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Kenah Cusanit aus Leipzig gewinnt Literaturwettbewerb LITERATUR UPDATE 2012
Geschrieben von Judith
Mittwoch, der 15. August 2012

LITERATUR UPDATE 2012 zeichnet die junge Autorin Kenah Cusanit aus. Die Preisverleihung findet beim 32. Erlanger Poetenfest mit einer Laudatio der Jurorin und Autorin Kerstin Specht statt.  Veröffentlicht werden die ausgezeichneten Texte im Stellwerck-Verlag und bei neobooks.

Termin: Samstag, 25. August 2012, 16 Uhr
Begrüßung und Verleihung: Norbert Tessmer (Literaturstiftung Bayern, Vorsitzender STADTKULTUR, 2. Bürgermeister Stadt Coburg)
Laudatio: Kerstin Specht
Lesung: Kenah Cusanit
Senatssaal im Schloss, 1. OG, Schlossplatz 4, 91054 Erlangen

LITERATUR UPDATE nennt die Literaturstiftung Bayern ihren Literaturwettbewerb für junge Autorinnen und Autoren, deren Biografie oder Werk in einem Bezug zu Bayern steht. Alle zwei Jahre will der Wettbewerb die junge bayerische Literaturszene ausloten. LITERATUR UPDATE 2012 fragte unter dem Titel heute.gestern.morgen nach Geschichten aus dem Stadtalltag. Wie war es gestern? Und wie lebt man  heute? Was erwarten wir von morgen?

Die schon mehrfach ausgezeichnete junge Autorin Kenah Cusanit (1979 geb. im sachsen-anhaltischen Blankenburg) überzeugte mit ihrem Text die Jury und wurde mit dem mit 2000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet. Ihr Text "Macula in disco solis" verknüpft die private Situation eines jungen Mannes mit der Geschichte der Stadt Bayreuth. Das Schicksal der Synagoge wird verwoben mit den Problemen eines jungen Studenten auf Wohnungssuche, mit Galilei Galileo und Till Eulenspiegel, der oberfränkischen Festspielstadt und Leipzig, Wohnort der Erzählerin, die sich via Internet nach Bayreuth zoomt. Die Komplexität der historisch-menschlichen Bezüge, die präzise Bearbeitung des Themas und die sprachlich-literarische Qualität der essayistisch gefärbten Erzählung gaben den Ausschlag für die Auszeichnung.

Kenah Cusanit studierte Altorientalische Philologie (Sumerisch, Babylonisch, Hethitisch), Ethnologie und Afrikanistik und lebt in Leipzig und Bayreuth. 2008 fing sie an Essays, Gedichte und Erzählungen zu veröffentlichen. Hierfür erhielt sie unter anderem ein Lyrikstipendium des Landes Brandenburg (2009), den Feldkircher Lyrikpreis (2010), ein Stipendium der Autorenwerkstatt Prosa des LCB (2011), ein Aufenthaltsstipendium des Kunstfördervereins Donnersberg (2012) und ein Arbeitsstipendium der Sächsischen Kulturstiftung (2012). Ihre Texte sind bisher unter anderem im "Jahrbuch der Lyrik" und in den Literaturzeitschriften "Sprache im technischen Zeitalter", "EDIT" und "manuskripte" erschienen. Einige ihrer Gedichte wurden ins Polnische übersetzt.

"Macula in disco solis" wird in der Anthologie LITERATUR UPDATE 2012 - heute.gestern.morgen Geschichten über den Stadtalltag veröffentlicht. Darin finden sich noch neun weitere Kurzgeschichten von jungen Autorinnen und Autoren zwischen 21 und 35 Jahren, die die Jury aus 87 Einsendungen auswählte:

Lene Albrecht (Berlin) "Eingemachte Bronze nach dem Fall"
Florian L. Arnold (Ulm) "Der heilige Antonius von Pasing"
Karoline Griebner (Berlin) "In ruhiger Nachbarschaft"
Heinz Helle (München) "In der U-Bahn"
Aleksandra Miladinovic (München) "Zehn, zwanzig Jahre später"
Tobias Roth (München) "Rundgang"
Lukas Spranger (Naila) "Aus dem Leben eines Zwei-Euro-Stücks"
Stefan Vidovi? (München) "Süd"
Anja Zeltner (Erlangen) "Weil sich der Freitag wie ein Sonntag anfühlt"

Zu den Autorenporträts

Straßenzüge und Wohnungen, Parks und Wälder, Straßenbahnen, Busse und Geschäfte - Bühnen für Kindheits- und Liebesgeschichten, ungeschönte Alltagsbeobachtungen: Während das sozialistische Denkmal vor ihrem Fenster abgerissen wird, verliert sich eine Frau im Apfelmuskochen, eine andere beim Nachbarn in Paris. Jugendliche streifen durch ihr  Plattenbauviertel, Spaziergänger philosophieren über ihre idyllische Heimatstadt Trudering. Wir fahren mit der New Yorker U-Bahn zur Arbeit, tauchen ein in eine bayerische Wirtshauskindheit und in das Leben zweier jugoslawischer Gastarbeiterkinder, die in einem Münchner Eisenbahnerviertel groß werden. Aus der Perspektive einer Zwei-Euro-Münze erleben wir, wie sich Geld seinen Weg durch die Stadt bahnt: vom Zigarettenautomat zur Dönerbude, vom Anzugträger zum Obdachlosen.

Die Anthologie ist auf www.neobooks.com als E-Book sowie als Print-Version im Buchhandel (Stellwerck Verlag Würzburg, ISBN: 978-3-941949-02-7) erhältlich.


(Quelle: Pressemitteilung)

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, der 15. August 2012
 

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