Helge Vogt und Hubertus Rufledt (24.07.2013)

Interview mit Helge Vogt und Hubertus Rufledt

helge vogtLiteratopia: Hallo Hubertus, hallo Helge! Kürzlich ist bei Carlsen der erste Band Eurer Comicreihe „Alisik“ erschienen. Könntet ihr für unsere Leser kurz umreißen, was sie erwartet?

Helge Vogt: Hallo Judith! :)

Hubertus Rufledt: Alisik ist die Geschichte eines toten Mädchens, das zusammen mit fünf Schicksalsgenossen auf einem alten Friedhof ihr Dasein fristet. Nach Auskunft von Sichel-Michel, einem Boten des Herrn Todt, ist über ihr weitere Bestimmung noch nicht entschieden worden: Ob die sechs nämlich in die Lichtwelt (sprich Himmel) dürfen oder ins Dunkelreich (Hölle) müssen. In dieser Situation nun trifft Alisik auf einen blinden Jungen, der infolge eines Unfalls die Gabe hat, sich mit Verstorbenen, sprich Geistern, unterhalten zu können. Mehr noch: Er kann sie  geradezu körperlich wahrnehmen. Und beide fühlen sich schon bald zueinander angezogen.

Literatopia: Wie kommt Alisik mit ihrem Tod zurecht? Und wer unterstützt sie im ihrem Leben als Geist? Kann man sie überhaupt als Geist bezeichnen?

rufledt hubertusHubertus Rufledt: Zunächst kann sich Alisik mit der Tatsache, dass sie tot ist, nur schwer abfinden. Ein Verhalten, dass für jede Leserin und jeden Leser sicher nur allzu verständlich ist, denn wer will schon gerne tot sein. Bis Alisik dann ihre - nennen wir es mal so - neue Form einer Existenz akzeptiert, durchschreitet sie verschiedene Stadien eines Erkenntnisprozesses. Von zunächst Ablehnung und Verweigerung über Verwirrtheit und Verzweiflung bis schließlich hin zur Akzeptanz des Unabwendbaren. Unterstützt in ihrem Leben als Geist - doch, als solche könnte man sie durchaus bezeichnen - wird sie dabei von den anderen fünf Bewohnern des Friedhofs.

Helge Vogt: Wir nennen die Friedhofsbewohner Postmortale. Man könnte auch von Geistern oder Zombies sprechen, wobei es keinen körperlichen Verfall gibt: Also Alisik wird nicht in Heft 2 das Ohr in die Suppe fallen oder so… ;) In besonders emotionalen Momenten sieht man auch kleine Flügelchen an den Schultern der Postis, was ihnen eine engelhafte Gestalt gibt. Alisiks erste Bezugspersonen sind dann auch die fünf Postis vom Friedhof: Der Knochenmann Frings (ein ehemaliger Artist), der General mit Loch im Bauch, Ottilie Samtkraut (die Oma im Rollstuhl), Hitzkopf (der Pastor mit Flamme auf dem Kopf) und Spitzhut mit seinem Strohpuppen-artigen Aussehen, der nie ein Wort von sich gibt. Als Alisik Ruben kennenlernt, hängt sie viel lieber mit ihm ab, denn ein cooler Junge ist natürlich interessanter als die Zombies vom Friedhof, die teilweise schon mehr als 100 Jahre tot sind. Die Treffen mit Ruben gestalten sich aber auch alles andere als einfach, denn Alisik „lebt“ nur in der Nacht nach Sonnenuntergang. Außerdem darf sie eigentlich nicht vom Friedhof weg … Sie hat aber immer ein paar „super“ Ausreden für Ruben parat. ;)

Literatopia: Zwei Herren, die sich der düsteren Romantik widmen – wie seid Ihr dazu gekommen, einen romantischen Comic im Gothic-Stil zu machen?

Helge Vogt: Die Grundidee kam mir vor einigen Jahren. Alisik war ursprünglich als ein kleiner Kurzfilm gedacht. Deshalb bin ich auch besonders froh, dass ich zum Start ein paar kleine Trailer animieren konnte. Mein Kumpel Jochen Feldkötter hatte schon damals erste Versionen der tollen Musik gemacht.

