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SV-Special: Teil VII (Reimund Neufeld und Karl-Georg Müller)
Geschrieben von Judith
Freitag, der 14. August 2009

Schattenversuchungen-Special: Teil VII

Reimund Neufeld

Literatopia: Wie bist Du dazu gekommen, eine Geschichte zur Anthologie beizusteuern?

Reimund Neufeld: Ich bin von Alisha informiert & gefragt worden. Eine Geschichte von mir für eine Anthologie mit dieser Thematik beizusteuern, fand ich spannend & interessant.

Literatopia: Und warst Du schon des Öfteren in düster-erotischen Gefilden unterwegs oder war das Dein erster Ausflug?

Reimund Neufeld: Nein, das ist nicht mein erster „Ausflug“ in diese Gefilde. Ich beschäftige mich in meiner Literatur viel mit allen möglichen Phänomenen die im Zwischenmenschlichen auftreten. Eros & Sexus sind immer dabei. Die psychologischen Aspekte und mehr noch die philosophischen Fragen, die sich dabei auftun, interessieren mich dabei am meisten. Dazu gehört natürlich auch das Abgründige, das Dunkle in der menschlichen Seele –, gerade was den Eros & den Sexus betrifft.

Literatopia: Woher stammt die Idee zu Deiner „Schattenversuchungen“-Geschichte? Hast Du eine komplett neue geschrieben oder vielleicht eine ältere Geschichte umgearbeitet, die für diese Anthologie beinahe wie geschaffen war?

Reimund Neufeld: Ich habe eine schon vor einiger Zeit geschriebene Geschichte dazu überarbeitet, die mir in der Tat, wie geschaffen für diese Anthologie schien. Die Idee zu meinem Beitrag „Die Geschichte der Hurenkönigin Lebesi“ ist dem Kindermärchen „Rattenkönig Birlibi“, von Ernst Moritz Arndt, entlehnt, das mich als Kind ungemein in Bann gezogen hat.

Literatopia: In der Buchbeschreibung heißt es: „Folgen Sie uns auf die düster-phantastischen Pfade der Lust, des Schmerzes und der Erfüllung.“ Trifft das auch auf Deine Geschichte zu? Und was ist für Dich persönlich eine „Schattenversuchung“?

Reimund Neufeld: Lust & Schmerz trifft auch auf meine Geschichte zu, Erfüllung jedoch nicht! Was für mich persönlich eine „Schattenversuchung“ ist? Die magnetische Anziehungskraft zu allem was düster, unheimlich & heimlich ist. Ich meine es ist ein menschlicher (Ur)Trieb, auch neugierig auf etwas zu sein, was möglicherweise gefährlich ist. Kennen wir das nicht alle von unserer Kindheit her?

Literatopia: Wie gefallen Dir die Bilder in „Schattenversuchungen“? Empfindest Du sie als passend zu den Geschichten? Die Aufmachung an für sich ist ja sehr edel und künstlerisch – trifft das Deinen Geschmack? Hältst Du diese Umsetzung in den „Schattenversuchungen“ für gelungen?

Reimund Neufeld: Die Umsetzung ist schon sehr gut gelungen. Die Bilder sind natürlich auch sehr passend, nicht so sehr nach meinem persönlichen Geschmack, aber sie sollen doch auch „repräsentativ“ & unserem Zeitgeist gemäß, passend sein, oder? Insofern sind sie sehr gelungen –, und gut natürlich, dass sie schwarz-weiß sind!!

Literatopia: Hast Du die Geschichten der anderen Autoren alle gelesen? Erotik ist ein weites Feld – wie gefällt dir das Gesamtkonzept der Anthologie? Warum sollte man sich Deiner Meinung nach das Buch kaufen?

Reimund Neufeld: Bisher kenne ich nur Alishas „Die Jägerin“ -, eine echt starke Geschichte. Die anderen werde ich mir im Sommermonat Juli vornehmen. Draußen, in der hellen Sonne – Kontrastprogramm. Bin mal gespannt.
Ach ja, Erotik ist ein weites Feld, natürlich. Ich betrachte es ja immer wieder „philosophisch“. Das sage aber ich –; zu sehen was andere sagen, in ihren Geschichten, das ist das Interessante & das Spannende am Gesamtkonzept der Anthologie. Unter diesem Aspekt die verschiedensten Geschichten zur besagten Thematik zu lesen – das eben spricht für diesen Band!


