Es ist: 23-07-2018, 16:17
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Fanfiction: Großes Lob oder miese Kopie?
Beitrag #1 |

Fanfiction: Großes Lob oder miese Kopie?
Hallo zusammen,

soweit ich der Suchfunktion vertrauen kann, gibt es noch kein Thema zu Fanfictions, abgesehen von der Frage nach den rechtlichen Konsequenzen, siehe hier.

Mich beschäftigt das Thema momentan sehr, weil momentan recht viel im dem Bereich herumstöbere. Und ja, ähm, ich hab auch schon eine Fanfiction geschrieben. Auch wenn ich davon früher wenig hielt, aber manchmal überkommt es einen *hust* Icon_wink

Mich würde nun interessieren, wie ihr das seht? Lest ihr Fanfictions?

Eigentlich sind Fanfictions ja durchaus ein großes Lob für einen Autoren (Filmemacher etc.), denn dass Leute Fanfictions schreiben, bedeutet ja, dass eine Geschichte sie so begeistert und beschäftigt, dass sie mehr davon wollen. Ich als Autor würde mich über Fanfictions freuen.

Aber ich kann auch Autoren wie Anne Rice verstehen, die das lieber nicht mögen - besagte Dame war sogar sehr verärgert drüber und meinte, die Figuren gehören ihr und sie will nicht, dass sie für Fangeschichten missbraucht werden. Aber sollte man als Autor so etwas wirklich verbieten?

Viele Grüße

- Zack

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Beitrag #2 |

RE: Fanfiction: Großes Lob oder miese Kopie?
Fanfiction ist großartig. Eine kreative Form, um seine Begeisterung für eine faszinierende Geschichte zum Ausdruck zu bringen. Mit jeder neuen Episode wächst die Welt, nimmt immer neue Formen an, lernt man neue Akteure und neue Konflikte kennen. Ich sehe es als Wertschätzung des Werkes eines Autors an, der es geschafft hat, mich so zu beeindrucken, dass ich diese Welt, diese Geschichte nicht loslassen will und eigene  Ideen dazu entwickle.
Natürlich kann die Motivation eines Fanfiction-Schreibers auch die sein, dass er nicht zufrieden mit einer Story ist und seine eigenen Ideen umsetzen möchte, die in seinen Augen das Werk verbessern. Dennoch hat ihn die Story inspiriert, und auch das sehe ich eher positiv. Ich gehe jetzt mal hier nicht vom Ideenklau und Geld damit verdienen aus, das ist ja immer noch mal eine ganz andere Nummer.
Eine andere Branche hat die Fanfiction ja sehr positiv für sich entdeckt: Bethesda setzt darauf, dass die Fans für ihre Spielwelten eigene Geschichten, Charaktere, Konflikte entwickeln zusammen mit einer zum Teil sehr krassen Umgestaltung der Spielwelt. Die Fans werten Morrowind, Skyrim, Oblivion extrem auf und bleiben über Jahre bei der Stange, weil es immer neue Entwicklungen von kreativen Geistern gibt, die immer neue Erlebnisse bieten. Warum sollten das nicht auch für Autoren positiv funktionieren?

Möglicherweise haben Autoren, die Fanfiction zu ihrer eigenen Geschichte ablehnen, Angst davor, dass die Fans besser schreiben als sie selbst, oder dass ihnen irgendwelche finanziellen Einnahmen entgehen. Natürlich kann man im Voraus nie wissen, wie gut sich eine Geschichte verkauft und über wieviel Jahre. 
Ein Verbot halte ich für nicht besonders klug. Die eigene Geschichte bleibt immer die eigene Geschichte, egal, was die Fans später daraus machen. Ich empfinde das wie Coverversionen eines guten Musikstücks, das um die Welt geht, Beispiel: Sergio Mendes mit Mashkenada. Der Ruhm ist seiner, es gibt unzählige Versionen dieses Songs und ein Ende ist nicht in Sicht. Es ist eine Denkmal für den Urheber. Was ist daran schlecht?


Wenn man von der Schreiberei leben will oder muss, ist das sicher die beste Werbung, die man bekommen kann.

Liebe Grüße von slainte music


Mich kann man nicht komprimieren!

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Beitrag #3 |

RE: Fanfiction: Großes Lob oder miese Kopie?
Ein Problem, was ich bei Fanction sehe, ist, dass es häufig in "Fan-Fick-tion" ausartet, wenn das Franchise pubertierende Mädels anspricht. 
Irgendwelche Beziehungen werden durchgeführt, unabhängig davon, was der Autor ursprünglich vorhatte. Das wird einem neuen Leser aufstoßen, der nur über Hören-Sagen hört, dass es da Geschichte gibt, in denen die Personen dauernd nur am Pimpern sind. Meist abschreckend!

