Es ist: 27-10-2021, 05:24
Es ist: 27-10-2021, 05:24 Hallo, Gast! (Registrieren)


Umfrage: Führt ihr einen Blog?
Mit großem Vergnügen!
Ab und an ...
Nein.
Blogs sind blöd!
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Blogs
Beitrag #1 |

Blogs
Hallo liebe Literatopianer,

eine meiner Facebookfreundinnen hat sich seit kurzem auf ein Abenteuer nach Australien begeben und nun tauchen in den Neuigkeiten ständig Links zu ihrem Blog auf, in dem sie über ihre Erlebnisse berichtet. Da habe ich angefangen mir über den Sinn und Zweck persönlicher Blogs Gedanken zu machen.

Jetzt würde mich interessieren, was ihr so für Meinungen darüber habt. (Ich spreche hier nur persönliche Blogs an, nicht solche, die man auf den Webseiten von Zeitungen findet.) Schließlich ist das ein Forum für Leute, die liebend gerne schreiben. Es gibt sicherlich einige Blogger. Icon_smile

Ich habe in diesem Artikel von einem Paar gelesen, das ihren Traum ein Café zu eröffnen von Beginn an in einem Blog dokumentiert hat. So wusste man schon vor der Eröffnung von dem Café. Es ist natürlich eine super Werbung und gleichzeitig auch eine gute Art sich vor Augen zu führen wie weit man mit seinem Projekt ist.

Also was haltet ihr von persönlichen Blogs? Führt ihr selbst einen Blog? Wenn ja worüber? Findet ihr, dass das ganze nur Selbstinszenierung ist, wobei man sich so darstellt, wie man gerne von anderen gesehen werden will? Oder ist es eher persönliche Sache - tatsächlich eine Art Tagebuch? Lest ihr persönliche Blogs anderer Leute? Und was ist eigentlich der korrekte Artikel? Der Blog? Das Blog?

Ich freue mich auf eure Antworten. Icon_smile

Meluse



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Beitrag #2 |

RE: Blogs
Moin Mel,

ich bin großer Bloggerfan und blogge selbst bereits seit einigen Jahren. Inzwischen habe auch zwei eigene Web-Tagebücher, wobei das private aus sicherheitsgründen bereits einmal umgezogen ist. Eines, in dem ich über alles rund um mein Leben berichte, und ein zweites, in dem ausschließlich meine literarische Arbeit online geht. Momentan sitze ich an einem Projekt, das beide Blogs verbinden wird, aber die Heimat bzw. der Startpunkt wird immer der Blog selbst sein. Auch auf der künftigen eigenen Domain werde ich mit der Blogger-Software im Hinetrgrund arbeiten.

Blogs können sehr vielseitig sein, es kommt auch immer auf die Zielgruppe und vor allem die Person dahinter an. Ich selbst lese gern Blogs und habe auch einige, bei denen ich regelmäßig vorbeischaue. Nicht täglich, weil das meine Zeit nicht erlaubt, aber doch mehrmals die Woche. Zu einigen Bloggern hat sich inzwischen auch so manche Freundschaft entwickelt, die zwar rein virtuell ist, aber auch über das Lesen der Postings hinaus geht.

Inzwischen läuft das Internet über an Blogs, vor allem an solchen, die im Grunde nichtssagend sind. Meinen "normalen" Blog zähle ich dazu, denn der ist nur für Leute interessant, die mich kennen. Der Literaturblog dürfte schon mehr ansprechen, aber auch hier sind in den letzten Jahren ganze Wälder aus den Bäumen geschossen. Jeder muss selbst entscheiden, welche Blogs er lesen möchte. Manche sind sicherlich überflüssig, aber irgendwer klickt sie mit Sicherheit an ^^

Der richtige Artikel ist, soweit ich weiß, übrigens "das", der Großteil der Bloggerwelt sagt allerdings "der", darunter auch ich ;o)

... weil das Leben seltsame Wege geht ...

Der Sprung über den eigenen Schatten gelingt leichter,
wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.
(unbekannt)

