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Stefanie Maucher (09.06.2013)
Geschrieben von Judith
Sonntag, der 09. Juni 2013

Interview mit Stefanie Maucher

stefanie maucherLiteratopia: Hallo Stefanie! Stell Dich doch bitte unseren Lesern kurz vor. Wer bist Du und was schreibst Du?

Stefanie Maucher: Mein Name ist Stefanie Maucher und ich tummle mich schreibenderweise im Thriller- und Horrorbereich. Von mir erschienen inzwischen schon mehrere Bücher. „Franklin Gothic Medium“ war mein erstes Buch, veröffentlicht als Indie. Dem folgte“ Ferropolis“, eine Kurzgeschichte, mit der ich in einem Krimiwettbewerb so erfolgreich war, dass die ersten Verlage auf mich aufmerksam wurden. Diese Story baute ich unter Anleitung von fachkundigem Lektorat zur Novelle aus und debütierte damit, unter dem Titel „Kalte Berechnung“, beim dotbooks-Verlag. In den nachfolgenden Monaten schrieb ich dann „Fida“, einen abgrundtief bösen Thriller.  Meine „Schreibe“ ist zumeist spannend, düster und hart.

Privat bin ich, anders als meine Bücher vermuten lassen, ziemlich lustig, humorvoll und nett. Ich bin 36 Jahre alt, habe zwei Teenie-Töchter, einen Lebensgefährten und 2 Katzen, lebe momentan noch in Baden-Württemberg und plane seit längerem meinen Umzug nach Leipzig. Das wird meine neue Wahlheimat, nach den Sommerferien.

Literatopia: Im März ist Dein neuer Thriller „Fida“ erschienen – was kannst Du interessierten Lesern darüber verraten?

Stefanie Maucher: „Fida“ greift eigentlich wieder dieselbe Thematik auf, wie schon „Kalte Berechnung“. Der ganzen Story liegt die Frage zugrunde: „Wie würde ich reagieren, was würde ich tun, wenn jemand meinem Kind etwas antut?“. Fida handelt von der Entführung eines 13-jährigen Mädchens, das nach einem Nachmittag in der Bücherei nicht mehr nach Hause kommt.  In diesem Thriller vermische ich verschiedene Handlungsstränge und Sichtweisen und erzähle so die Geschichte eines wahren Monsters in Menschengestalt. Ich gebe dem Leser aber nicht nur einen Einblick in den Kopf dieses sadistischen Psychopathen, den ich mir glücklicherweise nur erdacht habe, sondern auch in den des Opfers und vor allem in den der verzweifelten Mutter, die zu Beginn des Buches bereits seit über einem Jahr auf der Suche nach ihrem Kind ist. Fida befasst sich natürlich mit dem Täter und dem Opfer, doch das Buch beleuchtet auch eindringlich, wie weitreichend ein einzelnes Verbrechen sein und dass es mehr als nur eine Existenz vernichten kann. In Fida gibt es massig Kollateralschaden.

Literatopia: Wie bist Du vorgegangen, um den Psychopathen glaubhaft darzustellen? Steckt da viel Recherchearbeit dahinter? Oder hast Du praktischerweise jemanden, Du fragen konntest?

Stefanie Maucher: Das klingt nun vielleicht besonders schräg, aber: Für so was muss ich gar nicht recherchieren.  Um einen glaubhaften Psychopathen zu kreieren muss man eigentlich nur (gedanklich) die eigenen ethischen Vorstellungen, das was man gut und richtig findet, über Bord werfen. Man muss sich überlegen: „Wenn ich einen irgendwie total abartigen Wunsch hätte (bestenfalls hat man schon im Sinn, welcher Art der sein soll), den ich unbedingt erfüllen wollen würde, was brächte das mit sich, in aller Konsequenz?“  Psychologische Zusammenhänge interessieren mich ohnehin, seit ich denken kann. 

fidaTom ist im Grunde genommen recht simpel angelegt: Ein egoistischer, narzisstischer Sadist und Soziopath, absolut unfähig und auch gar nicht gewillt, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und sich dadurch womöglich den Spaß verderben zu lassen. Er ist bereit, über Leichen zu gehen, um eben diesen zu haben. Denn wie toll kann sein Leben schon sein, wenn er seine größten Wünsche unerfüllt lässt, nur weil andere vielleicht weniger witzig finden, was damit einhergeht, als er selbst? Umfangreichere Recherchen werden eher dann nötig, wenn man sich einer bestimmten Psychose widmet. Dann sollte man schon auch die Symptome und das Krankheitsbild kennen.

