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SV-Special: Teil V (Jennifer Schreiner und Arthur Gordon Wolf)
Geschrieben von Judith
Freitag, der 07. August 2009

Schattenversuchungen-Special: Teil V

Jennifer Schreiner

Literatopia: Wie bist Du dazu gekommen, eine Geschichte zur Anthologie beizusteuern? Und warst Du schon des Öfteren in düster-erotischen Gefilden unterwegs oder war das Dein erster Ausflug?

Jennifer Schreiner: Tatsächlich kennen Alisha und ich uns seit einigen Jahren, und da mein Haupt-Genre zur Zeit erotische Fantasy, bzw. Fantasy Romance ist - meine letzten drei Romane beschäftigen sich allesamt mit dem Thema sinnliche Verführung durch Vampire/Dämonen -, hat sie mich gefragt, ob ich nicht eine Kurzgeschichte zum Thema „Schattenversuchungen“ beisteuern will.
Natürlich wollte ich!

Literatopia: Woher stammt die Idee zu Deiner „Schattenversuchungen“-Geschichte? Hast Du eine komplett neue geschrieben oder vielleicht eine ältere Geschichte umgearbeitet, die für diese Anthologie beinahe wie geschaffen war?

Jennifer Schreiner: Alisha hatte die Geschichte schon 2003 oder 2004 in den Händen, aber damals gab es noch keinen passend Verlag.
Aber die Geschichte gefiel ihr, und so habe ich den Text erst einmal in die Schublade zurückgepackt und gewartet.
Es hat mich sehr gefreut, als Alisha dann auch konkret nach der Geschichte von damals gefragt hat – sie war einfach perfekt für diese Anthologie.

Literatopia: In der Buchbeschreibung heißt es: „Folgen Sie uns auf die düster-phantastischen Pfade der Lust, des Schmerzes und der Erfüllung.“ Trifft das auch auf Deine Geschichte zu? Und was ist für Dich persönlich eine „Schattenversuchung“?

Jennifer Schreiner: Eine „Schattenversuchung“ ist für mich eine Versuchung, der man nachgibt, obwohl man sich nicht sicher ist, dass Richtige zu tun. Man gibt vielleicht sogar nach, obwohl man weiß, dass es falsch ist. Aber die Versuchung ist einfach zu groß, um zu widerstehen.
Und ja!
Ich denke die Buchbeschreibung passt auf jede Geschichte der Anthologie.

Literatopia: Wie gefallen Dir die Bilder in „Schattenversuchungen“? Empfindest Du sie als passend zu den Geschichten? Die Aufmachung an für sich ist ja sehr edel und künstlerisch – trifft das Deinen Geschmack? Hältst Du diese Umsetzung in den „Schattenversuchungen“ für gelungen?

Jennifer Schreiner: Ich finde die Bilder erschreckend schön, weil sie so gut zu den Geschichten passen.
Sie sind sehr intensiv und trotz aller Freizügigkeit erotisch.

Literatopia: Hast Du die Geschichten der anderen Autoren alle gelesen? Erotik ist ein weites Feld – wie gefällt dir das Gesamtkonzept der Anthologie? Warum sollte man sich Deiner Meinung nach das Buch kaufen?

Jennifer Schreiner: Ja, tatsächlich habe ich direkt nach Eintreffen des Buches die anderen Geschichten verschlungen. Ich finde das Gesamtkonzept sehr gelungen, weil so unterschiedliche Texte und sinnliche Spielarten dabei sind.
Genau darum würde ich das Buch empfehlen: Es bietet für jeden Geschmack etwas und jeder Leser wird eine neue Lieblingsgeschichte finden.


Arthur Gordon Wolf

Literatopia: Wie bist Du dazu gekommen, eine Geschichte zur Anthologie beizusteuern? Und warst Du schon des Öfteren in düster-erotischen Gefilden unterwegs oder war das Dein erster Ausflug?

Arthur Gordon Wolf: Alisha Bionda fragte mich, ob ich Interesse an diesem Projekt hätte. Wir kennen uns schon seit vielen Jahren und ich war schon in einigen von Alishas editierten Anthologien vertreten. („Wellensang“, „Das Geheimnis des Geigers“, „Fenster der Seele“, „Dark Ladies II“) Alisha kennt auch meine Roman- Trilogie „Katzendämmerung“ aus ihrer frühesten Phase und wusste daher, dass ich auch düster-erotische Texte verfasse.

