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Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse - Thomas Meyer
Beitrag #1 |

Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse - Thomas Meyer
Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse - Thomas Meyer

[Bild: texterthomasm5wv9e327fm.jpg]

Infos zum Buch

Titel: Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse
Autor: Thomas Meyer
Gebundene Ausgabe: 261 Seiten
Verlag: Salis
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3905801590
ISBN-13: 978-3905801590

Kurzbeschreibung (Quelle: Selbst geschrieben Icon_wink )

Mordechai Wolkenbruch, kurz Motti, ist ein junger orthodoxer Jude und lebt mit seiner mame und seinem tate (Mutter und Vater) in der wunderschönen schweizer Limmatstadt Zürich. So weit so gut, doch Motti hat ein Problem, denn er mag Laura. Vor allem mag er ihren tuches (Hintern), auf den er während den Vorlesungen in der Uni öfters schaut. Das Problem dabei: Laura ist eine Schickse, eine Nichtjüdin. Folglich dürfte Motti ihr gar nicht auf den tuches starren, so sehen es zumindest sein tate und seine mame. Letztere organisiert pro Woche mindestens eine schidech (Heiratsvermittlung) für ihren Sohn, der aber lehnt alle ihm vermittelten Frauen ab, was seine Mutter immer mehr zur Verzweiflung bringt. Wie sie wohl reagieren wird, wenn Motti ihr gesteht, dass er eine Schickse liebt, ist nicht auszumalen. Deshalb schweigt Motti und lässt alles über sich ergehen. Doch innerlich beginnt er sich zu fragen, ob das Leben, das seine Eltern für ihn ausgewählt haben, auch dasjenige ist, das er leben möchte.

Meine Meinung

Der Einstieg ins Buch fällt zugegebenermassen etwas schwer, denn sehr viele Begriffe im Buch sind jiddisch. Zwar gibt es hinten ein Glossar, doch ständig dort nachschlagen ist mühsam und stört den Lesefluss.
Hat man sich aber einmal daran gewöhnt und die ersten paar Wörter gelernt, offenbart das Buch eine sehr spannende Geschichte, verziert mit viel Witz aber auch Tragik. Es zeigt eine Welt, von der man, oder zumindest ich, nicht wusste, dass sie so existiert und man kann sich gut in Motti hineinversetzen, der mit den orthodoxen Regeln seiner Eltern zunehmend Probleme kriegt. Das Leben in dieser frommen und strengen Art des Judentums wird von dem schweizer Autor sehr gut beschrieben.
Das Buch hat mir extrem gefallen und ich kann es uneingeschränkt empfehlen. Wer sich die Mühe macht, die ersten paar Kapitel durchzuhalten, bei denen man des Öfteren hinten im Glossar die jiddischen Wörter nachschlagen muss, wird mit einer wunderschönen Geschichte belohnt, die er so schnell nicht mehr vergessen wird.
Sobald man sich eingelesen hat, liest sich das Buch auch gut und flüssig, denn die Kapitel sind angenehm kurz (oftmals nur ein paar Seiten) und die jiddischen Begriffe kann man grösstenteils vom Deutschen ableiten.

Meine Bewertung

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