Viel mehr Recherche steckt in anderen Details. Zum Beispiel recherchierte ich gründlich, an welchem Tag 2012 der Sonnenuntergang auch tatsächlich um die Uhrzeit stattfand, zu der ich Laura in der Dämmerung nach Hause schicke, wo sie nie ankommt. Oder welcher Druckluftnagler tatsächlich eine so durchschlagende Kraft hat, wie ich sie szenisch benötige. Auch wenn es um polizeiliche Ermittlungen geht, recherchiere ich gründlich. Und da habe ich tatsächlich einen Insider bei der Kripo, den ich anrufen kann, wenn ich eine Frage habe, die mir das Internet nicht genau genug beantworten kann.

Literatopia: Was reizt Dich persönlich an Thrillern? Liest Du das Genre selbst gerne? Und wo liegen Deiner Meinung nach die Herausforderungen eines guten Thrillers?

Stefanie Maucher: Ich scheine eine Art morbides Interesse für menschliche Abgründe zu haben. Mich haben schon immer die Schattenseiten und Grautöne in der menschlichen Persönlichkeit interessiert. Kein Mensch ist nur gut, oder nur schlecht. Dazwischen gibt es alles Mögliche, das meist mit Egoismus oder dem Fehlen von solchem zu tun hat. Jeden Menschen kann man, rein theoretisch, an einen Punkt bringen, an dem er so in die Ecke gedrängt ist, oder vielleicht etwas so sehr will, dass er von dem Verhalten abweicht, das der Norm entspricht und ethisch und moralisch korrekt ist. Selbstschutz, Liebe, Hass oder Gier sind die häufigsten Triebfedern für jegliche Verbrechen. Ich finde das hochinteressant und beschäftige mich gerne damit. Egal, ob selbst lesend, oder eben schreibend. Schon mit 14 hatte ich Stephen King für mich entdeckt und schmökere mich seitdem begeistert durch Horrorgeschichten oder Thriller. Die Herausforderung eines guten Thrillers besteht für mich darin, die Spannung nicht nur aufzubauen, sondern sie darüber hinaus auf einem konstant hohen Level zu halten. Das Buch muss mich gefangen nehmen, ich muss wissen wollen, was mich auf den nächsten Seiten, im nächsten Kapitel und am Schluss erwartet. Und zwar so sehr, dass ich es am Liebsten nicht aus der Hand legen möchte, bis ich auf der letzten Seite angekommen bin. Am meisten mag ich jene Geschichten, die mich so mitnehmen, dass ich es einerseits kaum ertrage, weiterzulesen – aber trotzdem nicht anders kann.

Literatopia: Hast Du vielleicht ein Beispiel? Welcher Roman hat Dich so sehr gefesselt, dass Du ihn am Stück durchlesen musstest?

Stefanie Maucher: Das empfinde ich nun als schwierige Frage. Ich lese flott und habe mehr als nur ein Buch in einem Rutsch durchgelesen. Manchmal sogar die weniger Guten. ;) Sehr fesselnd fand ich in jüngster Zeit „Raum“ von Emma Donoghue. Es ist sprachlich ungewöhnlich und vielleicht darum nicht jedermanns Sache. Der eigenwillige Stil entspricht der Ausdruckskraft eines fünfjährigen Kindes, das mit seiner Mutter in einem von der Außenwelt abgeschotteten Raum aufwächst. „Raum“ ist für ihn die Welt, seine Mutter der einzige Mensch, den er je zu Gesicht bekam – abgesehen von ihrem Entführer. Er wurde geboren in „Raum“, lebt darin und „die Welt draußen“ findet für ihn im Fernsehen statt. Das Buch erzählt eine grausame, abartige Geschichte, geht dabei jedoch tief ans Herz, ist emotional und berührend. Ich gestehe: Manches darin fand ich so traurig-schön, dass ich weinen musste.

stefanie maucher2Literatopia: Warum hast Du Dich entschieden, „Fida“ selbst zu veröffentlichen? Wo siehst Du die Chancen und Risiken bei Indie-Publikationen?