Eine Schattengestalt und ihre Schattengedanken


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Beitrag #3 |

RE: Blogs
Hallo!
Das Blog ist in der Tat richtig, denn es ist die Kurzform von Weblogbuch, also ein Online geführtes Tagebuch. Ich persönlich stehe Blogs sehr zwiegespalten gegenüber.
Während ich in Neusseeland war, habe ich ebenfalls einen geführt, da es eine tolle Möglichkeit ist, Bilder und Text Freunden und auch Verwandten zukommen zu lassen, ohne Emails mit Anhang zu verschicken - also fast wie ein Fotoalbum mit Text. Icon_wink
Persönlich bzw. privat werde/ würde ich nie einen Blog führen, verstehe es auch nicht.
Manche Menschen verbringen Stunden damit, einen Beitrag zu schreiben und der geht dann hinaus in die Welt. Selbstinszenierung sicherlich, aber auch eine Menge Narzissmus. Icon_wink
Baut man hingegen ein Projekt auf, geht auf Reisen, schreibt über etwas Interessantes, finde ich es hingegen verständlich. Wobei mein Problem nicht das Zeigen wollen an sich ist, sondern das in die gesamte Welt hinaus tragen.
Enervierend finde ich es auch, wenn sich Leute bzw. Beziehungen nur noch darüber definieren oder anderen ihren Blog aufdrängen wollen.
Dialoge a la:
YX: Wie, du weißt nicht, dass ich mich von meinem Freund getrennt habe? Das stand doch gestern in meinem Blog! *ganz entrüstet*

oder:
Ich am Telefon: Und wie gehts dir?
XY: Mies/ Super! Genaueres steht dann in meinem Blog.

Da könnt ich Haare ausreißen. *g*
So, genug mit den Bloggern verdorben. Icon_wink

Ich verstehs einfach nicht, und mir fehlt die Lust über das Leben meiner Bekannten/ Freunde in einem Text (nicht Briefe) erfahren zu müssen.

LG
Adsartha


"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
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Beitrag #4 |

RE: Blogs
Tja, die lieben Blogs ...

Mal ehrlich: Im Grunde sind das doch (wie Addi schon sagt) Tagebücher. Und bedeutend persönlicher als ein Tagebuch geht es für mich nicht. Das passt für mich mit der Bedeutung, die Datenschutz in unser aller Schädel spielt, nicht so ganz zusammen. Soll jeder machen wie er will, aber irgendwie nimmt dieser ganze Web-2.0-Quatsch etwas Überhand. Ich will nicht bei StudiVZ oder Facebook lesen, dass ein "Freund" gerade Duschen geht und eine andere "Freundin" sich sooo auf Schatzi freut.
Zitat:Ich am Telefon: Und wie gehts dir?
XY: Mies/ Super! Genaueres steht dann in meinem Blog.
Das ist dann natürlich die Krönung. Icon_igitt

Bei themenbezogenen Blogs sieht das für mich anders aus.
Zitat:Baut man hingegen ein Projekt auf, geht auf Reisen, schreibt über etwas Interessantes, finde ich es hingegen verständlich.
*Unterschreib*
Ich würd' da aber mehr drunterfassen: Lus Kunst- und Angels und Sternchens Literaturblogs beispielsweise sind sicher für den Leser auch von Interesse - warum also nicht?

Was ich hingegen ganz kritisch finde, sind Blogs, bei denen man den Eindruck gewinnt, die wollen die (Fach-)Presse ersetzen. Ich habe bei meiner Seminararbeit viele Blogeinträge in (an sich als ganz gut geltenden) netzpolitischen und internetrechtlichen Blogs gelesen. Ich meine, zwei oder drei Beiträge waren eingeschränkt brauchbar. Wenn dieser Feierabendjournalismus die Zukunft unserer Informationsbeschaffung ist, dann gute Nacht.

Grüße!
Lehrling

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Beitrag #5 |

RE: Blogs
Hallo ihr beiden scharfen Kritiker,

ich muss jetzt doch mal die Lanze für die „privaten“ Blogger brechen. Wie oben schon erwähnt, gehöre auch ich zu denen, die ihr privates Leben teilweise im Netz ausbreiten.
Warum tu ich das? Vor allem, um die Leute ebenfalls auf dem Laufenden zu halten, mit denen ich nicht täglich oder überhaupt regelmäßig in Kontakt stehe, die aber trotzdem an mir interessiert sind und andersrum. Oft fehlt die Zeit oder einfach der für beide Seiten passende Moment zum Telefonieren oder Chatten, sodass es sich einfach schwierig gestaltet, zueinander zu finden. Gerade während der Zeit, als ich noch zur Abendschule ging, sah mein Tag so aus, dass ich morgens spätestens um sieben das Haus verließ und abends frühestens gegen halb zehn wieder Zuhause war. Dann galt es noch Katzen versorgen, selbst etwas essen, diverse andere Dinge erledigen und vielleicht gegen Mitternacht endlich zur Ruhe kommen. Da der Großteil meiner Freunde und Bekannten ebenfalls berufstätig sind, ist es unter der Woche schlichtweg ungünstig, nach zehn Uhr abends anzurufen, wobei in Notfällen natürlich jeder immer erreichbar ist. Sicherlich spielt bei mir auch noch die Tatsache eine Rolle, dass ich lange fast ausschließlich virtuellen zwischenmenschlichen Kontakt hatte, abgesehen vom Umgang mit Kollegen und Mitschülern.

Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass mir manchmal einfach Gedanken im Kopf schwirren, die ich aufschreiben muss. Das könnte ich sicher auch für mich machen, ohne es im Netz zu verbreiten, doch ist es nicht so, dass man andere an den eigenen Gedanken teilhaben lassen möchte? Ein eigener/eigenes Blog ist da einfach eine gute Plattform, und wer nicht alles frei in die Welt schrei(b)en möchte, der setzt den Blog halt auf Privat – man kann heutzutage so viele Einstellungen vornehmen und zum Beispiel auch eine Lesergruppe festlegen. Dann können nur diese Leute auf den Blog zugreifen und für alle anderen ist’s dann nicht sichtbar.

Ich verstehe eure Argumente, es gab Zeiten, in denen auch ich zu den von Adsartha genannten Bloggern gehörte und immer auf meinen Blog verwies. Das ist inzwischen selten geworden und gilt eigentlich nur dann, wenn ich wirklich keine Zeit für ein längeres Gespräch oder eine persönliche Mail habe. Das alles scheinen Ausreden und Schön-red-Argumente zu sein, letztendlich ist es aber genau so, wie ihr schon so schön gesagt habt: Jedem das, was er möchte. Und wenn ihr keine persönlichen Blogs lesen wollt, dann lasst ihr es halt. Den Leuten, die euch „schau doch auf meinen Blog“ an den Kopf werfen, könnt ihr ja genau das zurückgeben: Dass ihr sie gefragt habt und nicht ihren Blog ;o)

In diesem Sinne,
eine eifrige und begeisterte Bloggerin

... weil das Leben seltsame Wege geht ...

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wenn wir ihn für jemanden wagen,
der Licht in unser Leben bringt.
(unbekannt)

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Beitrag #6 |

RE: Blogs
Ich freue mich über die schnellen und ausführlichen Antworten.
Ich selbst bin auch zwiegespalten was Blogs angeht. Einerseits gibt es mit Sicherheit interessante Blogs und andererseits finde ich es irgendwie eitel sein Leben so öffentlich dazustellen. Wenn ich sehe mit wie viel Mühe sie manchmal gestaltet und geschrieben wurden, frage ich mich ob es das wirklich „wert ist“, wenn es eh nur ein oder zwei Personen anklicken. Aber das spielt wahrscheinlich keine Rolle. Es geht doch eigentlich mehr darum es geschrieben zu haben, oder?

Zitat:Adsartha: Manche Menschen verbringen Stunden damit, einen Beitrag zu schreiben und der geht dann hinaus in die Welt. Selbstinszenierung sicherlich, aber auch eine Menge Narzissmus.
Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass man in einem Blog von seinem Leben berichten will, weil man dann dadurch irgendwie das Gefühl bekommt es sei „von Bedeutung“, ihr wisst schon was ich meine. Dann denke ich mir – hm, eigentlich ist dein Leben total langweilig und du stellst es da, als sei jede kleine Mülltüte ein Symbol ... Irgendwie mag ich es nicht und dann weiß ich aber nicht warum, weil es ja eigentlich nichts schlechtes daran gibt.
Das gleiche könnten ja Leute auch über uns sagen, die sich ewig Mühe geben ein Gedicht zu schreiben und zu verbessern und zu veröffentlich haha.

Zitat:Eines, in dem ich über alles rund um mein Leben berichte, und ein zweites, in dem ausschließlich meine literarische Arbeit online geht.

@ Angel: Genau darauf habe ich gehofft, ghi ghi. Auf Links von Blogs. :D Ich habe schon einen Blick darauf geworfen und werde es mir gleich genauer ansehen. Das eine ist für Rezensionen nicht wahr? Das ist sicherlich sehr interessant. Auf persönliche Blogs von Literatopiausern bin ich sehr neugierig.
Hast du auch einen, indem du deine Geschichten veröffentlichst oder sind sie ausschließlich hier?

Zitat:Der richtige Artikel ist, soweit ich weiß, übrigens "das", der Großteil der Bloggerwelt sagt allerdings "der", darunter auch ich ;o)

Das habe ich befürchtet … „Das“ klingt echt komisch.

Zitat: Angel: … doch ist es nicht so, dass man andere an den eigenen Gedanken teilhaben lassen möchte?

Das klingt simpel und gut und erklärt wahrscheinlich auch:

Zitat:Ich will nicht bei StudiVZ oder Facebook lesen, dass ein "Freund" gerade Duschen geht und eine andere "Freundin" sich sooo auf Schatzi freut.