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Beitrag #4 |

RE: Fanfiction: Großes Lob oder miese Kopie?
Hey Rothyd,

tjaaa, das gehört im Fanfiction-Bereich leider dazu, ebenso wie vieles, was einfach schlecht geschrieben ist ... aber: so lange es nicht total ausartet und nur noch der Sex in abwegigsten Kombinationen im Vordergrund steht, können auch Fanfctions über alternative Pairings interessant sein - und zum Ausdruck bringen, dass bestimmte Charaktere den Leser sehr berührt haben und dass man von diesen Charakteren gerne mehr gelesen hätte.

Das muss einem beim Lesen von Fanfiction natürlich bewusst sein, wobei ich behaupte, dass man solche Stories sehr schnell erkennt - meist sind sie sogar als solche gekennzeichnet, sprich Person A x Person B oder so.

Ich frage mich nur gerade, wie ich als Autor das bewerten würde ... einerseits fände ich es reichlich komisch, wenn meine Fans sich Beziehungen zwischen Charakteren ausdenken, die ich so nie angedacht hatte, aber trotzdem hätte ich wohl nichts dagegen, weil es ja immer noch aussagt, dass jeweilige Fans einen Narren an diesen Charakteren gefressen haben. Was wieder ein Kompliment ist. Solange das nicht in Vergewaltigung etc. ausartet, könnte ich also damit leben. Aber zu meinen Sachen schreibt auch keiner Fanfictions *lach* ...

Grüßle

- Zack

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Beitrag #5 |

RE: Fanfiction: Großes Lob oder miese Kopie?
Ich habe vor einer Weile mich mal in die Pokemon-Lore eingelesen und stieß aus irgendeinem Grund im Verlaufe dessen, zu einer Diskussion, was Kanon sei und auf eine Fanfiction-Seite, auf der diese Frage gestellt war. 
"Was bedeutet Kanon/Canon?"
Grundsätzlich bezeichnet Canon das, was wirklich verifiziert ist und für das Quellen existieren, die dies eindeutig nachweisen. In der realen Welt (Verschwörungen mal beiseite) ist eine Mondlandung Canon, eine Marslandung nicht. 
In diesem Forum wurde es erklärt mit "If I write, that Sherlock is making out with Holmes, it's not Canon. If it happens in the Series, it's Canon."

Wenn schon einfache Fragen wie die oben gestellte mit einem sexuell annotierten Beispiel erklärt werden, mache ich mir Sorgen um die "Szene"...

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Beitrag #6 |

RE: Fanfiction: Großes Lob oder miese Kopie?
Naja, ich denke, sexualisierte Fanfictions gibt es solange, wie es Fanfictions gibt, und die wird es auch immer geben. Heute ist man da zusätzlich offener und die Leute trauen sich eher, sowas zu schreiben - und dann auch noch im Internet zu veröffentlichen Icon_wink

Ich würde Fanfictions bzw. die "Szene" nicht auf diese Formen reduzieren. Es ist wie bei "eigenen" Werken von Laien, da gibt es einige Perlen, viele ganz akzeptable Sachen und auch vieles, was man nicht zu Ende zu lesen kann, weil es einfach schlecht geschrieben ist bzw. nur der Auslebung seltsamer Phantasien dient, statt ein Werk zu ergänzen.

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Beitrag #7 |

RE: Fanfiction: Großes Lob oder miese Kopie?
Hallo zusammen,

ich kann verstehen, dass manche Autoren Fanfictions untersagen wollen, sei es aus Furcht vor der Sexualisierung ihrer Charaktere oder weil sie nicht andere mit ihrem geistigen Eigentum arbeiten lassen wollen.
Ich persönlich würde es eher als großes Lob empfinden. Icon_smile 

(Wen das interessiert: rechtlich ist es gar nicht so leicht, FanFics als Urheber des "Originals" zu untersagen, da das Urheberrecht "nur" die Form, nicht aber den Inhalt schützt. Ausgestaltete Charaktere einer Geschichte sind da eine Grauzone.)

Liebe Grüße
WW

Die meisten Menschen haben überdurchschnittlich viele Arme und Beine ...

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Beitrag #8 |

RE: Fanfiction: Großes Lob oder miese Kopie?
Hiho!

Ich seh das ähnlich wie du, Zack, mit den beiden unterschiedlichen Ansätzen.