Stefanie Maucher: Zuerst war „Fida“ als Verlagswerk gedacht, bekam aber ein Vertragsangebot, das mich nicht so richtig überzeugte. Da das „Projekt Fida“ zu diesem Zeitpunkt schon fast abgeschlossen war, wagte ich dann lieber den Sprung ins kalte Wasser und veröffentlichte verlagsunabhängig, belieferte den Markt über neobooks und Createspace. Das fand ich verlockender, als womöglich monatelang auf Verlagssuche zu sein. Das Risiko bei einer solchen Publikation ist, dass man es alleine vielleicht nicht schafft, den eigenen Titel, selbst wenn er gut ist, für das Publikum sichtbar zu machen und er am Ende nur vor sich hindümpelt. „Fida“ war nun 2 Monate völlig unabhängig und verkaufte sich ziemlich gut. Nun gibt es wieder eine Veränderung: „Fida“ verlässt partiell den Selfpublishing-Bereich. Ich habe einen Printverlag gefunden, der meine Vorstellungen und Wünsche in Rekordzeit umsetzt und eine Verlagsausgabe in den regulären Buchhandel bringt. „Fida“ wird schon im Juli beim Luzifer-Verlag erscheinen. Nur Amazon werde ich weiterhin unabhängig bedienen. 

Warum ich mich nun dafür entschieden habe? Weil das Buch so ein qualitatives Upgrade in Form einer noch besseren Aufmachung bekommt und eine viel weitere Verbreitung erfährt. Inhaltlich ändert sich nichts und auch mein Covergirl wird vom Verlag übernommen. Ich habe sozusagen einen Partner gefunden, der mein Buch so umsetzt und vertreibt, wie ich es mir wünsche, was allein über Createspace aber nicht machbar war. Im Printbereich würde ich mir noch bessere Möglichkeiten für Autoren wünschen, um das eigene Buch für den gesamten Handel verfügbar zu machen.

Literatopia: Du bist Teil des Qindie-Autorenkorrektivs – erzähl uns Doch bitte etwas über das Projekt. Was genau ist Qindie?

Stefanie Maucher: Qindie wird –vielleicht war unser Ton im Manifest etwas provokant –von manchen missverstanden, als eine Kontrollinstanz, mit der wir uns über andere Indie-Bücher erheben wollen. Dabei sind wir eigentlich nur ein bunt durch alle Genre gemischter Autorenhaufen, der mit hoch erhobenem Kopf sagt: Unsere Bücher sind auch nicht schlechter, als Bücher, die von Verlagen herausgebracht werden!

Jedem von uns ist im Verlauf unseres Indie-Daseins aufgefallen, dass die Tatsache, keinen Verlag zu haben, bei manchen Leuten zu einer Art Vorverurteilung führt. Die Palette reicht von „ist bestimmt Schrott“, über „sind bestimmt zu viele Fehler drin“, bis hin zu „das wollte wohl kein Verlag“.  Dabei, wie man an mir selbst sieht, kann es auch ganz andere Gründe haben, weshalb man unabhängig publiziert. Automatisch wird das Buch durch solche Vorurteile negativ behaftet. Dagegen wollen wir sozusagen gemeinsam anstinken und es den Lesern einfacher machen, qualitativ gut gemachte Indie-Bücher, die rechtschreibkorrigiert sind, die ordentlich formatiert wurden …, in Zukunft leichter zu finden. Um das sicherzustellen, durchlaufen Bücher bei uns eine Vorkontrolle. Unsere Mitglieder, zu denen Autoren, Blogger, Lektoren und Leser gleichermaßen gehören, sehen sich die Indie-Bücher an, deren Autoren sich freiwillig mit unserem gemeinsamen Logo, dem Qindie-„Q“ auf dem Titel, präsentieren möchten. Die Bücher, die uns überzeugen können, landen danach in unserem Regal.