Hubertus Rufledt: Konkret war es so, dass Helge Bilder von einem Mädchen und einem Friedhof gezeichnet hatte. Es gab da also die Grundidee "Mädchen - vielleicht tot? - erwacht plötzlich auf einem Friedhof". Von dieser Grundidee, diesem Grundmotiv, hat mir Helge eines Tages erzählt. Und wie das meistens so ist, kommt bei einem Gedankenaustausch zu dieser bereits vorhandenen Idee dann eine zweite, die an die erste anknüpft und diese weiterentwickelt, dann eine dritte und so fort, bis sich schließlich aus einer Summe von Ideen allmählich eine Geschichte bildet. Und irgendwann kommt der Punkt, dass einen die Geschichte derart packt, dass man von ihr regelrecht dazu gedrängt wird, dass man sie erzählt; sprich, sie zu Papier bringt und zeichnet.

alisik herbstHelge Vogt: Ich mag düstere Geschichten. Allerdings sollte Alisik nie in die Zombie- /Splatterrichtung gehen. Ich wollte eine positive, leicht gruselige Grundstimmung. Das poetische steht im Vordergrund. So gibt es in meinen Zeichnungen zum Beispiel weniger Spinnen oder Würmer, sondern eher schwarze Katzen und Raben.

Die Liebe zum lebendigen Ruben bringt dann einen schönen Kontrast zur düsteren Totenwelt. Außerdem gibt es viele lustige Situationen,  in die sich Alisik verstrickt, damit nicht rauskommt, dass sie tot ist. Was ich damit sagen will: Alisik haben wir deshalb gemacht, weil wir sowas cool finden! Ich glaube anders wäre es auch nicht möglich, jahrelang an so einer Geschichte zu arbeiten.

Literatopia: „Alisik“ ist eine Mischung aus kühlen, dunklen Farben und morbidem Charme. Wer oder was hat den Stil des Comics geprägt? 

Helge Vogt: Kennst Du das auch? Du bist im Comicladen und all diese coolen Cover gucken Dich an. Aber wenn Du die Hefte dann öffnest, suchst Du vergeblich, was Dich am Titel so gefesselt hat. Es war mir wichtig, dass in Alisik wirklich jede Seite, jedes Panel, die Qualität des Covers hält.

Vom Stil her, wollte ich etwas Eigenständiges schaffen. Aber natürlich gibt es sicher unzählige Inspirationen: Manga, US-Comics, Filme, Graffiti, Berlin, … Ein Wesen in Band 4 ist z. B. an einen coolen Baum angelehnt, den ich mal hier im Wald gesehen habe …

Literatopia: Wie sieht Eure Arbeitsteilung aus? Gehen Schreiben und Zeichnen Hand in Hand oder wird erst gezeichnet und dann geschrieben?

Helge Vogt: Alles fing wie gesagt mit einer Idee für einen Kurzfilm an. Ich hab dann meine ersten Animationen, Charakterentwürfe und das Storyboard Hubertus gezeigt und wir haben uns entscheiden, ein Comic daraus zu machen. Als erstes haben wir die Grundstory und den roten Faden für jedes der 4 Hefte ausgearbeitet und das Ganze in Szenen aufgeteilt. Die Handlung steht.

Hubertus Rufledt: In der Regel ist es so, dass ich den Verlauf einer Szene aufschreibe und wir uns dann gemeinsam daran setzen und sie besprechen. Danach setze ich mich hin und mache zu den einzelnen Seiten sogenannte Scribble, kleine Skizzen, die für den Zeichner veranschaulichen, wie ich mir die Szene vorstelle. Während des Scribbelns schreibe ich auch schon die Dialoge, damit man rechtzeitig weiß, an welcher Stelle im Bild wieviel Platz für den Text beziehungsweise die Sprechblasen gelassen werden muss. Dann setzen wir uns wieder zusammen und besprechen Scribble und Dialoge. Wenn wir uns dann konkret über die Szene verständigt und geeinigt haben, beginnt Helge mit der Arbeit.

Helge Vogt: Jetzt beginnt die Arbeit an der eigentlichen Seite. Wenn die Zeichnung steht, passen wir meistens die Dialoge noch mal an.

Literatopia: Hubertus, worin liegen die Herausforderungen beim Comicschreiben? Was geht in einem Comic nicht, was in einem Roman geht (und umgekehrt)?