Klar, Fanfictions sind eine Art Ehrung - erstens natürlich in der Hinsicht, dass die eigenen Werke so bekannt und beliebt sind. Und dann natürlich auch durch den Punkt, dass sich wildfremde Menschen hinsetzen und sich eigene Geschichten zu DEINEN Figuren ausdenken, in DEINE Welt eintauchen, usw.

Das ist für mich aber eben auch ein großer Punkt wo ich sage: Will ich nicht. Das bekannt und beliebt sein schon, nur eben die "Übernahme" meiner Ideen/Charaktere nicht.
Ich selbst habe enorm großen Respekt vor den Kreaturen anderer Autoren (ich nenns mal so). Einer der Gründe, warum ich mich in Athalem auch so schwer getan habe: Selbst für eine Mini-Szene, ein Kopfnicken oder ein Schmunzeln fällt es mir sehr, sehr schwer, die Charaktere anderer Autoren zu "übernehmen". Weil ich selbst eben für MEINE Charaktere eine sehr genaue Vorstellung habe, was sie warum und wie und überhaupt tun, und es seltsam fände, wenn sie plötzlich anders sind.

Bei mir käme es, denke ich, ein bissl auch auf die Art der Fanfiction an.
Gut geschrieben, intelligent aufgezogen und vor allem absolut Charaktetreu - da würde ich mich vermutlich eher freuen. (Wobei da noch die Gefahr wäre, dass ich neidisch werde, weil jemand anders bessere Ideen für meine Charaktere hat als ich Icon_ugly  ).

Würde ich aber über ein schlecht geschriebenes / an den Haaren herbeigezogenes / fremdschämwürdiges Abenteuer meiner Charaktere stolpern, wäre ich, denke ich, schon ziemlich angepisst. Vor allem wenn es in Richtung absurdes Pairing geht, aber auch wenn es halt einfach ne schlechte / dumme / peinliche Geschichte ist. 
Meine Charaktere gehören mir und nur ich weiß genau, wie sie ticken. Also da finde ich, hat man als Autor auf jeden Fall das Recht zu, es nicht zu mögen. Und dann eben auch zu sagen: Ich will das nicht, bitte lasst es.


slainte schrieb:Eine andere Branche hat die Fanfiction ja sehr positiv für sich entdeckt: Bethesda setzt darauf, dass die Fans für ihre Spielwelten eigene Geschichten, Charaktere, Konflikte entwickeln zusammen mit einer zum Teil sehr krassen Umgestaltung der Spielwelt.
Das kann man, mMn nicht so ganz vergleichen. Du brauchst immer noch das Grundspiel, um die Mods und Spielerinhalte nutzen zu können. Bei einem Buch musst du dir nicht das Buch kaufen, um die Fanfictions zu lesen.
Und ich für meinen Teil würde es auch nicht so toll finden, wenn ich ein Spiel entwickle und eine Woche später gibt es direkt mal 17 Nackt-Mods dafür Icon_ugly
Zumal es beim Mod-Bauen auch eine gewisse Grundkenntnis in diesem Bereich braucht. Ich würde das nie im Leben hinbekommen. Fanfictions schreibt aber wirklich jeder, egal wie mächtig (oder eben nicht) er der deutschen Sprache ist.

Zitat:Möglicherweise haben Autoren, die Fanfiction zu ihrer eigenen Geschichte ablehnen, Angst davor, dass die Fans besser schreiben als sie selbst, oder dass ihnen irgendwelche finanziellen Einnahmen entgehen.
Beim ersten Punkt glaube ich auch, dass das eine Rolle spielen kann, beim zweiten zweifle ich aber. Auch ohne Fanfiction gibt es genug kostenlosen Lesestoff im Netz, die "Konkurrenz" für kostenpflichtige Bücher ist also so oder so da. Ich persönlich kann mir auch nicht so recht vorstellen, dass es Leute gibt, die schlechte Fanfictions lesen und sich darüber ein Urteil über den eigentlichen Autor bilden. Also quasi so eine Draco-Harry-Romance, aus der man dann schließt, dass Rowlings Bücher nicht lesenswert sind. So als Beispiel.
Könnte natürlich sein, dass es solche Leute in Unmengen gibt *lach*