Ich verdrehe bei solchen Statusmeldungen auch immer die Augen, :D. Und dann wenn ich mich mal über etwas ärgere habe ich auch immer Lust irgendetwas Böses in meinen Status zu schreiben. Das ist ein sehr komisches Bedürfnis finde ich, weil man dadurch doch nichts erreicht außer ein „Gefällt mir.“

Nun ja, vielleicht finden sich ja noch weitere Blogger hier. Ich würde mich über ein paar mehr Links freuen. Icon_smile

Meluse



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Beitrag #7 |

RE: Blogs
Für Links: Wie gesagt - Angel, Lu, Sternchen und (hab ich oben vergessen) poLet zählen zur Literatopia-Blogosphäre (bestimmt noch mehr, aber davon weiß ich nichts Icon_wink). Für Links kannst du ja mal die LT-Profile stalken Mrgreen

Zum Lehrling und zur Lehrwerkstatt

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Beitrag #8 |

RE: Blogs
Sanyasala,

ich führe einen Blog, über meine literarischen und zeichnerischen Arbeiten aber nur, den ich auf dem Webspace eines Bekannten gegründet habe und der noch nicht reif für die breite Bekanntmachung ist, finde ich. Aber ich finde es spannend, die eigene Arbeit zu zeigen und auf Reaktionen zu hoffen, denn ein Künstler ist ein Stück weit doch immer ein Performer, nicht? Zum Großteil stelle ich Projekte dar und stelle nicht wirklich die Geschichten online, aber ich kann doch an Reaktionen sehen, ob ich mich verbessere, wie ich wirke - kann Rückschlüsse ziehen. Außerdem kann ich darüber einen gewissen Kontakt mit anderen in solchen Sachen interessierten halten, indem ich mich ihnen so vorstelle/n werde.
So gesehen finde ich einen Arbeits/Kreativ-Blog gut. Private sind noch eine andere Sache.

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

(Avatar: 'Batbastard', © by Trin o'Chaos)

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Beitrag #9 |

RE: Blogs
(*mal wieder rauskram, falls inzwischen noch mehr Mitglieder unter die Blogger gegangen sind*)

Ich bin von der Fraktion "Ein Tagebuch hat im Internet nichts verloren" - und ich lese auch kaum in Blogs. Private schonmal gar nicht.
Allerdings finde ich vor allem Blogs von Autoren interessant, in denen sie über ihre Erfahrungen beim Schreiben schreiben. Seien es nun Probleme mit Charakterentwicklung, Plotaufbau oder Sprachgebrauch, oder allgemeinere Tipps und Tricks, Erklärungen von Vorgehensweisen und Denkanstöße für den eigenen Umgang mit (Schreib-)Problemen.
Manchmal tut es einfach gut zu sehen, dass andere genau die gleichen Schwierigkeiten haben, wie man selbst *lach*
Oder man kann sich Anregungen holen, neue Sichtweisen entwickeln, neue Dinge ausprobieren ...

Obwohl es für mich bisher eigentlich immer ein "Mach ich nicht"-Thema war, überlege ich in letzter Zeit öfter, es selbst doch mal zu versuchen. In meinen schreibstarken Phasen gehen mir so viele Gedanken durch den Kopf, Dinge, die mich beim Schreiben nerven oder unterstützen, Dinge, die ich dann teilweise hier im Forum diskutiere, zu denen ich aber noch so viel mehr schreiben könnte.

Klar, Selbstdarstellung spielt da eine große Rolle. Es tut gut, andere wissen zu lassen, wenn man kreativ war, seine Erfolge in die Welt zu schreien und zu feiern.
Ich merke das gerade beim MoPro, wie viel Spaß es mir macht, einfach nebenher so ein bisschen festzuhalten, was mich beim Schreiben bewegt hat und worüber ich mich aufrege. Selbst wenn es keiner liest, ist es für mich ein Antrieb zu schaffen, was ich mir vorgenommen (und groß verkündet) habe, weil jeder es kontrollieren könnte.

Und weil ich sowas auch selbst gerne lese, wenn es gut geschrieben ist, würde mich natürlich interessieren, ob inzwischen noch mehr von euch einen (Autoren-)Blog haben. Am liebsten mit Verlinkung irgendwo, damit man nicht erst bei der NSA anfragen muss Mrgreen

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

»You can be anything you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

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Beitrag #10 |

RE: Blogs
Kommt drauf an, was man unter Autorenblog versteht. Ein Blog über den Autoren oder ein Blog für Autoren (also übers Schreiben?)
Ich glaub ersteres würde ich mich gar nicht trauen, so interessant und kohärent ist sind meine geistigen Ausscheidungen nicht Mrgreen

Über Fantasy und das Schreiben an sich blogge ich aber.

Tinte | Feder | Schwert -  mein neuer Blog

Meine Machenschaften im Forum: mein Werkeverzeichnis

Science-Fiction, ständig in Bewegung: Sektor 42 Wiki

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