 

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Hubertus Rufledt: Die größte Herausforderung beim Schreiben für den Comic liegt für mich darin, innere Zustände, Befindlichkeiten, Gedankenabläufe oder Handlungsmotivationen in ein Bild oder eine Handlung umzusetzen. Natürlich kann man seine Figur schon mal monologisieren lassen, aber ähnlich wie in einem Film sind das Hilfsmittel, die nur sehr sparsam eingesetzt werden sollten. Erfahrungen als Romanautor habe ich zwar nicht, aber ich habe zwei Kinderbücher geschrieben und weiß daher, dass ich bereits mit vier, fünf Sätzen einen vielschichtigen Charakter beschreiben kann. In einem Comic stehen mir diese Mittel nicht zu Verfügung. Das heißt, der Charakter muss sich hier in erster Linie durch sein Handeln, durch eine Handlung, definieren und durch möglichst interessante und gut zu lesende Dialoge.

Das alles gilt natürlich auch für Prosatexte, aber mal abgesehen von der Figurenzeichnung habe ich im Gegensatz zum Comic oder Film, zudem auch viel mehr Möglichkeiten, komplexe Zusammenhänge innerhalb der Geschichte darzustellen und ihr dadurch mehr Tiefe zu geben. Ein Comic ist ja in erster Linie ein visuelles Medium und sicherlich liegt darin - siehe Alisik - auch sein besonderer Reiz. Beim Roman hat jeder Leser trotz umfassender Charakterisierung der Protagonisten und einer ausführlichen Beschreibung von Handlungsabläufen seine Vorstellung vom Aussehen der Protagonisten, seine Vorstellung von einem interessanten Schauplatz oder dem Verlauf einer Actionszene. Beim Comic hingegen bekommt der Leser die Vorstellungen des Zeichners vom Aussehen der Figuren, des Settings und so weiter quasi mitgeliefert  -  und das hat meistens einen ganz speziellen Zauber. Und wenn ich die wunderbaren Bilder von Helge so betrachte , bin ich doch stark im Zweifel ob ich sie je so gut hätte beschreiben können... ;)

alisik prev4Literatopia: Helge, wie lange dauert es durchschnittlich, bis eine Comicseite fertig ist? Und welche Schritte sind bis dahin nötig?

Helge Vogt: Ich benötige ungefähr drei Tage pro Seite. Das klingt vielleicht viel, aber es sind wirklich etliche Arbeitsschritte, die bei anderen Comicproduktionen oft von mehreren Leuten gemacht werden. Ausgangsbasis für die Seiten sind kleine Skizzen (sozusagen ein Storyboard), die ich mit Hubertus ausarbeite. Hier ist eigentlich schon alles zu sehen: Panelaufteilung, Figuren, Hintergründe und Sprechblasen. Alles nur schnell angedeutet, um ein Gefühl für die Seite zu bekommen.

Als nächstes zeichne ich die Figuren: Ganz traditionell mit Bleistift auf Papier. Die fertigen Zeichnungen scanne ich ein, füge sie in einzelne Kästen/Panels ein und male sie in Photoshop aus. Ich benutze dafür einen Monitor, auf dem ich mit einem speziellen Stift malen kann. Ein normales Grafiktablett reicht aber auch. Am Ende bastel ich noch Sprechblasen, Texte und Soundwords ein. Zuerst zeichne ich jedoch immer noch am liebsten mit dem Bleistift. Ein paar Bilder im Comic sind auch mit Aquarell- und Acrylfarben gemalt.

Literatopia: Wie viele Ideen und Entwürfe landen letztlich in der Tonne statt im Comic?

Helge Vogt: Leider doch so einige. Das tut besonders weh, wenn man die Seiten eigentlich schon fertig hatte. So hab ich zum Beispiel die beiden Bauunternehmer komplett überarbeitet. Aber ich finde die neuen wirklich viel cooler! Inhaltlich ist mir auch wichtig, dass die Events der einzelnen Jahreszeiten (Band 1: Herbst, Band 2: Winter, Band 3: Frühling, Band 4: … Na? Falsch! Band 4: Tod) sich im Comic wiederfinden. Die müssen auf jeden Fall rein! Im Herbstheft ist zum Beispiel Halloween dabei, man sieht aber auch Drachensteigen, bunte Blätter … Im Winterheft könnt ihr euch ja wahrscheinlich schon denken, welche Feiertage eine Rolle spielen…

Literatopia: Hubertus, Du hast unter anderem als Binnenschiffer, Bühnentechniker und Filmvorführer gearbeitet. Fließen diese Erfahrungen in irgendeiner Weise in Deine kreative Arbeit ein?

