich hab Männer in der Armee eher rauer im Kopf.

Kommt ganz darauf an von was die schwärmen. Icon_lol Außerdem erzählt uns das hier ja Bain und der ist nunmal kein Soldat im eigentlichen Sinn. Icon_wink

Zitat:=> hmmm, ... aber anfangs hat es den Anschein, als käme er mit Kälte gut zurecht und hätte auch keine Probleme damit. Das überrascht mich jetzt.

Ja, er friert nicht. Hier wollte ich eher auf die Glätte und so hinaus.

Zitat:=> auch hier suggestiert "warmes Haus", dass er frieren könnte. Wie gesagt, für mich passt das jetzt nicht zum Beginn.

Naja, er spürt ja trotzdem einen Unterschied zwischen warm und kalt und fühlt sich halt im Warmen wohler wie im Kalten. Icon_wink

=> hmmm, er kann die Männer nicht wärmen, aber jetzt sowas in Gang bringen? Schade, ... auch das stimmt mir nicht zusammen.

Für mich schon. Es ging mir eben darum keinen Übermagier aus ihm zu machen. Wenn er das jeden Abend veranstalten würde nur ums seinen Kameraden bequem zu machen, wäre das zu anstrengend für ihn.

Zitat:Das mit der Kälte ist nicht ganz so gravierend, wenn man am Beginn ein bisschen abändert, dass Bain "fast" keine Probleme hat, zumindest im Sinne von frieren mit der Ahnung, dass sie an seinen Kräften reißt.

Wie schon gesagt, es ging mir bei der späteren Stelle eher um die "Nebenwirkungen", als um die Kälte an sich. Icon_wink

Zitat:Das mit der entfesselten Kraft müsste noch ein bisschen mehr als Entwicklung deklariert werden. Die Anhöhe, die plötzliche Kraft, das eigene wundern darüber bis hin zur Eskalation seines inneren Magie-Gleichgewichts.

Ich bin mir nicht sicher, ob er sich wirklich entwickelt. Ich hab mir das eher so, wie mit den Kindern vorgestellt, die mit Streichhölzern spielen und dann die Kontrolle verlieren. Aber du hast recht, dass das ruhig noch deutlicher hätte werden können.

Zitat:Zum Ende: nun, ich hätte es ganz anders gestaltet. Ich hätte das Feuer die Kontrolle übernehmen lassen und alle, wirklich alle, vernichtend zu Boden geschlagen, brennend, nur Bain überleben lassend.

Schöne Idee auf die ich in dem Moment nicht gekommen bin. Ich glaub heute würde ich mich auch an sowas "krasses" trauen. Aber ich glaub, ich werde das Ende nicht unbedingt umschreiben, mal schauen.

Vielen, vielen Dank für deinen schönen Kommi und das ganze Lob. Einfache Änderungen werd ich wahrscheinlich noch machen, aber größere Umbauarbeiten verträgt die Geschichte glaub ich nicht mehr. Icon_wink Aber mal sehen, ich hab eh vor mich wieder mit dieser Welt und Bains Enkel zu beschäftigen, vielleicht führt mich das auch wieder hierhin.

Liebe Grüße,
Lady



Hallo Ryan,

schön, dass du so fleißig bist und her gefunden hast. Icon_jump

Du merkst hauptsächliche Formulierungstechnisches an, was ich einfach im Text mal ausprobieren werde. Ist einfach eine Frage des Geschmacks, ich schau mal, wie es dann aussieht. Icon_wink

Zitat:Die Story fand ich auch klasse, das Ende wurde aber leicht schwächer. in paar kleine Logikfehler bezüglich seiner Feuerkünste sind dir aber unterlaufen.

Danke für das ganze Lob und dachte immer die Story, wäre zu Handlungsarm, beziehungsweise für das Weltgeschen zu sinnlos. Icon_smile Okay, das mit der Logik hatte Sternchen auch schon angemerkt, aber irgendwie seh ich das wohl das einzigste wohl anders. Weil es ist ja nicht so, als ob er am Ende eine plötzliche Superkraft entwickelt, sondern so, dass ihm das ganze "aus dem Ruder läuft". Aber, wenn der Leser das so nicht erkennen kann, dann muss ich da irgendwie noch dran arbeiten. Icon_smile

Auch dir: vielen Dank für deinen Kommentar und es freut mich, wenn ich dich offensichtlich mit der Geschichte unterhalten konnte, denn das ist doch das Ziel, oder? Icon_wink

Liebe Grüße,
Lady


Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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Beitrag #13 |

RE: Die Farben des Feuers
Hallo Lady, 

Habe mich so ein wenig durch den Fantasy Bereich geklickt und bin auf deine schöne Geschichte gestoßen.

Zitat:Woher wissen wir, dass der Schnee lautlos auf die Erde fällt? Vielleicht ist es eines von jenen Geräuschen, die wir schon so oft gehört haben, dass wir sie nicht mehr wahrnehmen?
Ein wunderschöner Satz. Lady-like eben (kleines Wortspiel Icon_smile)

Zitat:Sie ritten bereits eine Ewigkeit, sodass Bain nicht mehr wusste, wie lange sie an diesem Tag schon unterwegs waren. Jetzt zur Winterzeit ließ sich die Sonne kaum noch blicken, nach deren Stand er die Zeit hätte bestimmen können.
Ich finde diesen Satz ein wenig holprig,. so wie er da steht. Die Sonne nach deren Stand, wäre in meinen Augen flüssiger zu lesen. 

