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Kobato (Clamp)
Geschrieben von Katja
Dienstag, der 08. März 2011

Egmont Ehapa Verlag
6,50 (D) pro Band
Genre: Shojo


Klappentext

Um an den Ort ihrer Träume zu gelangen, muss das süße Mädchen Kobato den Herzschmerz der Menschen sammeln und in eine mysteriöse Flasche füllen. Der miesepetrige Plüschhund Ioryogi passt dabei genau auf, dass sie keinen Fehler macht!
Da dieser aber nicht laufen kann, passiert Kobato ein Missgeschick nach dem anderen, wenn sie Ioryogi wieder einmal irgendwo vergessen hat …


Rezension

Kobato Hanato hat einen Traum: Sie möchte an einen ganz bestimmten Ort. Aber um diesen Wunsch verwirklichen zu können, muss sie eine schwierige Aufgabe erfüllen. Sie soll zerbrochene Herzen in einer Flasche sammeln. Doch bevor sie damit beginnen kann, muss sie den Eignungstest bestehen, durch den sie an besagte Flasche gelangt. Ihr Prüfer und Punkterichter ist ein Plüschhund namens Ioryogi. Allerdings handelt es sich keineswegs um einen normalen Plüschhund: davon abgesehen, dass er sprechen kann, spukt er auch Feuer. Kobato gegenüber ist er sehr streng und sorgt so dafür, dass diese für das Leben in der Menschenwelt gewappnet ist, denn nur so wird es ihr gelingen, die zerbrochenen Herzen zu sammeln.

Im Lauf der Geschichte stellt Ioryogi Kobato verschiedene Aufgaben, durch die sie beweisen muss, wie gut sie sich in der Menschenwelt und mit deren Bräuchen auskennt. Erst wenn sie nach seiner Ansicht die volle Punktzahl dafür erhält, bekommt sie die Flasche, um mit dem Sammeln der zerbrochenen Herzen beginnen zu können. Jedoch versteht Kobato nicht besonders viel vom Leben eines Menschen und so geht Anfangs einiges schief. Schon als sie den Müll zur Sammelstelle bringen soll, stößt sie auf die ersten Probleme. Immerhin prangt hier ein Schild: „Je weniger Müll, desto besser!“ - da kann sie doch nicht noch mehr Müll dazu stellen. Was also tun?

Die junge Kobato hat ein reines Herz und hilft anderen, auch Fremden, wo sie nur kann. Deshalb kann Ioryogi auch immer nur für kurze Zeit böse auf sie sein, wenn sie sich wieder einen Fehler geleistet hat. Doch sie gibt nicht auf, denn sie möchte an den Ort ihrer Träume gelangen und dafür ist sie bereit, alles zu geben.

Im ersten Band ist bei den Charakteren noch keine Entwicklung zu sehen, Kobato lernt zwar ständig Neues dazu, aber das ändert nichts daran, dass sie bei einem neuen Thema wieder in ein Fettnäpfchen tritt. Und auch Ioryogi bleibt der übliche griesgrämige Lehrer. Es wird allerdings bereits deutlich, dass sich hinter der vorerst lieblichen und harmlos wirkenden Story weit mehr verbirgt: Kobato und auch Ioryogi haben noch einige Geheimnisse, denen der Leser Stückchenweise auf die Spur kommt. Neben der Geschichte der beiden Hauptprotagonisten werden Fans auf einige bereits bekannte Gesichter stoßen. In wieweit diese auch eine Rolle spielen bleibt abzuwarten.

Der Zeichenstil ist typisch Clamp und somit für Fans leicht zu erkennen. Die Charaktere haben feine Gesichter und lebendige Augen. Das Hauptmerkmal richtet sich auf die Personen, so dass es viele Panels komplett ohne Hintergrund gibt. Die Hintergründe, die jedoch gezeichnet wurden, sind sehr detailreich und liebevoll gestaltet. Mittlerweile hat die Zeichnergruppe zu ihrem Stil gefunden, die Proportionen sind gut getroffen und die verschiedenen Charaktere lassen sich ohne Probleme voneinander zu unterscheiden.


Fazit

Lasst euch von der scheinbar seichten und harmlosen Geschichte nicht in die Irre führen – auch wenn es sich oberflächlich nur um eine witzige und durchgedrehte Story zu handelnscheint, so stecken doch viel Gefühl und einige Geheimnise hinter dem Konzept dieser Serie.


Pro & Contra

+ Geheimnisse
+ schöner Zeichenstil
+ detailreiche Zeichnungen
+ humorvoll

- langsame Charakterentwicklung
- spärliche Hintergründe
- anfangs etwas seicht

Bewertung

Handlung: 3,5/5
Charaktere: 4/5
Zeichnungen: 5/5
Lesespaß: 3,5/5
Preis/Leistung: 3/5


Rezension zu "Wish"

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, der 09. März 2011
 

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