Hubertus Rufledt: Direkt einfließende Erfahrungen gibt es da nicht. Durch die unterschiedlichen Arbeits- und Lebenswelten habe ich aber jede Menge Menschen kennengelernt, ihren Geschichten gelauscht und ihre Sorgen und Freuden geteilt, wie man so schön sagt. Man hat also eine Ahnung davon wie Menschen in bestimmten Situationen ticken und manchmal auch überraschen können. Im Positiven wie im Negativen. Aus Hasenfüßen werden plötzlich Helden, ein selbstbewusst auftretender Typ entpuppt sich in einer besonderen Situationen als Feigling, jemand der sich als dein Freund ausgibt, redet schlecht hinter deinem Rücken. Solche Sachen eben. Diese Dinge habe ich erlebt und das eine oder andere davon fließt unbewusst sicher auch in die Geschichten ein. 

alisik prev5Als Filmvorführer habe ich zudem sehr viele Filme gesehen, manche vier Mal hintereinander an einem Tag, eine ganze Woche. Irgendwann kann man die Texte mitsprechen und achtet auf die Modulation in den Dialogen und auf die bewusst gesetzten Pausen zwischen den Sätzen. Man zerlegt den Film in Szenen und grübelt - zum Beispiel nach einem Filmriss - darüber nach, ob der Film auch ohne diese Szene funktionieren könnte. So etwas schult natürlich auch.

Literatopia: Helge, Du hast bereits als Comiczeichner und Illustrator für Disney und Le Lombard gearbeitet, wolltest aber ursprünglich Paläontologe werden – wie bist Du letztlich beim Zeichnen gelandet? Und interessierst Du Dich auch heute noch für die Urzeit? 

Helge Vogt: Ich glaube meine Vorstellung eines Paläontologen war immer ein bisschen verklärt. So wie man als Archäologe auch nicht wie Indiana Jones mit Hut und Peitsche durch Mayaruinen rennt … :) Aber ich zeichne immer noch gerne seltsame Wesen und Monster. In Alisik kann ich mich da auch ziemlich austoben. In Band 2 lernt ihr die Seelenfresser kennen und in Band 4 wird es dann so richtig abgefahren! Zuviel möchte ich da aber noch nicht verraten ...

Ich bin eigentlich Grafik-Designer. Beim Studium oder der Ausbildung lernt man allerdings nicht wirklich was übers Comiczeichnen. Es ist vielmehr so, dass die meisten Schulen Comics nahezu ablehnen. Ich konnte dort zwar ein paar Aktkurse belegen und etwas über Farblehre etc. erfahren, aber im Kern ging es eher um Typographie, Layout usw. Ich hab natürlich trotzdem immer versucht, das in meine Richtung zu interpretieren und zu nutzen. :)

Literatopia: In der deutschen Comicszene hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan – beobachtet Ihr, was Eure Kollegen machen? Oder bekommt Ihr gar nicht so viel davon mit?

Hubertus Rufledt: Natürlich schauen wir, was unsere Kollegen so treiben. Die Szene ist ja auch nicht allzu groß. Zudem sind wir mit vielen Zeichnern und Autoren befreundet.

Helge Vogt: Ich bin auch gespannt wie sich das Thema eComics weiterentwickelt. Ich selbst hab immer das Gefühl, wenn ich ein Comic auf einem Bildschirm angucke, dass es sich bewegen müsste…

Literatopia: Meinst Du so etwas wie einen animierten, vielleicht auch interaktiven eComic? Wäre es denkbar, dass der Leser in naher Zukunft eComics während des Lesens mitgestalten kann?

