Bloody Magic (Alexandra Völker)

Egmont Manga (Juli 2013)
ca. 170 Seiten, 7,50 EUR
ISBN: 978-3-7704-8027-2

Genre: Comedy, Romantik


Klappentext

Es war einmal …
… die süße Schülerin Lina mit ihrer Leidenschaft für Japan, Manga, J-Rock, Animes und Karaoke. Außerdem schreibt sie mit Begeisterung ihre eignen Vampirgeschichten und eines Tages begegnet ihr in Uschis Magic-Shop der gut aussehende Vincent. Er stellt sich ihr als „Vampirtraumboy“ und „perfektes Date“ für einen Tag vor.
Das Abenteuer kann beginnen …


Rezension

Lina träumt nur noch von Vampiren. All ihre Fanfictions handeln davon und ihre Freundinnen müssen sich ihre Schwärmereien anhören. Ach, hätte sie doch nur einen echten Vampir als Freund, dann könnte sie allen klar machen, was an diesen geheimnisvollen Wesen so toll ist. Als ihr Wunsch so weit geht, dass sie unbedacht meint, sie würde sogar ihre Seele für einen echten Vampir verkaufen, taucht plötzlich ein seltsamer Cosplayer bei ihr auf. Er nennt sich selbst Satan und bietet ihr an, ihren Wunsch zu erfüllen. Da sie allerdings minderjährig ist, darf er keinen Vertrag mit ihr abschließen, weshalb er ihr Uschis Magic Shop wärmstens ans Herz legt. Lina tut das alles als albernen Scherz ab und versucht den Schulalltag hinter sich zu bringen. Doch als dieser mal wieder in einem einzigen Chaos endet, tragen sie ihre Füße doch zu diesem geheimnisvollen Magic Shop. Dort bekommt sie einen Trank, der ihren Wunsch erfüllen soll. Und tatsächlich, als sie wieder zu sich kommt, steht ein wundervoller Mann vor ihr, der sich als Vampir und ihr Traum-Date vorstellt. In Wirklichkeit ist das Ganze aber irgendwie viel unheimlicher, als in Linas Träumen …

„Bloody Magic“ erzählt, verpackt in sehr viel Witz, eine romantische Vampirgeschichte. Lina hat ihre Träume und diesen bleibt sie treu. Schnell muss sie aber erkennen, dass nicht immer alles so perfekt ist wie in einem Traum. Wenn plötzlich ein echter Vampir vor einem steht, noch dazu ein wildfremder Mann, ist das ganz schön gruselig. Lässt man sich aber auf solch ein Abenteuer ein, kann einen das auch sehr glücklich machen. Und so versucht Lina ihr Glück in der schrägen Situation zu finden. Ein wenig kann ihr Verhalten allerdings irritieren. Da träumt sie von nichts anderem, wünscht sich so sehr einen Vampir als Freund und dann lehnt sie jede Chance ab, sich diesen Traum zu erfüllen.

Bis zum Schluss nimmt sie das alles nicht wirklich ernst. Auch ist sie nach Auftauchen eines echten Vampirs gar nicht mehr so glücklich mit diesem Wesen. Das ist das Problem mit Traummännern, in echt fallen sie ganz anders aus. Aber Lina muss sich auf die Situation einlassen und die guten Seiten an ihrem Date erkennen. Dabei schafft sie es, einen Vampir zu verändern. Der arrogante Kerl, der ganz von sich überzeugt ist, erkennt schließlich, wie viel Spaß er mit Lina haben kann.

Die Zeichnungen sind noch ausbaufähig. Die Charaktere haben zwar alle unterschiedliche Designs erhalten und sind durch verschiedene Erkennungsmerkmale gut auseinanderzuhalten, aber die verschiedenen Gesichtsausdrücke wirken teilweise übertrieben. Die Charaktere sehen sich häufig nicht an, wenn sie miteinander sprechen. Dazu kommt der übertriebene Einsatz von SD-Figuren, wodurch der Band eine richtig schräge Note erhält.


Fazit

„Bloody Magic“ ist eine schöne und romantische Geschichte, die mehr mit der Handlung als mit den Bildern glänzt. Die Protagonistin Lina muss dabei erkennen, dass Traum und Wirklichkeit oft nicht viel miteinander gemeinsam haben und ein Vampir doch eher gruselig ist. Trotzdem lässt sie sich auf das Abenteuer ein und sorgt für gute Unterhaltung.


Pro & Contra

+ romantische Geschichte
+ verschiedene Charaktere
+ schräge Story

- ausbaufähige Zeichnungen
- sehr viele SD-Figuren

Bewertung

Handlung: 3/5
Charaktere: 3/5
Zeichnungen: 2,5/5
Lesespaß: 3/5
Preis/Leistung: 3/5

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