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Lasset die Kindles zu mir kommen
Geschrieben von Angelika
Mittwoch, der 04. Januar 2012

Zwischen gedrucktem Buch und E-Book: Das Weihnachtsgeschäft im Buchhandel nahm kurz vor dem Ziel Tempo auf. Insbesondere E-Reader waren laut Händleraussagen gefragt. Ein Kommentar von Sabine Cronau.

"Es ist vollbracht": Schreibt Hugendubel-Mitarbeiterin Dagmar Eckhardt in einem Blog-Eintrag vom 25. Dezember. Sie hat ihr 25. Weihnachtsgeschäft im Buchhandel hinter sich – bei dem die Branche nach ersten Hochrechnungen wenigstens an die Umsätze des Vorjahres anknüpfen konnte. War früher mehr Lametta? Eckhardt legt sich da nicht fest: "Jedes Weihnachtsgeschäft hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Stimmung." Die Saison 2011 sei "sehr traditionell" gewesen: "Im Vergleich zum letzten Jahr wollten die Kunden intensiv und persönlich beraten werden."

Dazu passt, dass das Weihnachtsgeschäft erst kurz vor dem Ziel so richtig Tempo aufnahm. Wer in letzter Sekunde noch ein Geschenk braucht, sucht eben eher Rat beim Buchhändler seines Vertrauens. Dazu passt aber auch, dass Jubelmeldungen der Online-Händler in diesem Jahr ausblieben – zumindest beim Printbuch. Und das, obwohl der Einzelhandelsverband Deutschland im Weihnachtsgeschäft von einer zehnprozentigen Wachstumsrate im Internet ausgeht. Und obwohl Bücher nach wie vor das beliebteste Geschenk der Deutschen sind.

Jede Menge Jubelmeldungen gab es dagegen bei den E-Reader-Verkäufen. Lasset die Kindles zu mir kommen: Nach diesem Motto wurde Amazons Lesegerät im deutschen Weihnachtsgeschäft zum hauseigenen Topseller. Ob der Geräte-Absatz auch dauerhaften E-Book-Absatz nach sich zieht? Ende 2012 wird sich der digitale Nebel lichten. Ein Buch taucht in Amazons Produkte-Top-Ten jedenfalls erst auf Platz sieben auf ("Eragon") – zwischen Videospielen, Musik, DVDs und Elektronik-Ware.

In den USA gehören übrigens "Gift Cards" zu den populärsten Geschenken. Für (Buch-)Händler sind Gutscheine aller Art ohnehin das perfekte Präsent. Denn viele werden nie eingelöst. Der Lebensmittelhandel profitiert vom "Pfandschlupf" nicht zurückgebrachter Plastikflaschen, der Geschenkehandel vom "Gutschein-Schlupf". Auch ein Geschäftsmodell – mit viel Lametta.


(Quelle: boersenblatt.net)
Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, der 04. Januar 2012
 

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