Zitat:Bain wischte sich ein paar bereits schmelzende Schneeflocken von seinem Sommermantel. Er zog sich den Stoff enger um seinen rundlichen Bauch, damit der Wind ihn nicht erfassen konnte. Bain störte die Kälte nicht. 
Du klebst ziemlich an dem Namen. Bitte durch Synonyme esetzen. Das mit dem rundlichen Bauch hat mir gefallen.  Mrgreen Endlich mal nicht perfekt  Pro

Zitat:Tief in Gedanken versunken, nahm Bain nur schattenhaft wahr, dass einer seiner Kameraden sich ebenfalls hatte zurückfallen lassen und nun sein Pferd neben seines trieb.
die markierte Dopplung ist nicht so schön. Du könntest seines ersetzen, indem du Bains Pferd entweder kurz beschreibst (Geschlecht oder Farbe) oder dem Tier einen Namen gibst

Zitat:Obwohl seine Frau Calina behauptete, dass Feuermagier so etwas nicht besaßen.
Hier muss man den Namen der Frau noch nicht zwingend nennen. Ich finde das ein wenig aufgedrängt, wie bei einem Drittklässler  Icon_slash

Zitat:An seiner Seite wippte zwar ein Schwert auf und ab, aber er war sich sicher, dass Calina mit dem Kochlöffel gefährlicher war als er mit diesem Stück Metall.
Mrgreen Mrgreen Mrgreen  hahaha

Zitat:Bain hatte ihn ihr beigebracht, damit sie ihr Zuhause damit warm halten konnte.
damit kannst du streichen

Zitat:„Das tun hier viele.“ Amato hatte den Blick zu seinem Freund gehoben, aber nun senkte er ihn wieder. 
Diesen Satz kann man auch missverstehen  Smiley_emoticons_blush Icon_smile Schreib doch, viele vermissen ihre Familie oder wir alle vermissen unsere Familie/Frauen/ Kinder 

Zitat:und uns wie die Ratten im vollaufenden Flussbett ersaufen würde.“
ersäufen oder ertränken 

Zitat:Er hielt sein Pferd vor ihnen an, welches seinen heißen Atem in die kalte Winterluft schnaubte. 
das statt welches liest sich flüssiger

Zitat: Auf seinen, dem Himmel zugewandten, Handflächen erschienen kleine Flammen,
Das Komma nach zugewandten kann weg  Icon_smile

Zitat:Er wusste, dass dieser mit leeren Augen sich den blutgetränkten Albtraum vor ihnen ansehen würde.
Diesen Satz finde ich auch ein wenig unglücklich geschrieben. Ich weiß, was du damit sagen willst, aber mmmh es klingt ein wneig holprig. Vielleicht: Er brauchte sich nicht umzudehen, um zu wissen, dass sein Freund mit leeren Augen den blutgetränkten Alptraum betrachtete

Das Ende fand ich noch ein wenig unglücklich. Bain wird von seinem eigenen Feuer verbrannt, aber es scheint keine Folgen für ihn zu haben. Das stört mich ein wenig. Vielleicht kannst du die andere Seite der Farben des Feuers beschreiben. Rot, gelb und orange erinnert ja an den Sonnenaufgang und Calinas Haare, das mag Bain ja. Aber eine Flamme kann ja auch andere Farben annehmen. Wie bläulich oder weiß. Das sind kalte Farben, mit denen man Bains aktuelle Lage beschreiben kann.
Ansonsten finde ich deine Geschichte spannend geschrieben und habe sie sehr gerne gelesen.

Liebe Grüße 

Persephone

Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern

(Friedrich Nitzsche)



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Beitrag #14 |

RE: Die Farben des Feuers
Guten Morgen Persi,

mensch, du buddelst ja echt die richtig alten Sachen von mir aus. Ich muss zugeben, dass ich mich dann wieder reindenken muss, nach so langer Zeit. Aber erst mal sehen, was du zu sagen hast. Icon_wink 


Zitat:Ein wunderschöner Satz. Lady-like eben (kleines Wortspiel [Bild: icon_smile.gif])

Danke. Besonders für das Wortspiel. Mrgreen 


Zitat:Hier muss man den Namen der Frau noch nicht zwingend nennen. Ich finde das ein wenig aufgedrängt, wie bei einem Drittklässler  [Bild: icon_slash.gif]

Hier war ich etwas in der Zwickmühle, weil ich möglichst früh ihren Namen nennen wollte und in dem Zusammenhang auch erwähnen muss, wer sie ist. Ich schau mir die Stelle aber nochmal an.


Zitat:Diesen Satz kann man auch missverstehen  [Bild: smiley_emoticons_blush.gif] [Bild: icon_smile.gif] Schreib doch, viele vermissen ihre Familie oder wir alle vermissen unsere Familie/Frauen/ Kinder

Ich mochte die Stelle aber irgendwie, zumal ich es einigermaßen clever fand, so eine Wortdopplung von Frau/Frauen zu umgehen. Ich überlege mir was.


Zitat:Bain wird von seinem eigenen Feuer verbrannt, aber es scheint keine Folgen für ihn zu haben. Das stört mich ein wenig.

Naja, es hat ja auch tatsächlich keine Folgen für ihn. Das "verbrennen" ist hier so gemeint, dass er einfach die Kontrolle über seine Magier verliert, weil er noch nicht so viel Erfahrung hat.

Ja, dann vielen Dank für den Kommi, deine restlichen Anmerkungen werde ich mir noch anschauen und die offensichtlichen Fehler werden natürlich behoben.

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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