Es ist: 16-06-2019, 14:49
Es ist: 16-06-2019, 14:49 Hallo, Gast! (Registrieren)


HUMAN - Wir sind alle Monster - 3
Beitrag #1 |

HUMAN - Wir sind alle Monster - 3
Nun sah ich es, ich schaute in den Blutverschmierten Spiegel und sah mich selbst.
"Beschreibe mir nun, was du siehst." flüsterte Amanda leise in mein Ohr.
Langsam fing ich an zu antworten: "Ich habe graue Haut? Was hat das zu bedeuten?"
"Nun meine süße, so wirst du von allen Menschen um dich herum gesehen. 
Alleine die Tatsache das deine Haut Grau ist, reicht für diese Menschen, als Grund dafür dich auszuschließen.
Menschen haben angst vor Sachen die sie nicht kennen und
Eine derart graue Haut, kennen Menschen nunmal nicht, deshalb haben sie angst vor dir.
Deshalb findest du keine Freunde, deshalb wirst du ausgeschlossen.
Würdest du mir nun sagen was du verspürst, wenn du nun.. in den Spiegel schaust?"
Und wieder flossen Tränen, schneller und intensiver als davor: "Was ich verspüre?
Ich glaube, mir bleibt nurnoch die Angst. Ich habe enorme Angst... Bitte nimm den Spiegel runter."
Was ich eigentlich verspürte, war aber enorme Trauer. Das sah Amanda aber sofort.
Mit einem Grinsen im Gesicht sagte sie klar und deutlich: "Nein! Sag mir zuerst was du empfindest... abgesehen von deiner Angst."
"Ich... habe das Gefühl, das ich nun verstehe, wieso alle Menschen mich so sehr ausgegrenzt haben.
Du hast recht, ich sehe nunmal anders aus, ich sehe aus wie eine Leiche... ich will mich nicht mehr sehen, bitte, ich flehe dich an, hör auf!"
Sie nahm den Spiegel runter: "Du wirst, morgen schon bereit sein zu mutieren..."
Noch bevor ich antworten konnte verließ sie den Raum.

Jetz sitze ich also wieder hier, in meinem Raum, vor meinem Schreibtisch.
Ich will den heutigen Tag eigentlich so schnell es geht aufschreiben und einfach nur schlafen gehen.
Ich brauche Schlaf, um das geschehene zu verarbeiten. 
Mehr als an allen Tagen bisher zusammen, aus diesem Grund konnte ich nichtmal mehr meinen Tag in mein Tagebuch niederschreiben, 
bei der hälfte bin ich eingeschlafen.

Es ist nun also der Nächste Tag angebrochen, wieder bin ich eine Stunde früher wach.
Das erste woran ich denke ist mein Tagebuch ich lese mir meinen gestrigen halbfertigen Eintrag nochmal durch.
"Und dann sah ich mich endlich so, wie ich schon immer von den anderen gesehen wurde."
Das war mein letzter Satz gestern. Ich fange lieber mal an noch die letzte Hälfte aufzuschreiben.
"...Sie sagte: "Du wirst morgen schon bereit sein zu mutieren."" 
Bei diesem Satz belasse ich es dann... alles weitere war nicht mehr wichtig.
Plötzlich kriege ich Gänsehaut, ich bin aufgeregt, ich will wissen was sie gemeint hat.
Mutieren? Was soll das heißen? Ist das gut oder nicht? Ich habe so viele Fragen.
Ich möchte die Antworten, am besten sofort. Ich kann nicht mehr warten.