Zitat:Ein Verbot halte ich für nicht besonders klug. Die eigene Geschichte bleibt immer die eigene Geschichte, egal, was die Fans später daraus machen. Ich empfinde das wie Coverversionen eines guten Musikstücks, das um die Welt geht, Beispiel: Sergio Mendes mit Mashkenada. Der Ruhm ist seiner, es gibt unzählige Versionen dieses Songs und ein Ende ist nicht in Sicht. Es ist eine Denkmal für den Urheber. Was ist daran schlecht?
Aber bezahlt man als Künstler nicht irgendwelche Lizenzen oder irgendwas, damit man etwas covern darf? Ich hab keine Ahnung, hatte es mir bisher nur immer so vorgestellt. Die Musikindustrie ist ja nicht bekannt dafür, großzügig zu sein (Gema *hust*).
Wäre vielleicht auch mal interessant zu wissen, wie das bei Twilight und Shades of Grey gelaufen ist. Wobei da ja von dem Original wirklich nichts mehr zu erkennen ist.
Aber das ist auch ein Beispiel, wo ich sage: Wenn ich eine langweilige Vampir-Romance-Schnulze schreibe und aus einer Fanfic wird ein Möchtegern-BDSM-Romance-Schnulz drauß .... ICH wäre nicht begeistert gewesen.
Also für mich schließt das geistige Eigentum die Welt und die Charaktere mit ein (hab aber keine Ahnung, wie das rechtlich gesehen ist).
Ein Autor kann sich ja drüber freuen, egal welcher Murks bei rumkommt. Aber ich finde, er sollte auch die Möglichkeit haben, es nicht zuzulassen. Ich hätte dieses Recht gerne, wenn ich berühmt wäre *lach*

Zitat:Wenn man von der Schreiberei leben will oder muss, ist das sicher die beste Werbung, die man bekommen kann.
Das kommt aber wirklich enorm auf die Qualität und den Inhalt der Fanfic an. Also ich hab da auch schon sehr viel, sehr abstruses Zeug gelesen, das garantiert keine gute Werbung für das Original war Icon_wink

Rothyd schrieb:Irgendwelche Beziehungen werden durchgeführt, unabhängig davon, was der Autor ursprünglich vorhatte. Das wird einem neuen Leser aufstoßen, der nur über Hören-Sagen hört, dass es da Geschichte gibt, in denen die Personen dauernd nur am Pimpern sind. Meist abschreckend!
Genau das. Natürlich gibt es auch gute Fanfics. Aber es gibt eben auch die schlechten. Und ich persönlich würde lieber beide verbieten, als beide zuzulassen. (Also wenn es um meine Geschichten gehen würde)

Eine andere Möglichkeit wäre natürlich auch, Fanfictions zu eigenen Geschichten grundsätzlich nicht zu lesen und sich nur drüber zu freuen, wie viele Fans man hat  Mrgreen  

Wobei ich mir vorstellen kann, dass ich - sollte ich jemals in die Lage geraten, eine Fanfiction zu einer meiner Geschichten zu lesen - begeistert bin und vor Freude heule, egal wie schlecht oder gut das Teil ist. Aus Erfahrung kann hier vermutlich (noch) keiner berichten, oder? Icon_ugly

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Beitrag #9 |

RE: Fanfiction: Großes Lob oder miese Kopie?
Ich bin kein Autor, aber ich würde das Thema entspannt sehen. Verhindern kann man es nicht, und die Leser wissen was vom Autor stammt, und was Fans geschrieben haben, daher kommt es zu keiner Schädigung des Autors und von seinem Werk. Natürlich kann sich bei der Fanfiction auch etwas Schmuddeliges befinden, aber der Autor hat das Recht seine Meinung zu sagen oder es einfach zu ignorieren.


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Beitrag #10 |

RE: Fanfiction: Großes Lob oder miese Kopie?
Ich frage mich immer wieder, wo Fanfiction beginnt und aufhört. Ganz berühmtes Beispiel ist 50 Shades of Grey, das ja nichts anderes als die oben genannte sexualisierte Fanfiction ist, es aber geschafft hat, sich einen eigenen Rang in der Literatur (tausende von toten Literaten drehen sich jetzt im Grab um) zu erkämpen.

Anderes Beispiel wäre City of Bones, vom Hörensagen scheint diese eine Fanfiction zweier Figuren aus Harry Potter zu sein, ist nun mittlerweile selbst zu einer Buchreihe angewachsen.

Wann hört Fanfiction also auf und beginnt als Inspiration für eigene Buchprojekte? Sobald die Verfremdung überwiegt und ein neues Universum distinktiv genug ist? Es wäre ignorant, anzunehmen, dass (heutzutage) neu erschienene Werke nirgends Anleihen nehmen würden, aber trotzdem sind nicht alle davon Fanfiction. Ginge The Hunger Games als Fanfiction von Battle Royale durch? Icon_ugly

Eine kleine Sniffu-Dröhnung

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