Helge Vogt: Natürlich ist sowas möglich. Wahrscheinlich gibt es auch schon solche Versuche. Das ist dann aber schon fast ein Computerspiel, oder? Und zwar ein eher schlechtes. Genauso ist ein animierter eComic in den meisten Fällen wohl auch nur ein schlechter Zeichentrickfilm … Aber wer weiß, was in dem Bereich noch so alles passiert …

Literatopia: Wo kann man Euch dieses Jahr live erleben? Und wie erlebt man als Comiczeichner samt -autor Signiertermine?

alisik prev6Helge Vogt: Frag mich das noch mal Ende des Jahres … :) Das ist ja sozusagen mein erstes Comic – ich bin also noch Newcomer. Ich signiere am 27. Juli 2013 bei Modern Graphics in Berlin (Europa-Center), am 7. September 2013 im Comicgarten Leipzig und im November findet in Paris zum Start der französischsprachigen Ausgabe eine Alisik-Ausstellung in der Galerie Ardulik statt, für die ich extra große Leinwände male.

Hubertus Rufledt: Am 12. und 13. Oktober 2013 werden wir auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse sein. Örtlichkeiten und genaue Uhrzeiten erfährt man dann HIER.

Literatopia: Was lest Ihr beiden privat gerne? Welche Genres tummeln sich in Euren Bücherregalen? Und habt Ihr vielleicht literarische Vorbilder?

Helge Vogt: Momentan liegen neben meinem Bett immer Skripte von Büchern, für die ich ein Cover malen darf. Da wäre gerade z. B. der 3. Band der Kane-Chroniken von Rick Riordan und ein ???-Buch. Ansonsten lese ich gerne phantastische Bücher, Comics und Mangas, aber auch Klassiker oder realistische Romane wie z. B. von Charles Bukowski.

Hubertus Rufledt: Ich lese nicht ausschließlich genrebezogen. Wenn ich meine Bücherliste der letzten Monate so angucke, so geht das - aus verschiedenen Gründen - ziemlich querbeet: David Benioff/Stadt der Diebe, Stephen King/Der Anschlag, Lee Child/Underground, Alice Munro/Tricks, Erich Kästner/Die13 Monate (wieder einmal), Bernd Frenz/Blutorks: Der Sklave, Erin Morgenstern/ Der Nachtzirkus, Benno Pludra/Lütt Matten und die weiße Muschel (immer wieder anrührend), Titus Müller/Der Kuss des Feindes, Timothée de Fombelle/Vango... Literarische Vorbilder? John Steinbeck.

Literatopia: Wann geht es mit „Alisik“ weiter und was erwartet die Leser? Und arbeitet Ihr noch an anderen Projekten oder konzentriert Ihr Euch ganz auf Alisiks Geschichte?

Helge Vogt: Natürlich entwickelt sich die Sache mit Ruben und Alisik weiter, allerdings nicht ganz unproblematisch. Außerdem ist wahrscheinlich nicht zu viel verraten, wenn ich sage, dass das große Finale in Heft 4 dann...  Ach nein, ich sag's lieber doch nicht. :) Manchmal wünscht man sich, dass man nur an einer Sache arbeitet, auf die man sich dann voll konzentrieren könnte. Aber es ist natürlich ein großes Privileg, dass ich „nebenbei“ die Cover für so großartige Serien wie Percy Jackson, Die drei Fragezeichen und andere Bücher machen kann!

Hubertus Rufledt: "Alisik" ist angelegt auf vier Bände. Ende Oktober erscheint der zweite "Alisik"-Band, im nächsten Jahr dann die Bände 03 und 04. Der Leser darf sich auf eine spannende Fortsetzung freuen. Wie es weitergeht, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden, nur so viel: Bereits im zweiten Band erfährt der Leser, dass Alisik und Ruben auf Grund eines Ereignisses in der Vergangenheit auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind. Außerdem erhalten die Postmortalen aus der Welt des Todes unheimlichen Besuch. Und zum Schluss dieses Bandes wird auch noch... Nein, stopp! Alles Weitere dann wie gesagt ab Ende Oktober 2013. 

Literatopia: Herzlichen Dank für das ausführliche Interview!

Helge Vogt und Hubertus Rufledt: Und Danke für die interessanten Fragen! :)

 

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Autorenbild Helge Vogt (oben rechts): Copyright by Helge Vogt

Autorenbild Hubertus Rufledt (oben links): Copyright by Hubertus Rufledt

Bildmaterial "Alisik": Copyright by Carlsen

Homepage Helge Vogt: www.trickwelt.com

Rezension zu "Alisik - Herbst" (Band 1)

Rezension zu "Alisik - Winter" (Band 2)


Dieses Interview wurde von Judith Gor für Literatopia.de geführt. Alle Rechte vorbehalten.

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