Literatopia: Wie bist Du auf Qindie aufmerksam geworden? Und wie war der erste Monat?

Stefanie Maucher: Auf Qindie wurde ich durch eine Kollegin aufmerksam, die mich zu diesem Projekt einlud, als es sich noch in der Gründungsphase befand. Ich fand die Idee toll, die hinter Qindie steckt – der Gedanke, man könnte gemeinsam mehr erreichen. Wir teilen unser Knowhow und unsere Kontakte, holen Buchschaffende aus anderen Bereichen wie Lektorat und Layout an Bord, und erschaffen zusammen ein Netzwerk,  das es uns einfacher macht, beruflich nützliche Informationen oder Mitarbeiter zu finden. Und im Idealfall natürlich auch neue Leser.

Der erste Monat war spannend. Wie erwartet, wurde Qindie nicht von allen positiv aufgenommen. Schnell machten sich Bedenken breit, wir würden damit den Markt begrenzen, Autoren ohne „Q“ chancenlos machen, oder behaupten, nur Bücher mit „Q“ wären gut. Dabei ist das doch Quatsch. Das wäre, als würde man jedem Autor, der bei „Verlag XY“ ist, unterstellen, er würde damit doch ganz automatisch behaupten, alle Bücher von anderen Verlagen wären nur Schrott.

eiskalte berechnungLiteratopia: Du hast bereits Erfahrungen in verschiedenen Berufen gesammelt – als was hast Du Dich unter anderem betätigt? Und würdest Du sagen, diese Erfahrungen helfen Dir beim Schreiben?

Stefanie Maucher: Alles was man erlebt, hilft beim Schreiben, denke ich. Tolle, interessante Erfahrungen ebenso, wie die weniger schönen Ereignisse. Unter anderem habe ich gekellnert, was einem interessante Einblicke gewährt, denn manchmal ist man hinter einer Bar nicht nur Getränkelieferant, sondern auch „seelischer Mülleimer“. So bekommt man einiges mit. Ich habe schon auf Volksfesten im knappen Dirndl gearbeitet, bin aber auch „seriöseren Tätigkeiten“ nachgegangen. Zum Beispiel baute ich ein paar Jahre lang Baumärkte um, deutschlandweit, die sich gerne ein wenig modernisieren und optisch rundum erneuern wollten. Andere Jahre hingegen verbrachte ich zu Hause und zog meine Kinder groß, ganz dem traditionellen Bild einer Mutter entsprechend.

Literatopia: Unsere beliebte Standardfrage, die allen Lesern unter den Nägeln brennt: Wie bist Du überhaupt zum Schreiben gekommen? Gab es einen besonderen Moment, von dem Du uns berichten magst?

Stefanie Maucher: Ein wenig sprachgewaltig war ich schon immer. Aber vor wenigen Jahren, in einer etwas schwierigen Phase meines Lebens, brauchte ich dringend eine Beschäftigung. Mein Lebensgefährte musste nach einem schweren Unfall längere Zeit ins Krankenhaus. Um zu Hause nicht durchzudrehen und vor Sorge zu vergehen, schrieb ich an einem Textstück weiter, ein paar wenigen Absätzen, die mein Freund in einem Dokument hinterlassen hatte. Total ungeplant entwickelte sich daraus, weil es einfach großen Spaß machte und wirklich ablenkte, mein erster Roman. Das brachte mich auf den Geschmack und danach begann ich schnell damit, mich als Autorin zu professionalisieren.

Literatopia: Bereits mit 13 hast Du Dich ins Horrorgenre verliebt – welcher Autor hat es Dir besonders angetan? Und hat der Horror Dir als junges Mädchen nicht schlaflose Nächte bereitet?

Stefanie Maucher: Allen voran müsste ich eigentlich Stephen King nennen, denn seine Werke dominieren mein Bücherregal. Man findet aber auch viel von Marion Zimmer-Bradley, Assimov und etlichen anderen Autoren darin. Mit Abstand am Meisten begeisterte mich aber das Werk eines bei uns gar nicht so bekannten Autors: Mark Z. Danielewski. In sein „House of Leaves“ habe ich mich regelrecht verliebt und gestehe neidisch: Das hätte ich gern selbst geschrieben!