Literatopia: Woher stammt die Idee zu Deiner „Schattenversuchungen“-Geschichte? Hast Du eine komplett neue geschrieben oder vielleicht eine ältere Geschichte umgearbeitet, die für diese Anthologie beinahe wie geschaffen war?

Arthur Gordon Wolf: Meine Story ist schon einige Jahre zuvor entstanden. Mich reizt generell das Thema der erotischen Obsession. „Oh, Geliebte!“ ist eine (für mich sehr untypisch) kurze Geschichte, die den psychotischen Geist eines Stalkers beleuchtet.

Literatopia: In der Buchbeschreibung heißt es: „Folgen Sie uns auf die düster-phantastischen Pfade der Lust, des Schmerzes und der Erfüllung.“ Trifft das auch auf Deine Geschichte zu? Und was ist für Dich persönlich eine „Schattenversuchung“?

Arthur Gordon Wolf: Mein Beitrag ist nur höchst subtil als ‚erotisch‘ zu bezeichnen, da er sich eher mit dem Fetisch-Aspekt, der Verfolgung der begehrten Person, den Wahnvorstellungen des Stalkers und den vermeintlich erotischen Signalen des nichtsahnenden Opfers auseinandersetzt. Erfüllung und Schmerz definiere ich auf meine ganz besondere Weise.
Eine „Schattenversuchung“ ist für mich eine ‚amour fou‘, eine erotische Anziehung, eine Versuchung, der man sich einfach nicht entziehen kann, obwohl man eigentlich den tragischen Ausgang bereits voraus ahnt.

Literatopia: Wie gefallen Dir die Bilder in „Schattenversuchungen“? Empfindest Du sie als passend zu den Geschichten? Die Aufmachung an für sich ist ja sehr edel und künstlerisch – trifft das Deinen Geschmack? Hältst Du diese Umsetzung in den „Schattenversuchungen“ für gelungen?

Arthur Gordon Wolf: Ich empfinde die Bildmontagen von Crossvalley Smith als äußerst gelungen und in höchstem Maße erotisch! Da man sogar eigene Bildvorstellungen äußern konnte (zumindest in meinem Fall), demonstrieren die Illustrationen eine zuweilen schon als empathisch zu nennende Beziehung des Künstlers zu den Texten.

Literatopia: Hast Du die Geschichten der anderen Autoren alle gelesen? Erotik ist ein weites Feld – wie gefällt dir das Gesamtkonzept der Anthologie? Warum sollte man sich Deiner Meinung nach das Buch kaufen?

Arthur Gordon Wolf: Selbstverständlich habe ich alle im Band vertretenen Erzählungen gelesen, man will doch wissen, welche erotische Nuance die Mit-Autoren besonders betont haben. Das ästhetisch-inhaltliche Gesamtkonzept sagt mir sehr zu.
Jeder, der ein Faible für subtile Erotik, düstere Phantastik und Fantasy hat und ‚nebenbei‘ auch Wert auf geschmackvolles Design und Layout legt, sollte hier zugreifen. Durch die Illustrationen von Crossvalley Smith wird der Band zu einer düster-erotischen Reise für Geist und Auge.


Schattenversuchungen-Special: Teil I (Christoph Marzi und Tanya Carpenter)

Schattenversuchungen-Special: Teil II (Aino Laos und Linda Koeberl)

Schattenversuchungen-Special: Teil III (Barbara Büchner und Ascan von Bargen)

Schattenversuchungen-Special: Teil IV (Michael Schmidt und Hermann Agis)

Schattenversuchungen-Special: Teil VI (Guido Krain und Klaus-Peter Walter)

Schattenversuchungen-Special: Teil VII (Reimund Neufeld und Karl-Georg Müller)

Schattenversuchungen-Special: Teil VIII (Alisha Bionda (Hrsg.))

Schattenversuchungen-Special: Teil IX (Crossvalley Smith)

Bild: Copyright by Crossvalley Smith

Rezension zu "Schattenversuchungen"

Buchvorstellung


Diese Interviews wurden von Judith Gor für Literatopia geführt. Alle Rechte vorbehalten.
Zuletzt aktualisiert: Sonntag, der 21. März 2010
 

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