Karl-Georg Müller

Literatopia: Wie bist Du dazu gekommen, eine Geschichte zur Anthologie beizusteuern? Und warst Du schon des Öfteren in düster-erotischen Gefilden unterwegs oder war das Dein erster Ausflug?

Karl-Georg Müller: In düster-erotischen Gefilden war ich bereits das eine oder andere Mal unterwegs; schriftstellerisch habe ich die Pfade dorthin mit der Geschichte »Schwarze Schmetterlinge« aber erstmals betreten.

Literatopia: Woher stammt die Idee zu Deiner „Schattenversuchungen“-Geschichte? Hast Du eine komplett neue geschrieben oder vielleicht eine ältere Geschichte umgearbeitet, die für diese Anthologie beinahe wie geschaffen war?

Karl-Georg Müller: Die Geschichte schrieb ich speziell für diese Anthologie, doch spielt sie in einer zuvor geplanten phantastischen Welt, die viel Raum für weitere Geschichten hat.

Literatopia: In der Buchbeschreibung heißt es: „Folgen Sie uns auf die düster-phantastischen Pfade der Lust, des Schmerzes und der Erfüllung.“ Trifft das auch auf Deine Geschichte zu? Und was ist für Dich persönlich eine „Schattenversuchung“?

Karl-Georg Müller: Eine »Schattenversuchung« ist für mich das Balancieren auf dem dünnen Seil zwischen erlaubtem oder akzeptiertem Verhalten und einem Verhalten, das an einer Grenze kratzt, die in aller Regel von gesellschaftlichen Konventionen bestimmt wird. Insofern betritt die Geschichte »Schwarze Schmetterlinge« auch Wege, die nicht jeder mit betreten möchte oder kann, vor denen er zurückschreckt oder die ihn verstören.

Literatopia: Wie gefallen Dir die Bilder in „Schattenversuchungen“? Empfindest Du sie als passend zu den Geschichten? Die Aufmachung an für sich ist ja sehr edel und künstlerisch – trifft das Deinen Geschmack? Hältst Du diese Umsetzung in den „Schattenversuchungen“ für gelungen?

Karl-Georg Müller: Absolut, im idealen Falle sind die Bilder die Quintessenz der Geschichten; durch die Reihe erwecken sie bei mir den Eindruck, sehr sorgfältig auf den Inhalt abgestimmt zu sein und die Anthologie gerade deswegen aus der Gros anderer Bücher herauszuheben.

Literatopia: Hast Du die Geschichten der anderen Autoren alle gelesen? Erotik ist ein weites Feld – wie gefällt dir das Gesamtkonzept der Anthologie? Warum sollte man sich Deiner Meinung nach das Buch kaufen?

Karl-Georg Müller: Ja, und alle Geschichten mit Vergnügen, wobei es natürlich nicht ausbleibt, dass die eine Geschichte die Sinne mehr anregt als die andere. Das ist ja ähnlich wie das Spiel mit den Eissorten, denn die Erotik überhaupt kann Vanille sein, aber auch Zitrone. Oder Pistazie. Ach, Himbeer auch und Stracciatella. Und noch so vieles mehr. Doch niemand muss alle Eissorten mögen ...


Schattenversuchungen-Special: Teil I (Christoph Marzi und Tanya Carpenter)

Schattenversuchungen-Special: Teil II (Aino Laos und Linda Koeberl)

Schattenversuchungen-Special: Teil III (Barbara Büchner und Ascan von Bargen)

Schattenversuchungen-Special: Teil IV (Michael Schmidt und Hermann Agis)

Schattenversuchungen-Special: Teil V (Jennifer Schreiner und Arthur Gordon Wolf)

Schattenversuchungen-Special: Teil VI (Guido Krain und Klaus-Peter Walter)

Schattenversuchungen-Special: Teil VIII (Alisha Bionda (Hrsg.))

Schattenversuchungen-Special: Teil IX (Crossvalley Smith)

Bild: Copyright by Crossvalley Smith

Rezension zu "Schattenversuchungen"

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Diese Interviews wurden von Judith Gor für Literatopia geführt. Alle Rechte vorbehalten.
Zuletzt aktualisiert: Sonntag, der 21. März 2010
 

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