Und nein, Horror, der aus Büchern stammt, bereitete mir noch nie schlaflose Nächte. Allerdings gab es einen Film, der mir als Kind Alpträume bescherte: „Die Körperfresser kommen“, mit Donald Sutherland in der Hauptrolle. Diesen Film finde ich heute noch beklemmend. 

Literatopia: Auch für Science-Fiction bist Du zu haben. Bevorzugst Du techniklastige Weltraumabenteuer oder eher futuristische Gesellschaftsentwürfe? Was hältst Du vom derzeitigen Trend der Jugend-Dystopien?

Stefanie Maucher: Ich liebe Dystopien, den Trend finde ich super.  Gesellschaftliches und Zwischenmenschliches finde ich prinzipiell spannender, als zu technik-belasteten Kram. Ich mag aber auch die Klassiker, wie z.B. Orwells 1984. Außerdem fand ich gerade im Science Fiction Bereich die Titel schon immer toll. „Träumen Adroiden von elektrischen Schafen?“, das Originalbuch zum weitaus bekannteren Film „Blade Runner“, ist da ein gutes Beispiel. Wie kann man ein Buch mit einem solchen genialen Titel nicht lesen wollen?

Literatopia: Was wird uns in naher Zukunft von Dir erwarten? Woran arbeitest Du gerade? Und wo kann man Dich dieses Jahr live erleben?

franklin gothic mediumStefanie Maucher: In naher Zukunft kommen 2 Anthologien bei kleinen Verlagen heraus, zu denen ich jeweils eine Kurzgeschichte beitrug. Das sind kleine Publikationen, an denen ich quasi nichts verdiene, aber darauf baue, dass die Geschichten so gut sind, dass sie neue Leser auch zu meinen anderen Werken führen werden. Unterdessen arbeite ich am nächsten Roman, der diesmal nicht nur sehr glaubhaft und realistisch sein wird, womit ich meinen Lesern ja gerne unter die Haut gehe, sondern auch eine Prise Mystery mit sich trägt. Ich habe eine fantastische Location gefunden, an der ich die Handlung ansiedle, ein altes Tower-House auf einer Gezeiteninsel vor der schottischen Küste. Dort schaffe ich, vor grandioser Kulisse, eine Art eigene Highland-Saga, über einen alten Lord, der vor ein paar Jahrhunderten, beim ersten Tod auf dem Schlachtfeld, zufällig herausfand, was nach dem Tod passiert und wie man ihn noch ein Weilchen umgehen kann. Es wird eine weibliche, mütterliche Hauptfigur geben, die sein Geheimnis aufdeckt und man darf sich jetzt schon fragen, ob es ihr gelingt, die ihr anvertrauten Körp… ähm, Kinder zu retten. In meinem Kopf ist die Story schon fertig, nun muss ich sie nur zu Papier bringen.

Literatopia: Herzlichen Dank für das schöne Interview!


Autorenfotos: Copyright by Stefanie Maucher

Autorenhomepage: http://stefaniemaucher.jimdo.com/


Dieses Interview wurde von Judith Gor für Literatopia geführt. Alle Rechte vorbehalten.
Zuletzt aktualisiert: Sonntag, der 09. Juni 2013
 

Kommentare  

#1 Sympathische Interviews schön und gut - aber wie sieht die Realität aus?Rosalinde 2013-07-17 19:01
Ich mag Interviews, ich lese gerne und mir macht es Spaß, etwas über Autoren zu erfahren. Wenn das Geschriebene mit der Realität nicht mehr in Einklang zu bringen ist, werde ich aber schon mal misstrauisch.

Wer sich die Facebook-Seite der Autorin mal anschaut oder sich in andere Plattformen einloggt, auf denen sie Mitglied ist, wird sehen, dass die Dame ganz schön "herumpöbelt".

Kritik verkraftet sie ebenfalls nicht sehr gut. Es ist schade, wenn man unzufriedenen Lesern nicht zuhört, sondern sie beschimpft und beleidigt. Da reißt so ein Interview das auch nichts mehr raus.

Sorry, die Sympathienummer zieht hier bei mir nicht mehr.

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