Es ist 07:00, ich sitze schon im Saal, mein Reis ist schon auf dem Weg.
Innerhalb von nur 2 Minuten war ich fertig mit essen, das müsste wohl Rekordverdächtig sein.
Es lag aber nicht daran das ich enormen Hunger hatte, sondern mehr daran das ich so schnell es geht wieder in den Raum möchte.
Sobald man fertig gegessen hat, bekommt man die Spritzen und wacht im Raum auf.
Diesmal kommt aber niemand mit 4 Spritzen zu mir. Dieses mal, kommt Amanda in meine Richtung.
Sie hat nur eine einzige Spritze dabei, ich frage mich, was das alles hier soll.
"Hey Robin, hast du gut geschlafen?" Fragt sie ganz sanft.
"Naja, kann man so sagen." Ich wollte nicht viel mehr dazu ergänzen und schon kam die nächste Frage.
"Bist du bereit... für die... Mutation?"
Eine Antwort konnte ich nicht geben, sie nahm mich an der Hand und führte mich zum leeren weißen Raum.
Ohne viel zu sagen fesselte sie mich an Armen und Beinen, ich würde gern behaupten "Ich konnte mich nicht wehren!" 
Das stimmt so aber nicht, ich wollte mich nicht wehren, in Wahrheit wollte ich einfach nur wissen was genau sie mit der Mutation meinte.
Dann saß ich da also, auf dem Boden, gefesselt, vor Amanda. Sie setzte sich dann zu mir und schaute mir in die Augen: "Könnte weh tun."
Ohne darüber nachdenken zu können steckte schon die Spritze in meinem Hals, was war.. dieses komische Gefühl?
Ich fühle mich als würde ich fallen, ich falle, als wäre es unendliche tiefe.
Nein, falsch. Ich falle nicht, die Geschwindigkeit verschnellert sich. Was ist das verdammt?
Das ist kein fallen, ich werde.. gezogen... in die unendliche tiefe, nun erkenne ich es, da sind Hände um meinen Bauch.
Das sind dunkle und scharfe Hände, viel mehr, Klauen die mich immer schneller ziehen.
Nun fängt es an, es zieht in meiner Brust, als würde mein Herz eingequetscht werden. Das tut Weh.
Das ist der schlimmste Schmerz den ich jemals hatte, nun verteilt sich das auf meinen Gesamten Körper.
Der selbe schmerz an allen Körperteilen, Ich versuche zu schreien, doch ich kriege keine Luft, ich kann nicht schreien.
Nein ich kann nichtmal weinen, ich würde gerne heulend nach Hilfe rufen, aber ich kann nicht...
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Ende? Ich spüre keinen Schmerz mehr... war es das?
Ich öffne meine Augen, und sehe meine Hand an...
Alles noch Normal...: "Was sollte das all--" Es fängt wieder an... ich kriege wieder keine Luft mehr...
Es fängt wieder an weh zu tun, diesmal noch mehr als davor. Ich versuche meine Augen offen zu halten.
Ich schaue auf meine Hände und während ich diesen unerträglichen Schmerz habe erkenne ich etwas.
Meine Hand... sie verändert sich, Nein... nicht nur meine Hand... ich spüre wie sich mein gesamter Körper verformt.
Was ist das? Noch bevor ich mich an den Schmerz gewöhnen kann, kommt ein Neuer, dieses mal am Kopf.
Auf der Stirn, ich spüre da ein seltsames Stechen, was ist das... es fühlt sich an.. als würde ich ein Messer auf meine Stirn gestochen bekommen.
Ich weiß nicht mehr ob ich das noch länger aushalte. Dieser Schmerz wiederholt sich... wieder und wieder.
Insgesamt drei mal, an drei verschiedenen Orten meines Kopfes. Ich möchte diesen Schmerz nicht mehr ertragen.
Doch bevor ich mich darüber beschweren konnte begann schon der Nächste, einer schlimmer als der andere.
Zuerst an meinen Füßen, Es fühlte sich so an, als würden mir die Füße durch eine Axt abgetrennt werden und mit einer rostigen Nadel wieder angenäht.
Immer und immer wieder, ungefähr 23 mal am rechten, und 23 mal am linken Fuß.
Ich möchte anfangen zu weinen, ich kann aber nicht, das einzige was ich machen kann ist es, den Schmerz in mich hineinzufressen.
Und wieso ich es nicht kann? Meine Augen, ich fühle sie nicht mehr, sie verdrehen sich in alle Richtungen, es fühlt sich an als würden sie mir entnommen werden.
Ich will das alles nicht mehr, ich wünsche mir nurnoch das es aufhört.


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